Buch 8 für Schwarzleser: Der schriftsteller erzählt
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Frauen - oh mein gott von Alexis Peel
Catrin C. hat das unglaubliche Glück und kann die Welt bereisen. Finden Frauen Sex mit dem Föhn erotischer? Frauen und ihre Liebhaber sind eine gefährliche Abenteuerreise. Warum hat sich Catrin mit Lydia eingelassen und woher kennt sie Daniel? Wie denken so manche Frauen über Wahrsagerinnen, wenn sie sich ihre Zukunft oder Ereignisse und Wünsche voraussagen lassen?
Kapitel 1
China bietet für Catrin C. aus Leipzig alles in Überfluss, was ihr Herz für Abenteuer begehrte. Catrin C. ist fasziniert von der jahrtausendelangen Geschichte. Sie erinnerte sich an wahre Meisterwerke einer geheimnisvoll anmutigen Architektur, an atemberaubende Landschaften von exotischem Reiz, sowie an die einzigartigen und kulturellen Attraktionen. Catrin C. machte eine Reise und entdeckte in Peking und Umgebung das reiche Erbe aus Kaiserlicher Zeit. Wie die „Verbotene Stadt“. Die „Chinesische Mauer“.
Die Mauer in Deutschland, die ist jetzt weg.
Catrin C. bewunderte die über 6000 Krieger der Terrakotta-Armee in Xian.
Sie ließ sich von der Urnatur der „Drei Schluchten“ gefangen nehmen und erlebte den faszinierenden Gegensatz von Alt und Neu in Shanghai.
Der boomenden Weltmetropole.
Die Hauptstadt Peking.
Eine Stadt mit ihren einzigartigen Kulturdenkmälern.
Sieben Nächte Jangtse.
Eine Reise mit dem Schiff.
Catrin C. hatte eine Unterbringung mit Balkon in der gebuchten Außenkabine. Sie hatte Vollpension, natürlich mit einem leckeren Frühstück. Sowie mehr gängige Mittags- und Abendmenüs.
An Bord. Ein Dinner zum Kapitänsempfang hat es auch gegeben. Sollte das Schiff nicht schon vorher absaufen? Die Zauberberge des Jangtse.
Natürlich denkt sich Catrin, dass sie die Beauty-Bereiche besuchen wird. Ob sie es aber auch noch in den Wellnessbereichen schafft?
Dann ist endlich der erste Tag der Reise mit dem Flieger nach Peking und Xian. Weiter nimmt sie das Schiff nach Chongqing, Wuhan und Shanghai.
Catrin C. kommt in Peking an und checkt in ein Hotel.
Viele, viele Menschen kann Catrin hier entdecken.
Viel mehr, als in Deutschland.
Am nächsten Tag, nach einem ausgiebigen Frühstück und gutem Schlaf, plant Catrin C., den Tiananmen-Platz zu besichtigen, der stolze 44 Ha misst. Nicht weniger als fast 1 Mio. Menschen befinden sich an der Nordseite, die ein überlebensgroßes Mao-Porträt im „Tor des Himmlischen Friedens“ beherrscht.
Weiterhin kommt auf Ihrem Besichtigungsplan endlich die „Verbotene Stadt“. Durch das „Mittagstor” betritt Catrin die „Verbotene Stadt“. Sie las in der Broschüre, dass sie im Jahr 1420 als größter Palastkomplex der Welt vollendet wurde. Und blieb bis 1911 der Kaiserlichen Familie vorbehalten.
Catrin C. bewunderte die Großzügigkeit und die Eleganz dieser wahrhaft majestätischen Residenz, die aus einem Wassergraben umgeben ist, auf dem die erlauchten Hausherren gelegentlich Seegefechte austragen ließen.
Die anderen Leute sprachen oft nur gebrochenes Englisch.
So blieb für Catrin C. vieles ungeklärt.
Aber im Lesen von Prospekten und anderen Reiseführern war sie Spitze auf dieser Reise. Und dann?
Die Besichtigung des Sommerpalastes. Ein gut 2,8 km großer, von Seen durchzogener Park, der dem Kaiserlichen Hof als Zuflucht vor den Aufgeregtheiten der Hauptstadt diente.
Catrin genoss bei einem gemütlichen Spaziergang mit einer anschließenden lustigen Bootspartie die raffiniert inszenierte Idylle dieses Refugiums.
Das aber nicht von ungefähr als Paradebeispiel chinesischer Gartenbaukunst gilt.
Am Abend gibt es dann für Catrin ein kulinarisches Finale mit einem Dinner mit der Peking-Ente.
Also, ein Peking-Enten-Dinner in einem Vorzeigerestaurant der Stadt.
Am nächsten Tag, dem Dritten, machte Catrin C. einen Ausflug zur Chinesischen Mauer und zu einem „Heiligen Weg der Ming-Gräber“. Das friedliche Tal, circa 50 km nordöstlich von Peking, das 13 der 16 Ming-Kaiser für ihre letzte Ruhestätte wählten.
Ein Glanzstück für Catrin war noch die ausgedehnte Grabanlage, der „Heilige Weg“, eine lange, von massiven Elefanten-, Löwen- und Kamelskulpturen gesäumte Allee, die geradewegs auf die Ming-Gräber zuführt. Catrin C. war noch nie, in ihrem ganzen Leben, in einer Oper. Aber an diesem Abend in Peking besuchte sie die Peking-Opera. Eine Hutong-Rikscha-Fahrt war für Catrin ein besonderes Abenteuer. „Hutongs“, hatte Catrin gelesen, nennen die Einwohner die alten Gassen und kleinen Straßen, die mit ihren verschachtelten Innenhöfen die Quartiere der einfachen Leute in Peking durchziehen und deren quirlige Betriebsamkeit Catrin bei einer Fahrt mit einer Rikscha hautnah erleben konnte.
Ein Besuch in einer Seidenteppichfabrik überforderte sie.
Ein wenig.
Am Mittag ging auch schon ein Flug nach Xian.
Xian zählte unter der mächtigen Tang-Dynastie (618–907) zu den größten und reichsten Hauptstädten der Welt.
Also?
Noch schnell Klamotten packen.
Die skrupellose Hektik ist für Catrin angesagt gewesen.
In Xian angekommen, checkt sie in ein Hotel. Also? Klamotten wieder auspacken, für Catrin.
Denn am Abend gab es schon die Tang-Dynastie-Dinnershow. Catrin verzauberte der traditionelle Gesang und auch der Tanz, dargeboten in den farbenprächtigen Kostümen des alten Chinas.
Ein Kaiser allein macht noch keinen Staat! „Richtig!“, dachte sich Catrin. Also ließ sich Qin Shi Huangdi, der erste gottgleiche Herrscher, vor rund 2 200 Jahren mit einer aus Ton gearbeiteten Armee beisetzen.
Erst 1974 stießen Bauern beim Graben eines Brunnens zufällig auf einige dieser „ewigen“ Soldaten und sorgten so für die größte archäologische Sensation Chinas.
„Welch – eine verrückte Vision!“ „Hoffentlich muss ich mich nicht irgendwann den ganzen Stress aussetzen und Leute werden mich tot mit Ton einschmieren“, dachte sich Catrin. „Oh, mein Gott!“ So stellte es sich Catrin C. vor und glaubte es immer noch nicht, wenn einige ahnungslose Bauern auf dem freien Feld einen Brunnen bohren. Sie stoßen aber nicht auf die erhoffte Wasserader.
Sondern?
Auf das „Achte Weltwunder“.
Das klingt wie ein Märchen.
„Ist aber wahr!“, musste Catrin erfahren.
Denn genau das geschah am Fluss des Lishan Gebirge. Nahe Yian.
Kein Wunder also, dass der Kaiser, der fest an ein Leben nach dem Tode glaubte, schon früh Vorkehrungen für das Jenseits traf und auf die Idee verfiel, seine Armee als ewigen Schutz mit ins Grab zu nehmen. Und so geschah es. Eine Besichtigung der Terrakotta-Armee, gab es schon am nächsten Vormittag.
Dann ist wieder für Catrin C. Hektik angesagt. Die Klamotten in die Reisetaschen packen.
Am Nachmittag ging dann für Catrin ein Flug nach Chongqing. In die Stadt, die Tschiang Kaischek 1938 bis 1949 zur Hauptstadt Chinas auserkoren hatte.
In Chongqing angekommen, schiffte sie sich ein.
Sie schiffte also, Catrin pinkelte, benässte, wie urinierte, und wegen einer schwachen Blase sich nicht in die Hose.
Catrin C. hatte an diesem Tag noch ihre Einschiffung auf das Schiff.
In Fengdu angekommen ist es schon der sechste Tag ihrer Reise. Die Stadt Fengdu, die seit der Han-Dynastie den Beinamen „Geisterstadt“ trägt.
Alternativ wurde ein Besuch des Neuen Fengdu angesetzt. Aber Sie bevorzugte einen Ausflug in die Schneejade-Höhle. In dieser großartigen Karsthöhle, die erst vor wenigen Jahren aufwändig erschlossen wurde. Catrin tauchte ein in ein unterirdisches Wunderland mit gestuften
Wasserfällen, Kalksteinvorhängen und atemberaubenden, schönen Tropfstinformationen.
Der siebente Tag. Shibaozhai. Catrin machte einen Besuch des Shibaozhai-Tempels. Die „Edelsteinfestung“.
In 12 Stufen wächst die rote Felsenpagode förmlich in den Himmel. Von ihrer Spitze bietet sich für Catrin ein herrlicher Blick über den Fluss.
Am nächsten Tag machte sie eine Fahrt zu den „Drei Schluchten“. Mit der Urgewalt seiner Wasser hat sich der Jangtse durch die „Drei Großen Schluchten“ gegraben.
Zuerst ging die Fahrt durch die Qutang-Schluchten, die mit ihren mächtigen Felswänden ein unvergessliches Naturspiel bietet und märchenhaft schöne Wu-Schluchten.
Eine Besichtigung des Drei-Schluchten-Damms erlebte Catrin C. in Sandouping. Er ist derzeit das größte wasser- und energiewirtschaftliche Projekt der Welt.
Am Fuß des Damms angekommen erfuhr Catrin, welche Ziele mit dem milliardenschweren Bauvorhaben verfolgt werden.
Und bei einer Fahrt in Xiling ging es durch die Xiling-Schlucht, eine der beeindruckendsten Flusslandschaften Chinas. Schroffe Felsen, die sich zu zauberhaften Kulissen Türmen, und Catrin C. an die Motive alter Tuschmalereien erinnerte, die sie schon in den Städten sah.
Am zehnten Tag besuchte sie eine der Vororte von Jingzhou und die Viking Hope School.
Der nächste Tag hatte zu einer letzten Besichtigung des Yueyang-Turms angeregt. Diese elegante dreistöckige Holzpagode am östlichen Seeufer, die ohne einen einzigen Eisennagel erbaut wurde und dem Jahr 716 entstammen soll.
Yueyang ist für seine bevorzugte Lage am südlichen Ufer des Jangtse, am Dongting-See.
Ist aber auch als zweitgrößter Süßwassersee Chinas bekannt.
Der nächste Tag in Wuhan. Ausschiffung.
Dann gab es eine Besichtigung des Hubei-Museums.
Später ging es für Catrin C. in die Luft.
Es ging ein Flug für Catrin.
Nach Shanghai. In Shanghai angekommen, checkte Catrin auch erst einmal ganz erschöpft in ein Hotel ein. Die letzten zwei Tage ihrer Reise unternahm sie eine Fahrt in Alt-Shanghai und Bund. Natürlich besuchte sie auch noch den Kinderpalast, wo junge Talente gefördert werden. Einen Einkaufsbummel machte Catrin noch auf der Geschäftsmeile „Nanjing Road.“ So freute sich Catrin schon auf den letzten Tag ihrer Reise und checkte aus dem Hotel aus, bevor sie ihre Rückreise angetreten hatte. Die Welt ändert sich ständig. Jetzt wird erst einmal Panik über den Klimaschutz durch die Medien und Politiker gemacht, denn es gibt ja ständig neue Wahlen.
Es kapiert so mancher Mensch, dass die Welt sich ständig ändert, weil sich die Erde dreht. Und dort, wo gestern noch die Sonne schien, kann Morgen schon die Eiszeit herrschen.
Aber der Mensch ändert sich nicht, außer er wird dazu gedrungen, sogar gezwungen, wie zum Beispiel in der Bildung, im Strafvollzug und in der Psychiatrie, wie auch über die Politik.
Recht haben, heißt nicht auch Recht bekommen.
Ändern sich die Menschen nicht von selbst oder werden und sorgen für ihre Bildung und Weiterbildung, haben sie große Probleme für die Zukunft und für ihr anspruchsvolles Leben.
Catrin C. kam nach Hause, in Leipzig, an.
Sie war attraktiv und intelligent und landete sehr bald bei einem Verlag als Lektorin.
Sie lernte Sam K. in einem Café kennen. Er studiert Soziologie.
Zwei Wochen lang küssten sie sich. Und?
Hielten verliebt ihre Händchen.
An einem regnerischen Tag zeigte sie ihm ihre Wohnung.
Als Sam K. drei Tage nichts mehr von Catrin C. hörte, rief sie endlich mal an.
Da kapierte Sam, dass Catrin ihm vom Ende ihrer Liebe erzählt, und versuchte es zu erklären. Eine Affäre sollte es sein und nicht mehr.
Willkommen im skrupellosen Zeitalter der Frauen: Die Unschuld.
Wie bin ich nur in diesen Schlamassel hineingeraten? »Wie kann ich glauben, dass die Frauen jetzt anders ticken?«, fragte sich Sam K. Am Ende befreiten sich Catrin C. und Sam K. und wählten die Freundschaft anstatt der Liebe. So etwas passiert in Deutschland heutzutage jede Sekunde, jede Minute und manchmal auch Tage. Wochen und Jahre wäre es für die hektischen Frauen zu stressig. Die Menschen haben sich zu modernen Sklaven und Marionetten der freien Marktwirtschaft und der scheinheiligen Politik gemacht.
Wann haben die Partner einer Beziehung das letzte Mal zueinander gesagt „Komm, lass uns ficken“ oder „Ich liebe dich!“
Ohne dass unvermeidlich ihre Kinder oder diverse Haustiere am Rockzupfelchen oder der Bügelfalte hängen.
Wann war der letzte Kinobesuch oder der Gang in einen Club mit dem eigenen Partner, ohne seine alten Freunde? Fragen, Fragen, Fragen – und Catrin will darüber nicht mehr nachdenken und nichts sagen.
Catrin C. will den unerwünschten, aber gefühlvollen Sex von einem Lover. Das ist kaum das Bild, das Catrin C. vor ihren wunderschönen Augen hat, wenn sie an Liebe denkt.
Aber ziemlich genau das bunte Bild der anderen Catrin C.: Sex gibt es für die Frauen immer noch reichlich. Wie die Art von Sex. Die zur Freundschaft. In Ihren Gedanken. Sie verwöhnen sich selbst und kommen zum absoluten Höhepunkt der kalten Gefühle. Oder Sie verwickeln sich in unmoralische Liebesgeschichten. Heutzutage haben Frauen nette und süße Freunde und hingestellte Kollegen. Aber keinen verhängnisvollen Geliebten. Selbst dann nicht, wenn die Frauen mit ihren Kerlen geschlafen haben oder sich im warmen Regen an der nächsten Ecke im Stande durchgefickt haben lassen. Sam K. denkt und ist echt sauer: „Dass die Demokratie für ein Land eine tolle Sache ist und dass es auch eine gute Definition im Lexikon ist.“ „Aber wenn von der Sache die Leute keine Ahnung haben, sollen sie doch einfach die „Schnauze” halten.“ Auch die Menschen glauben, der Glaube ist ein Aberglaube, und der Aberglaube steckt im Schatten der Einbildung. Also: Menschen glauben, über alles reden zu können, wie über ihre Träume und dessen Trennungsschmerz, über ihre Angst.
So manche Frau glaubt, die große Liebe nicht mehr zu finden.
„Vielleicht machen diese deprimierten Frauen mal was aus sich selbst und jammern nicht andauernd herum und nerven die anderen damit?“ „Diese Erfahrung muss Sam auch jeden Tag machen.“ „Menschen diskutieren über die Magersucht der Anderen, begründet oder unbegründet.“ „Vielleicht sind die Menschen, die darüber sich das Maul wundreden, einfach zu „Fett.“
Intellektuelle Leute diskutieren über Klaustrophobie und Kleptomanie.
Frauen diskutieren sogar zu zweit bis mindestens zu fünft auf der Toilette in einer Diskothek über ihre Lieblingsspielarten im Bett.
Männer diskutieren meist über Frauen, die sie nicht bekommen. Selten über ihre eigene Frau und ihre Lieblingsstellung im Bett. „Natürlich kann es auch Ausnahmen geben“, denkt Sam. Es gibt natürlich auch Menschen, die glauben, dass es außer Tod und Teufel keine Tabus mehr gibt.
Catrin hört von ihren Freundinnen träumen und sagen, was Liebe heißt. Wie sich auf einen anderen Menschen einzustellen. „Aber?“, fragte sich Catrin dann logisch. „Was ist, wenn dieser Mensch plötzlich eine nervende Belastung wird?“
Plötzlich würde sie alle diese Verlockungen, wie romantisches Ausgehen, etwas Leckeres Trinken, ein bisschen Drogen oder hemmungslosen Sex vermissen. Und der Spaß, andere Leute kennenzulernen, wird ihr dann auch noch genommen. Catrin C. ist zum Entschluss gekommen und stellte fest: „Wenn du allein bist, ist alles einfacher.“ Sie kann tun, was sie will, und muss nicht immer Rechenschaft ablegen. Heute sitzt der Mann im Café, der Catrin richtig verwirren konnte. Sie setzte sich erst schüchtern zu ihm an den Tisch. Er versuchte dann aber, mit der Schüchternen ein amüsantes Gespräch zu führen. Worauf er Catrin C. auch zum Lachen brachte. In einem interessanten Gespräch machte er aber auch Catrin verständlich, dass er nicht zu haben sei. Er hat kein Interesse an einer romantischen Beziehung, mit Kindern schon gar nicht. Andere Menschen haben Neurosen in ihren Köpfen, die sich auf so einen lebenslangen Freiheitsentzug einlassen. Und er erzählt Catrin C., dass er ihr ein guter Freund sein kann und dass sie Sex mit ihm haben könne. Viele Frauen wundern sich, warum die Männer immer mehr auf Frauen ab 45 Jahren stehen.
Viele Frauen sind mit Mitte 40 bis 45 Jahren leidend. Sie sind häufig stressig, sind unruhig und leiden oft unter Schlafstörungen.
Da brauchen Männer starke Nerven.
Denn oft müssen Frauen in diesem Alter enorme Herausforderungen annehmen, das heißt, sie müssen private und berufliche Veränderungen verwirklichen. Und nicht nur Jammern.
Das Leben besteht eben aus Veränderungen. Nicht nur für Frauen, die 9 Monate ein Embryo im Bauch tragen und danach mit ihrem Leben abschließen, weil sie nur noch Zeit für das Kind haben. Denn das Kind bestimmt den Alltag der Mutter, wie den Vater, Zeuger. Manchmal wird auch von der Frau ein Kuckucksei ins Nest des fremden Mannes gelegt. Aber das ist nicht das Problem für manche Frau, auch wenn sie lesbisch ist. Die Hauptsache, sie hat einen Zeuger für ihr Kind. Der Vater ist nur willkommen, wenn die Mutter, die Frau, einen Sponsor oder einen Idioten für deren Lebensstandard bezahlt. An Catrins Tisch in einer angesagten Bar sitzt ein Schriftsteller, der über das verrückte Leben schreibt. Catrin interessiert sich für diesen Mann und will seine Gedanken erleben. Dann fragt sie ihn, über was er denn jetzt schreiben würde. So erzählt er ihr, dass das Leben in Deutschland sehr intensiv ist. Die Deutschen zum Beispiel: Sie leben, um zu arbeiten. Die Franzosen arbeiten, um zu leben. Wenn du an die große Liebe glaubst, wirst du enttäuscht.
Das hatte Catrin auch schon erfahren. Und sie ist auch der Meinung, wie er, dass man einfach niemandem mehr trauen kann, wenn man sich zu einer echten Beziehung entwickeln soll.
Die Welt und die Menschen, ob Frau oder Mann, sind heute viel abgefuckter geworden.
„Und es wird immer schlimmer“, sagten beide und stellten es fest, wie in einem Chor. Sie fanden diesen Augenblick witzig und sahen sich, wie auf Drogen vollgepumpt, ungewollt in die Augen.
„Mir stinkt es“, sagte Catrin. „Kinder zu bekommen, ist wie eine Geschlechtskrankheit.“ „Frauen bekommen Sie durch Sex.“ „Geld, Aids und verhängnisvolle Beziehungen, das hängt doch alles zusammen.“
Der Schriftsteller konnte Catrins Zynismus verstehen und bewunderte sie, dass sie über solche Sachen spricht.
Als Catrin sah, dass er sich einen Schluck von seinem Drink nahm, folgte sie ihm und nahm auch einen Schluck von ihrem Drink. Gut. Catrin nippte vom Glas.
Dann sagte sie: „Ich habe keinen Sex und keine Romantik.“ Wen interessiert das schon? Ich brauche all diese lauernden Probleme wie lebensgefährliche Krankheiten oder Schwangerschaften nicht. „Denn ich habe ein aufregendes und verrücktes Leben.“
„Catrin, bleib ruhig!“, erwiderte er, „Gefühle kosten nichts, auch wenn es Scheißgefühle sind, die dich „voll“ durcheinander bringen und du nicht wissen kannst, was passieren wird.“ Dennoch hast du jemanden, wenn du einen Menschen hast, der zu Hause auf dich wartet. Catrin, du hast dann jemanden, der die gleichen Interessen hat wie du in deinem Leben.
Catrin C. fragte sich jetzt, was dieser Typ von ihr jetzt will.
Dann beruhigte er sie und sagte: „Eine schöne Theorie.“
Sie grinste ihm zu und brachte ihn mit ihrem schelmischen Blick zum Lachen.
„Liebe ist ein gefährliches Spiel.“ sagte er.
„Du spinnst doch.“, erwiderte Catrin. „Liebe kann doch so schön sein.“
In diesem Moment trat mit beängstigendem Timing ein kribbelndes und romantisches Gefühl durch Catrins Körper.
Später, um sich vor den lauernden Gefahren zu schützen, war das Kondom für Catrin C. der Tod der Romantik.
Die Freundinnen von Catrin erzählten, dass ihre Lover immer zum Bumsen ein Kondom mitbringen. Dennoch waren sich dann alle einig, dass mit einem Gummi, Kondom oder sogar Pariser genannt, es für sie irgendwie so ist, dass der Sex für die Frauen nicht richtig zählt. Es gibt eben keinen richtigen direkten Hautkontakt, und Sie müssen bei den heftigen Bewegungen sehr vorsichtig sein. Später ging Catrin C. mit ihren Freundinnen Barbara und Silvy in den Club. Natürlich guckten sie sich all die schönen, knackigen Männer an und gaben ihnen Nummern für die Plätze 1 bis 10. Sie rauchten Zigaretten. Dicke Zigarren gab es nicht. Und kippten ihre leckeren Drinks. Sie tanzten. Zu Dritt. Zu zweit. Und dann endlich mal allein auf der vollen Tanzfläche. Es war Barbera. Aber sie schwieg, als Catrin und Silvy sie allein auf der Tanzfläche stehen ließen. Barbara wippte beim Tanzen kräftig ihre vollen Titten. Aber das ist ihr völlig schlagfertig egal. Denn es sind ja ihre Titten. Für die anderen neidischen Frauen auf der Tanzfläche war das Erschreckende daran, dass es stimmte. Für Barbara war dieser Moment besser als Sex.
Kapitel 2
Frauen und Männer sind total verschieden. Was Frauen manchmal innerlich verdrängen. Männer denken und müssen rational und realistisch denken. Männer sind und sollen für die Frauen der Ernährer sein. Und sonst hat er nichts zu sagen. Das glauben die Frauen. Der Mann als Jäger? Männer jagen den Frauen hinterher? Irrtum! Frauen geben dem Mann das Gefühl, dass Männer ihnen nachjagen, denn es ist ihr Spiel. Frauen wollen nur unterhalten werden.
Dennoch kostet diese Unterhaltung dem Mann einige Euros.
Männer jagen eigentlich ihrem beruflichen wie privaten Erfolg nach.
Nimmt die Frau dem Mann seinen Erfolg, dann ist er zum Sterben verurteilt.
Die Frauen haben ihre eigene Fantasiewelt.
Und träumen vom Prinzen, sobald sie ihren Frosch küsst. Aber so manches Weib bekommt den Rasenmäher zu spüren. Weil sie keinen Cent wert ist. Hart. Aber Frauen lügen, sie benutzen ihren weiblichen Scharm und sie nutzen ihren Schatten, der armen, zerbrechlichen Frau, um ihren Lover nur abzukassieren. So manche Frau verdient auch schon selbst. Doch von der Kohle sehen ihre Männer nichts.
So schaffen es die Frauen, wie auch irre es ist, nicht unterzugehen. Und sollte eine Frau dabei sein, die es nicht schafft, hat doch immer der Mann die ganze Schuld.
Gebären Frauen ihre Kinder, geht es ihnen noch besser, wenn sie nicht drei bis sieben Schachteln Tabak am Tag rauchen, sieben Tassen Kaffee am Tag mit ihren Freundinnen trinken, mit jeder Freundin stundenlang telefonieren und im teuersten Supermarkt einkaufen gehen.
"Was kostet die schöne Welt, der Kerl wird schon zahlen“, ist das Motto der Frauen.
Davon gibt es Weiber, die den Zwiebellook haben.
Das sind die mit den fetten Ärschen. Catrin C. lebt ihr eigenes Leben, denn sie hatte im Leben erfahren müssen, dass die Menschen spontane und psychopathische Heuchler sein können oder sogar sind.
Catrin C. steht öfter neben sich, wenn sie die Situation bei anderen Menschen nicht mehr einschätzen kann.
Sie ist der Meinung, dass Frauen und Männer gleich sind, und sie wollen das Gleiche. Aber Sie machen es anders.
Frauen, so denkt sie, sind den Männern überlegen. Auch wenn die Frau ihrem Mann ein anderes Gefühl gibt.
„Wir Frauen machen einfach nur die Beine breit und lassen uns ficken, wenn wir etwas von den Männern wollen.“, sagte sie dann.
Frauen, so scheint es, reden gerne über Sex mit einem süßen Typen, wenn sie in der Disco auf dem Damenklo sind.
Dabei pinkeln sie sogar im Stehen ins Klo, in der nach Urin muffelnden Toilettenkabine.
Und dabei kommen sie sogar in gefühlvolle Ekstase. Die sie dann auf der Tanzfläche zwischen den einsamen Männern loslassen müssen.
Eine umwerfend vierzigjährige Frau mit dunklen, langen Haaren, die von Anschein alles schon erlebt hatte, amüsierte sich im Club oben an der Bar.
Jeder intelligente Mann an der Bar wusste, dass falsche Brüste scheiße sind. Denn diese Brüste, die diese Frau hatte, waren echt. Und wer wollte von den Männern schon Silikonmöpse im Bett haben?
Catrin C. ist nicht gerade die ordentlichste Frau der Welt, aber dafür denkt sie, dass die unordentlichen Frauen besser im Bett sind. Sie denkt auch, dass das Schlimmste für die Männer ist, wenn die Männer ihr auf der Straße hinterhersehen und sie sich dann, wie „Was willst du?“, lässig umdreht und es genauso schön ist, wie sie es sich im Traum vorgestellt haben.
„Sie kommen mir bekannt vor!“ „Habe ich sie schon mal geklaut?“, fragte Jack D., der glaubt, er wäre ein Mann. Doch er ist nur ein kleiner Mann, so denken die anderen Frauen.
Doch Jacks coole Sprüche helfen ihm wenig, denn Jack hat Bens Frau Peggy gefickt. Sie wollte es einfach von ihm heftig wissen, ohne ein Tabu, und bestand darauf. Schlimmer noch.
Seine Frau Peggy wartet auf die goldene Kugel, die sich zwischen ihren Augen platzieren soll. Doch weil Peggy mehr Glück als Verstand hat, kommt sie noch mal davon. Natürlich mit den Waffen einer Frau.
Als Peggy auf den Straßen der Stadt nach Ben suchte, kam die gefürchtete Voodoo-Hexe entgegen, die Ben einen grausamen Fluch zurief.
Plötzlich hörte Jack nur von den Leuten, die laut „Alarm!“ rufen.
Die Männer trommeln mit den Füßen und Händen. Die Frauen, Mädels und Kinder warnen die Leute mit kreischenden, lauten Schreien.
Männer schreien nicht, denn das ist schwul oder homosexuell.
Es macht unter den Leuten die Runde, dass in der Stadt gemordet wird: Ein Serienkiller. Er killt alleinstehende junge Frauen mit kleinen Brüsten. Keine Angst. Keine Panik für Frauen mit kleinen Tittis. Die Silikonstube in der Schönheitsfarm war nicht ausgebucht, denn der Killer war schneller beim Killen.
Bereits das sechste Opfer konnte verbucht werden. Der Bestatter hatte viel zu tun.
Der unbekannte Killer geht immer nach dem gleichen grausamen Schema vor: Er lockt die Frau mit den kleinen Titten in die Kirchenkapelle, erwürgt sie qualvoll und besteigt sexuell die Leiche auf dem Altar.
Auf eigene Faust und Gefahr ermitteln die Leute aus der Stadt.
Tage später erscheint eine skrupellose Bande, um die besorgten Bewohner der Stadt, besonders die Leute aus den Slums, aufzumischen.
Aber es kam alles anders.
Die Bande beschloss einen Bund mit den armseligen Leuten aus den Slums.
Der Killer (oder Mörder, egal) hieß Bobby. Er saß acht Jahre unschuldig in der Todeszelle, denn da, wo er herkam, gibt es noch die Todesstrafe. Bobby soll ein schwarzes, gut aussehendes Mädchen getötet haben.
„Wer tötet heutzutage noch ein gut aussehendes Mädchen?“, fragten sich die anderen Männer.
Ein kritischer und gerechter Juraprofessor glaubte nicht an Bobbys Schuld, als er seine Akte durchblätterte, und entdeckte Fehler in der Beweisführung.
Die Polizei hat das Geständnis von Bobby herausgeprügelt.
Jetzt schlägt Bobby zurück und hat schon sieben Frauen getötet.
War es eine Fehlentscheidung zum Freispruch vom Juraprofessor gewesen? Und war Bobby doch der Mörder des Mädchens?
In einer kleinen Kneipe am frühen Abend trieb eine nackte Frau ihr Unwesen mit den Männern und verwirrte sie.
Doch nachts kommt es noch dicker. Die schöne Eva träumt in ihrem Bett zu Hause vom völlig hemmungslosen Sex. Nur Liebesgott Eros kann sie erlösen.
Aber der Frauenkiller treibt immer noch sein Unwesen.
Eva wurde vom Killer und Mörder immer noch verschont. Denn Eva ist schon geil und hat große Titten, und diese Titten sind nicht dem Killer sein Typ.
Irgendwann hörten die Morde des Mädchenkillers auf. Die ängstlichen Leute konnten ihm auch keine hinterhältige Falle stellen, denn er war plötzlich verschwunden.
Wer ist aber der coolste Schuldeneintreiber des Jahrhunderts? Natürlich?
SNAKEeater!
Ein cooler Typ.
Ohne Skrupel.
Aber mit viel und großer Leidenschaft, schöne Frauen abzuschleppen. Hässliche Frauen wurden zum Putzen geholt.
Aber alle Frauen wollten für SNAKEeater da sein, auch die Hässlichen.
SNAKEeater fickte aber nur die schönen Frauen mit den großen, schönen Brüsten.
Er wurde aber als Schuldeneintreiber gefürchtet, denn sollten sie nicht zahlen, kreuzigte er die mittellosen Kerle, nachdem er ihnen noch lebendig ihre Eier abgeschnitten hatte. Die Häuser in der Straße sind mit Graffitis bedeckt.
Der Eingang war stark verdreckt mit Speichel von den Alkoholikern aus dem Getto. Hier saßen sie oft und lehrten ihre Flaschen Bier.
Die Stumpen von den Zigaretten und loser Tabak von den gedrehten Kippen waren auf dem Erdboden verteilt.
Als Catrin mit Rainer hineinging, kam gerade ein angetrunkenes Pärchen heraus.
Und kaum dass die Frau beide erblickten, brüllte sie: „Was wollt ihr denn hier?“ „Haben Sie mal eine Kippe?“
Rainer gab den beiden eine Zigarette und fragte, wo hier heute eine Party sein sollte.
Sie sah Catrin entsetzt an und sagte, dass beide den Gang entlang gehen sollen und dann noch zwei Treppen gehen sollen. Sie würden schon die Musik hören.
Ein dunkelhaariger Typ mit gestreiften Hosen und freiem, schlankem Oberkörper kam aus der Tür. Er hatte eine Kippe zwischen den Lippen und fragte, was Sie wollten.
Catrin erwiderte, dass sie von Marlene eingeladen wurde.
„Aaaaaaaach, ich weiß schon, Marlene wohnt hier.“ sagte er erstaunt.
Beide bekamen gleich auch erst einmal eine Flasche Bier.
Dann kam Marlene mit einem breiten Lächeln im Gesicht und begrüßte beide mit einem Küsschen und einer nassen Zunge im Mund.
Während Catrin nun auf dampfend heißer Musik erwartete, sahen beide als Erstes dampfende heiße Köpfe. Das heißt, das besagte Cannabis-Büfett. Dann erblickten Rainer und Catrin „Big Daddy“, wie ihn Marlene nennt. Denn er ist manchmal wie ein Vater zu ihr. Einen dickbäuchigen, bärtigen, aber großen Mann in verkeimtem Karohemd und dreckiger Farbe, einmal Schwarz oder Blau, zerfetzten Jeans.
Er, Big Daddy, sagte Catrin. Sie sollte sich nichts dabei denken.
Dann entdeckten sie einen Raum mit einer riesigen, befleckten und verdreckten Matratze. Wo einige Pärchen es tapfer trieben.
Es war die Nacht der lebenden Sextoten, dachte sich Catrin. Doch als Rainer und Catrin dem Treiben eine Weile zugesehen haben, beschlossen sie, am besten zu gehen. Es war alles so dreckig und es lauerten die ungewollten Gefahren. Und das wollte Catrin C. nun schon gar nicht. Ein paar Tage später traf Catrin sich zum Mittagessen mit Marlene.
„Und?“, fragte Marlene Catrin, „War es nicht toll?“
„Hat es dich angemacht?“, erwiderte Catrin. „Cannabis zu rauchen und später Rudel bumsen?“
„Nö.“ sagte Marlene, aber die anderen fanden es toll.
„Warum nicht?“, sagte sich Catrin. „Und die Kerle?“
„Die Kerle lagen mit glasigen Augen auf der Matratze“, sagte Marlene, „und haben sich stundenlang blasen lassen.“ Sie lachte. „Ihre harten Schwänze wollten einfach nicht müde werden.“
Einige Tage später rief Sam K. Catrin C. an.
Sie schrie laut los, als sie seine Stimme hörte. Denn mit einem Anruf von Sam hatte sie nicht gerechnet.
„Ich treffe mich mit Susi.“ „Sie ist von der Kur gekommen“, sagte Sam. „Willst du mit hinkommen?“
„Susi?“, erwiderte Catrin. „Vielleicht.“ „Vielleicht auch nicht.“
„Zicke nicht wieder rum!“, erwiderte Sam genervt. „Ja!"
„Ich Zicke nicht.“, meckerte Catrin. „Wann triffst du dich mit Susi?“
„Morgen zum Frühstück“, sagte er.
„Hol mich ab!“ „Guten?“, sagte sie dann.
„Ich komme um neun Uhr“, erwiderte Sam.
Am nächsten Tag geht Catrin C. in den Verlag. Lydia W., eine nette, aber sehr neugierige Kollegin, hat dunkelblondes langes Haar, ist nicht geschieden, gehört aber zu den einsamen weiblichen Singles. Sie lachte. „Mich hatte gestern Abend ein süßer Mann zum Essen eingeladen“, teilte sie mit Überzeugung Catrin mit.
„Ja, Lydia. „Schön.“, erwiderte Catrin mit einer seltsamen Ironie. „War es endlich dein süßer Nachbar mit der Warze auf der Nase, auf den du schon so lange gewartet hast?“ „Oder hast du vielleicht einen netten Obdachlosen aus der Straße zu einem leckeren Imbiss eingeladen?" „Catrin, du hältst dich immer so für witzig und so clever.“, sagte Lydia verärgert, „Du gönnst mir auch nichts.“ Catrin seufzte.
Dann hatte Lydia W. eine Eingebung und sagte: „Catrin, ich glaube, es ist ein gewaltiger Fehler, wenn die Männer sich als hilflose Idioten darstellen, die nicht mal ihre stinkenden Socken finden.“
„Lydia, du hast recht“, erwiderte Catrin, „die Mistkerle könnten wenigstens ihre Socken riechen.“
„Und dann der Sex“, erzählte Lydia weiter, „es ist absolut göttlich im Bett, wenn ich auf den Rücken liege und ihm meinen Orgasmus gewaltig vortäusche, dass er endlich zum Abspritzen kommt und ich dann seine ganze Wichse auf meinen nackten Körper schmiere.“ »Meine prallen Titten finden es gut.«
Nichtsdestotrotz scheinen für Catrin und Lydia offensichtlich viele Wünsche offen geblieben zu sein. So wollen sie einen Typen, der reden kann, sobald sie mit ihm ficken will, und so verständnisvoll ist wie bei einer Beichte.
Der im Bett weiß, was eine Frau zu tun hat.
Nicht nur auf den Rücken zu liegen!
„Es ist so für die Frauen“, sagte Lydia.
Solange Catrin C. im Augenblick neurotisch und verrückt ist, ist das Leben, auch das Leben mit den ahnungslosen Männern, großartig für sie.
Aber sobald ein Typ all ihre Probleme analysiert und gelöst hat, wird der Kerl zum Problem.
Dieser Kerl kann unglaublich gemein sein oder werden, denkt sich Catrin, dass er dann auch langweilig ist und wird.
Als Catrin so dünn wie schon seit Jahren nicht mehr war, täuschte sie bei ihren Kerlen ihren Orgasmus immer besser vor. Catrin C. ging noch in die Stadt, um ein wenig zu schoppen. Dabei denkt sie noch einmal an das Gespräch mit Lydia W..
„Die Kerle, gibt es denn bei uns Frauen noch andere Gespräche?”, fragte sie sich. Aber das bedeutete nicht, dass Catrin C. keinen Spaß am Ficken hatte. „Es war grässlich, mit dem Typen“, erzählte Catrin immer ihren Freundinnen, die schon lange keine harte Stange in ihrer lang behaarten Muschi hatten. Catrin lächelte. Gift spuckendes Getratsche. Beim Essen mit den Freundinnen über die nicht vermissten Kerle. Sie sprachen über Gemeinsamkeiten. Es gab auch leckere Männer, die Ihnen nie begegnet waren. Aber wie immer wussten Sie alle über alles Bescheid. Denn Männer vom Lande sind naiv. Eben ein Landei. Bauern wissen nichts über Frauen. Von Frauen aus der Stadt schon gar nicht.
Plötzlich sah ihre Freundin Barbara aus dem großen Fenster Catrin, wie sie am Café vorbeigehen wollte. Doch Barbara machte sich bemerkbar und klopfte am Fenster, solange wie Catrin sie endlich bemerkte.
Catrin begrüßte Barbara und bestellte sich gleich etwas beim Ober. Catrin fragte auch gleich, wie es Barbara geht, als sie Barbara sah.
Barbara machte sich über ihr Stück Torte her.
Dabei kam sie so richtig in Fahrt und erzählte: „Frauen aus der Stadt wissen Bescheid.“ „Sie wissen eben, wann Sie heiraten müssen.“
„Vielleicht haben Sie mit zu vielen Kerlen gepennt“, sagte Catrin, „oder Sie wissen, dass Sie karrieremäßig nicht mehr weiterkommen.“
„… ist es“, erwiderte Barbara, „dass sich eben in den Städten ein bestimmter Typus alleinstehender Frauen entwickelt hat.“ Sie sind klug, attraktiv, erfolgreich. Und? ... noch nicht verheiratet."
„Barbara!“, sagte Catrin. „Frauen, die reich, schön und erfolgreich sind und die jeder kennt…“ „Fast, jeder…“ Dann gelten die normalen Regeln nicht.
Eine Gruppe junger Männer im Anzug und Krawatte setzten sich an einem Nebentisch des Cafés.
Doch plötzlich wurde es längst nicht so lustig.
Wenn Barbara die Kerle genauer betrachtete, konnte Catrin den Hass auf Männer an ihrem Gesicht zehren.
Barbara hatte im Augenblick nichts zu sagen.
Die Männer saßen also da und strahlten Glamour aus, als sie sich Kaffee beim Ober bestellten.
Catrin C. und Barbara H. blieben noch eine Weile und rauchten eine Zigarette.
Nicht jede Frau kann bei so manchen Männern landen.
„Um einen Mann zu bekommen, muss sie nicht reich sein." „Die Frau sollte wirklich gut aussehen und sie sollte anders als die anderen Weiber sein“, sagte Catrin zu Rainer.
Rainer K. ist auf einen Sprung zu Catrin C. gegangen, um mit ihr über den neuesten Klatsch zu reden.
Catrin ging in die Küche und machte Kaffee.
Rainer setzte sich in einem Sessel.
„Ehrlich gesagt, verstehe ich bei euch Frauen nicht, dass ihr euch Gedanken macht über die Männer“, sagte Rainer. „Es gibt doch noch genug Alkohol, oder ihr Frauen lockt eure Beute mit Sex.“
Catrin musste laut anfangen zu lachen, als sie sich ihre Worte in der Praxis vorstellte.
Sie kam aus dem Schlafzimmer und tigerte nur mit einem leichten Hemd durch die Wohnung.
Ihre Haare wehten leicht und ihre Brüste wippten auf und ab.
Auf und ab.
Rainer war irgendwie verwirrt, als Catrin lächelnd in diesem geilen Gewand erschien.
Catrin findet Rainer nett und sexy.
Dann zündete Rainer sich eine Zigarette an, die Catrin sich gleich aus seinem Mund mit ihren Fingern zog und einen tiefen Zug von der Zigarette nahm.
Das Telefon klingelte.
Silvy D. Sie ist bei Ihrem Friseur. Silvy ist einsam. Und gelangweilt. Silvy stöhnt. Catrin, du fehlst mir sehr und wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen. Mein Friseur lässt mich auch hier unter der Haube sitzen. Silvys Stimme klingt wie eine jammernde Schlange, die sich aus ihrer alten Haut windet.
Doch dann kam der Gee T., der Friseur, und Silvy musste das Gespräch beenden. Catrin ging in Gedanken zurück zu ihrem Akt mit Rainer.
Sie ließ sich von Rainer durchficken.
Ohne Tabus.
Eigentlich kannte sie Rainer nicht so.
Er schien für Catrin der schüchterne Mann gewesen zu sein.
Aber das war für Sie der Reiz.
Als Catrin am nächsten Tag so die Straße beim Schoppen entlang bummelte, traf sie Sam.
Sie sahen dann eine Meute kichernde Frauen, wie sie an ihnen vorbeihuschten.
„Mädchen und Frauen ziehen meist in Rudeln umher“, erklärte Sam K., der Catrin C. „Frauen sind dann eine eingeschworene Gemeinschaft.“ „Frauen fühlen sich nicht sicher, wenn sie allein losziehen.“
Sam wurde still.
Sie steuerten ohne Worte auf das nächstliegende Café und setzten sich dort an einen Tisch.
Schon, als sie sich hinsetzten, bestellten sie sich Kaffee beim flinken Kellner. Catrin hatte heute Appetit auf etwas Süßes und bestellte sich ein Stück Torte dazu.
„Sam, wenn ich aber fest mit einem Typen gehen würde und es den anderen Freundinnen erzähle, kann das gefährlich sein“, erklärte Catrin.
Sam musste grinsen.
Catrin fügte hinzu, dass die Mädchen, die selber Solo sind, immer versuchen, dem anderen den Freund auszuspannen.
„Sam, du kannst es mir glauben, denn es ist leichter, einen Kerl ins Bett zu kriegen und schwanger zu werden, als dass der Typ einen neuen Job bekommt“, meint Catrin.
„Es ist erstaunlich, was du dir manchmal antust, um mit deinen Freundinnen zusammenzusitzen“, sagte Sam.
Darauf antwortete Catrin mit einem Happen vom Stück Kuchen und fütterte Sam mit dem Kaffeelöffel.
„Frauen mit Kindern vom Ex haben mein Leben ruiniert“, erzählte Sam. „Sie stressen und können nicht mehr selbst entscheiden.“
„Sie mich an!“, forderte Catrin und steckte Sam einen weiteren Happen vom leckeren, süßen Kuchen in den Mund.
Sie lehnten sich gemütlich zurück in den Sessel und nippten an ihre Tasse mit schon kaltem Kaffee.
„Na ja, Catrin, ich nehme an, es liegt an den vielen Narben“, sagte Sam K., „eine kritische Meinung von all diesen Frauen zu haben, die einen schließlich nur enttäuschen.“
Sam K. will nach einer Weile einfach keine Gefühle mehr haben. Heute! Er will nur mit seinem Leben weitermachen. „Sam, ich glaube, es liegt bei uns Frauen an den Hormonen“, meint Catrin. „Frauen mit hohem Testosteron sind aggressiver und erfolgreicher.“
„Catrin?“ „Dann musst du schon ein richtiges Biest sein“, stellte Sam fest. Und wie ist es mit dem, der sich verliebt?
„Träume weiter!“, sagte Catrin und lächelte, als sie sich in ihrem Sessel cool und lässig zurücklehnte.
Catrin sitzt jetzt mit gespreizten Beinen.
Sam K. sah sie an und beide lachten darauf los.
Was ist los? „Sam.“, fragte sie mit einem Grinsen, da es eine reine Provokation war.
Am nächsten Morgen wollte Catrin C. in den Verlag.
Später ging sie im Verlag in ihr Büro.
Sie arbeitete an einem neuen Manuskript.
Kapitel 3
Egal, was in Deutschland passiert. Sind die Deutschen die Gewinner? Egal, gewinnen tun sie schon – da hat noch nicht einmal das Fußballspiel begonnen. Aber auch, würden sie im Lotto gewinnen, sagen und antworten sie immer: „Nein.“ – „Nein“ – „Nein“.
Deutschland sind die Weltmeister im „Jammern“, konnte jeder in der Zeitung lesen. Die Deutschen geben eben immer ihr „Bestes“, und das ist auch gut so. Auch wenn sie die Verlierer sind, aber dann sagen sie auch „Nein“. Berechtigt, denn zum Sieg waren die Anderen besser.
Dagegen die Amerikaner: Sie sagen: „Oh mein Gott!“ – „Oh mein Gott!“ – „Oh mein Gott“.
Dabei wollen doch die Deutschen immer wie die Amerikaner sein.
Ein Psychologe sagte: „Man kann die Persönlichkeit modifizieren, verändern kann man sie nicht.“
Wahre Liebe?
Ist sie für die Ewigkeit?
Tag für Tag gilt es, seine wahre Liebe dem Partner zu zeigen.
Egal, ob nun mit Worten oder mit Taten. Sich gehen, ob Frau oder der Kerl. Das geht gar nicht.
Sie sollte sich nicht nur für Ihn hübsch machen, sondern auch für sich selbst. Ein schöner Duft bei einer Frau kann so manchen Mann zum Schmelzen bringen.
Er sollte öfter seine Unterwäsche wechseln und seine stinkenden Socken sollte er auch jeden Tag wechseln. Ein parfümierter Duft am Kerl bringt so manche Frau ins Träumen.
Dabei sollte keiner der beiden Partner Kompromisse eingehen, denn dann ist er nicht mehr sich selbst und zwingt sich zu etwas, was er im Innigsten nicht will.
„Frauen finden Sex mit dem Föhn Erotischer“, sagte eine vierzigjährige Frau, die sich von ihrem Friseur gerade die Haare machen lässt.
Wenn die prüden Emanzen in der Gesellschaft oder andere naiven Spezies aus der Gesellschaft erzählen, dass fünf Männer eine Frau vergewaltigt haben. Haben Sie sich sicherlich geirrt, obwohl es solche Fälle gibt.
Vielleicht hatte aber die Frau dabei den geilsten Sex des Jahrhunderts gehabt, weil ihr Leben bis zum gesagten Zeitpunkt langweilig und eine Baustelle war.
Frauen sind wie das Wetter und das Wetter, wie die Launen einer Frau. Männer sollten Frauen nicht unterschätzen. Frauen machen gerade das, was man nicht ahnt. Und jede einzelne Person hat ihre eigenen Vorschriften. Diese können christlich, konservativ, offen, prüde oder frigide sein. Und jeder glaubt, er hätte nichts zu verbergen.
Deutschland ist ein Land, wo die Menschen gerne ihre Phantasien ausleben würden. Doch Deutschland ist das Land der Marionetten.
Einmal aus dem Getto in einer Talk-Show bei einem Fernsehsender kommen. Und wenn schon dabei, dann sagt man eben das, was ich soll, und nicht das, was ich will.
Sonst bin ich schnell wieder weg.
Also wird zu Hause noch schnell geprobt.
Eine Sendung übertrifft nicht einmal die Erwartungen, die ein Gast hat.
Schon Großmütter sagen ihren Enkeln: „Frauen sind schlecht, pass auf dich auf.“
Das Leben besteht meistens aus einer dramatischen Folge kleiner oder sogar großer, spektakulärer Enttäuschungen.
Ein Ergebnis einer masochistischen Mischung aus depressiver Verzweiflung.
Ob so oder so.
Alle kennen eine Geschichte.
Und jeder erzählt eine andere Geschichte, weil jeder von ihnen in seiner eigenen bunten Welt lebt.
Vermutlich angelockt durch spekulative Versprechungen.
Versprechungen, die keiner halten kann.
Der Maler tauchte seinen Pinsel in die rote Farbe.
Er malte sein Bild, wie er es sieht. Rot. Rot wie Blut.
Catrin traf den Maler, der auf der Straße malte und erzählte: „Frauen, sie strahlen körperlich mehr Sinnlichkeit und Schönheit aus.“
Catrin sah sich um und sie dachte an diesen kurzen Moment im gestressten Leben.
„Ein Lächeln jedes Menschen kann für Verachtung oder Böswilligkeit stehen.“, sagte der Maler. „Der Geschäftsmann (-frau) lächelt dich nicht an, er/sie lächelt nach deinem Geld.“ „Menschen lächeln aber auch, wenn sie gute Laune haben, gerade Sex hatten oder abgekitzelt werden.“
In den nächsten Tagen lief Catrin C. in ihrem Tagesablauf etwas ruhiger. Aber in dieser Zeit ging eindeutig etwas in Catrins Gefühlen vor sich. Sie hatte einen eigenartigen Traum, den sie nicht richtig verarbeiten konnte.
Sie fragte sich: „Was ist los mit mir?“
Dann ging Catrin C. in den Park.
Sie lief durch die Gegend, als ob sie weiß Gott, wie von einem anderen Menschen verfolgt wäre.
Doch plötzlich, blieb sie stehen und lachte laut über sich.
„Aber ich bin doch nicht so.“, sagte sie sich. „Kein Bisschen.“ „Nicht einmal ein halbes Bisschen.“
Catrin sah einem Eichhörnchen nach und amüsierte sich, wie es den Baum hoch huschte.
Catrin C. ging in ihre Wohnung zurück.
Sie ging in die Küche und nahm sich einen kräftigen Schluck aus der Flasche, mit Saft, mit vielen Vitaminen und mit viiiiiel Zucker.
Während sie sich ihre Jeanshose, Pulli und weiter trug, nichts vom Körper streifte. Sie ging ins Badezimmer.
Sie sank langsam in die Badewanne, nachdem sie sich heißes Wasser eingelassen hatte. Ein paar Düfte für die Sinne waren auch dabei.
Catrin schloss die Augen.
Dann hatte sie aber einen anderen, beruhigenden Gedanken, der sie beschäftigte: „Männer wollen mehr Sex?“
Vielleicht sind es nur 43,3 % Männer, die mehr Sex haben. Dennoch wollen mindestens 30,0 % der Frauen mehr Sex. Frauen denken dennoch öfter an Sex. Das hängt von den Hormonen ab.
Das Testosteron.
Wenn Catrin C. Glück hat: „Dumm „Fickt“ gut!“
Und mit diesen selbst kritischen Gedanken wird sie vielleicht eines Tages auf einen bestimmten Mann stoßen.
Und das nicht auf die alltäglich verplante Weise.
Am Nachmittag saß Catrin schon im Café und wartete auf Ben.
Wie immer war Ben Q. eine halbe Stunde zu spät.
Catrin C. bemerkte ungewollt ein seltsames Pärchen.
Ein Journallist und ein Kunde von ihm, die ebenfalls an einem Nebentisch saßen. Sie sprachen über Sex.
Sie sprachen auch über Mode, denn der Journalist war Modejunkie.
Und der Kunde, der war eine Kundin aus der Modebranche. Sie trug ein gouvernantenhaftes schwarzes Kleid.
Flachbrüstig.
Und musste über jedes Wort, wie Sex, lautlos lachen.
Genau in diesem Moment spazierte Ben Q. herein.
„Sieh mal einer an!“, sagte Catrin und lächelte ironisch. „Der Herr erscheint auch noch.“ „Was für ein Wunder.“
„Catrin, es gibt noch Wunder.“, erwiderte Ben. „Sehe mich an!“ „Bin ich kein Wunder für dich?“
Alle anderen Leute im Café klappten das Doppelkinn herunter und glotzten, als würden sie gerade geröntgt werden.
Catrin, aber sie machte Ben den Vorschlag, mit ihr einkaufen zu gehen.
Ben war begeistert.
Er nickte nur.
„Na schön.“, sagte Ben.
In diesem Moment kam der Kellner an ihren Tisch und kassierte Catrin ab.
Ben und Catrin ließen einen kontrollierten Blick durch das Café schweifen, als sie dann endlich diesen Ort verließen.
„Die Männer gehen öfter fremd als Frauen?“, sagte plötzlich Catrin. Darauf erwiderte Ben: „Ihr Frauen müsst mit den Männern nur richtig umgehen können.“
„Natürlich, Ben. „Du Schlaumeier.“, sagte Catrin zynisch.
Dann gab es eine peinliche Stille.
„Wenn eine Frau mit einem Typen ficken will, dann ist es ganz alleine ihre Sache.“ sagte Catrin. „Und wenn ich mit dir Ficken will, dann ist das unsere Sache.“
Ben war jetzt verwirrt.
Sehr verwirrt.
„Wovon redest du, Catrin?“, fragte Ben.
„Nun, Glotze doch nicht so schockiert“, sagte Catrin und lachte. „Ben, du bist doch nicht so ein Unschuldslamm, wie du immer so tust.“
In diesem Moment sah Catrin ins Schaufenster einer Boutique.
Sie sah Ben nicht an, denn ihre Gedanken bewegten sich um das Kleid im Schaufenster.
„Wie kommt es, Ben, dass wir nicht enger befreundet sind?“ „Fragte plötzlich Catrin.“
„Das möchte ich auch gerne mal wissen.“ Aber es ist bestimmt besser so, wie es ist. „Unkompliziert.“ Erwiderte Ben.
Catrin C. lächelte nur.
„Du meinst, diese Lügen, die in einer festen Beziehung, zum Alltag gehören?“, sagte Catrin.
Irgendetwas schien in Catrin vorzugehen.
„O yeah“, sagte sie. „Ich liebe dieses Kleid und ich werde es anprobieren, bevor ich es mir kaufe.“
Als Catrin aus der Garderobe kam, starrte sie geradewegs auf Ben.
„Du bist eine tolle Frau.“ sagte Ben.
Catrin könnte jetzt ausflippen und mit Ben „Liebe“ machen.
Aber Catrin lachte nur, denn sie hatte ein gutes und geiles Gefühl.
Da glaubt ja die Frauenwelt, mindestens 17,8 % Männer seien Trieb gesteuert. Dagegen gehen Frauen aus Berechnung. Manchmal soll es auch vorkommen, aus Liebe fremd.
Genau das war vor drei Jahren.
Die Medien berichteten mal wieder, wie die Bekloppten aus der Medienbranche.
Catrin war zu diesem Zeitpunkt von ihrem Freund getrennt.
Eine „Fick“-Bekanntschaft.
Für Catrin war dieser Kerl nur im Bett zu gebrauchen, aber zum Reden ging sie zu ihrer Freundin.
Sie fand ihn auf einer Party. Er folgte Catrin und beobachtete sie.
Catrin schleppte ihn gleich am selben Abend mit zu sich nach Hause. Später verabredeten sie sich noch ein paar Abende.
Und „Tschüss!“
„Es ist genau das, was wir Frauen alle wollen“, sagten Catrins Freundinnen. „Du kümmerst dich nur darum, dass es dir selbst gutgeht.“
Es gibt kein Mittel, das die Lust beim Sex steigert. Dennoch glauben Leute an den Placebo-Effekt, wie „Glaube an Glauben“.
Das Lustorgan ist allein das Gehirn.
Catrin C. isst mit Ben Q. zu Abend.
Sie sind erst bei der ersten Flasche Wein.
Vielleicht sollten sie sich öfter verabreden, dann wäre das jetzt schon die dritte Flasche Wein.
Aber Catrin ist kein echter Weinverkoster. Sie trinkt lieber einen Whisky.
Ben Q. versucht, mit Catrin ein Gespräch zu beginnen.
„Hast du jemals ... Hast du jemals ...", stotterte Ben.
„Was?“, fragte fordernd Catrin.
„Hast du jemals Lust auf eine andere Frau gehabt? “, fragte er dann.
Catrin sah ihn merkwürdig und verblüfft an.
„Du meinst“, erwiderte Catrin, „Ob ich schon eine andere Frau gefickt habe.“
„Ja?“, fragte er neugierig und doch wieder schüchtern.
Catrin lächelte immer noch.
Irgendwie amüsierte sie sich über Ben, dass er ihr immer noch so eine Frage stellen musste.
Denn Catrin und Ben kannten sich schon viele Jahre und waren nur Freunde.
„Warum sollte ich das tun wollen und mit einer Frau schlafen?“, fragte Catrin zynisch.
Ben schwieg.
Der Mythos „So wie die Nase des Mannes, so sein Johannes“ (Schwanz, Penis, Phallus, Pullermann oder vielleicht auch Pimmel genannt) stimmt nicht.
Pech für die Frauen.
Barbara beugte sich in ihrem Sessel vor und zog an ihrer Zigarette, als Catrin ihr noch Kaffee in ihre leere Tasse goss.
Die Gesellschaft irrt mit dem Mythos, dass Frauen unschuldig sind.
„Warum müssen Frauen anders sein als Männer?“, fragte Silvy D. „Wenn ein Mann mit jeder Frau Sex haben kann.“
„Aber die Frau muss es auch wollen, sich von diesem Mann ficken lassen“, erwiderte Catrin. „Sind es nicht wir Frauen, die entscheiden, ob wir mit dem Kerl schlafen?“ „Wir Frauen geben den Typen das Gefühl, er hätte uns flach gelegt.“
Barbara Grinst verlegen.
Denn irgendwie hatte Catrin C. Recht.
Es herrschte für einen Moment verblüfftes Schweigen.
Es wurde spät. Und es ist fast schon Zeit, zum leckeren und gemütlichen Abendessen in ein schönes Restaurant zu gehen.
Der nächste Tag war bisher der Schönste der Woche. Sonnig.
Catrin sieht das grüne, frische Gras im Park. Sie sieht, wie der Hund einer alten Dame an den Baum pinkelt und seine Marke setzt. Sie genießt den Duft der bunten Blumen, die in den Rabatten angelegt waren.
Ein fröhliches Liebespaar kam ihr entgegen und lachten über das kleine Eichhörnchen, das über den Weg huschte.
Eine flinke Dogge zog seinen Herrchen zielstrebig den Weg entlang.
Catrins Leben erschien ihr so einfach.
Im Moment lief für Sie ja alles toll.
Dann ging sie zurück nach Hause.
Catrin bekam einen Anruf von Walter P. und er berichtete ihr, dass Mira auf einer Party in einem Schrank im Umkleidezimmer mit einem Typen gefickt hatte.
Mira war eine Freundin von Walter.
„Scheiße!“, dachte sich Catrin.
„Die Beziehung mit Mira und mir ist vorbei.“ sagte Walter, immer noch sehr wütend. „Ich habe sie aus meiner Wohnung rausgeschmissen.“
Barbara H. hatte nicht vorgehabt, heute Abend nicht bei der Party auszuflippen.
Oder, eine Zickennummer abzuziehen.
Aber Catrin und Silvy überredeten sie, zu der Party mitzukommen.
Die Party fand in einem rekonstruierten Fachwerkhaus statt, wo ein Künstler sich eine Loft kaufte.
Silvy und Catrin sahen lauter Frauen, die ein knappes, schwarzes Kleid trugen, und ihre schwarzen Haare, wurden mehrfach lang getragen, bis auf wenige.
Sie trugen kurzes Haar.
Plötzlich erschienen zwei Blondinen.
Sie brachten ihre Freunde mit.
Catrin verschwand mit Silvy in der Menge und ließ Barbara unbemerkt mit ihrem Gesprächspartner zurück.
Zwei Männer gingen an Barbara vorbei.
Barbara hörte von einer, nach ihrem Anschein vielleicht ein wenig arg paranoiden Frau, dass sie ein echtes Miststück sei.
„Das stimmt, ich bin ein echtes Miststück, aber ich stinke nicht wie du.“, sagte Barbara laut.
Dann nahm Barbara einen doppelten Wodka vom Tablet und trank ihn in einem Zug.
„Durstig, wie?“, fragte ein Typ und grinste ihr zu. „Ich heiße Gerald und besitze eine Galerie.“
Barbara seufzte und sagte: „Natürlich. Und wer hatte dich danach gefragt?“
Er rutschte näher an sie heran und flüsterte ihr zu: „Du bist die Coole?“
Darauf erwiderte Barbara schon fast wütend: „Kannst du dein Arschloch mit dem Schwanz erreichen?“
„Aber natürlich“, sagte Gerald. „Willst du es sehen?“
„Aber natürlich“, sagte Barbara und legte ihre Hand auf seine Schulter. „Dann schlage ich vor, damit du dich nicht langweilst, fick dich selbst.“
Aus irgendeinem Grund marschierten Catrin und Silvy auf Barbara zu.
Silvy steckte ihre Zunge in Barbaras Mund.
Am nächsten Tag, gegen Mittag, rief Catrin Silvy an und fragte neugierig, ob sie schon Barbara gesehen habe.
Aber wenn Barbara tot wäre, dann wüsste Catrin schon davon.
„Was soll Barbara auch tun?“, fragte Silvy. „So betrunken sie auch war.“
Catrin, Barbara und Silvy fuhren nach der Party mit dem Taxi nach Hause und sie hatten Barbara noch unbekotzt bei sich abgesetzt.
„Ist das nicht irre, Silvy?“, sagte Catrin gut gelaunt. „Mir geht es guuuuuuuuut.“
Silvy und Catrin lachten laut in den Telefonhörer.
Nach diesem informativen Telefongespräch rauchte Catrin eine Zigarre, die sie auf eine Reise nach Kuba mitgebracht hatte, und nippte an einem Glas, das halbvoll mit Whisky war.
Aber erst, nachdem sie das duftende Badewasser eingelassen hatte.
Catrin C. nahm einen Zug und blies den dicken Rauch gelassen an die Decke.
Catrin überlegte erst mal: Was wäre jetzt, wenn sie einen leidenschaftlichen Lover verwöhnen würde? Er sollte sich mit seinen Lippen ihre Nippel schnappen und mit den Fingern verwöhnt er ihren Kitzler. So dass sie vor Geilheit laut schreien wird.
Am nächsten Morgen um neun Uhr rief Sam an. Er wollte zum Tennis gehen.
Und dann in die Sauna.
Catrin fand den Vorschlag von Sam nicht schlecht und sie verabredeten sich im Fitnessstudio.
Sie starrte einen Augenblick eine mittellange Zeit aus dem geschlossenen Fenster.
Vielleicht liegt es an der glaubwürdigen Tatsache, dass die meisten Menschen gebräunt einfach besser aussehen.
Dabei betonte Catrin C.: „Die meisten sonnengebräunten Menschen sehen besser aus.“
Also, nicht alle Menschen.
Vielleicht ist bei den Städtern der Sexualtrieb stärker als bei den Landeiern.
Catrin legt sich auf die Couch.
Eigentlich wollte sie ja ins Fitnessstudio und bewegte sich langsam ins Ankleidezimmer.
Sam und Catrin spielen gerade Tennis.
Catrins Handy klingelte.
„Hallo, Catrin“, sagte Barbara. „Ich wollte wissen, was du so machst.“
Catrin lächelte und erwiderte: „Ich bin jetzt gerade mitten in einem Tennisspiel mit Sam.“
„Willst du danach zu mir kommen?“ „Ich würde gerne mit dir etwas Schönes kochen“, sagte Barbara.
„Äh, ich glaube nicht…“, sagte Catrin genervt.
„Meinst du, du langst nicht?“, fragte Barbara.
„Ich meine, ich weiß noch nicht, was ich mache“, sagte Catrin. »Ich habe Ben schon zugesagt, dass ich mich zum Abendessen von ihm gerne einladen lasse.« »Ich denke nicht, dass ich seine Einladung absagen werde.«
Barbara sagte dann nur noch mit gesenkter Stimme: „Gut, wenn du meinst.“
Jetzt ist Barbara bestimmt sauer, dachte sich Catrin, als sie das Gespräch beendete.
Ben Q. sitzt auf der Bank und ist auch schon ganz genervt von der Erfindung des Handys. Gelangweilte Leute glauben auch: Andere Menschen haben seitdem kein eigenes Leben mehr.
Die Zeit der Reservierung auf dem Tennisplatz war nur noch für zehn Minuten. Beide haben dann das Tennisspiel abgebrochen und gingen in die Sauna.
Nach dem Abendessen mit Ben fuhren beide zu Catrin nach Hause. Sie redeten noch miteinander bei einigen alkoholischen Getränken aus der Schrankbar.
Catrin wurde es plötzlich zu heiß.
Während sich Catrin im Schlafzimmer auszog, splitternackt, setzte sich Ben in den Sessel, als er sich aus der Küche ein Glas mit kaltem Wasser holte.
Catrin legte sich auf die Couch und Ben wollte es nicht bemerken, dass sie splitternackt da lag.
„Müde?“, fragte Ben, als Catrins Augen geschlossen waren.
„Bekomme es doch heraus!“, erwiderte sie ihn und musste innerlich lachen. Als Catrin C. am nächsten Morgen in den Buchverlag kam, war die ganze Mannschaft schon Minuten im Sitzungsraum versammelt.
Die herzzerreißende Begrüßung war nicht gerade überwältigend.
Die anderen uninteressierten Zuhörer im Raum sehen aus wie Hundescheiße.
Catrin dachte aber, dass Hundescheiße oft besser aussieht.
Dann dachte sie aber auch wieder, wie sarkastisch Catrin heute wieder sein könnte.
Der Chef am Rednerpult goss sich den noch dampfenden Kaffee in einen Kaffeebecher.
Er trank ihn so, als würde der Kaffee noch sehr sein.
Schlürfen war bei ihm angesagt.
„Gibt es noch etwas Neues?“, fragte er uninteressiert.
Die Mannschaft grinste und schüttelte den Kopf verneinend.
„Ach, Catrin ist auch schon aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und ist noch erschienen.“, teilte der Chef der Mannschaft mit.
Die ganze Mannschaft war über diesen ertragreichen Beitrag begeistert, gab einen großen Beifall und klopfte laut mit den Handknöcheln auf die blanke Tischplatte.
„Scheiße“, dachte sich Catrin, und Lydia, die neben ihr saß, musste sich das laute Lachen unterdrücken.
Catrin C. hielt den Atem an und verschwand aus dem Raum.
Sie ging in ihr Zimmer, um zu telefonieren.
Catrin hatte auch gleich Silvy am Apparat.
Sie hatte auch Glück, dass Silvy für sie Zeit hatte, und sie trafen sich im Café.
Bis dahin hatte Catrin C. noch zwei Stunden Zeit.
Plötzlich traf sie Daniel B., der keine Zeit hatte.
„Daniel! Daniel!“ „Bitte warte einen Augenblick!“, rief Catrin, denn sie wollte wissen, was er plötzlich in Leipzig machte.
„Ja, was willst du?“, erwiderte Daniel.
Beide blieben stehen.
Catrin stockte und erstarrte.
Sie bekam kein einziges Wort aus ihrem Mund heraus.
Daniel wartete.
Eine Sekunde.
Zwei Sekunden.
Drei Sekunden.
Daniel ging weiter.
„Catrin, sollte es dir irgendwann einfallen?“, sagte Daniel. „Was du mir sagen wolltest, dann behalte es oder schreibe es auf. Ich habe, so leid es mir tut, keine Zeit mehr. „Sag es mir später!“
Kapitel 4
Ein Kollege von Catrin klagt über anhaltende Erschöpfung.
Und innere Leere.
Catrin hörte schon oft aus der Branche, dass sie ihre Arbeit nicht liebten, weil sie ihren diversen, nicht gewussten Interessen und rätselhaften Neigungen nicht entsprach.
Es stellte sich dann heraus, so erzählten die anderen Kollegen, der Kollege hat einen „Burnout“.
Es gab Zeiten, da gab es alles – alles, wie das beste ökologische Essen. Es gab ökologische Mixgetränke zu trinken. Es war schon alles ökologisch: auch die Pisse, der Urin, wie der Kot, die stinkende Kakke des Menschen. Lebensmittelhersteller verarbeiteten sogar schon den Urin in den Lebensmitteln, damit er als ökologisch verkauft werden konnte.
Ab und an meldete sich dabei sogar das schlechte Gewissen. Gutes Gewissen?
„Was ist das?“, haben sich die Menschen manchmal gefragt. Sogar die toten Seelen hatten nach dem Tod ein Mitspracherecht. Auch die kaputten Seelen aus dem Fitnessstudio, die wie die Bekloppten auf dem Trimmrad sich einen Wolf zwischen den Beinen gefahren haben. Es stellte sich heraus, dass die Männer davon impotent waren.
Die Menschen trinken Apfelsaft, der aussieht wie die letzte aussagekräftige Urinprobe.
Keinen Hunger und kein Elend sollte es gegeben haben, haben die Leute erzählt.
Ein Traum der Männer ging in Erfüllung.
Ja, Sex mit zwei Frauen, und von so Ähnlichem träumten die Frauen auch. Aber mit fünf Männern und Lisa G. hatte ich das Vergnügen.
Der Hacken: Die Männer waren schwul oder homosexuell.
Frauen waren den Männern gleichgestellt.
Frauen pinkelten im Stehen, was sie heute auch noch machen. Deshalb sollen sich die Männer immer beim Pinseln hinsetzen. So manche Frau gab es oder gibt es nie so richtig zu.
Denn?
„So etwas machen die Frauen nicht.“, glauben die religiösen Leute.
Wie eklig, wenn Männer immer im Sitzen pinkeln sollen, wo schon eine miefige und verpickelte Frau mit ihrem fetten und verkrusteten Ekzem am Arsch darauf gesessen hatte.
„Die eiskalten Engel?“, fragen sich die Männer.
„Nein!“, erwiderte der Verstand, „Noch nicht!“ Kleine, nervige Kinder in Deutschland sind dumm und müssen in die Schule gehen. Sie werden sogar von der Polizei in die Schule geholt, wo die Schüler ihre Lehrer verkloppen und die Schüler die jungen Lehrerinnen zum Sex animieren.
Manchmal kommen auch die verzweifelten Eltern in den Knast. Sollten Sie Ihre skandalösen Kinder einfach mal so freigeben oder sollten Sie die Polizisten bestechen?
Sobald die kleinen Mädchen erwachsen sind, werden sie eine Frau. Sie lernen dann die wilden und die braven Kerle in ihrem Leben kennen.
Wenn sie diese bösen Jungs nicht schon mit 13, 14, 15, 16 oder 17 Jahren kennen lernten.
Böse Mädchen stehen auf bärtige Jungs. Später werden Sie dann Kerle genannt. Über Bubis streiten sich die Frauen gerne.
So manche Frauen stehen auf dunkle Lockenmähne. Das kann sich sogar um Frauen handeln, die in der Chefetage tätig sind.
Dazu sollen es Männer mit Bärten sein, deren Länge sich nicht mehr in Tagen messen lässt.
Gut, sagt die Frau. Eine von vielen.
Sicher ist, dass die Männer bei den Frauen so nebenbei mit Selbstironie, Individualität und Rockerattitude punkten.
Und diese Frauen wissen genau, dass das schon immer gewirkt hatte.
Oder hat.
Der glatte „Schwiegersohn de Luxe“ ist der Bubi.
Die Bubis sind der maßgeschneiderte Gegenentwurf zum ungezügelten Haarwuchs. Die Frisuren briet – poppig durchgestuft.
Das Image eines Bubis ist sauber.
Das elegante Styling von den Bubis geht auch bei den neugierigen Bekannten und Verwandten auf Familienfesten durch.
Auf diesen Look der Bubis fliehen nicht nur die pubertierenden Teenies, deren Glaube an das pickelfreie Ideal der Jungs noch völlig intakt ist.
Auch die erwachsenen Frauen werden schwach.
Weder spektakuläre Horrormeldungen über die enorme Arbeitsbelastung in überfüllten Kliniken und vollen Praxen, noch die Klagen über das geringe Arzthonorar schreckten Tina R. eher ab.
Catrin lernte Tina kennen. Sie erzählte ihr, dass sie zum Wintersemester Medizin studieren will. Sie erzählte weiter, dass von den knapp
35.000 Bewerber wurden nur circa 8377 Bewerber angenommen.
Und es gibt nur 36 medizinische Universitäten in Deutschland.
Diese Auserwählten, wo Tina R. dazugehört, haben auf dem Weg zu ihrem weißen Kittel eine große Hürde genommen.
„Eine Hürde von vielen“, sagte Tina R.
Tina R. muss jetzt als angehende Medizinerin ein Ausbildungssystem durchlaufen.
Dazu gehören auch eine Fortbildung und eine Weiterbildung.
Natürlich befinden sich diese Systeme unter ständigem Wandel.
„So viele Veränderungen wie in den Jahren gab es noch nie“, sagte
Tina R. holte erst einmal tief Luft, denn vom Erzählen hatte sie schon eine trockene Zunge bekommen.
Tina nahm erst einmal einen Schluck aus der Flasche Bier.
Catrin hörte weiter interessiert Tina zu und sie erzählte, dass das ursprünglich dreistufige Staatsexamen durch zwei ärztliche Prüfungen ersetzt wurde. Wie die Zeit als Arzt im Praktikum vollkommen verschwand.
Später erzählte Tina noch, dass die Universitäten mindestens 60 Prozent der Studienplätze selbst vergeben. Und 40 Prozent weist die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen anhand von Abiturnoten und Wartezeit zu.
Davon war Catrin überzeugt.
Während des Studiums beginnt Tina R., wie viele Medizinstudenten mit der Doktorarbeit. Tina R. ist es auch bewusst, dass diese Doppelbelastung oft dazu führen kann, dass sich die Arbeit bei vielen über mehrere Jahre hinziehen kann.
Tina hatte aber auch Ärzte kennengelernt, die ihr sagten, dass eine Doktorarbeit kein Muss ist. Denn auch ohne Titel kann sie den ärztlichen Beruf ausüben.
Früh am Abend. Rainer K. biegt mit seinem Wagen in die Straße.
Dort, wo er Catrin gesehen hat.
Rainer steigt aus und läuft Catrin hinterher, da sie ihn in ihrem Shoppingrausch nicht bemerkte.
Als Catrin sich plötzlich umdrehte, war sie überrascht, dass Rainer vor ihr Stand.
„Was machst du denn hier?“, fragte Catrin.
„Ich habe dich gesehen und ich habe mich gefragt, warum ich mit dem Wagen nicht halt mache und dich überrasche.“, erwiderte Rainer.
„Du hast mich sehr überrascht.“, sagte Catrin, die sich über Rainers Anwesenheit freute. „Jetzt musst du aber auch alle meine Taschen vom Einkauf tragen.“
„Aber nur, wenn wir nachher noch etwas essen gehen.“, sagte Rainer „Gut!“, erwiderte Catrin und lachte mit Rainer.
Drei Tage später trafen sich Catrins wissbegierige Freundinnen in einem netten Restaurant.
Sie wollten heute darüber sprechen, wie es ist, eine außergewöhnliche Frau bei den Männern zu sein.
Darüber, wie es ist, wenn die Kerle einem hinterherlaufen.
Wenn die Kerle für einen bezahlen.
Wenn die Kerle einen belästigen.
Wenn die Kerle einen anderen Typen um seine Frau beneiden.
Wenn die Kerle eine Frau ständig missverstehen.
Und wenn sie sich selbst umwerfend fühlt und ist.
Welche Frau wäre von Catrins Freundinnen nicht ein Model gewesen?
Aber die Freundinnen strengen sich großartig an, um wie ein Model auszusehen.
Catrin C. zündete sich eine Zigarette an.
Barbara H. war unpünktlich, also redeten die anderen und Catrin weiter.
„Ich bin kein Biest.“, sagte Silvy D.
Die Anderen am Tisch sahen sich schüchtern im Restaurant um.
Frauen, wie Catrins Freundinnen gibt es in einer Stadt eine Handvoll. Sie gehören alle zu einer Art Hexenclub.
Oder, Club der ungebändigten Biester.
Diese Frauen wollen von den Männern Aufmerksamkeit.
Einladungen.
Viele Geschenke.
Wie Kleider vom Designer.
Ein bisschen Geld.
Sie wollen Reisen.
Aber, diese Frauen wollen nie den Anschein erwecken, dass sie von den Männern käuflich wären.
„Ist das wirklich so?“, fragten sich die intelligenten Männer.
Auch heute noch wird diese Frage bei der Scheidung zum Gesprächsthema.
„Lass uns über Ekelpakete reden!“, meinte Barbara.
„Die Männer versuchen immer“, fängt Barbara zu erzählen an, „dich zu kaufen.“
„Mich nicht“, erwiderte Catrin mit einer köstlichen Ironie.
Barbara machte ein entrüstetes Gesicht und winkte dann abrupt dem Kellner, um sich einen Konjak zu bestellen.
„Wie kommt es, Barbara, dass all diese unanständigen Kerle, die dich ficken wollen, sich ständig überlegen, was sie sonst noch für dich tun können?“, fragte Silvy D. „Denn du liegst doch nur auf den Rücken und lässt dich durchficken.“
„Die meisten Männer wirken ganz schön arrogant“, sagte Catrin.
„Klar, wenn sie aus dem Getto kommen, wie du.“, sagte Barbara.
Alle mussten über diesen gewaltigen Witz lachen.
„Hahahahahaaaaaaaaa.“
„Entweder wollen die Kerle dich nur vögeln.“, sagte Silvy.
„Oder, die Kerle verlieben sich sofort in dich.“, sagte Catrin.
„Und wenn die Kerle keine Anstalten davon machen, dann seien ihre Zicken fix und fertig“, stellte Barbara fest. „Der unsichtbare, schmerzende Schatten, die „Migräne“, wird euch für einige qualvolle Tage begleiten.“
Catrin stützte die Ellbogen auf den runden Tisch und sagte: »Frauen, die Männer sind so unbefriedigt.«
Die Frauen kreischen.
„Und wir sind die Göttinnen“, erwiderte Silvy, „die ihnen Befriedigung schenken.“
Silvy war schon kräftig von den Drinks angeheitert und ihr fehlten einfach schon die Hemmungen.
Wenn es um die Männer geht.
„Frauen, steht zu eurer Weiblichkeit!“, sagte Silvy so, dass fast alle Gäste im Restaurant es mitbekommen haben.
„Das eigentliche Problem sind andere Frauen“, sagte Barbara, „die aus den Männern das machen, was sie nicht sind.“
Weil die Frauen der Meinung waren, dass alles eine Frage des Überlebens ist, schlürften sie ihre Reste aus den Gläsern und gingen mit viel schallenden Gelächter.
Es gibt Schlimmeres. Nämlich eine verheiratete Frau zu sein.
Einen tagtäglich besoffenen Ehemann, der ständig auf Montage ist, weil er keinen Job auf dem Bau am Ort bekommt, weil er mit dem jämmerlichen Gehalt seine Familie nicht ernähren kann.
Sie haben fünf Kinder.
Ein paar nervige Mädchen, die mit den Puppen und ihren Brüdern spielen.
Die verspielten Jungen werden zu Nuschen erzogen.
Das machen schon ihre Geschwister.
Denn ihre Mutter wiegt schon 150 Kilo und würgt sich die Schokoriegel rein.
150 Kilogramm mit fünf Kindern.
Und wie viel wiegt die Frau, wenn sie keine Kinder mehr hat? Wenn ihre Kinder das Haus, die Wohnung, verlassen?
Wenn sich ihr Mann das Leben tot gesoffen hat.
Einige Wochen später war Catrin C. in der Stadt, als sie zwei bekannte Typen sah.
Sie begrüßte beide mit einem Küsschen auf die Wange.
Catrin sah, dass Marcel immer noch einen tollen Körper hatte. Aber Rick schien immer noch etwas schüchtern zu sein.
Es hatte sich nichts verändert bei den beiden Berlinern.
Catrin fing an, mit Marcel und Rick zu flirten.
Sie erzählten Catrin, dass sie gerade bei dem Friseur auf der Straßenseite die Haare schneiden lassen hatten.
Catrin dachte, dass sie deswegen nach Leipzig gekommen seien.
Marcel schob ständig den Pony aus den Augen.
„Wir wollen hier in Leipzig ein paar Tage bleiben und die Frauen kennenlernen“, sagte Rick.
Catrin musste darüber lautlos lachen.
„Catrin, was gibt es da zu lachen?“, fragte Marcel. „Wir wollten in irgendeinem Café „Halt“ machen. Willst du vielleicht mitkommen? “
„Natürlich will ich mit euch kommen“, erwiderte Catrin.
Sie kicherte und Marcel legte seinen Arm über ihre Schulter.
Das Café war ziemlich überfüllt.
Eine Frau kam auf Rick zu, um das Café wieder zu verlassen. Ihre Blicke trafen sich. Eine lächelnde Frau mit langem schwarzen Haar, dunkelrotem Lippenstift und mysteriöser Weise großen Titten.
Marcel drehte sich um und sah auch dieser Frau nach.
Allerdings sah er nur noch ihren gut geformten Arsch.
Marcel und Rick buchten zwei Zimmer in einem Hotel. Jeder wollte sein eigenes Zimmer. Falls Sie netten Besuch von einer geilen Frau bekommen.
Und dann gingen sie an einen Tisch.
Sie setzten sich hin.
Marcel drehte sich um und winkte den Kellner, um zu bestellen, an den Tisch.
Am nächsten Abend gingen Marcel, Catrin und auch Rick in den Club.
Sie betranken sich.
Ein wenig.
Catrin knutschte mit Marcel rum.
Rick, der stand an der Bar und beobachtete die Frauen auf der Tanzfläche, wie sie verrückt tanzten.
„Lass uns zu mir gehen“, sagte Catrin, wie sie Marcel leidenschaftlich küsste, als wären sie ein Paar oder so etwas. „Und lass es uns richtig tun.“
Rick versuchte, die beiden zu ignorieren, bis er dann aus dem Club stürmte.
Catrin und Marcel kümmerten sich nicht weiter um Rick, denn er ist ins Hotel gegangen.
Catrin nahm Marcels Schwanz aus der Hose, als sie beim Küssen ihre Wohnungstür öffnete.
Sie blies ihm einen.
Es war schon schön für Catrin, aber sie wollte ihn noch nicht zum Abspritzen bringen.
Catrin wurde durch ihre Gier immer geiler und zwang Marcel ihr, die Kleider vom Leib zu reißen.
"Los fick mich“, forderte Catrin Marcel heraus.
Ihre Titten ließ sie in seinem Gesicht hin und her wippen. So dass er mit seinen Lippen ihre harten Nippel erfassen konnte.
Das machte Sie noch geiler.
Catrin streckte ihm den Arsch zu, sodass er ihr den Schwanz reinstecken konnte.
Sie mochte es, im Arsch gefickt zu werden.
Mit seinen Fingern erforschte er ihre nasse Votze, die rasiert, wie ein weicher Babypopo war, und brachte sie zum Höhepunkt, der nach ihrem Gefühl für diesen Moment nie enden sollte.
Catrin schrie vor Lust.
„Marcel, ich bin so geil auf dich.“, flüsterte sie ihm ins Ohr.
Sie spürte und fühlte Ihren ganzen Körper.
Sie nahm Marcels Schwanz hastig in die Hand und brachte ihn in ihren Mund zum Spritzen und lutschte weiter an seinen Schwanz.
Catrin schluckte seine Wichse und kitzelte mit ihrer spitzen Zunge seine empfindlichsten Stellen am splitternackten Körper.
Nur mit ihrem lauten Lachen verstanden sie sich.
Für beide war es der echte Wahnsinn.
Natürlich wiederholten Sie diesen Akt.
In dieser unvergesslichen Nacht.
Öfter.
Am nächsten Tag verabredeten sich Marcel und Catrin mit Rick zum Mittagessen in ein Restaurant.
Catrin saß mit übereinander geschlagenen Beinen am Tisch.
Rick klang und saß gelangweilt, als er sagte: »Ich bin einfach müde.«
Catrin ließ ihr Handy zuschnappen.
Sie sah lächelnd Marcel in die Augen und dachte dabei an ihr sexuelles Abenteuer.
Jede Menge Leute sind im Restaurant, zum Mittagstisch.
Alle laberten durcheinander.
„Na ja, wie geht's denn so, Rick?“, fragte Grinsend Catrin. „Gut."
Catrin zündete sich eine Zigarette an.
Sie sah dabei in eine andere Richtung.
Ein kleines Kind rannte durch das Restaurant und sagte zu jedem Gast: „Da! Da! Da!“ „Daaaaaaaa!“
Die Frauen lachten alle über diesen gerissenen Knirps.
Nachdem die Drei endlich beim Ober ihr Essen bestellen konnten, kam auch schon in kurzer Zeit ein anderer Ober und ervierte das Essen.
Alle Drei sagten eine Minute lang gar nichts.
Nichts.
Nicht ein einziges Wort aus Ihrem Mund.
Schlechte Gedanken und schlechte Gefühle von Rick Blubbern an der Oberfläche.
Er war sauer.
Aber wie?
So richtig sauer, über seinen Freund Marcel.
„Rick.“ „Beruhige dich!“, sagte Catrin. „Das, was gestern Abend mit Marcel und mir vorgefallen ist, war allein meine Schuld.“
Rick sagt nichts.
Er starrte in die Leere vom Restaurant.
Es ist spät geworden.
Vor dem Eingang des Restaurants brachte Catrin für sich ein Taxi zum Stehen, denn sie wollte sich für heute von Marcel und Rick trennen.
„Catrin!“ „Warum kommst du nicht noch mit?“, fragte Marcel.
„Ich muss nach Hause.“ erwiderte Catrin. „Ich wünsche euch noch viel Spaß.“
Ein paar Schritte von Marcel und Rick geht eine Frau den Bürgersteig entlang. Sie wackelte selbstvergessen mit dem straffen Arsch den Bürgersteig entlang.
Rick stellte sich vor, wie er mit seinen Zähnen in den weichen und zarten Arsch zärtlich beißen könnte. Die Frau hat selbst Schuld, wenn sie ihren Arsch so weit ihm entgegenstreckt.
Marcel blieb mit Rick stehen und beobachtete das amüsante Schauspiel von der Frau noch eine Weile.
Doch dann fragte Marcel: »Alles in Ordnung?«
„Ja, alles okay“, erwiderte die Frau und lächelte schüchtern. Und dabei zeigte sie alle ihre weißen Zähne.
Auf der Couch zu liegen und an die Decke zu starren, ist für Catrin C. schlimmer.
Allein zu sein, ist für sie in diesem bedenklichen Augenblick noch schlimmer.
Das Telefon klingelte.
„Hallo, Catrin.“, meldete sich eine Stimme.
„Jaaaaaaa.“, erwiderte Catrin.
„Hier ist Sam.“, sagte eine Stimme, die für Catrin, männlich war. „Hallo? Kennst mich noch?”
„Ach, Sam.“ Erwiderte Catrin, als wäre sie gerade aus einem leeren Traum erwacht. „Sam, du verrückter Kerl, kannst du dich nicht mit deinem Namen melden?“
„Hab ich doch“, sagte er und lachte laut in den Hörer.
„Gut. Sam, was willst du?“, sagte Catrin.
„Wollen wir etwas heute machen?“ „Solltest du noch nichts vorhaben?“, sagte Sam.
Sam dachte, dass Catrin vielleicht heute einsam sei.
Nachdem Catrin einen kurzen Moment darüber nachdachte, fragte Sam: „Hallo Catrin?“ „Bist du noch am Apparat?“
„Ja doch.“ „Du Spinner“, sagte Catrin und lachte über Sams Frage. „Klar, du holst mich aber ab!“
Sam war einverstanden und sagte, dass er in circa einer Stunde bei ihr sein konnte.
Es war schon spät geworden. Sam brauchte keine Stunde. Nein, es waren zwei Stunden geworden.
Sam hatte Probleme mit seiner Garderobe und er musste noch sein weißes Hemd bügeln. Beim Baden hatte er sich in der Zeit verschätzt.
Also, Sam war in der Badewanne eingepennt.
„Sam, wir gehen ins „Blue“, sagte Catrin, denn da gibt es noch etwas zu essen.
Das Nachtlokal befand sich gleich um die Ecke. Sie gehen rein.
Und Catrin war irgendwie noch sauer, über Sams Verspätung. Denn der Saukerl hätte sie ja wenigstens anrufen können, dachte sie die ganze Zeit.
Sie setzten sich direkt in die Ecke, wo Sie die anderen Gäste überblicken konnten.
Kurze Zeit später kommt eine lächelnde Frau an ihrem Tisch vorbei. Sie trug ein Kleid mit einem Muster von vielen Gänseblümchen. Das Kleid war transparent. Catrin konnte mit ihrem gestochenen Blick alles sehen, zum Beispiel was sie unter dem Kleid trug. Nichts. Sam fand es aufregend. Catrin bewunderte den Mut dieser Frau. Nach dem Essen erfuhren beide an der Bar, dass diese charmante Frau eine bekannte und erfolgreiche Designerin ist. Carina C. dachte über ihr panisches Leben nach. Sie denkt, dass das Leben vor der Tür, in der Welt, sich verändert hat.
„Aber, hat es sich wirklich?“, denkt Catrin C. und denkt und fragte sich weiter: „Und was mache ich jetzt?“ „Fragen.“ Fragen. Fragen. Ich werde hier noch verrückt. »Ich muss hier raus.«
Kapitel 5
Nur die Liebe zählt nicht! Romantik oder gar Liebe sind selten die Gründe zum Heiraten. Besonders bei den Frauen. Frauen philosophieren gern über die Liebe.
Große Gefühle für die Eheschließung in Deutschland spielen offenbar eine untergeordnete Rolle.
Wissenschaftler haben belegt, dass nur ein Drittel aller Paare sich aus Liebe das „Ja“-Wort gegeben hat.
Nüchternes Sicherheitsdenken?
Die Lust auf eine schicke Hochzeitsfeier?
Versteckt sich da vielleicht der Grund für die hohen Spekulationen in Deutschland?
Frauen küssen gerne.
Ihre Mutter.
Ihren Vater.
Ihren Hund. Ihre Freundin. Ihre Katze. Ihre ganzen Haustiere. Ihren Freund. Ihre männlichen Freunde. Ihre weiblichen Freunde. Und, und, und... Ein Kuss kann für den Mann wie für die Frau versöhnen. Und? Streit auslösen. Der Kuss kann berauschend sein. Dennoch abstoßend. Ein Kuss kann Sekunden, Minuten und auch Stunden dauern. Bei einem zehnsekundigen Kuss werden mindestens bis zu 22 000 Bakterien und Keime übertragen.
Also, Küssen wirkt wie eine Schluckimpfung und sollte das Immunsystem stärken.
Es sollen ja mindestens 42 Prozent der Frauen das Lippenspiel besser finden als den Fick danach.
Küssende Leute verbrennen so viele Kalorien wie ein Jogger auf 100 Metern.
Warum gibt es denn so viele dicke Menschen auf diese Welt, fragte sich Catrin.
Denn Gernküsser und auch Vielküsser, so erfuhr Catrin von den Wissenschaftlern aus den USA, leben mindestens fünf Jahre länger als die Kussmuffel.
Auch wenn die Frauen nicht gerade die besten Küsserinnen sind, schicken sie ihre Lover sofort in die Wüste, wenn er nicht knutschen kann.
Der Kuss setzt die Wunderdroge Sebum (fragen Sie Ihren Arzt oder…) im Körper frei und die macht leidenschaftliche Lust an der nackten Lust.
Nach ein paar Tagen im Verlag war Catrin von Lydias nervigem Gejammer geschafft.
Also, Catrin arbeitete für einen seriösen Buchverlag. Nicht da, wo so Tagesblätter oder Boulevardzeitschriften gedruckt werden.
Catrin arbeitete nicht für einen Verlag mit den farbigen Klatschspalten und nichtssagenden Tratsch Blättern.
Lydia W. war eine dieser depressiven und verzweifelten Frauen, die seit Jahren alles versucht.
Sie will endlich geheiratet werden.
Es sollte ein Mann sein.
Aber nicht so ein Kerl.
Er sollte ihre Wünsche von ihren Augen ablesen können.
Dann wäre „Gott“ der Richtige für Sie.
Aber, an den Mann kommt Lydia leider nicht ran.
„Gott“ ist schon verheiratet.
„Darwin gegen Gott? Frauen mit Gott?“
Und dann?
„Die Bevölkerung in den USA misstraut der wissenschaftlichen Erklärung der menschlichen Herkunft“, sagte Barbara H.
„Immer mehr?“, fragte sich Silvy D.
„Ja", stimmte Catrin C. zu. „Die Evolutionstheorie wird in den USA weit weniger akzeptiert als in Europa oder Europa.“ Es wurden die Daten aus mindestens 34 Ländern ausgewertet – das habe ich mal gelesen. Und in Deutschland glauben mindestens 70 Prozent an die Aussage, dass der Mensch sich aus dem Tier entwickelt habe. In den USA sind es mindestens 40 Prozent. „Für die weit verbreitete Skepsis in den USA werden vor allem religiöser Fundamentalismus, Unwissenheit über die Genetik sowie die Inanspruchnahme des Themas durch die Politik verantwortlich gemacht.“
Dann kommt Rainer K. und klickt sich zum Gespräch ein: „Der Glauben an die übernatürliche Erschaffung durch einen Gott ist immer weiter verbreitet.“ Frauen und Männer betrügen, wie sie sich gegenseitig belügen. Der Mann betrügt seine ausgehauchte und rummdiskutierende Frau mit einer Jüngeren, als würde er in die Kneipe gehen. Geht er in den Puff, will er die Prostituierte nicht nur besitzen für sein Geld und dass sie beim Sex tun soll, was er will. Nein, er will nicht den gleichen sexuellen Entzug wie zu Hause bei seiner Frau. Dann gibt es Männer, die seine Prostituierte behandeln wie eine Prinzessin, und dann gibt es Männer, die eine weibliche, zarte und hemmungslose Frau will, die ihm einfach nur zuhört und respektiert, aber auch eine Meinung hat.
Frauen der Männer kennen nur drei Worte: „Ich, mir und mich.“ Und diese drei Worte beherrschen sie wie im Schlaf.
Oder war es im Traum?
Schon in frühen Zeiten waren zum Beispiel Prostituierte, Hostessen und Konkubinen und, wie die unwissende Gesellschaft diese Frauen nennen will, reich an Wissen und sehr intellektuell. Womit sie gesellschaftsfähig für eine Begleitung eines Events ist.
Egal, wie sich die Frauen und die Männer entscheiden, denn am Ende sind es immer die Männer, die zur Kasse gebeten werden. Frauen selten. Anders als würde einer, seiner, zur Bank gehen, denn dort benötigt jeder Mensch schwere Sicherheiten, um Geld zu bekommen, und beim Amt muss derjenige mindestens 5 Formulare ausfüllen und lange Zeit warten, bis dieser eine Absage bekommt. Weil er nicht bedürftig ist. Da gibt es noch so einige Beispiele, aber…
Menschen und Vorschriften müssen sich ändern, denn Männer sind nicht die Hauptverdiener, weil es nicht für jeden Menschen eine qualifizierte Arbeit oder ein Studium auf dem Arbeitsmarkt gibt. Frauen sollten auch nicht lebenslang zu Hause bleiben, um die Kinder zu beschäftigen, denn das machen Sie selbst. Diese Frauen können wirklich wieder nach einem Jahr in die Firma zurückgehen. Sollten sie einen Arbeitsplatz gehabt haben, und wenn Frauen schon arbeitslos gewesen sind, dann sollten sie sich gut überlegen, ob sie sich das leisten können, wenn sie dem Mann nur auf die Tasche (Geldbörse, Scheckheft) liegen. In der Tierwelt nennen Zoologen diese Spezies „Parasiten“.
Solche Themen sind für Catrin C. und ihre Freundinnen für einen unterhaltsamen Kaffeeklatsch inspirierend. Denn es sind die attraktiven Frauen, die sich bemühen, immer alles zu bekommen.
Auch einen spendablen Mann, der gut für Sie ist.
Die hässlichen Frauen haben andere Probleme.
Denn diese Frauen müssen sich darüber Gedanken machen, dass sie so stinkend und hässlich bleiben dürfen.
Sie sind auch nicht die weiblichsten aller Frauen, das wissen Sie. Diese Frauen sind auch der Meinung, dass nicht das Äußere Aussehen zählt, sondern die inneren Werte.
Und die sind auch „Scheiße“.
Was will denn ein Scheißkerl mehr als eine Frau, die seine Kinder zur Welt bringt?
Er muss auch nicht die Angst haben, dass die muffelnde Alte einem anderen sterbenden Kerl in die Arme fällt.
Gut, außer Sie sind beide besoffen.
Alkoholisiert.
Catrin C. ging heute mal früher nach Hause und machte Schluss im Verlag.
Sie legte sich nach einem ausgiebigen Bad ins Bett. Und die ganze Sache von den hübschen und hässlichen Frauen spukte ihr immer wieder durch den Kopf.
„Oh, mein Gott!“ „Wenn ich jemals so ende wie eine Frau, die sich selbst zerstört, dann erschieße mich bitte, bitte, bitte, ja!“, jammerte sie laut allein in ihrem warmen Bett.
Die alten und wilden Zeiten scheinen sich Tag für Tag zu verkürzen. Die Zeiten, sich über blöde Männer zu beschweren. Und über eigenartige Frauen, die nicht wissen, wie sie ihren Tampon bei der PMS Regelblutung tragen sollen.
Es langweilte Catrin C. schon sehr.
Es ist ein neuer Tag. Catrin will nicht aus ihrem leidenschaftlichen Traum erwachen.
Sie hatte schamlosen Sex.
Außergewöhnlichen und geilen Sex.
Aber draußen regnete es heftig.
Catrin erträgt es nicht, an einem Morgen bei so einem scheiß Wetter aufzuwachen.
Sie liegt da.
Catrin C. beobachtete die Fliege an der Decke, als sie die Augen zögernd aufgeschlagen hatte.
Plötzlich stand sie auf und ging ins Badezimmer.
Als Catrin in den Spiegel sah, dachte sie über sich nach.
Wenn ich heute früher aus dem Verlag komme, dachte sie. Aber was sollte ich mit dem Rest des Tages anfangen?
Sie ging splitternackt ins Wohnzimmer und zündete sich eine Zigarette an.
Dann ging sie in die Küche, um Kaffee in dem Automaten zu machen.
Nach dem Duschen sah sie in den Spiegel und dachte sich, dass sie unbedingt mal wieder zum Friseur muss.
Catrin zog eine blaue Jeans und ein weißes Hemd an.
Sie trug darunter keine Unterwäsche.
Natürlich durften die passenden Schuhe dazu nicht fehlen.
Catrin dachte sich, dass sie ein bisschen verrückt sei.
Und sie lachte über sich, als sie sich im Ankleidezimmer in den Spiegel sah.
Catrin C. begegnete im Fahrstuhl einer Frau, die ziemlich zu normal schien. Denn diese Frau hatte glattes blondes Haar und eine ziemlich lange Nase. Catrin dachte sich, was das wohl für ein Zinken, eine Hakennase, im schmalen Gesicht ist.
Catrin musste innerlich lachen und dachte, dass hoffentlich diese Frau es nicht bemerkte.
Diese unbekannte Frau erzählte Catrin, dass sie in eine Wohnung im vorletzten Stockwerk gezogen sei und Single ist.
Catrin dachte nur: „Willkommen im Club der einsamen und verlassenen Herzen.“
Catrin sah auf die fremde Frau hinunter, denn die Frau sah allerdings nicht glücklich aus.
Während beide im Erdgeschoss angekommen waren und aus dem Fahrstuhl gingen, erfuhr Catrin, dass die Frau sich von ihrem Typen vor drei Tagen, nach sieben Jahren enger Beziehung, getrennt hatte. Und sie fühlte sich gut bei ihm. Es war auch alles in Ordnung. Sie passten gut zusammen, erzählte die Frau.
„Aber?“, fragte sich Catrin, dennoch konnte die Frau diese Frage auch nicht beantworten, wie sie jammerte.
Die Frau erzählte weiter, dass sie keine Kinder haben. Aber sein Körper macht mich immer noch verrückt, gestand sie Catrin.
Catrin C. dachte, dass diese Frau irgendwie auf ihre eigene Art verrückt ist.
Oder diese Frau hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.
„Ist der Kerl wie eine sexuelle Droge für Sie?“ „Sex mit dem Ex?“, dachte sich Catrin leise. „Oh, mein Gott!“
Dann fängt die Frau plötzlich an zu weinen.
Catrin dachte sich nun, wie sie jetzt am schnellsten hier wegkommt. Denn auf das Geheule von dieser Frau kann sie gut verzichten.
Als Catrin eine Taxi sah, sagte sie „Tschüss!“, ließ die Frau mit ihrem Gejammer stehen und rannte über den Gehsteig, um die Taxe zum Stehen zu bringen.
Die Frau machte das, was sie sowieso machen wollte, und ging in den Supermarkt, hinter zwei Häuserblöcken.
Catrin ließ sich vom Taxifahrer in den Verlag fahren, wo sie Lydia schon erwartete.
„Nah, was gibt's, Lydia?“, fragte Catrin gleich, als Lydia sie mit einem breiten Lächeln empfing.
„Du weißt schon.“, erwiderte Lydia. „Ein neuer Lover.“ Und er lag in meinem Bett: Am nächsten Tag geschahen einige scheinbar unzusammenhängende Dinge für Catrin C. An diesem Tag schien die Sonne.
Nach den letzten Tagen mit viel, viel, viel Regen.
„Wo bist du gewesen, Catrin?“, fragten ihre Freundinnen wie in einem Chor. „Wir haben dich ein paar Mal angerufen, um dich auf Partys mitzunehmen.“
„Ich konnte nicht.“ Versuchte Catrin ihren neugierigen Freundinnen zu erklären. Am nächsten Tag saß Catrin C. in ihrem Sessel und ließt ein Buch. Einen Roman. Über die Liebe und Hass und das Geld, den Erfolg und die Macht der Liebe. Es ging ihr nicht gut.
Catrin C. findet sich unerträglich.
Sie wünscht sich, dass jemand da ist, der sich um sie kümmert.
Später ging sie Laufen und drehte eine Runde um den großen Häuserblock.
Es fing mal wieder an zu regnen.
Aber im Augenblick nieselte es nur und ein leichter Sturm kündigte sich an.
Ein Mann versuchte seine Zigarette anzuzünden, als er sich unter eine Überdachung eines Geschäftes stellte.
Catrin lächelte, wie sie beim Laufen sah, als der Wind ihm die Flamme des Feuerzeugs immer wieder löschte.
Zwei alte Damen redeten miteinander.
Catrin lief weiter und kam auch vor ihrem Haus an. Sie sah, wie vorm Haus gegenüber eine Taxe hielt. Eine Frau knutschte ihren Mann im Hauseingang. Dann stieg der Mann in die Taxe.
Das Taxi fuhr weiter.
Die ausgeflippte Frau versuchte, mit ihrem auffälligen Winken und den kindlichen Luftküssen ihren Mann auf der Flucht zum Abschied noch zu erreichen.
Er beachtete sie nicht mehr, denn er hatte ein intensives Gespräch mit dem freundlichen Taxifahrer.
Catrin tigerte durch die Wohnung, als sie sich ihre Sportklamotten auszog. Aus dem Kühlschrank holte sie sich eine Flasche mit Mineralwasser heraus und trank einen Schluck.
Catrin C. war geil und hatte das dringende Bedürfnis nach hemmungslosem Sex.
Sie stellte sich die Musikanlage an und legte eine neue CD hinein.
Catrin hörte laute Musik.
Sie ging ins Badezimmer, um sich ein Duftschaumbad in die Wanne zu lassen.
Am nächsten Tag sah Catrin C. Rainer K., der kam gerade vom Einkauf aus dem Center.
„Schätzchen!“, rief Rainer. „Kommst du, um meine Einkaufstaschen zu tragen?“ „Du Spinner!“, erwiderte Catrin und musste laut lachen.
„Dich habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen.“, sagte Rainer. Ich habe schon die Todesanzeigen in der Zeitung gelesen. „Aber du warst noch nicht dabei.“
„Du bist wie immer witzig und heute bist du richtig böse zu mir“, klagte Catrin und grinste dabei.
„Schätzchen, du siehst großartig aus!“, sagte Rainer.
„Das wollte ich von dir hören“, erwiderte Catrin. „Aber du auch.“
„Catrin, du musst mit mir zu Mittag essen.“, sagte Rainer. „Bitte, komm mit mir essen.“
Also, gingen beide in das nächste Restaurant, mit Rainer seinen Einkauf.
„Ich will, dass wir einen Tisch hinten in der Ecke nehmen.“ sagte Catrin. „Wo uns niemand stört.“
„Rainer, du bist reich“, sagte Catrin, und er musste sich das laute Lachen verkneifen: „Du bist schlau und schnuckelig.“
„Catrin, ich bitte dich“, sagte Rainer.
Sie lachte ihr berühmtes Lachen.
Und einige Köpfe der erregten Gäste im vollen Raum sahen zu ihnen rüber.
Rainer fand es einmal wie immer peinlich.
„Hast du dir deine letzten Koksreste in deine zierlichen Nasenlöcher gezogen?“, fragte Rainer genervt.
„Warum?“, fragte Catrin verwirrt.
Die Situation zwischen Catrin und Rainer ist immer noch nicht ganz geklärt.
Rainer K. war schon als Kind ein ulkiger Vogel, erfuhr Catrin, als sie ihn kennen lernte.
An diesem Abend schlief Catrin mit Rainer.
Sie wollte es eigentlich nicht.
Aber Catrin küsste leidenschaftlich und innig Rainer, als sie Abschied nehmen wollten.
Als sie wieder zu Besinnung kam, wehrte sie sich nicht.
Rainer landete in ihrem Bett.
Als sie auf ihn lag, erinnerte sie sich, dass sie zuerst das innige Gefühl hatte, viel zu geil zu werden.
Was vermutlich sogar stimmte.
Rainer hatte am ganzen Körper keine Haare.
Der Sex ist und war toll.
Catrin hatte eine Art wie ein Wunder der Erleuchtung.
Dann musste Rainer auch eine rauchen, als Catrin sich eine Zigarette anzündete.
Catrin dachte, dass Rainer toll im Bett ist.
Während Catrin noch im Bett lag, ging Rainer ins Badezimmer und duschte. Dabei fiel ihm ein, dass er noch den ganzen Einkauf bei Catrin hatte. Und er diesen unbedingt zu sich nach Hause bringen müsste.
„Rainer?“, fragte Catrin. „Du hast ja noch deinen ganzen Einkauf hier.“
„Toll.“, erwiderte Rainer.
Rainer begann plötzlich, so schnell wie möglich, sich anzukleiden. Er gab Catrin noch einen Kuss, bevor er sie verlassen hatte.
Rainer nahm sich eine Taxe, um mit seinem Einkauf nach Hause zu kommen.
Catrin hatte plötzlich schlechte Laune, denn sie wusste nicht, wann sie das nächste Mal Rainer wiedersehen würde.
Aber Sie hatte ja noch seine Telefonnummer.
Das nächste Mal werde ich Rainer oder einen anderen Kerl ohne Einkauf zu mir abschleppen, dachte sie sich.
Eigentlich hätten wir ja noch frühstücken können.
Catrin ging ins Badezimmer.
Später fuhr sie in den Verlag und machte am Nachmittag noch ein paar Besorgungen. Denn Ihr Kühlschrank war schon wieder leer.
Am späten Abend rief Catrin Rainer an.
„Hallo, Rainer.“, sagte Catrin am Telefon.
„Ach, du bist es.“ „Ich hatte Angst, du sprichst nie mehr ein einziges Wort mit mir, als ich dich verlassen hatte“, sagte Rainer mit einem schlechten Gewissen.
„Ich will von dir wissen“, sagte Catrin, „was wäre, wenn du ich wärst, und was hättest du da getan?“
„Ich nehme an“, erklärte Rainer stotternd, „Ich weiß es nicht, aber ich nehme an, ich hätte für eine Weile kein Wort mit dir gesprochen.“
„Ist es das?“, fragte Catrin böse. „Wolltest du das?“
„Bist du jetzt sauer auf mich?“, fragte Rainer vorsichtig und naiv.
„Rainer, ich wollte nicht, dass du gehst.“, sagte Catrin.
„Ich wollte meinen Einkauf nach Hause bringen.“ Erwiderte Rainer. „Catrin, du lagst ja noch im Bett.“
„Aber du hast mir wirklich weh getan“, sagte Catrin. „Rainer, wie konntest du mich so verletzen, als du gingst.“
„Es tut mir leid.“, erwiderte Rainer.
„Ich gehe jetzt ins Bett“, sagte Catrin, „Ich will früh aufstehen.“
Catrin C. stand auf und legte den Hörer auf, als sie noch sagte, dass Rainer ein guter Ficker ist.
Als am nächsten Morgen das Taxi kam, ging Catrin aus dem Haus, um einzusteigen.
Das Taxi brachte sie in eine Kopfsteingepflasterte Straße im Zentrum der Stadt.
Es waren mal wieder überall Schilder mit „Umleitung“ zu sehen. So war der Taxifahrer gezwungen, eine andere Strecke zum Buchverlag zu nehmen.
Lydia sah von Catrin zur Uhr, die an der Wand hing. Lydia trug heute einen rosafarbenen Kuschelpullover.
Den gab es bestimmt im Supermarkt auf Ratenzahlung, dachte sich Catrin.
Lydia erzählte Catrin, dass sie jeden Tag mindestens sechs Stunden im Fitnesscenter trainiert.
Catrin musterte Lydia fotografisch.
Sie lachten zusammen über Irgendetwas.
Einen Augenblick herrschte Schweigen.
„Gestern Abend war ich essen mit einem tollen Typen“, sagte Lydia.
„Jaaaaaa.“, erwiderte Catrin grinsend und dachte: „Nah, du Luder, und wie war er im Bett?“
„Catrin, der Kerl hat mich so richtig durchgefickt und ich genoss es“, sagte Lydia. „Und du, Catrin?“, fragte sie gleich nach und lachte.
Catrin erwiderte nur mit: „Prima.“ »Mein Sexleben ist so, wie es ist.«
„Tatsächlich.“, sagte Lydia.
„Lydia“, sagte Catrin und grinste genervt, „du bist ein Miststück.“
Die Zeit verging.
Nach der Arbeit war Catrin C. genervt und holte sich noch schnell eine Pizza.
Sie wollte heute den Abend gemütlich ausklingen lassen.
Catrin saß in ihrer Jogginghose auf der Couch und riss die noch warme Pizza auseinander.
Catrin hatte Hunger und futterte ihre Pizza, als wäre sie schon kurz vor dem Verhungern.
Sie kaufte die Pizza im selben Laden, wo immer noch derselbe Typ mit den dreckigen Fingern die Pizza machte.
Und ein schüchterner Typ, der nie etwas sagte, stand an der Kasse und kassierte die Leute ab.
Trotzdem konnte Catrin C. dort die beste Pizza kaufen.
„Guten Morgen“, sagte ein hübsches kleines Mädchen mit blondem, langem Haar und großen blauen Augen.
Sie hüpfte mit ihrem Springseil vor dem Haus.
„Toll“, sagte Catrin, „wie du es machst.“
Das Mädchen lachte nur.
„Schau mal! Tante!“, rief die Kleine stolz und zeigte Catrin, wie geschickt sie mit dem Seil umgehen konnte.
Das kleine, hübsche Mädchen sah Catrin an und kicherte.
Es war ein sonniger Tag.
„Schöne Frauen, die haben dumme Männer“, das sagen die Emanzen in der Frauenwelt.
Schöne Frauen machen Männer dümmer.
Zumindest zeitweise, denkt sich Catrin.
Kurz, so stellte Catrin mit ihren Freundinnen fest: Ein Mann kann während und kurz nach der Begegnung mit einer schönen Frau nicht mehr klar denken.
Frauen wie Catrin und ihre Freundinnen träumen gerne von einem Traumpaar, wie sie schön und er einflussreich sind. Frauen wissen, dass die richtigen Männer nur schöne Frauen wollen und bevorzugen.
Frauen wie Catrin und ihre Freundinnen suchen einen mächtigen Mann.
„Wie sagen die Frauen von Welt?“, teilte Catrin ihren Freundinnen mit. „Nur eine Frau, die sich parfümiert, hat eine Zukunft.“
Natürlich nickten alle und bestätigten Ihre schmerzhafte Meinung.
Kapitel 6
Menschen lügen, aber wie kommt das weibliche Geschlecht zum Erfolg? Die Forschung und die Wissenschaft haben erkannt, dass Kinder schon früh lernen und erfahren, was die Lügen oder Flunkern im Leben ausmachen. Die jungen Mädchen erfahren schon im jungen Alter, was sie mit Lügen und Flunkern, sogar auf Knopfdruck-Weinen, erreichen.
Die Jungen hinken eben mal so hinterher. Und Leeres nie.
Das Taxi wendete schwungvoll und fuhr in Richtung Verlag. Catrin war tatsächlich unter Zeitdruck.
Denn Sie hatte heute noch viel vor.
Es überrascht Catrin C. nicht mehr, wenn sie und ihre Freundinnen auffallen.
Im Gegenteil.
Es überrascht Catrin C. eher, wenn sie überhaupt nicht mehr auffällt.
Catrin und ihre Freundinnen sind einfach so.
Catrin kennt Walter P., der damals Ramona hieß.
Catrin war sehr verwirrt, als Walter ihr sein Leben erzählt hatte. Denn Ramona hatte die fantastischsten Brüste und eine super Figur.
Wie ein Model.
So sah sie auf den Bildern, natürlich in Farbe, aus, die Walter ihr gezeigt hat. Walter musste genauso viel schlucken wie Catrin C., als sie die Bilder sah.
Walter hielt dann plötzlich seinen neuen Personalausweis in den Händen, den er dann mit einer Erleichterung Catrin gezeigt hatte.
Aber Catrin C. stellte sich immer wieder die Frage: Frau oder Mann?
„Ich hielt es lange für ausgeschlossen, dass ich transsexuell bin.“ sagte Walter, sehr überzeugt.
„Aber wenn du dich als Mann fühlst“, erwidert Catrin, „müsstest du doch auf Frauen stehen.“
„Vielleicht bin ich ja weder – noch“, sagte Walter. Catrin grinst ihm zu. Doch dann fängt Walter an, seine Geschichte weiterzuerzählen: „Ich war das Mädchen, die Frau, die sich nie in Röcken wohl fühlte.“ Dann war ich auch lieber mit Jungs in der Gesellschaft. Tja, dann wurde ich mager süchtig. Mein Körper wollte es schon in der Pubertät verhindern, dass ich eine Frau werde. Dennoch suchte ich mir die schönsten Spangen für meine langen blonden Haare. Ich trug schon Mascara und ein T-Shirt in Rosa. Natürlich habe ich auch geilen Sex mit dem männlichen Geschlecht gehabt. Doch Glück und Lust müssten sich anders anfühlen, habe ich mich gefragt. Ich wollte schon immer mit dem Kopf durch die Wand. „Catrin, manchmal wache ich auf und glaube nicht, dass ich das tue, was die Leute Geschlechtsumwandlung nennen.“
„Das macht uns mal nach!“, sagte ein Mann zu den Frauen am Nebentisch. Er war Professor, als sie sich mal wieder über ihre Männer herzog. „Selbst die größten Machos überraschen die Frauen mit ihren weiblichen Seiten.“ Sie tragen ihre Babys spazieren. Das können die anderen Frauen auf den Straßen beobachten oder machten sogar schon Bekanntschaft mit so einem Macho. „Diese Männer duften sogar nach Parfüm und rasieren sich nicht nur den Bart.“
„Echte Kerle weinen nie.“ sagt Silvy. Zumindest hatte mein Exfreund Udo das bisher immer und überall lautlos postuliert.
„Von wegen, Silvy!“, sagte Catrin. „Schon am Telefon hörte sich seine Stimme, damals nach eurer Trennung, als hätte jemand sein Halszäpfchen durch eine Zwiebelpresse getrieben.“ „Ich sicherte deinem Exlover Udo noch am Telefon meinen seelischen, tröstenden Beistand in unserem Stammcafé zu.“
Catrin erwiderte nur mit einem kalten Lächeln: „Wir wissen doch, Männer in der plötzlichen Phase einer frisch gescheiterten Beziehung sind hilfloser als jedes Neugeborene, dem die Hebamme gerade die Nabelschnur entwendet hat.“
„Wir Frauen erwarten einfach zu viel von den Männern.“, sagte
Barbara H. mit einer weiblichen Ironie.
Wie auch immer war im Café heute ein lautes Durcheinander. Catrin traf sich mit Sam K. und Rainer K..
Eine Frau, die sich wie ein zickiges Mädchen benahm, schwirrte an ihrem Tisch vorbei, dass die vollen Tassen mit heißem Kaffee über schwappten.
Sie blieb nicht stehen.
Diese Frau entschuldigte sich nicht einmal.
Eine Frau, die kalt und norddeutsch ist.
„Was glaubt die blöde Kuh, wer sie ist?“, fragte Catrin sich laut.
Am Ende gaben die anderen Gäste, die vorbeischwirrten, Sam, Catrin und Rainer die Möglichkeit, ihren Kaffee in Ruhe zu trinken.
Catrin rauchte sogar noch eine Zigarette.
„Was ist los, Schätzchen?“, fragte Sam.
Rainer runzelte die Stirn und fragte sich, ob er das jetzt verstehen sollte.
Catrin lachte nur laut los, als sie Sams und Rainers dummen Gesichter sah.
Langsam wurde Catrin echt nervös.
„Gehen wir heute ins Kino?“, fragte Sam.
Rainer legte einen Arm um Catrins Schulter.
„Komm, kleiner Engel“, bezirpst Rainer Catrin, „lass uns mal wieder ins Kino gehen!“
„Okay“, sagte Catrin und musste über Sam und Rainer lachen.
Die Drei marschierten los.
Frühmorgens stellte sich Catrin nach dem Aufstehen splitternackt vor den Spiegel und begutachtete sich eingehend und mit kritischem Blick.
Ein Röntgenblick.
Catrins Aussehen war ihr einziges Kapital für die verrückte und einsame Männerwelt.
Es war für Catrin Zeit, dass sie etwas daraus machte.
Etwas Neues.
Eine Generalüberholung der weiblichen Hülle.
Aber.
Aber diesmal würde Catrin die hoffnungsvolle Sache nicht so hoffnungslos angehen.
Mann, oh Mann, dann wäre Catrin bald auf dem Weg…
„Was für ein Weg?“, fragte sich Catrin im Spiegel.
Catrin wusste, dass Wege sehr steinig sind.
Catrins ganzes Leben lang.
Praktisch seit ihrer Geburt wollte Catrin etwas Ganz Verrücktes machen.
Schon allein der einzige Gedanke darüber lässt Catrin ein eiskaltes Schaudern über den Rücken laufen.
Es klingt vielleicht für Catrin komisch, aber ihm war gar nicht klar gewesen, dass die Männer so fremdartig sind.
Sie erinnerte sich.
Aber Catrin konnte nur noch flüchtige Bilder von den Ex-Lover erhaschen: Schöne Augen, sportliche Körper, beharrte und unbehaarte. Große, harte und hängende Schwänze, sowie kleine, steife Pimmel.
Aber keiner von den Typen redete über das Ficken, Bumsen und das Muschi lecken. Außer Sie waren besoffen.
Dennoch wussten diese Kerle über das Schwanzwichsen Bescheid.
Das besorgte dann Catrin C.
Am nächsten Morgen hatte Catrin um zehn Uhr eine Sitzung im Verlag.
Bis dahin hatte sie nichts Dringliches vor.
So beschloss Catrin C. keinen Stress zu machen, und probierte ein neues Straßencafé aus.
Ein paar Straßen weiter von ihrem Haus hatte ein neues französisches Café geöffnet.
Das Café wirkte ziemlich verlassen.
Catrin nahm an, dass gerade das Café erst geöffnet hatte.
Außer einem Kellner, der wohl auch der Gastwirt gewesen sein könnte, in einer Ecke las die Zeitung.
Eine Kellnerin stand hinter der Bar und polierte gelangweilt die Gläser.
Als Catrin lächelnd eintrat, sagte der Typ mit der Zeitung: „Bonjour“.
Ja. „Ich dir auch“, sagte Catrin und grinste.
Aber freundlich.
Catrin setzte sich an den Tisch, die Auswahl war für sie groß, hin und bestellte einen Kaffee.
„Den Kaffee bitte mit Tasse“, rief Catrin mit einer ironischen Stimme.
Es war von ihr ein Gag – ein Spaß.
Der Obermann und die Tante hinter der Bar waren sehr verwirrt und schauten noch einmal in die neue Getränkekarte.
„Ich habe die Tasse Kaffee gemeint“, erklärte Catrin den Beiden.
Dann sind sie dahinter gekommen, dass Catrin einen Scherz gemacht hatte.
Sie lachten und murmelten irgendetwas dahin, was Catrin nicht verstanden hatte.
Die Kellnerin hinter der Bar starrte Catrin mit einem misstrauischen Blick an.
Catrin C. zündete sich eine Zigarette an.
Dann schaute sie zu dem Obermann hinüber.
Er lächelte zurück.
Dann brachte die Kellnerin hinter der Bar Catrin den bestellten Kaffee.
Die Kellnerin servierte ziemlich arrogant. Oder zickig. Auch zickig. Catrin rauchte ihre Zigarette, trank ihren Kaffee und beobachtete die Passanten, die draußen vorbeigingen. Noch nie hatte Catrin so viele schwangere junge Frauen und fette alte Weiber, alkoholisierte Männer, die mit ihrer leeren Bierflasche noch ein Euro bei den Passanten machen wollten, und Kinder, die auf der Straße ihre verzweifelten und psychopathischen Eltern anschreien und schlagen, gesehen.
Als Catrin C. ihren Kaffee ausgetrunken hatte, wollte sie ein wenig in der Stadt umher schlendern.
Aber zuerst musste sie den Verlag und die Sitzung hinter sich bringen.
Also, nahm sie sich eine Taxe, die wie ein Zufall vor ihr stehen blieb, um noch pünktlich in den Verlag zu kommen. Bis zum Abend war noch genügend Zeit.
So machte Catrin einen langen Spaziergang durch die Stadt und bummelte durch das neue Einkaufscenter.
Überall waren Menschen, die an den Ständen eine Warteschlange bildeten.
Nachdem Catrin ungefähr eine halbe Stunde, eine lange halbe Stunde, herumgelaufen war, setzte sie sich an eine Bar und bestellte sich eine Cola.
Eine Cola mit Eis.
Eiswürfel.
Das Center war voller bekloppter Leute, die ernsthaft damit beschäftigt waren und glaubten, ein schönes Schnäppchen zu machen.
Die Leute waren besessen und hechelten irgendwelchen Geschäften im Einkaufscenter hinterher.
Catrin musste beobachten und die Erfahrung machen, dass die Omis die gewieften Flitzer sind. Und stellen sich überall mit an.
Von Zerbrechlichkeit keine Spur, meinte Catrin.
Catrin fiel auch auf, was es für eine qualvolle Strafe sei, wenn die Omis sich zur Sklavin des sadistischen Konsums machen müssen.
Oder ist es vielleicht auch ein masochistischer Sport für die alten Tanten, dachte Catrin dann zynisch.
„Aber ich bin nicht gemein“, sagt sie.
Um 20.00 Uhr, war Catrin endlich zu Hause.
Während Catrin sich in ihrer Badewanne mit viel Badeöl einweichte, überlegte sie.
Was sie zum Abendessen mit Ben bei sich zu Hause anziehen soll.
„Schwierig, schwierig“, dachte sie, „Ich muss unbedingt einen erotischen Eindruck auf ihn machen.“
Als Catrin aus der Badewanne kam, wickelte sie sich in den großen, weißen, flauschigen Bademantel.
Dann klingelte es noch an der Tür.
Der Chinese brachte die Bestellung, die Catrin noch schnell machte, bevor sie in die Wanne ging.
Der Chinese war echt geschockt, als Catrin, nur leicht bekleidet mit dem tiefen Ausschnitt, ihm die Tür öffnete.
Ihre beiden schönen Glocken mit den harten, steifen Nippeln schauten fast heraus und spielten einen schnellen Biet.
Denn sie hatte es eilig, um Ben in dem richtigen Outfit zu begegnen.
Catrin probierte sieben verschiedene Outfits, und das waren noch nicht einmal alle tollen Outfits, die im großen Schrank hingen. Die sie alle wieder verwarf. Dann entschied sie sich schließlich für ein dünnes, weißes Hemd, und sonst blieb sie darunter nackt. Catrin sah megamäßig sexy aus. Sie wirkte darin wie eine Göttin. Außerdem sah Catrin C. wild und gefährlich aus.
Es war schon spät geworden, als Catrin den Aufzug hörte und die Türen zur Etage sich öffneten.
Dann klingelte es.
Catrin war sehr nervös.
Sie öffnete die Tür.
Ben steht da.
Er sah gut aus und er lächelte süß.
Ben hatte seine schwarze Lederjacke an, die Catrin an ihm so toll fand.
Sie drehte sich um und im gleichen Augenblick stand Ben hinter ihr, als er die Wohnungstür wieder geschlossen hatte.
Catrin duftet gut, dachte er.
Ben mag es, wenn eine Frau gut riecht.
Diesmal ist es Catrin gewesen.
„Catrin?“, fragte Ben.
Er hielt ihr die Hand hin.
Sie mochte Bens Rasierwasser. Sie küsste ihn auf den Mund und steckte ihm die Zunge hinein.
Leidenschaftlich kreiste sie seine Zunge mit ihrer.
„Hi“, sagte sie, „schön, dass du gekommen bist.“
Ben begutachtete Catrins Outfit in allen Einzelheiten.
Catrin merkte, wie ihr zwischen den Beinen siedend heiß wurde.
„Du siehst wundervoll aus“, sagte Ben.
Sie sagte nichts.
Catrin grinste nur.
Ben hatte mitbekommen, dass Catrin ziemlich heiß auf ihn war.
Während des Essens sagte Catrin kein Wort.
Sie hatte das Gefühl, dass sie sich gleich auf Ben hermacht.
Ben hätte keine Chance, sie wegzustoßen, dachte sich Catrin, auch nicht eine Winzige.
Und wie der Zufall es wollte, war der Tisch an der richtigen Stelle, als sich Catrin auf ihn setzte und Ben von seinen Klamotten befreite.
Ben machte das anscheinend überhaupt nichts aus.
Catrin glaubte sogar, dass er es sehr genoss.
Sie sah in seine Augen, hob eine Augenbraue und lächelte ihn an.
Catrin suchte in seiner Hose nach seinem Schwanz, der schon hart und groß in ihrer warmen Hand lag.
Sie nahm ihn in den Mund und lutschte so heftig und geil, dass Ben zum Spritzen gekommen war. Sie schluckte begehrenswert seine Wichse und küsste seinen Schwanz sehr liebevoll.
„Das gefällt mir“, flüsterte Catrin Ben zu.
Sie ließ sich jetzt bei Ben so richtig gehen und brachte ihn schnell wieder auf Touren.
Sein Schwanz war wieder sehr erregt und Ben steckte ihn lässig in Catrins Votze. Die sich schon sehr auf seinen steifen Prügel freute. Dabei hätte sie ihn fast in ihrem Saft ertränkt.
Catrin schrie vor rasender Geilheit.
„Macht das Ficken keinen riesigen Spaß?“, schrie Catrin.
„Ahhhhh-Ohhh“, schrie sie weiter, „Oh, mein Gott, bin ich geil.“
Als Ben ihr rot angelaufenes Gesicht sah, hatte er das Gefühl, er fickt gerade ein gefährliches Tier, ein Biest.
In diesem Augenblick stand Catrin auf und stützte sich mit den Händen an der Wand ab, damit Ben sie mit der Zunge von unten zum Höhepunkt lecken konnte. Catrin hatte das innige Gefühl, als würde sie auslaufen.
Ben schleckte ihre Votze und Catrin wurde immer lauter in ihrer unersättlichen Erregung.
Später dann, stand Catrin auf und ging zur Toilette.
Sie pinkelte im Stehen in das runde Waschbecken.
„Es ist doch ein wundervoller Abend geworden.“ rief Ben Catrin zu.
„Was meinst du damit?“, fragte Catrin, als sie mit dem Pinkeln fertig war und grinsend zu ihm ging.
Sie schaute Ben gierig in die Augen und küsste ihn auf den Mund. Dann steckte sie ihre Zunge heraus und leckte sein Gesicht und seinen Hals bis runter zu seinem steifen Schwanz.
Am Morgen stand Catrin früh auf.
Sie ging unter die Dusche.
Das dauerte auch eine Weile. Denn sie seifte ihren Körper doppelt und dreifach bis ins Kleinste Detail.
Catrin lackierte sogar zweimal die Fingernägel schwarz.
Sie wartete volle zehn Minuten, bis der Nagellack getrocknet war. Später cremte Catrin sich die Hände mit reichlich Hand- und Nagelcreme ein.
Damit sollen die Hände ganz sanft werden, meinte Catrin.
Das Make-up wurde bei Catrin für diesen Tag ganz minimal.
Ben kroch jetzt auch so langsam aus dem Bett und fragte Catrin, was sie jetzt schon um diese Uhrzeit macht.
Das Kleid, das sie in der Hand hielt, war aus einfachem, schwarzem und leichtem Stoff.
Es hätte für Sie nicht schlichter sein können.
„Ben, ich treffe mich gleich mit ein paar Freundinnen in der Stadt“, sagte Catrin, als Ben versuchte unter der Dusche wach zu werden.
Bevor Catrin ging, rief sie, dass er nur die Tür zuschnappen braucht, wenn er geht, und dass sie sich bei ihm später melden wird.
Catrin sah verdammt gut aus und brachte den Taxifahrer zum Stehen, als sie den Finger hob.
Sie kam sich richtig blöde vor, als der Taxifahrer, ein aufdringlicher Türke, versuchte sie andauernd anzubaggern.
Die anstrengende Taxifahrt dauerte zum Glück für Catrin C. nicht lange.
Catrin bezahlte und flüchtete aus dem Taxi.
Sie verschwand auch gleich in ein Boutiquenviertel.
Dort gab es auch einen Innenhof, wo die Gastronomie ihr Geld mit ihren durstigen Gästen machte.
Der Innenhof war ausgestattet mit exotischen Pflanzen.
Catrin sah zwei Männer, die ausgebeulte Anzüge trugen.
Designerklamotten, dachte sich Catrin.
Dazu trugen sie ein weißes Hemd mit einer bunten Krawatte.
Bei diesem genussvollen Anblick musste sie beinahe kichern.
Aber die charmanten Männer waren für Catrin irgendwie süß.
Catrin stand vor dem Café, wo sie heute ihr Treffpunkt war.
Ein interessierter Kellner, der eine abgetragene schwarze Hose, abgetragene schwarze Weste und schwarze Schürze trug und sich wie ein Uniformträger präsentierte, fragte Catrin, ob sie etwas bestellen möchte.
Catrin schüttelte den Kopf und er fragte auch nicht weiter.
Sie war echt froh, dass er sie nicht weiter nervte.
Catrin sah dann, wie Barbara, Silvy und Rainer den Bürgersteig entlang schlenderten.
Ein Liebespaar sitzt ein paar Tische weiter, und Catrin musste echt mit ansehen, wie sie schmusen und so.
Sie könnten ja auch auf die Toilette gehen, dachte sich Catrin.
Die spektakuläre Katastrophe kam der erwartungsvollen Catrin immer dichter.
Und dann?
Ihre gelangweilten Freunde standen am Tisch. Sie begrüßten sich mit einem fetten Schmatzer und setzten sich einfach, ohne ein weiteres Wort zu sagen, auf ihre Stühle.
Dann fängt Barbara an zu jammern: „Mir ist schlecht.“
„Ach, du Scheiße, bist du schwanger?“, schrie Catrin.
„Nein, aber ich muss gleich kotzen.“, erwiderte Barbara.
„Eigentlich wollten wir ja einen Kaffee trinken und nicht kotzen.“, sagte Rainer.
Silvy lachte und fragte Barbara: „Kotzt du schon?"
„Geh bitte an einen anderen Tisch, um zu kotzen.“, bat Catrin zynisch.
„Hast du schon einen Namen für dein Balg?“, fragte Silvy.
Barbara antwortete nicht.
Catrin sah zu Silvy.
Wenn Blicke reden könnten, dachte sich Rainer.
Barbara jammerte: „Ich will nicht schwanger sein und ich bin nicht schwanger.“
„Wann hast du denn das letzte Mal so richtig mit einem Typen gefickt?“, fragte Silvy, als der Kellner die bestellten Getränke brachte.
Barbara zuckte mit den Schultern.
Catrin und Silvy lachten laut los.
„Es gibt doch noch den Bienchensex, die Windbestäubung oder so“, erwähnte Rainer.
Barbara rastete fast aus.
Aber Sie schrie plötzlich einfach los.
Keiner wusste, was in Barbara vorging.
In Wahrheit wusste sie es auch nicht.
Catrin warf einen Seitenblick auf die Männer mit den Designeranzügen.
Sie waren echt süß!
Ganz anders als die Jungs, die sie kannte, dachte Catrin.
Aber Catrin C. ertappte sich dabei, dass sie darüber nachdachte, obwohl sie noch gerade mit Ben Q. gefickt hatte.
Rainer beschloss für sich, die „Fliege“ zu machen, denn er wollte noch ins Fitnesscenter.
Barbara war in innigem Gedanken und bemerkte nicht, wie Rainer „Tschüss“ sagte.
Als Barbara dringend, aber schleppend zur Toilette ging, fragte Catrin Silvy: „Weißt du, was merkwürdig an Barbara ist?“ „Sie sieht aus, als würde sie sich bewegen, dabei steht sie ganz.“
Silvy zuckte mit den Schultern und grinste nichtssagend.
Tatsächlich kam Barbara erleichtert, aber immer noch jammernd, vom Klo zurück.
Da beschlossen alle drei Frauen, die Sitzung oder die anstrengende Tagung zu beenden.
Auf dem Weg zum Taxistand trennten sich dann ihre Ziele.
Es war diesmal merkwürdig, fühlte Silvy.
Dann meinte Catrin zu Silvy, dass ein Zickenkrieg in der Luft lag.
„Du hast Recht“, sagte Silvy.
„Hey, schau mal.“ „Da steht ein süßer Typ“, sagte Silvy zu Catrin.
Catrin beobachtete Barbara amüsiert, wie sie buchstäblich die Kinnlade runterklappte.
„Na, ist er nicht großartig?“, fragte Catrin Barbara.
„Der Mann ist ein Knaller“, schwärmte Silvy.
Barbara zuckte die Achseln.
Kapitel 7
Am nächsten Tag wurde Catrin C. frühmorgens vom Radiowecker mit einem lauten Hit geweckt. In ein paar Stunden sollte schon eine Taxe vor der Tür stehen. Bis dahin musste Catrin C. geduscht sein. Ihre Haare sollten auch getrocknet sein. Lustgetrocknet. Nebenbei schlang sie sich ein Müsli hinunter und trank schwarzen Kaffee dazu. Das Taxi, das Catrin abholte, stand pünktlich vor der Tür. Im Buchverlag stellte Catrin fest, dass Lydia noch nicht da war und sich mit den Telefonaten auseinandersetzte. Für frischen Kaffee stellte Catrin schon mal die Kaffeemaschine an. Als Erstes musste Catrin einen praktischen Durchblick in ihre Bürokratie bringen. Sie musste ein paar Autoren wie Schriftsteller anschreiben. Das war für Sie nicht sehr angenehm. Nachdem sie die organisatorischen Dinge abgearbeitet hatte, erschien Lydia, die mal wieder voll unter Zeitstress stand.
Dann goss Catrin zwei Kaffeebecher mit aromatischem Kaffee voll.
Lydia kam auf Catrin zu und nahm ihr die Verantwortung für einen Kaffeebecher ab.
„Habe ich dir schon erzählt, dass sich meine Schwester von ihrem Mann trennt?“, erzählte Lydia.
„Nein.“ erwiderte Catrin. „Warum machen Sie das?“
„Der Chef ihrer Firma hatte sie gekündigt, wegen Unternehmensverlagerung ins Ausland.“ Dann wurde sie schwanger und sie bekamen eine süße Tochter. Später dann wurde noch ihr Mann arbeitslos und sie stritten nur noch. Kein Schlaf. Kein Geld, kein Sex. „Und keine Liebe.“
„Scheiße, aber so kann ein beschissenes Leben sein.“, sagte Catrin.
„Meine Schwester meint noch, dass sie ohne Mann besser dran ist“, sagte Lydia.
„Deine Schwester gehört auch zu den skrupellosen Frauen, die die Männer versaut und vergiftet.“ Denn solche Schicksale sprechen sich nicht nur bei uns Frauen herum. „Nein, auch andere Männer haben für solche Frauen von Brutkästen ein offenes Ohr“, erklärt Catrin. „Denn es gibt immer weniger süße und nette Männer, die eine feste Beziehung mit einer Frau eingehen wollen.“ „Sie sind der Meinung, dass sie ihr Geld selber ausgeben können und keinen Parasiten dafür benötigen.“
Lydia kann nur darüber laut los lachen und hat ihre eigene spezielle Meinung: „Catrin, ich kann auch mein Geld selber um die Ecke bringen.“ „Und wenn es nicht reicht, dann gibt es ja auch noch andere Männer, die für manche Leistungen gerne ein paar Scheine locker in der Hosentasche haben.“
„Lydia!“ „Wie bist du denn drauf?“, erwiderte Catrin und grinste Lydia ins Gesicht, als sie sich noch ihren Kaffeebecher mit heißem Kaffee nachgoss.
Nach ungefähr zehn Minuten Smalltalk ging Catrin wieder an ihren Schreibtisch, um weiter an dem Manuskript zu arbeiten.
Catrin schüttelte den Kopf und zitterte, als sie im Manuskript las.
Den ganzen Tag im Verlag – dauerte eine Ewigkeit.
Um 21 Uhr Abends war Catrin wieder zu Hause angekommen.
Sie aalte sich in der Wanne.
Die sie mit heißem Wasser randvoll laufen lassen hatte.
Und immer, wenn es in der Wanne abkühlte, ließ Catrin kaltes Wasser ab und sie füllte die Wanne mit heißem Wasser wieder auf.
Catrin C. gab fühlende Geräusche von sich und furzte in die Wanne.
„Oh, mein Gott!“ Stinkt das. „Ich verwese schon“, schrie Catrin.
Den Rest des Abends verbrachte Catrin mit einer wohlriechenden Pflegepackung auf den Haaren und einer auf dem Gesicht.
Im Fernsehen lief schon eine Zeit eine Liebesklamotte.
Worauf Catrin C. heute sicherlich verzichten konnte.
Sie ging dann früh zu Bett. Nachdem sie aussah wie eine schreckliche Vogelscheuche mit aufgelegter Gesichtscreme und der Pflegepackung im Haar, entfernte sie diesen Kleister im Badezimmer unter der Duschbrause.
Frauen wie Männer fragen sich, wie sie den Anderen richtig anmachen könnten.
Da haben es Frauen einfach, denn sie müssen nur gut gekleidet und eine lustige Ausstrahlung haben. Manchmal müssen Frauen auch in ein volles Glas Alkohol nippen, um so zu sein, wie er es bevorzugt. Das haben Frauen vor den Männern. Sie wissen und sehen manche Dinge, die ein Mann nicht einmal bemerkt. Sie lesen aus den Augen.
Aber nur wenn Frauen es wollen, denn es sollte sie nicht interessieren, dann sehen sie dieses uninteressante Ding nicht einmal mit dem angezogenen Arsch an. Klar, dann ist es dunkel am Arsch.
Aber wer ist jetzt der oder die, zur Anmache, das mutige Geschlecht?
Im Kopf nur noch Leere, die Nerven fahren Achterbahn.
Und trotzdem?
Jetzt ist er oder sie fällig. Schließlich ist das Leben kurz, um auf seinen ersten Schritt zu hoffen.
Natürlich wollen Frauen immer angebaggert werden, um dann später „NEIN“ zu sagen, also eine Abfuhr zu geben. Dann gibt es den Flirt, wobei, meist bei den verheirateten Frauen, sich dabei nur Bestätigung holen, was sie von ihrem Arsch zu Hause nicht bekommen. Oder sie wollen nach 7 Jahren Ehe wissen, wie hoch ihr Marktwert ist.
Der Spruch, meist von den verheirateten Frauen: „So wie du aussiehst, dürfte mein Mann nicht aussehen.“
Natürlich sollte vom Mann dann diese Antwort kommen: „Gut, so wie du deinen fetten, hängenden Körper schon am Boden schleifen tust und deine kaputten Nerven mit dir durchgehen, und es aussieht, wie ein verrosteter Sargnagel, sollte meine Frau auch nicht mit Trumpfen.“
Manchmal haben Frauen ihre hässlichste Freundin dabei, die der gut aussehenden Frau Ratschläge erteilen will. Das wird fast so sein wie ein EGO Doping für die Gutaussehenden. Und die Hässliche?
Die Gutaussehende denkt, da steht er: selbstsicher, sportlich, sexy. Natürlich perfekt.
Jetzt darf das eigene Selbstbewusstsein sich keinesfalls schwächen.
Beste Ablenkung?
Die hässliche Freundin aus dem Frauenclub der deprimierten Männerhasser.
Um nicht auf Selbstzweifel zu stoßen, reißt die Gutaussehende sich weg von der Hässlichen, die ihr nur tote und verzweifelte Ratschläge gibt, was nicht zum Kennenlernen führt, und geht zum Angriff.
Man muss keine Pornos studieren, um einen wirkungsvollen „Ich will dich“-Blick abzusenden.
Frauen haben diesen gewissen Blick schon in die Wiege bekommen, doch jede Frau kann damit nicht umgehen. Männer, manche Männer, können nur eine Frau anbaggern. So war es immer schon in den Köpfen der Gesellschaft gewesen. Aber jede Frau lässt sich nicht von der Seite anquatschen, und anbaggern schon gar nicht. Außer sie steht drauf, denn wenige sind es nicht, die auf Handwerker abfahren.
Verschwörerisch, unverhüllt und unterstrichen mit einem viel sagenden Lächeln sollte er sein. Dabei sollte Frau sagen, was sie will, und nicht nur spielen, sonst kommt das Unerwartete.
In der Realität ist es anders, wie im Kino beim Popcornknappern oder zu Hause beim Film und der Schachtel Pralinen zwischen den Beinen, bei Kerzenschein und Sonnenschein und Happyend, wonach sich die Frau so sehnt.
Frauen sollten sich merken, am Alttag gerade zu gehen, wie Brust raus, Bauch rein.
Klar. Mit einem tiefen Dekolleté zeigt die Frau, was sie hat. Und das ist auch gut so. Sie weiß aber auch, dass sie damit die Blicke der interessierten Männer einfängt.
Ob es nun ordinär wirkt oder nicht, da spielt viel der Kopf, das Denken, mit und der Schwanz mancher Männer, oder nicht zu vergessen: die frigiden, sexuell toten und eingestaubten Frauen aus dem Kochkurs.
Bei den Männern, die nicht damit anfangen sollten: „Süße, du hast die tollsten Brüste (weitere Beispiele: Hintern, Füße, Augen, Lippen, Nacken und, und, und) der Welt.“ „Kann ich dich zu einem Café einladen?“ Das ist abgedroschen und nüchtern. Vielleicht bitten die Männer um Hilfe in der Drogerie (zum Beispiel beim richtigen DEO Duft), oder in einem Kaufhaus (zum Beispiel fragen sie, wie sie ihr neues Outfit findet), oder in einem Supermarkt (zum Beispiel nach dem Geschmack der Frucht). Dabei sollten Sie bitte achten, ob Sie mit oder ohne Kind, Freundin oder Mann sind. Dann gibt es Stress.
Da haben die Frauen es etwas leichter. Sie sprechen den ahnungslosen Mann erst gar nicht an. Sie machen es mit Gesten, wie den Kopf schieflegen, grinsen, dann verschwörerisch lächeln, grinsen. Manchmal werden Frauen auch rot im Gesicht und es wird ihnen peinlich. Dann versuchen sie, zu grinsen und eine interessante Frage zu stellen.
Im prüden Deutschland wird keine Frau fragen: „Bringst du mich nach Hause?“ Außer, der Mann ist im Club oder in einer Disco. Es ist schon spät und Sie sucht noch eine Mitfahrgelegenheit, um sicher und billig nach Hause zu kommen. Es sind wenige Frauen, die den Mann gleich den ersten Tag in ihre Wohnung lassen.
Und Sex fällt beim ersten Mal sowieso aus.
Vielleicht reicht das Interesse der Frau zum One-Night-Stand und „Tschüss“.
Es gibt Frauen, die immer mehr ihren Märchenprinz suchen. Dafür gibt es ja die Frösche, die sie sogar, wie eklig die auch sind, küssen.
Nun gut, da haben auch Frauen mal Glück in ihrem Leben. Dennoch sind die Zeiten gewachsen, wo nichts mehr für unendlich bleibt, wie „Bis, dass der Tod euch scheidet.“
Das können beide mal so schnell vergessen, wie…
Da gibt es andere Leute, die mit so einem Klotz am Bein großes Geld machen, wie zum Beispiel Versicherungen und Politik, und die Kirchen sind nicht zu vergessen.
Also, diese Frauen bekommen wirklich den Märchenprinzen und natürlich bekommt auch der Märchenprinz seine Prinzessin.
Aber die anderen Frauen, die es heute noch glauben: Ein Prinz würde sie wach küssen.
Wer soll das glauben?
Denn bei diesem Mundgeruch, wo auch schon die Zähne alarmierend rufen „Last mich hier raus?“, wenn die Klamotten schon stinken, sie kämen aus der Kanalisation, oder so, und ihr ganzer verformter Körper stinkt nach verkackten Babywindeln, wird kein Prinz und auch kein Millionär vorbeikommen. Mit dem unappetitlichen, stechenden Geruch aus dem Mund werden diese Frauen allein nur den Rasenmäher wachküssen.
Den Trick mit der Telefonnummer kennt schon jeder, denn da ruft sowieso keiner an. Denn mit spontanen Absagen kennen sich Frauen aus, wenn sie jemanden kennenlernen wollen. Jeder Tag ist ein neuer Tag, dachte sich Catrin C.
Oder das hatte sie von irgendjemandem einmal gehört, glaubte sie.
Am Nachmittag winkte Catrin, nach der Arbeit im Verlag, ein Taxi heran.
Sie dirigierte den Fahrer, wieder ein Türke zum Restaurant.
Natürlich hätte sie eigentlich erst nach Hause fahren sollen, um sich zu duschen und sich umzuziehen.
Aber sie hatte einen großen Hunger und konnte einen Elefanten verspeisen.
Als Catrin C. ankam, stürmte sie hinein.
„Hallo!“, sagte sie zum Kellner, „Ich sterbe vor Hunger.“ „Bringen Sie mir was zu essen!“
Der Kellner grinste und brachte ihr die Speisekarte.
„Vielen Dank“, sagte Catrin und überblickte gleich mal das Angebot der leckeren Speisen und bestellte auch gleich.
Zu Hause stellte sie sich auch gleich unter die heiße Dusche.
Sie seifte sich mit einem duftenden Duschgel ein.
Dann ließ sie sich von dem warmen Wasserstrahl aus der feinen Duschbrause beregnen.
Catrin zog sich einen pinkfarbenen Morgenmantel über.
Nach einem kritischen Blick in den Spiegel verließ sie nachdenklich das Badezimmer. Am nächsten Tag war Catrin C. wirklich genervt.
In Leipzig herrschte dichter Berufsverkehr.
Die Bürgersteige quollen über den Menschen.
Vielen Menschen.
Auch alte Menschen.
Es gab auch Menschen, die zur Straßenbahn eilten.
Aber Catrin blockte ab und kümmerte sich nicht darum.
„Du Penner bist verrückt!“, schrie Catrin einem Autofahrer zu, der sie nicht über den Zebrastreifen gehen lassen wollte. „Total geisteskrank.“
Catrin zwängte sich durch den Strom von Leuten.
Ein paar Leute gingen mit gesenktem Kopf, als würden sie aus dem sturen Norden kommen.
Catrin C. war von den genervten und gestressten Leuten gezwungen und musste im Zickzack über die Straßen laufen.
Wobei sie nur mit knapper Not einigen wahnsinnigen Radfahrern entkam.
Die Kinder meinten, dass diese Radfahrer nicht alle Tassen im Schrank hätten.
Schließlich blieb Catrin vor einem Café stehen.
Auf den Tischen standen Vasen mit bunten Blumen.
Im Verlauf der nächsten halben Stunde stellte sie fest, dass sie noch eine Verabredung mit Ben hatte.
Mit dem Handy sagte sie ihn ab. Ben war darüber nicht gerade erfreut. Aber es sollte so sein, dachte er. Catrin war in Gedanken und fragte sich, wo eigentlich der kleine Unterschied besteht, wenn sie sagt: „Ich liebe dich“ oder „Ich hab dich gern.“
Catrin schaute auf ihre große Tasse mit heißer Schokolade, die sie beim Kellner bestellte.
Sie lächelte plötzlich für einen Moment in sich hinein.
Als Catrin sich am Abend schlafen legte, hatte sie so ein eigenartiges Glücksgefühl.
Sie war verwirrt. Am nächsten Morgen genoss Catrin ein Riesenfrühstück.
Sie stopfte sich zum Übergeben, zum Erbrechen und zum Kotzen das Müsli und das frische Obst rein.
Und dann machte sie sich noch Rührei.
Dann klingelte auch noch das Telefon.
Catrin nahm mit einem lauten und ungeduldigen Seufzer den Hörer ab.
Sie hasste es, wenn sie beim gemütlichen Frühstück gestört wurde.
„Hi! Ich bin's. Ben, Ben Q.“ sagte eine Stimme.
„Ist das wichtig?“, fragte Catrin.
„Ich wollte nur wissen, ob du noch geschlafen hast.“, sagte Ben.
„Ben, das ist ja wirklich süß.“, erwiderte Catrin zynisch und sehr genervt. Doch jetzt ist sie wütend und ihre Stimme wurde irgendwie anders: „Ich habe überhaupt nicht geschlafen.“ Ich habe gefrühstückt. „Und jetzt werden meine Rühreier kalt.“
„Wann können wir unsere Verabredung nachholen?”, fragte nur mal so der Ben.
Catrin versuchte Ben nicht zu ermorden, denn er ist ja auch im Hörer. Und das war Pech für Sie und Glück für Ihn.
„Wann?“, erwiderte Catrin. Das hängt davon ab, wie lange wir jetzt noch telefonieren. »Vielleicht komme ich noch bei dir vorbei und wir reden darüber.«
Catrin legte den Hörer auf.
Ihr schwirrte der Kopf.
Sie gab dann beruhigende Laute von sich.
Daraufhin regte sie sich ein wenig ab und stocherte mit der Gabel in den Rühreiern. Als Ben Q. durch das offene Fenster bemerkte, dass Catrin gleich vor der Tür steht, schlüpfte er in seine blaue Jeans, in ein Shirt und ging hastig zur Wohnungstür.
Dann klingelt es.
Catrin stand vor der Tür und lächelte Ben zu.
Sie verbrachte bei Ben zu Hause einige lustige Stunden.
Danach sie in ein Imbiss zu gehen und etwas zu essen.
Natürlich wusste Catrin, dass das nicht gerade das ist, was sie gesunde Ernährung nennt.
Aber, irgendwie brauchten beide etwas.
Geballte Seelennahrung, glaubten sie vielleicht.
Und dann verabschiedete Catrin sich von Ben und fuhr mit der Taxe nach Hause.
Ben ging noch in den Club, um etwas zu trinken.
Catrin ging mal wieder früh zu Bett, auch wenn sie am nächsten Tag frei hatte.
Sie wollte die Gelegenheit nutzen, um mal richtig auszuschlafen.
Catrin fröstellte und deckte sich bis über den Kopf zu.
Aber dann verließ aus ihrer gewissen Körperöffnung ein leiser Furz, der so stank, dass sie die Decke weit weg schlug, aufstand und das Fenster öffnete, um tief neue, frische Luft zu atmen.
Sie biss sich nachdenklich auf die Lippe und dachte, dass es nichts Grauenhaftes gibt.
Am nächsten Morgen erwartete Silvy Catrin bereits.
Silvy war elegant, flott und effizient.
„Du bist mal wieder unwiderstehlich.“, sagte Catrin.
Silvy machte eine Drehung vor Catrin.
Ich liebe es! „Und ich musste das Kleid mir letztens kaufen, als ich es in der Boutique sah.”, erzählte Silvy.
„Meiner Ansicht nach passt das Kleid wie angegossen.“, sagte Catrin.
„Es fühlt sich wunderbar an“, erwiderte Silvy.
Beide gingen zum Café.
So dass die Welt die wundervollen und chicen Frauen, Silvy und Catrin, sehen konnte.
Beide hatten ein tolles Gefühl, als die Leute ihnen entgegenkamen.
Es war Mittagszeit.
Das Café war mal wieder gerammelt voll.
Die Leute machten ihre Mittagspause.
Catrin und Silvy fanden aber noch einen leeren Tisch.
Dora, eine nette Kellnerin, die Catrin und Silvy noch vom letzten Besuch kannte, machte beide darauf aufmerksam.
Dora bedient auch diesen Tisch.
Catrin bestellte bei Dora eine Cola für den Durst und einen Kaffee. Natürlich bestellte sich Silvy das Gleiche.
Als Dora mit den Getränken kam, nippten beide als Erstes an ihr Glas, voll mit kalter Cola auf Eiswürfel.
Als Catrin und Silvy ihre Cola ausgetrunken hatten, zündeten sie sich eine Zigarette an.
Plötzlich klingelte das Handy von Silvy D., Catrin schüttelte den Kopf. Silvy grinste Catrin zu. Sie drückte das Klingeln weg und ignorierte das Telefonat. „Catrin?“ „Weißt du, dass die deutschen Männer mehr auf Sauerkrautsex stehen?“, sagte Silvy und lachte laut.
„Nein.“, erwiderte Catrin. Was ist das? Sauerkrautsex. Silvy zuckte mit den Schultern, ahnungslos. „Mir gefällt das hier überhaupt nicht mehr, Catrin“, sagte Silvy, „ich habe plötzlich ein komisches Gefühl, mir wird kalt und warm.“
Silvy nimmt einen Schluck von ihrem noch warmen Kaffee.
„Komm! Wir gehen.“, erwiderte Catrin.
„Gut.“ sagte Silvy und holte tief Luft.
Catrin legte das Geld auf den Tisch und machte Dora ein Zeichen, als sie zufällig zu ihrem Tisch hinüberblickte.
Als beide das Café verlassen hatten, war Silvy so erleichtert, dass beide gleichzeitig Lachen und Zittern mussten.
„Frauen?“, dachte sich Catrin.
„Ah, das ist besser. Frische Luft.“, sagte Silvy und Catrin sah Silvy an.
Dann unterhielten sich beide einfach miteinander.
Für einen Augenblick war es so, als hätten sich beide unglaublich viel zu sagen.
Sie redeten über Barbara.
Über die letzte Party, bei anderen Bekannten und Freunden.
Über Walter.
Sie hatten es kaum bemerkt, als sie den ganzen Weg zu Catrin nach Hause zu Fuß gegangen waren.
Als beide dann an Catrins Haustür angekommen waren, beschloss Silvy, mit der Taxe zu sich nach Hause fahren zu lassen.
In diesem Augenblick, als Silvy in die Taxe steigt, tippte Catrin jemand von hinten auf die Schulter.
Eine Stimme sagte: „Was ist dagegen, wenn ich mich dir anschließe?“
Catrin schaute sich um.
Es war Sam, Sam K..
Er küsste sie nur auf beide Wangen.
Catrin warf Sam einen bedeutungsvollen Blick zu.
Danach schien Catrin viel bessere Laune und sie wurde plötzlich für ihre unverständlichen Begriffe recht lebhaft.
Im Lauf des wirklich gelungenen Abends wurden die Stimmen von beiden immer lauter.
Und lauter.
Catrin machte sich keine überflüssigen Gedanken darüber, dass sie vielleicht ein oder zwei Gläser Champagner, den Sam mitgebracht hatte, zu viel getrunken hätte.
Catrin wurde ziemlich heiß und schummrig.
Aber sie glaubte, dass der Alkohol sie inzwischen fest im Griff gehabt hatte.
Sam konnte sich um diese Zeit schon nicht mehr richtig aufrecht halten.
Zum Schluss landeten beide zum Ficken ins Schlafzimmer und Catrin führte Sam in ihr Bett.
Catrin lag wie eine Schildkröte, die auf dem Rücken liegt, im Bett. Sie zog sich Sam auf sich und knöpfte dabei hastig seine Hose auf.
Später schliefen Sam und Catrin auf der Stelle ein und sie fing an zu schnarchen.
Ihr Glück, dass Sam es nicht mitbekommen hatte und sie des Öfteren dabei unterbrach.
Am nächsten Morgen steht Catrin vor ihrem Spiegel im Badezimmer.
Manchmal glaubte Catrin C., sie gehe mit geschlossenen Augen durch die Gegend.
„Ich bin in meiner kleinen Welt so gefangen“, dachte sich Catrin besorgt.
Catrin C. würde es nie zulassen, dass ihr Freund oder ihr Mann einen weiblichen Freund haben.
So wie Catrin C. ihre Freundinnen hat, aber auch ihren männlichen Freund. Dennoch fragte sich Catrin, warum Frauen eigentlich einen männlichen Freund haben oder haben müssen.
Ist es das soziale Nest, wonach alle Frauen streben? Ihre ausgefüllte Freizeitgestaltung? Oder benutzen Frauen ihre männlichen Freunde und Freundinnen, für ihre täglichen Belastungen im Leben. Sehen Sie diesen männlichen Freund als Pastor, ihren Vater, den Sie nie hatten, oder ihren Arzt oder Psychiater und, und, und…?
Die männlichen Freunde und ihre Freundinnen würden Catrin C. besser kennen als ihr gewünschter Ehemann oder ihren Freund, mit dem sie dann auch mal Sex hätte, den sie sich dann auch nur einbildet.
Brauchen Frauen, wie Catrin C., fragte sie sich selbst, überhaupt eine feste Beziehung mit einem Mann?
Lydia W. schon, denn sie benutzt ihre Männer. Sie macht ihre Männer glücklich, glaubt Lydia, indem sie ihr Geld ausgibt. Was kostet schon die Welt? Hat der Mann doch so viel davon.
Davon ist Lydia W. überzeugt.
Manchmal holt sich auch Catrin C. die weibliche Bestätigung von den schwulen Kerlen aus dem Club.
Vor der Badezimmertür wummerte Sam mit den Fäusten dagegen.
Sam musste pinkeln.
Unter der Dusche hörte Catrin Sam draußen sein Verlangen. Sie huschte schnell aus der Dusche und schloss die Tür ihm auf.
Warum Catrin ihre Badetür verschlossen hatte, wusste sie nicht.
Ein Reflex, dachte sie.
Sam pinkelte rasch ins Klo und stieg danach zu Catrin unter die Dusche. Sie ließ sich von ihm mit dem nach „Rose“ duftenden Duschgel einseifen.
Weiß der Himmel, wie Sam es geschafft hatte, dass Catrin so geil wurde.
Aber er war da.
Catrin glaubte, dass es Sam nach dem letzten Abend vielleicht noch schlechter ging als ihr. Als Catrin am Nachmittag das Fitnessstudio betrat, fiel ihr Blick als Erstes auf ihre Freundin Barbara H.
„Hi“, sagte Catrin.
Barbara sagte nichts.
„Barbara!“ „Wie lange bist du schon hier und trainierst?“, fragte Catrin interessiert.
„Erst eine Stunde.“, erwiderte sie trotzig
Die Fitnessstunde dauerte für Catrin länger als eine Stunde. Sie ging dann nach dem schweißtreibenden Training noch in die Sauna.
Barbara kam noch bei ihr herein.
Kapitel 8
Kinder lieben Märchen. Auch Erwachsene lieben Märchen, weil sie mit der Realität im Leben nicht zurechtkommen. Nur Frauen und Kinder sind schlimmer, was ich erlebt habe. Denn ich habe gelesen, dass mindestens 2 bis 3 Ehen in Deutschland geschieden werden. Das sind 20 000 Ehescheidungen im Jahr. „Zum Teufel, scheiß egal!“, sagt Catrin C. Der Stadtbummel zog sich hin, wie ein langer, langer, steiniger Weg. Durch lauter Musik mit hitverdächtigen Songs aus dem Friseursalon wurde Catrin von ihren depressiven Gedanken unterbrochen.
Catrin ging in eine Boutique mit Designerklamotten. Plötzlich sah sie zwei Mädchen in der Umkleidekabine, die fast offen stand. Sie kicherten und standen nackt in der Kabine. Die albernen Mädchen waren davon völlig unbekümmert. Natürlich hatten Sie ja noch Ihre Socken an.
Eine kleine, stämmige Verkäuferin beobachtete das laute Treiben der zwei Mädchen, als sie in der Nähe einen Kleiderständer durchsortierte.
Catrin C. warf mehrere Blicke auf die Kleiderständer.
Da hingen einige von den angesagten Designerkleidern und anderen Klamotten von Designern, wovon sie sich einige Stücke aussortierte und anprobierte.
Catrins Nerven wurden nicht besser durch die schicken Klamotten.
Die beiden Mädchen sahen Catrin und starrten interessiert zu ihr rüber.
Dann gingen die Mädchen durch den Laden, um die Garderobe auf ihren Ständer wieder zurück zuhängen.
Die kleine, dicke Verkäuferin schnauzte die Mädchen unbegründet an.
Eines der netten Mädchen kam auf Catrin zu.
Sie hatte gebräunte Haut.
Und sie sah toll aus, mit ihren großen dunklen Augen.
In diesem Augenblick rief eine Stimme: „Marie!“
Ihre Freundin hatte Sie schon sehr vermisst.
Catrin spürte, wie sie im Gesicht flammend rot wurde.
„Schau mal!“, sagte Marie zu ihrer Freundin. „Das Teil sieht ziemlich gut aus.“
Auf einem großen Tisch lagen die Designerjeans ausgebreitet. Catrin schaute den Stapel nach Ihrer Größe durch. Der Weise sagt: „Eine Frau ändert sich nie, sie ändert nur ihr Gesicht.“ „Sie gab sich eine neue Maske.“
Als Catrin C. nach Hause kam, lag ein großer Umschlag vor der Tür. Er war vom Verlag. Sie legte ihn auf den Schreibtisch. Später dann ging Catrin unter die Dusche.
Niedergeschlagen ließ Catrin sich aufs Bett fallen.
Mit den Händen streichelte sie gefühlvoll ihre Brüste, bis ihre Nippel hart waren.
„Warum kann ich ohne Sex nicht leben?“, fragte sich Catrin C.
Ihr voller Kleiderschrank brachte heute Morgen ein eng anliegendes pinkfarbenes Shirt und dazu die passende enge Designerjeans zur Auswahl. Natürlich dürfen die großen Kreolen nicht fehlen.
Catrin C. ist eine ganze Frau und zeigt es gern. Auch Sam K. darf gucken.
Catrins Freunde glauben nicht an Gott und den ganzen Bibelkram und sagten: „Sag mal, spinnst du?“ „Kein Gott bezahlt dir deine Miete oder kauft dir ein tolles Designerkleid vom Catwalk und deine Schuhe aus der Schuhboutique.“ Sogar Tom F., er arbeitet in einer Psychiatrie als Krankenpfleger und erzählt: „Ich erlebte meine Klassenlehrerin in der Psychiatrie, die sich splitternackt auszog, auf den Tisch kletterte und einen Gott anhimmelte.“ Dieser Gott in ihrem Zustand gab ihr den Befehl, sich die Schamhaare mit der Pinzette aus sich herauszuziehen. „O Gott, ist das ein geiles, schmerzhaftes Gefühl?“, schreit sie. „Was natürlich die anderen Pflegerinnen und ich verhinderten.“
Für die anderen interessierten Freunde ist Toms Erlebnis unglaublich gewesen, dass es so etwas gibt.
Catrin ist eine Frau, die mit dem Gedanken spielte, ins Kloster zu gehen. Der Verzicht auf Sex wäre für Sie kein herzzerreißendes Problem gewesen, denn so viele Männer hatte sie nicht im Bett. Sie hatte auch eine masochistische Ader und bildete sich ein. Die Männer standen nicht auf sie. Catrin C. müsste ihr Leben ändern, um mehr Elan in ihr langweiliges Leben zu bringen, sagten ihre Freundinnen.
Der Mittelpunkt in Catrins Leben ist die Selbstsuche.
Eigentlich ist Catrin eine vollwertige Frau, die sich auch so fühlt und von sich selber wieder mal denkt: „Ich führe keine lieblose Existenz, nur weil mir die Männer nicht nachlaufen.“ „Ich muss nicht auf Sex verzichten, denn ich habe zwei Finger und meine Hände.“
Nein, das ist aber nicht das, was Catrin wirklich wollte. Sie wollte in den Arm genommen werden und dabei leidenschaftlich kuscheln.
Catrin C. versucht zu verstehen und stellt sich immer wieder die Frage: „Ist es denn gesund, ein Leben lang auf Sex zu verzichten?“
Das klingt zu dramatisch für Catrins Freunde, denn richtiger Sex gehört für sie zum lebendigen Leben, wie das Essen mit Genuss auf den Tisch, und nicht nur, um Kinder zu zeugen.
Sam K. und Catrin C. haben sich in einer Buchhandlung kennengelernt, glaubt Sam.
Catrin glaubt, sie hätten sich schon früher auf dem Herrenklo in einer Diskothek kennengelernt, als mal wieder das Damenklo voll besetzt war und der Rest der Frauen sich auf das Männerklo flüchtete. Dort sah Sam, wie die Mädchen im stehen pinkelten. Es war sehr lustig für die Männer oder Jungen.
Na, auf jeden Fall wurden erst einmal beide Freunde.
Sie unterhalten sich.
Dann haben sie irgendwann gemerkt, dass sie ja mal mit dem Sex anfangen könnten.
Catrin machte den Anfang und küsste ihn leicht auf seine Lippen. Dann suchten sich ihre Zungen den Weg der atemlosen Leidenschaft.
Dann hatte Catrin die Idee, dass alles viel zu schnell geht. Und sie trennte sich von Sam, der natürlich ganz ahnungslos da stand, als hätte ihm jemand eine Betonplatte auf den Kopf fallen lassen. Aber so sind die Frauen, denn das erlebt er heute fast jeden Tag.
Catrin C. hasst das frühe Aufstehen.
Geprägt hat sie nach der Zeit aber der unveränderte Blick auf Frauen und Männer. Und auf ihre Schönheit. Sie findet es von Leuten, ob Männlein oder Weiblein, attraktiver, wenn sie lebendig erzählen, als wenn er oder sie gut aussieht.
Catrin C. hatte so manchmal eine Ausstrahlung und signalisierte: „Anmache ist nicht.“ Natürlich findet Catrin manche Typen und Weiber attraktiv.
Jetzt ist sie wieder mit Sam zusammen. Catrin und Sam gehen heute ins Kino oder machen einen romantischen Fernsehabend – und dann…
Da gibt es Sex – tabulos und hemmungslos.
Catrin nahm ein Taxi vom Verlag zurück nach Hause.
Der Taxifahrer strengte sich an, Catrin ein freundliches Gespräch aufzudrängen.
Catrin hatte offenbar gerade dicht gemacht.
Doch dann machte Catrin dem Taxifahrer ein Zeichen, dass sie einen Stift bräuchte.
Er zog grinsend einen aus der Innentasche seines dunklen Sakkos.
Catrin zögerte einen kurzen, überlegenden Moment.
Dann schrieb sie auf der Rückseite eines sauberen Papiertaschentuchs.
Der Taxifahrer hielt plötzlich an einem Zebrastreifen, als eine alte Dame mit ihrer fahrbaren Gehilfe über die Straße ging.
Als Catrin zu Hause angekommen war, riss sie die Fenster weit auf.
Sie setzte sich auf den Boden mit dem Blick in den wolkenlosen Himmel und ging in verträumte Gedanken.
Als Catrin zu sich kam, merkte sie, dass draußen irgendwas los war.
Eine kleine Menschenmenge versammelte sich. Dann standen dort einige Polizeiwagen.
Später kamen aus einem Haus Polizisten, die einige Männer in Handschellen abführten.
Am nächsten Morgen, als Catrin um das Haus joggte, erfuhr sie, dass es Drogendealer waren.
„Die Männer waren erst 21 Jahre“, erzählten die Leute aus dem Haus.
Als die Leute sich plötzlich verteilten, lief Catrin zügig nach Hause.
Catrin stand einen Augenblick im Badezimmer.
Sie fragte sich, ob sie jetzt kotzen müsste.
Oder nicht.
Catrin atmete tief durch.
Als Catrin im Ankleidezimmer war, zog sie sich ein Shirt über den Kopf.
„Auuuuuuu… Aaaaaaaaa“, schrie sie.
Der Tag fing ja gut an, dachte sich Catrin.
Sie faulenzte in den Tag hinein.
Also, was vom Tag dann noch übrig blieb.
Catrin C. rief Barbara H. an und sagte ihr, sie solle nun endlich ihre Bücher von Liebesschnulzen abholen.
„Oh mein Gott, Catrin, ich weiß, dass es jetzt wie eine Ausrede klingt“, sagte Barbara in Panik, „aber heute passt es mir wirklich nicht.“
„Barbara!“, erwiderte Catrin wütend. „Entweder holst du sie, oder ich spende sie den Obdachlosen.“ „Deine Bücher liegen schon einige Monate bei mir herum und du hattest nie Zeit, diese dir wieder abzuholen.“
Catrin vereinbarte mit Barbara einen Termin für morgen früh und sie bringt frische, warme Brötchen mit.
Später ging sie in den Supermarkt, um noch einige Besorgungen zu machen.
Als sie aus dem Fahrstuhl kam, ging sie zur Haustür und stieß sie auf.
Ein kurzes Lächeln zu einem Passanten, der gerade an ihr vorbeikam und ging zur belebten Straßenkreuzung.
Als Catrin dort ankam, sprang die Ampel wie immer auf Rot um.
Also, „Warten!“
Die Ampel springt auf Gelb.
Dann springt sie auf Grün um.
Catrin überquerte die Kreuzung und bummelte die andere Seite entlang.
Sie warf schon Mal einen analytischen Blick in die Boutiquen.
Im Supermarkt standen nur schmale Regale, die mit verschiedenen Waren gefüllt waren.
Es gab Angebote von leckeren Jogurts mit Früchten, Säften und diversen Putzmitteln.
Sie schob den Einkaufswagen gelassen durch die Reihen und packte sich die Dinge ein, die sie sich zu Hause auf einen Einkaufszettel notierte.
Sie drehte sich um und sah, wie ein junger Kerl sie beobachtete.
Jetzt runzelte Catrin die Stirn.
Auf dem Weg nach Hause sah sie einen Hund, der gerade auf den Bürgersteig scheißt.
Einige Passanten regten sich darüber auf und liefen aber weiter, und der Hund wusste ehrlich nicht, was die Leute von ihm wollten.
Es war ein ausgewachsener Bernhardiner, glaubte Catrin.
Mit der Taxe kam Catrin dann später im Fitnessstudio an.
Hier kämpfte sie schweißtreibend mit dem netten Bizepstrainer.
Den Beintrainer hatte sie auch besucht.
Und der Bauchspanner, der war für Catrin echt eine Herausforderung.
Anschließend wollte sie es wirklich wissen und strampelte sich ein Weilchen auf den Fahrtrainer ab.
Bei all den vielen Restaurants, die es in Leipzig gibt und die es da gibt, hätte Catrin C. nicht gedacht, dass sie bei einem Essen über einen früheren Freund aus Berlin auf dem Weg zur Toilette stolpert.
Unglaublich, dachte sich Catrin.
Es war Daniel B., ein Schriftsteller.
Tja, dachte Catrin, das Leben verblüfft mich immer wieder mit seinen Zufällen.
Ihr Pech, dass Catrin sich damals in Daniel verliebt hatte.
Aber er hatte ihr gesagt, dass sie sich nie in ihn verlieben sollte.
Dennoch glaubte Catrin, dass sie gut zueinander gepasst hätten.
Zumal sie ja viel gemeinsam hatten, wollte sie nur glauben.
Aber Daniel wollte und will sich nicht von einer Frau verbiegen lassen.
Schon gar nicht, wenn eine Frau ihm ein Kind unterjubeln wollte.
So läuft es doch bei den Frauen überall, hat Daniel B. gelesen und von seinen Freunden gehört.
Catrin hatte dann von Daniel erfahren, dass er einen Tag in der Woche meist in Leipzig ist.
Und „Wann?“, fragte sich Catrin.
Aber Daniel sagte, je nachdem, wie die Termine aussahen.
Ob irgendwelche Besprechungen angesetzt waren.
Und er reiste zum Beispiel zu verschiedenen Vorlesungen in Deutschland von Berlin nach Frankfurt, Hamburg, München, Düsseldorf und Dresden.
Aber jetzt ist er für einige Wochen in Leipzig.
Worauf sich Catrin irgendwie sehr gefreut hatte.
Catrin träumte jetzt – eine alte Liebe, die vergisst eine Frau nie.
Der Daniel und ich – davon hat sie immer geträumt.
Und?
Was konnte Catrin auch noch von Daniel erfahren?
Daniel ist noch Single und wohnt in einem Loft.
Catrin C. trat vor Begeisterung mit dem Flirten ein bisschen kürzer.
Sie lächelte ihn nur an, wenn sich ihre Blicke trafen.
„Jetzt ist er dran mit Lächeln“, denkt sich Catrin.
Aber er lächelte nicht.
Auf jeden Fall jetzt nicht.
In diesem Moment.
Am nächsten Tag war es noch früh am Morgen.
Catrin C. kam in den Verlag und musste feststellen, dass Lydia W. auch schon mit ihrer Anwesenheit die anderen Kollegen beglückte.
Catrin kam heute mit einem breiten Lächeln durch die Tür.
Natürlich ist es Lydia auch gleich aufgefallen. Sie lachte innig und wollte alles von Catrin wissen.
Frauen, wie Lydia und ihre sterbliche Neugierde
Und Lydia sagte sich: Entweder hatte die Kleine, gestern den besten Ex der Welt gehabt oder sie hatte den bestaussehenden und reichsten Mann der Welt kennengelernt, der ihr das Gleiche versprechen würde.
„Nah und?“, fragte Lydia.
„Er ist Schriftsteller“, erzählte Catrin, „Er schreibt einen Bestseller nach dem anderen.“
„Und?“, fragte Lydia neugierig. „Erzähl weiter!“
„Wir kennen uns noch aus einer gemeinsamen innigen und wilden Zeit aus Berlin“, sagte Catrin.
„Waaaaas, ihr kennt euch schon?“ „…“, fragte Lydia verwundert. „Also, einer deiner Exmänner?“ „Wie heißt er denn? Erzähl doch und lass dir nicht alles aus der Nase ziehen!“
Aber Catrin blieb zurückhaltend und beendete die Neuigkeit mit: „Er heißt Daniel B.“
„Toll“, sagte enttäuscht Lydia. „Wie alt ist er denn?“
„Eine Frau darf nicht älter sein als der Mann.“ Da wir Frauen unser Haltbarkeitsdatum im Auge behalten sollten. „Bei manchen Frauen, wie bei den alten Weibern, wächst schon Spinnengewebe zwischen den Beinen, weil sie schon eine Ewigkeit keinen hemmungslosen Sex mehr hatten.“ „Dann liegen sie ja immer nur auf den Rücken, kein Wunder, wenn sie dort immer wund sind und muffeln nach Leichenstarre“, erklärt Lydia mit Überzeugung Catrin. „Ältere Männer sind erfolgreicher und können mit einer Frau immer ficken.“ Alte Frauen werden immer bekloppter, denn sie benötigen immer eine Auszeit, wenn sie einen Typen kennengelernt haben. Weist du? Die Hormone bei den Frauen spielen dann verrückt. „Und die Wechseljahre spielen sich für Sie in einer sadistischen Welt ab.“
Als Lydia sich dann umdrehte und an ihren Schreibtisch ging, fragte Catrin schnell, ob sie noch einen heißen Kaffee hatte.
„Klar, ich lass uns noch neuen Kaffee durch die Kaffeemaschine laufen.“, erwiderte Lydia.
Catrin C. schob sich die Lesebrille auf die zierliche Nase und arbeitete an ihrem spannenden Manuskript.
Catrin öffnete zu Hause die Taxitür.
Dabei musste sie in ein grelles Straßenlicht starren.
Eine bekümmerte Frau mit einem kleinen, weißen, kläffenden Hund an der Leine drängelte sich an Catrin vorbei.
Catrin schüttelte verärgert den Kopf.
Sie seufzte.
„Oh mein Gott“, hauchte Catrin und dachte an die alten Weiber, die Lydia ihr ja so ausführlich beschrieben hatte.
Daniel rief an, als Catrin die Wohnungstür hinter sich geschlossen hatte. Aber für Sie war es ja vorauszusehen.
Catrin fragte Daniel zuallererst, woher er ihre Telefonnummer hatte. Doch als er ihr erzählte, dass sie ihm ihre Telefonnummer zugesteckt hatte, als sie sich bei ihrem ersten zufälligen Treffen getrennt hatten, kam sie von ihrer künstlichen Erregung herunter.
„Nicht wahr?“, sagte er. „Catrin, du hast dich absolut nicht verändert.“
Daniel nippte an seinem Kaffeebecher.
„Tut mir leid“, sagte Catrin, und sie erinnerte sich an ihre gemeinsame Zeit, die für sie so leidenschaftlich und harmonisch gewesen war. „Daniel, ich bin gerade aus dem Verlag gekommen und ich habe jetzt noch zu tun.“, sagte sie plötzlich, obwohl sie gerne bei ihm sein würde.
„Gut“, sagte er.
„Wie meinst du das?“, fragte sie verwirrt.
„Vergiss es!“, erwiderte Daniel und legte den Hörer auf.
Catrin war in diesem Moment von Daniel enttäuscht, denn sie wusste nicht, ob sie sich noch einmal wiedersehen würden.
Catrin ging in die Küche.
Sie ging an den Kühlschrank und holte sich etwas zu Essen heraus.
Für einen Tee machte sie sich heißes Wasser.
Am nächsten Tag bummelte Catrin mit Barbara und Silvy über den Flohmarkt.
Barbara erstand den naturbelassenen, gedrechselten Kerzenständer aus Holz. Über diese Anschaffung, für Ihre Wohnung hatte sie sich sehr gefreut.
Wer braucht schon einen Kerzenständer aus Holz, dachte sich Silvy.
Einen Stand weiter konnte Barbara einen Kerzenständer aus Zinn erstehen.
Dann wurden beide plötzlich vom Nieselregen überrascht.
Hinter einem Stand saß ein bärtiger Kerl und gaffte mit offenem Mund.
Er strahlte vor Karies und gab sich alle Mühe, zu Catrin und Silvy ein freundliches Lachen zustande zu bringen.
„Wir sollten alles mit Humor nehmen!“, sagte Catrin. „Nicht wahr?“
Der Tag ging ohne Strass für beide zu Ende.
Da die Drei vom amüsanten Bummel über den Flohmarkt im ekligen Nieselregen einen guten Appetit bekommen haben, beschlossen sie, noch ein wenig im Imbiss essen zu gehen.
Später ging jeder von ihnen zu sich nach Hause.
Also, Catrin nahm sich eine Taxe und die anderen beiden Freundinnen fuhren mit der Straßenbahn, da sie ja fast die gleiche Strecke hatten.
Silvy und Barbara hatten noch viel Zeit, bis endlich die Straßenbahn gekommen war.
Fünf vor Zwölf, als Catrin C. gerade auf der letzten Seite des Manuskripts angekommen war.
Es läutet das Handy.
Catrin nimmt ruhig das Handy in die Hand und schon sabbert jemand ihr die Ohren voll.
„Tut mir leid, wenn ich störe“, sagte Daniel, „da ist etwas, darüber würde ich gern mit dir reden.“
Catrin grinste und erwiderte, als wüste sie schon, was Daniel ihr sagen wollte: „Daniel, am Telefon oder am Handy geht das nicht gut.“
„Dürfte ich bitte mal für ein paar Minuten bei dir zu Hause vorbeikommen?”, fragte Daniel.
„Jetzt gleich?“, fragte Catrin und schwang sich mit dem bequemen Schreibtischsessel herum.
„Wenn es nicht allzu ungelegen ist“, sagte Daniel.
„Ja“, sagte Catrin, „Aber erst in zwei Stunden, wenn es dir passt.“ „Denn ich bin noch im Verlag und etwas einkaufen wollte ich auch noch.“
Sie rollte den Schreibtischsessel näher an den Schreibtisch.
„Also, in zwei Stunden?“ „Und deine Anschrift hat sich noch nicht geändert?“, fragte Daniel nach.
Catrin sagte lächelnd: „Ja.“ „Bis gleich.“
Sie drückte am Handy das Gespräch weg.
Sie atmete tief ein, schwang den Sessel zurück und stand auf. Ging zum Wandschrank und stellte dort noch einen Schreibordner hinein.
Zu Hause angekommen und den Einkauf in den Küchenschränken verteilt, ging sie noch schnell unter die Dusche.
Im Badezimmer hat sie sich Splitternackt ausgezogen und die muffelnden Klamotten in die leere Waschmaschine gelegt.
Nach dem Duschen zog sie sich die schwarze Jeans an.
Dazu eine weiße Bluse.
Natürlich war diese etwas durchsichtig.
Daniel kann ihre Nippel sehen.
Sie kämmte sich.
Zog die Lippen nach.
Trug etwas Make-up auf.
Sie richtete sich für Daniel und auch für sich hübsch her.
Dabei zerbrach sie sich die ganze Zeit den Kopf, was das wohl für eine Sache sein könnte.
Catrin hatte aber irgendeine Ahnung.
Denn Sie waren ja mal ein Paar.
Sie ging ins Wohnzimmer.
Hier schaltete sie die Tischleuchte ein.
Dann machte sie auch noch ein paar Kerzen mit einem Streichholz an.
Vor Aufregung ging sie zum Fenster.
Sie entschied sich, den linken Flügel zu öffnen.
Ein dunkler Himmel war schon zu sehen.
Catrin sah dann auch mal aus dem offenen Fenster, weil dort unten so ein Krach war.
Ein paar betrunkene Männer mit ihren besoffenen, kreischenden Frauen versuchten den Weg zu finden.
Die Türklingel läutete plötzlich.
Catrin hat sich erschrocken.
Aber es war nicht lebensgefährlich.
Sie spitzelte an der Wohnungstür durch den Spion.
Löste die Kette beim Öffnen der Tür.
„Hey“, sagte Catrin.
Sie lächelte Daniel zu und streckte ihm die Hand hin.
Auch Daniel erwiderte „Hey“ und schüttelte ihr kräftig und fest die Hand, bis sie mit Daniel schon mal rumzickte.
„Was soll das, du Idiot?“, fragte sie und lächelte. „Komm her, bevor ich es mir anders überlege.“
Ihr bezauberndes Lächeln galt ihm und Ihr begehrenswerter Blick galt ihm als Aufforderung, sich gleich auf das Sofa hinzusetzen.
Als Catrin aus der Küche etwas zu trinken brachte, fragte sie ihn: „Worüber wolltest du denn mit mir reden?“
Daniel wandte sich zu ihr um.
„Irgendwie sollten wir mal was klarstellen.“, sagte Daniel.
Ja. „Und Was?“, fragte Catrin neugierig.
Ein Lächeln von ihr stockten ihm die Worte.
„Catrin, ich mag den Gedanken nicht, wenn du glaubst, es könnte mit uns noch etwa laufen.“, sagte er.
Catrin antwortete mit einem Schulterzucken.
Und ein freches Lächeln als Zugabe.
Er ließ den erstarrten Blick durchs Zimmer schweifen.
Catrin drehte sich zu ihm um.
Ihr Blick hielt Daniel fest.
Er schnaufte verwirrt und stellte die Füße nebeneinander.
Plötzlich drehte Daniel den Kopf zu Catrin hin.
Er sah Sie an.
Sie sah ihn stumm an und kam ein Stück näher.
Catrin gab am Tisch sichelförmige Eissplitter in die Gläser und goss den kalten Wodka über das Eis.
„Was hast du die ganze Zeit gemacht?“, fragte Catrin.
„Ich habe studiert“, erwiderte er. „Ich studierte Modedesign, dann war ich in Mailand und Paris.“
Er lächelte.
Sie lächelte ihn bewundernd zurück.
„Und jetzt schreibst du Bücher.“, sagte Catrin zufrieden.
Kapitel 9
Im Café bei Tino saß ein aufgebrachtes Pärchen, das sich laut ihrer Gedanken austauschte, als Catrin sich gerade mit ihren Freunden draußen hinsetzen wollte.
Die Frau vom Pärchen sagte: „Pflanzen haben auch ein Leben.“ „Aber das ignorieren die Vegetarier und die Veganer.“
Der Mann, der nach dem äußeren Anschein nicht mit dieser Frau befreundet war, erwiderte und er hasste diese Ökomuttis: „Berühmte Köche, die die Welt bereisen, um die Essgewohnheiten der Menschen, in den Dörfern, in den Städten, in den Ländern und sogar in den Urwäldern von Südafrika und Südamerika zu studieren, haben erkannt: „Dass Menschen, die kein Fleisch essen, „Menschen feindlich sind.“
Der Mann trank einen Schluck von seiner Cola.
Die Frau versenkte den Blick.
Doch dann sah sie ihn wieder an.
Sie sah ihn wütend an.
Die Freunde von Catrin amüsierten sich gut und der Unterhaltungsfaktor war gestiegen.
Catrin und ihre Freunde bestellten beim Kellner ihr Eis.
Catrin war plötzlich der Meinung und sagte zu den beiden Streithähnen: „Die Menschen können nichts ändern, was sich nicht ändern lässt.“ „Aber Sie können Menschen manipulieren und deformieren.“ Auch Ben Q. hatte seine eigene Meinung zu den überraschten Streithähnen und sagte: „Es gibt Menschen, die nicht einsamer sind als andere.“ Man kann auch zu zweit, als Paar, einsam sein. Sonst würdest du nicht andauernd krank sein. Wissenschaftler haben erkannt, dass bis zu 80 Prozent der Krankheiten psychopathisch sind. „Allein zu sein ist wie ein toter Gegenstand, wie ein Grab im Nichts.“
Rainer K. beteiligte sich auch an Ihrem Gespräch und sagte: „Lebe deine Träume und verfolge deine Ziele auf allen Wegen.“ Dann wirst du ernten, wie das Geld. Der Sinn im Leben heißt: Zu leben und zu lernen. Sein ganzes Leben! Dabei solltest du dich auf das Wichtige im Leben beziehen. »Denn für das Unwesentliche hat man viel Zeit, wenn man tot ist.«
„Das Leben ist kurz!“, sagte Catrin C. „Starke Frauen?“ Starke Männer?
Gibt es nicht! „Denn es gibt immer jemanden, der stärker ist.“
Der Mann vom Nebentisch fügte sich weiter in das Gespräch und erzählte: „Die alten und einsamen, wie verbitterten Weiber, reden von sich: „Ich bin eine starke Frau“, denn bei ihnen sind die Männer immer ihr älteres Kind gewesen.“ Ein älteres Kind mit einem Job und einem guten Konto auf der Bank. Silvy sagte: „Der Sex ist wie Essen und Trinken im Leben.“ Doch Frauen, die von der Männerwelt abgeschrieben worden sind, haben doch irgendwie mit sich selbst zu tun. Sie sind zwischen den Beinen eingenebelt und der andere Mann kann sich schon nicht mehr daran erinnern, wann er das letzte Mal mit seiner Frau Sex hatte. Es gibt dann Frauen, die nichts mehr berechnen müssen und ihren Mann schon lange nicht mehr lieben. „Eine neue Küche wäre doch so schön“, denkt so manche Frau.
Die anderen Gäste belächelten das Gespräch an den Tischen.
Später, als Catrin mit den Freunden durch die Stadt bummeln ging, fragte Barbara: „Warum bekommen Frauen ihre Regeln?“ „Menstruation, PMS.“
„Weil Frauen ohne Regeln nicht existieren können.”, erwiderte Ben.
„Warum wünschen Frauen sich so sehr ein Kind, zwei Kinder, drei Kinder, mindestens Zehn?“, fragte Barbara. „Wenn ihre Kinder die Regeln im Leben taktieren und nicht die Eltern, wie die Mutter ihren eigenen Kindern sagen sollte, was gut und was nicht so gut ist.“ Am Abend richtete Catrin sich mit Daniel, der noch überraschend bei ihr an der Wohnungstür klingelte, so richtig gemütlich ein.
Mit ein paar Kerzen aus dem Supermarkt.
Und einen guten Whisky.
Den hatte Catrin noch im Schrank zu stehen.
Später ging Catrin ins Badezimmer und beschloss, noch rasch eine heiße Dusche zu nehmen.
Kurz danach folgte Daniel Catrin, als er das Rauschen von der Dusche hörte. Auf dem Weg zu ihr machte er sich schon ganz nackig.
Catrin grinste und küsste Daniel sehr leidenschaftlich, als er sich zu ihr gesellte. Sie griff zum Temperaturregler und stellte das Duschwasser etwas heißer.
Catrin ging in die Hocke, damit sie mit ihrer spitzen Zunge seinen Hodensack leckte, um seinen
Schwanz hart und steif in der Hand zu halten.
Mit dem erigierten Schwanz in der bewegten Hand rutschte Catrin wieder zu ihm langsam hoch.
Sie küssten sich.
Catrin grinste fordernd, weil ihr das unmoralische Spiel mal wieder gefällt.
Sie drückte seinen Körper nach unten, damit er mit der Zunge ihre unbehaarte Votze lecken konnte. Ein Bein schlug sie über seine Schulter, damit er ihr tiefer mit der Zunge in sie hineingehen konnte.
Catrin stützte sich mit den Händen an der Wand und ließ sich gehen. Dabei stöhnte und atmete sie tief.
Aber Daniel hatte bei dieser Aktion schon kein Gefühl mehr in seiner Zunge.
Daniel musste durchhalten, bis Catrin ein anderes Bedürfnis äußerte.
Er versuchte sie mit den Händen am ganzen Körper zu streicheln. Wenn sie sich mit ihren Brüsten beugte, dann ist er sogar an ihre Titten gekommen. Wo Catrin sehr empfindlich an ihren harten Nippeln war.
„Oh, Gott ...", schrie Catrin.
Daniel B. erzählte Catrin, als beide sich nach dem Duschen abtrockneten: „Ich weiß nicht, ob du es wusstest, aber Wissenschaftler sagen, dass die Menschen vom Affen abstammen.“ Das kann aber nicht stimmen, denn Affen haben mehr Sex. Und jetzt behaupten die Wissenschaftler, dass die Menschen vielleicht auch vom Fisch ursprünglich abstammen. Das ist ja dann auch keine Wunder, wenn die Rosi M., eine Bekannte, länger unter Wasser bleiben kann. „Solange, bis der Rettungsschwimmer kommt.“
Darauf erwiderte Catrin unverstanden: „Menschen und ihr Glaube von der Wiedergeburt.“ Zum Faultier? Oder zum Esel? „Ach, was weiß ich schon.“
Catrin C. kam am nächsten Tag um die Mittagszeit in den Verlag gerauscht.
Sie drosselte Ihren rasanten schnellen Schritt.
Catrin, sie ging wieder langsam.
„Guten Morgen!“, sagte sie.
Lydia lächelte Catrin zu.
Catrin hoffte, sie sähe aus wie jeder beschissene Vormittag.
Sie saß in ihrem stilgerechten Büro.
Eine voll verglaste Wand starrte sie an.
Lydia W. hatte heute sehr viel zu tun.
Dennoch drückte Catrin die Ruftaste und bat Lydia, mit den neuen Terminen mit den Schriftstellern hereinzukommen.
Catrin grinste über sich selber.
Sie erinnerte sich gerne an den Sex mit Daniel.
Zuerst, er und sie unter der Dusche.
Sie und er im Bett.
Sie oben.
Beide bis zum Höhepunkt.
Und das nicht nur einmal.
Phantastisch, dachte sich Catrin.
Es war einfach großartig.
Frigide Frauen passen nicht zu einem Mann wie Daniel B. aus Berlin.
Ein Schriftsteller, der mit seinen Musen die höchsten Höhepunkte erleben kann.
Daniel B. rief Catrin im Verlag an.
„Wie geht es dir?“, fragte Daniel.
„Gut“, sagte Catrin und grinste, „Und dir?“
„Ganz gut.“ „Ich war im Fitnessstudio und dann in der Sauna“, erwiderte er.
„He, das nenne ich aber eine schöne Neuigkeit“, sagte sie.
Catrin schnappte nach Luft.
Daniel hatte eins nicht einkalkuliert: dass er sich wieder in Catrin verlieben könnte.
Catrin war für ihn sehr warmherzig.
Klug.
Ehrlich.
Fröhlich.
Und sexy.
Catrin sieht beim hemmungslosen Ficken aus wie ein unschuldiger Engel.
Am nächsten Tag nahm Catrin C. sich vor, mal wieder ihre Wohnung zu putzen.
Sie wischte überall zuerst den Staub weg.
Und dann?
Dann putzte sie den Rest der Wohnung.
Einkaufen ging Catrin auch noch.
Als sie wiederkam, klingelte das Telefon.
Daniel B. war dran und fragte, ob er zu ihr nach Hause kommen konnte.
„In einer Stunde kannst du gerne kommen“, sagte Catrin. Oh, scheiße, dachte sie sich.
Denn Catrin muss sich jetzt rasch duschen.
Aber bevor, ging sie in die Küche, sortierte die Taschen leer und packte den Einkauf in die Schränke.
Nach einem schnellen Abbrausen ihres nackten Körpers ging sie ins Schlafzimmer und probierte das neue Parfüm aus.
Sie mochte den Duft an sich selbst.
Oh Gott, dachte sie, denn es klingelte an der Tür.
Daniel stand da.
Natürlich mit einem großen bunten Blumenstrauß.
Darüber hat sich Catrin sehr gefreut.
Und fragte ihn auch gleich, woher er wusste, was ihre Lieblingsblumen sind.
Daniel schweigt.
Als Catrin sich in den Sessel setzte, saß sie einen Augenblick ganz still da.
Sie sah ihn nur an, als er hilflos eine Flasche Champagner in der Hand hielt und nicht wusste, wo er diese hinstellen sollte.
Sie seufzte und nahm ihm die Flasche Champagner aus den Händen.
Catrin stellte diese auf den Tisch und holte dazu zwei Gläser.
Sie machte mit einem Streichholz die Kerze auf den Tisch an.
Daniel traute sich, die Flasche wieder in die Hand zu nehmen, und öffnete sie, um die Gläser mit dem Champagner zu füllen. Sie lächelten sich zu. Auf der Couch kuschelten sich einer gefühlvoll an den anderen. Sie küssten sich.
„Ach, was sind wir aber auch heute Abend wieder galant!“, sagte Catrin und lächelte.
Sie knöpfte Daniel das Hemd auf und zog es aus seiner Hose.
Catrin befreite sich von ihrem dünnen Hemd. So dass sie splitternackt auf ihn saß.
Die Hose zog er sich selbst von sich ab.
Und das war sehr lustig.
Als Daniel immer mit seinem Gesäß nach oben musste, um an den Hosenbund zu kommen, kam sich Catrin vor, als würde sie einen wilden, schwarzen Hengst zähmen.
Dabei wippten ihre Brüste auf und ab, sodass die Dinger immer in Daniels Gesicht sprangen.
Ohne Daniel aus den Augen zu lassen, nahm sie beide Gläser in die Hände und ließ ihn davon nippen.
Sie nahm sich auch einen Schluck aus dem Glas.
Natürlich gab sie Daniel noch einen Schluck, wobei sie kleckerte und der Schampus über seinen nackt rasierten Körper floss.
Mit einem Grinsen leckte sie mit der Zunge diese vielen guten Tropfen auf.
Daniel sah ihr stumm zu.
Sie blieb abrupt mit den Lippen an seinen steifen Schwanz stehen und küsste seinen Hodensack.
Dabei sah sie ihm, wie eine Katze ihre Beute, ab und zu in die Augen.
Er holte sie zu sich hoch.
Küsste sie.
Und hielt sie fest in den Armen.
Catrins Zunge spielte mit seiner.
Und seine mit ihrer.
Plötzlich biss sie ihn für einen Augenblick auf die Zunge.
„Auaaaaa“, versuchte er zu schreien.
Als Erstes rief Catrin C. am nächsten Morgen im Verlag an.
„Hey, Lydia!“, sagte Catrin. „Du musst mich um einen großen Gefallen bitten.“ Könntest du mir das Manuskript von diesem Schriftsteller auf meinen Schreibtisch legen? „Wir haben uns schon letzte Woche darüber unterhalten.“
„Das Manuskript müsste eigentlich in deinem Postfach liegen“, erwiderte Lydia.
„Ja?“, fragte Catrin.
„Ich erledige das, Catrin“, sagte Lydia.
Catrin legte den Hörer auf und ging ins Badezimmer.
Sie atmete tief durch, als sie vor dem Spiegel stand.
Daniel drehte sich im Bett noch einmal um. Er musste heute noch nicht so früh aufstehen.
Catrin C. atmete tief durch.
Am Abend gingen sie ins Kino rein, in einem Krimi, einem Erotikthriller.
Ein aufregender Kinofilm, der diese Woche das Kino mit vielen Besuchern füllte.
Wie gewohnt durften Popcorn und Cola nicht fehlen, aber beide mussten sich ja in die riesige Schlange mit Anstellen.
Catrin sah grinsende Daniel an.
Dann fragte sie sich erschreckend, ob sie sich in ihn verliebt hätte.
Er starrte auf die große schwarze Kinoleinwand.
Daniel warf dann aber einen kurzen Blick in Catrins schönen Augen.
Sie lächelte ihn begehrenswert an.
"Kannst du dir denken, was ich mir gerne mal angucken würde?“, fragte sie ihn und lachte laut.
„Was?“, fragte Daniel verwirrt.
„Uns“, sagte sie, „wie wir es gerade überall leidenschaftlich beim Ficken treiben.“
Daniel grinste und spielte ihr Spiel mit.
„Catrin, meine Süße.“ „Ich dachte schon, du würdest mich nie fragen“, fragte Daniel.
Er beugte sich zu ihr hinüber, als sie ihn geschockt ansah, und küsste sie auf den Mund.
Beide beobachteten, wie andere sabbernde Kinobesucher ihre Plätze suchten.
Die Kinoaufsicht machte für die hilflosen Platzsucher das kleine Lichtdämmer an.
Catrin überflog die Schriftblocks auf der Kinoleinwand.
Dann saßen sie nur da und sahen sich den Erotikthriller an. Catrin spülte sich den Seifenschaum ab. Alles passierte an diesem Morgen ganz ruhig. Alles, was Catrin vorhatte, war, sich mit ihren Freunden zu treffen. Und natürlich mit Daniel, denn mit ihm wollte sie reden. Sie schob die Tür der Duschkabine auf. Mit einem kurzen Blick in den Spiegel nahm sie das pinkfarbene Badetuch vom Hacken. Sie trocknet sich ab. Catrin ging ins Schlafzimmer.
Bevor sie sich den schwarzen Strumpfgürtel anzog, setzte sie sich aufs Bett.
Dann stand sie wieder auf. Sie rückte, sie zupfte, sie schob den Strumpfgürtel. Bis er richtig saß.
Catrin langte nach dem schwarzen Büstenhalter. Streifte ihn über die Brüste. Sah sich dann im Spiegel.
Dann aber streifte sie den zwickenden Büstenhalter wieder ab. Sie ging zum Fenster.
Lenkte ihren neugierigen Blick in den grauen Himmel und streicht sich mit den warmen Händen über die Brüste.
Nur wenige Jogger waren um diese Zeit unterwegs.
Sie ging zurück ins Badezimmer.
Make-up, nur das Nötigste, dachte sie.
Catrin C. sehnte sich danach, mit Daniel über ihre Gefühle zu sprechen.
Sie ging ins Wohnzimmer.
Bürstete sich unterwegs das Haar.
Ordnete schnell die kleinen Kissen auf dem Sofa.
Dann ging sie in die Küche, weil der Wasserhahn tropfte.
Jetzt ging sie wieder zurück ins Badezimmer.
Sah in den Spiegel.
Legte letzte Hand an die Frisur. Catrin ging ins Schlafzimmer. Griff nach dem schwarzen Tanga.
Dann läutete auch noch das Telefon. Es meldete sich Barbara H.
Sollte es Freundin Barbara H. sein, weil sie sich noch melden wollte, dann musste sie schnell abgewürgt werden, dachte sich Catrin.
„Hallo?“, meldete sich Catrin.
„Hi.“ „Ich bin's Barbara.“, erwiderte sie.
„Was ist los?“, fragte Catrin.
Catrin starrte zum Fenster raus.
„Kannst du es mir nicht ein anderes Mal erzählen?“, fragte Catrin. „Ich habe jetzt absolut keine Zeit.“ „Ich muss weg.“
Eigentlich wollte sich Catrin mit ihren Freundinnen treffen.
Aber Sie wollte doch lieber Zeit mit Daniel verbringen.
Mit einer netten SMS teilte Catrin Daniel mit, dass sie ihn sehen möchte. Natürlich bei sich zu Hause.
Als er nun endlich bei ihr zu Hause war, sah er ihr zu, wie sie ihre Blumen gegossen hatte.
Sie grübelte.
Darauf hätte er seinen Glauben verwettet, dachte er.
Catrin grübelte darüber nach, wie sie ihn dazu bringen könnte, was er für sie fühlte.
„Himmeldonnerwetter!“, dachte sie. Die Rettung wäre: Wenn sie es endlich schaffte, dachte sie weiter.
Catrin C. schaute hoch zum Deckenlicht.
„Ich würde gern in die Küche gehen und uns eine Tasse Kaffee machen.“, sagte sie und lächelte Daniel zu.
Sie gab ihm ein deutliches Zeichen mit der Hand, dass er ihr auffällig folgen sollte.
„Daniel, verdammt noch mal, ich weiß nicht, was ich machen soll…“, jammerte Catrin.
Sie drehte sich zur Seite.
Und seufzte.
„Oh Gott, Daniel!“ „Ich liebe dich!“, gestand sie.
Daniel hörte nur ein Seufzen.
„War das der Grund, Catrin, dass ich herkommen sollte?“, fragte er verwirrt.
„Ja.“, erwiderte Catrin kurz.
Sie saß da, breitbeinig auf dem Küchenstuhl und schaute zu Daniel.
In der einen Hand den Kaffeebecher.
Daniel nippte an seinen Kaffeebecher und sagte: „Ich glaube, ich sollte dazu lieber nichts mehr sagen.“
Sie nahm einen Schluck.
Schaute ins Leere.
„Oh, Scheiße.“ Ich muss darüber nachdenken. „Damit habe ich nicht gerechnet“, sagte er.
„Ja, gut.“, sagte sie.
Sie nickte.
Und sie starrte zum Kaffeebecher.
Daniel drehte sich um und ging.
Catrin C. setzte sich auf das Sofa, inzwischen mit einem weißen Jogginganzug.
Die angezogenen Knien und die nackten Füße hat sie mit einer Decke umschlungen.
Aß ein Stück Schokolade.
Tränen suchten sich ihren Lauf über das Gesicht.
Catrin fing an zu weinen.
Dann setzte sie sich hoch.
Stützte sich auf die Rückenlehne.
Reckte den Kopf und sah an die Decke.
Aus einem harmonischen Leben und einer leidenschaftlichen Liebe mit Daniel wird nichts, dachte sie sich und weinte.
Catrin ist auf alles gefasst.
Sie massierte sich den Hals.
Zuckte zusammen.
„Oh“, stöhnte Catrin und sagte zu sich: „Das Alles hat mich ganz schön mitgenommen.“
Sie ging ins Badezimmer, um sich heißes Badewasser in die Wanne zu lassen.
Zog sich aus.
Machte sich den MP3-Player an.
Zündete sich mit einem Streichholz ein paar Kerzen an und stellte sie in die Ecke am Fußende der Badewanne.
Catrin ging noch einmal in die Küche, um sich ein Glas Champagner zu holen. Dazu durfte natürlich auch der Aschenbecher mit der Zigarette nicht fehlen.
Dann stieg sie endlich in die Wanne und nahm ein ausgiebiges, duftendes und entspannendes Bad.
Mit den Händen streichelte sie sich langsam zwischen den Beinen und genoss das Gefühl. Ihre Titten reagierten auf diese Erregung ihrer verträumten Gefühle. Heute steht in der Tageszeitung, dass mindestens 300 000 Prostituierte in Spanien tätig sind. Ihr Jahresumsatz liegt bei mindestens 18 Milliarden Euro. Als Catrin diesen Text liest, machte sie sich einige Überlegungen: Was die Prostituierten hier in Deutschland im Jahr so bringen und wie viel Prostituierte es hier so gibt.
Catrin hatte mal von ihren Freundinnen erzählt und gehört, dass ein Pornostar in 50 Minuten circa 22 Männer oral befriedigte. Der alte Rekord lag bei 21 Männern.
Wie das Leben so spielt.
Menschen sind seltsam.
Es gibt Leute, sie sind schön.
Leute werden berühmt.
Es gibt Menschen, sie sind glücklich.
Aber.
„Wo sind diese Leute?“, fragt sich Catrin.
Die Menschen, die Catrin auf der Straße trifft, sind verrückt oder nur noch verzweifelt.
Besonders positiv gestimmt sind Iren, Brasilianer und Dänen. Catrin las auch in einem Buch, dass wenig Grund zum Optimismus dagegen die Menschen in Simbabwe, Ägypten, Haiti und Bulgarien ihre Zukunft sehen. Deutschland liegt nicht im Mittelfeld, wie die Politiker und die Medien es den Leuten in Deutschland vorgaukeln wollen. Nein, Deutschland liegt am Ende. Dafür sorgen Politik, Wirtschaft, Kirche und die Medien natürlich.
Kapitel 10
„Wer will schon rasierte Muschis?“, fragt sich so manche Frau. „Wie die schwarzen Katzen vom Nachbarn.“ So manchen Typen muss Catrin zum Schlafengehen sagen: „Schon gut, mein Schatz.“ Du bekommst deinen Sex. „Doch wecke mich nicht.“ Denn Frauen haben nur zwei Motive, wenn sie mit einem Mann schlafen. Das Erste ist aus Bereicherung und das Zweite aus Liebe. Als Catrin wütend die Tageszeitung zerriss, entdeckte sie diese Schlagzeile: „DEUTSCHE BEVÖLKERUNG SCHRUMPFT IMMER WEITER.“ Dass die Bevölkerung in Deutschland weiter schrumpft, war schon
Catrin C. und ihre Freunde: Nichts Neues mehr. Auch die Menschen in Deutschland sind ja nicht „doof“, denn der Abstand zwischen der Zahl der Geburten und der Sterbefälle, besonders auf den Businessetagen, ist bei dem gemachten Stress gewachsen. 2005 hat Catrin C. von einem Professor an der Universität erfahren: Starben 144 000 Menschen mehr, als geboren wurden. „Das ist doch klar“, sagte ein netter Kollege im Verlag, Freund Patrik F., „bei diesen Schichtdiensten, dem Stress im Alltag und mindestens drei Jobs, und als Stressblocker der eigenen Freundin oder Frau ist man doch als Mann impotent.“ Oder wird es noch? Da hilft auch kein Viagra mehr, wenn die Frau dann nur noch stumm und bewegungslos auf dem Rücken liegt. „Du spinnst doch.“, erwiderte Catrin. „Du bist, was du denkst und was du tust“, erwiderte Patrik. Dafür küsste Catrin Patrik leidenschaftlich auf den Mund, so ohne Zunge und so, was sie immer schon mal wollte. Catrin C. hatte sich heute für die Woche ein Manuskript mit nach Hause genommen.
Ein Blick auf die Uhr und sie las noch einige spannende Seiten.
Sie hatte für heute Abend nichts weiter vorgesehen.
Allgemein ist unter den Frauen bekannt, auch Catrin C., dass
30-40-jährige Frauen den kräftigen Männern nachgehen. Aber der gesunde und sportliche Mann, der ist gefragt. Dabei sind die meisten Frauen fett, die Nerven hängen am Boden, und nicht nur die Nerven, der Arsch auch.
Weiter: 30 Prozent der Frauen gehen den erfolgreichen Männern nach, denn sie haben den Status, und eine gefüllte Brieftasche ist gefragt, dachte sich Catrin. Und die Frau, auch Catrins Freundin, weiß bei älteren Männern, was sie bekommt.
Frauen suchen immer den Beschützer, den Versorger und den Vater, den sie vermissen oder nie hatten. Aber, es gibt auch den Typ Frau mit dem Hilfssyndrom, die sich mit den Nieten der Männerwelt beschäftigt.
Catrin C. ging zum Bücherregal.
Sie bückte sich.
Griff nach einem Lexikon, das quer auf dem Regalboden lag.
Frauen: eine klassische Definition.
Catrin las fast drei Seiten und auf einer Seite waren nackte Frauen abgebildet, verschiedenen Typs.
Fette Frauen.
Dicke Frauen.
Dünne Frauen.
Weiße Frauen
Schwarze Frauen.
Junge Frauen.
Und alte Frauen.
Ein paar Seiten weiter waren dann auch die Männer.
Natürlich im Adamskostüm.
Am nächsten Tag kreuzten Catrins und Daniels Weg an den Ampeln, die „Rot“ signalisierten, in der Stadt.
Sei schaute zu ihm hoch.
Daniel lächelte.
„Ich liebe dich immer noch“, sagte Catrin, „tu heute nichts, was dir hinterher leid täte.“ „Weil ich glaube, dass du mich auch liebst.“
„Ich weiß nicht warum, aber wir müssen reden.“, sagte Daniel.
„Bis heute Abend?“, sagte Catrin und grinste. „Bei mir um acht Uhr.“
Daniel dachte, dass Catrin sicherlich zwanzig Uhr meinte.
Daniel B. musste versuchen, Catrin C. wieder zu vertrauen. Denn er hat in der Zeit die Erfahrungen gemacht, dass die Frauen die Weltmeister der Täuschung von weiblichen Signalen sind. Eine Frau ist wie der Wert einer Aktie. Sie steigt im Wert oder sie verliert im Wert. Es gibt Frauen, sie sind wie das Wetter. Die eine gibt dir Sonne und viel Lachen in den Tag und die andere gibt dir die Hölle auf Erden, das Gewitter, den ständigen Streit um belanglose Dinge und das Unwetter. Andre Frauen lassen sich von ihrem Mann aushalten und glauben, mit langweiligem Sex ihren Unterhalt zu finanzieren.
Und ein alter Mann erzählte Daniel B. aus seinem Leben und betonte: „Scheiß nicht da, wo du bist!“
Catrin C. ist im Verlag angekommen, und zwar diesmal mit der Bahn und zu Fuß.
Lydia sagte heute nur „Morgen!“
Catrin ging zum Fenster und dachte an ihre Begegnung mit Daniel. Sie fand es toll, auch wenn ihr Herz und ihre Gefühle sie ganz schön durcheinanderbrachten.
Später versuchte Daniel B., sich ein Geschenk einfallen zu lassen. Ein eindrucksvolles Geschenk für Catrin.
Etwas, was aufwendig und sehr persönlich ist.
Aber jenes Maß an Witz und Geschmack für Catrin aufweist.
Catrin C. stand schon ganz aufgeregt am Couchtisch.
Sie schaute zur Uhr, an der Wand.
„Was zu viel ist, ist zu viel“, schreit Catrin wütend zu sich.
Denn es sind noch siebzehn Minuten bis einundzwanzig Uhr.
Daniel B. ist immer noch nicht da.
Plötzlich, in diesem Augenblick, klingelte es an der Tür.
Trotzig ging sie an die Tür.
Öffnete die Tür und begrüßte Daniel.
Ohne ein Küsschen.
Sie nahm sich ihre Lederjacke von der Garderobe.
„Komm!“ Lass uns ausgehen. „Etwas Essen, ich habe Hunger auf das Warten bekommen“, sagte sie vorwurfsvoll. „Es gibt ja auch kein Telefon oder Handy, um Bescheid zu sagen, dass es später wird.“
Als sie in der Nacht durch die Straßen und Gassen und Abkürzungen (Schleichwege) der Stadt gingen, spürte Daniel, wie sich ihre Finger ineinander verhakten.
Der Vollmond zeigte sich am Himmel.
Er sagte: „Catrin, so schrecklich wäre es gar nicht, wenn wir noch einmal von vorne anfangen.“
Sie lächelte.
Und sie sah ihn erwartungsvoll an.
„Ich liebe dich auch“, sagte er dann.
Catrin wollte ganz nah bei ihm sein.
Mit ihm leben.
Daniel atmete tief durch.
„Ich war ganz schön nervös, weil das Gefühl zu dir so neu und aufregend für mich war.“ sagte Daniel.
Catrin war fasziniert von Daniels leidenschaftlichen Gefühlen und es war für sie fast wie damals.
Sie setzten sich auf eine Bank.
Catrin drehte sich zu ihm und sah ihn verliebt an.
Sie vergötterte ihn.
Sie gingen sich dann ein paar Pommes vom Imbiss holen und schlugen den Weg nach Hause ein.
Catrin C. ging ins Schlafzimmer.
Lege ihre Klamotten aufs Bett.
Stand da, splitternackt.
Dann umklammerte sie sich mit beiden Händen die Oberarme.
Sie spürte dabei, wie sehr sie jetzt und sofort Daniels Wärme spüren würde.
Daniel ging im Wohnzimmer zum Fenster und öffnete es.
Schob die Gardinen, die sich im Wind blähten, zur Seite.
Er beugte sich hinaus.
Und sah, wie ein Liebespaar eng umschlungen unten vorbei spazierte.
Catrin kam mit einer offenen Flasche Champagner aus der Küche.
Splitternackt.
Sie nahm einen Schluck und dabei bekleckste sie sich.
„Wupps!“, sagte sie und grinste geil Daniel zu.
Einige prickelnde Tropfen suchten sich ihren Weg über ihren splitternackten Körper.
Auch ihre linke Titte wurde mit mehreren Tropfen beglückt.
Sie ging zu Daniel hin.
Er drehte sich um.
Sie ließ sich von ihm küssen.
Und sie ließ sich in seinen Armen fallen.
Denn Sie wollte es richtig wissen.
Dabei ließen beide ihren Gefühlen freien Lauf.
Unanständigen Sex, ficken, bumsen – alles ohne Kompromisse, dachte sie.
Daniel küsste und leckte ihren wohlschmeckenden, blank rasierten Körper.
„Ich bin auf dem besten Weg, deine berühmteste und sexgeile Katze im ganzen Land zu werden“, flüsterte sie ihm ins Ohr.
Sie nahm einen Schluck aus der Flasche.
Er lächelte, sah sie an und sie gab ihm einen Schluck aus der Flasche. Wobei der meiste Champagner auf seine Klamotten lief.
Sie zog ihn ebenfalls splitternackt aus.
„Unglaublich“, murmelte er, als sie nach seinem steifen Schwanz griff. „Verrückt nach meiner Wichse, die Sie gerne schmeckte.“
Catrin nahm seinen Schwanz in den Mund und lutschte so lange, bis er in ihrem Mund mit einem lauten und starken Gefühl abspritzte.
Sie sah ihn an, schnappte sich die Flasche halbvollen Champagner und trank einen Schluck.
Auf dem Sofa schmiegte sich Catrin ganz fest an Daniel. Mit den Fingern spielte sie an seinem laschen Hodensack so lange, bis sein Schwanz wieder steif geworden war.
„Ich hätte nichts dagegen, mal eine andere ganz versaute Stellung auszuprobieren“, sagte Catrin und grinste.
Schuld daran war der Alkohol.
Die Flasche Champagner.
Daniel beschäftigte seine erotische Phantasie.
Er stellte sich Vieles vor.
Catrin aber auch.
Sie fiel in Ekstase vor sexueller Erregung.
„Catrin, du hast dich in den Jahren zur rassigen und wilden Schönheit gemacht“, sagte Daniel mit Begeisterung.
Silvy D., Catrins Freundin, erkundigte sich am nächsten Tag im Verlag telefonisch, was sie heute noch so anstellen mag.
Es ist ja mal wieder Zeit, wenn sich alle wieder im Café treffen würden.
Catrin war mit Silvys plötzlichem wie auch spontanem Vorschlag einverstanden und sie wollten sich am Nachmittag im Café treffen.
Silvy versprach auch, eine Mitteilung an Barbara, Sam, Rainer und Ben zu geben.
Catrin C., wie auch andere Frauen, ist eine vorübergehende, schnell wechselnde Art ihres Geschlechts.
„Sie achten auf ihre Klamotten, denkt sich Catrin C., dennoch sieht sie so manche Frauen auf der Straße, die ihre Kleider auf Teilzahlung aus der Altkleidersammlung erwerben.“ Dafür haben diese Frauen aber eine große „Schnauze“, stellten Catrins Freunde fest.
Eine feminine Frau, die etwas von sich hält, so denken sich Silvy und Catrin, verschönert sich nicht nur für die Männer, nein, auch für sich selbst.
Immerhin ist die Frau Ausdruck äußerlich und innerlich ihrer Zeit und ihres Lebensstiles.
Echte Frauen, nicht diese, die den Mann mimen, weil es so praktisch ist, gehen dem Trend nach und tragen, was angesagt ist.
Nach und nach finden sich die allerbesten Freunde von Catrin im Café der noblen Klasse ein.
Sam K. meinte ironisch: „Ich ahne eben die geheimsten Wünsche meiner Freunde und erfülle sie, bevor ihr selbst sie zu denken wagt.“
Sam rief den Kellner und bestellte für jeden einen Kaffee.
Der Rest am Tisch amüsierte sich über Sams Klamauk und lachte.
Barbara erzählte, wie sie als Vamp bei ihrem neuen Lover auftritt.
Sie tanzte wie ein Vamp.
Silvy, sie fragte sich, wie ein Vamp wohl tanzt.
Und Barbara?
Barbara ließ ihre großen Titten springen.
Ja, das ist Barbara, dachten sich Ben und Rainer. Auch Silvy fand Barbaras große Titten super. Besonders ihre Nippel.
Darauf stand Silvy, wenn sie in der Sauna waren.
Nun aber, wollte Barbara so sein, wie sie ist.
Sie wollte verwegen, unmoralisch und kess sein.
Barbara will nicht prüde auf die Männer wirken.
Silvy hatte die lustige Idee, den redegewandten Kaffeeklatsch zu beenden und mit Barbara, Catrin und, wenn einer von den Jungs Lust hat, die Boutiquen zu stürmen.
Gut, Sam hatte großes Interesse, mit den Frauen zu schoppen.
In den Boutiquen durchwühlten sie dann die Ständer mit Blusen und Kleidern.
Auf den Auslagen präsentierten sich Sweater, Hosen und die Handtaschen.
Und alles musste auch mindestens einmal von den Frauen anprobiert werden.
Sam K. hatte den Job eines Modeberaters nur für die charmanten Frauen.
Als sie alle dann später eine Parfümerie betraten, kam Barbara der Duft am Stand bekannt vor. Sie hatte den Duft schon einmal in der Nase gehabt und konnte sich sehr genau erinnern.
Es war eine Lesbe, die Sie sexuell anmachen wollte. Dieser betörende Duft machte Barbara auch beinahe schwach.
Denn diese nervende lesbische Frau verbreitete ihn überall, wo sie war.
Barbara H. hatte noch keine sexuellen Berührungen mit Frauen und wollte es auch nicht ausprobieren. Sei stand auf Schwänze.
Steife Schwänze.
Und Barbara ließ sich vom herben Geruch eines Mannes antörnen.
Sam K. sagte zu den Freundinnen: „Seht mal da!“ „Das Kleid, das das Mädchen an hat, finde ich schick.“
Die Freundinnen staunten über Sams weiblichen Geschmack und darüber, auf welche Frauen er steht. Natürlich, auf Frauen mit langen Haaren.
„Es gibt Frauen“, erzählt er ihnen, „die meinen, dass sie bekloppt in so einen Fummel aussehen würden.“ Aber die Weiber sich auch bekloppt. Innere Werte und so? „Verrückt.“
Barbara H. hatte einen Flakon Parfüm in der Hand und schnupperte daran. Das Parfüm war eine ausgesuchte Mischung aus Jasmin- und Rosenessenzen. Sie entschied sich für den transparenten Kristallflakon. Dieser ausgesuchte Flakon war quadratisch mit abgeschliffenen Kanten und eine Art Weltkugel, als Verschluss.
Die katzenhafte Eleganz von Silvy, Barbara und Catrin, fast nackt, sah Sam in den Boutiquen als ein großes Abenteuer.
Sam K. war immer gespannt, wie ein Schlüpfergummi.
Am nächsten Vormittag stürzte sich Catrin in die Arbeit.
Das Manuskript des unbekannten Schriftstellers sollte ein Welterfolg und ein Bestseller werden. Catrin blieb die folgenden Tage im Buchverlag und gönnte sich keinen Tag, mit ihren Freunden, die ebenfalls über ihre Arbeitszeit frei verfügen konnten, ins Café zu gehen.
Sogar Daniel musste Sie vernachlässigen.
Catrin C. bekam Aufträge vom Verlag auf ihren Schreibtisch zugeschanzt.
Es vergingen Wochen, bis Catrin C. sich das Kleid aus der Boutique kaufte, für das sie ein Auge hatte.
Natürlich kamen ihr Frauen entgegen, die aussahen wie ein Trampel, und sie dachte dabei an Sam seine zynische Bemerkung.
Catrin musste sogar darüber innerlich schmunzeln. Es quälte sie aber auch der Gedanke, plötzlich verlassen und einsam zu sein.
Catrin C. erholte sich nur langsam von ihrer Arbeit.
Täglich versuchte sie, Daniel über das Handy zu erreichen. Doch sie erreichte nur seinen Anrufbeantworter.
Allein in ihrer Wohnung erlebte Catrin C. Ängste, die ihr unerklärlich waren.
Verlustängste.
Immer wieder stellte sie sich vor, Daniel könne etwas zugestoßen sein.
Sie wartete auf eine Nachricht.
Daniel rief Catrin an, um seine Rückkehr aus Hamburg mitzuteilen. Er hatte von seinem Buchverlag den Auftrag erhalten, Lesungen zu veranstalten.
Es ist aber für Catrin ungeklärt gewesen, warum Daniel sich nicht die lange Zeit, zwei Wochen, gemeldet hatte.
Catrin traf sich auch noch am selben Tag mit Daniel in ihrer Wohnung. Sie lebten ihre sexuellen Triebe und Gelüste, die nächsten drei unvergesslichen Nächte, aus.
Catrin entschloss sich, dass Daniel B. bei ihr einziehen soll.
Er lächelte, aber war auch sehr belustigt über Catrins Elan und Entscheidung.
„Ich verbringe dann ganze Tage und Nächte mit einer wunderschönen, splitternackten Frau in dieser Wohnung.“ „Kann ich einen solchen Job ausüben?“, sagte Daniel ironisch.
Catrin grinste, nahm seinen steifen Schwanz in die Hand und zog kurz daran. Es sollte eine kleine süße Warnung sein, dachte sich Catrin.
Catrin C. trug ein ganz durchgeknöpftes, weißes Hemdblusenkleid, das so gut wie durchsichtig war.
Catrin sah charmant aus, als Daniel sah, wie sie damit ins Ankleidezimmer stolzierte.
Ihr weiblich geformter Hintern bewegte sich wie ein Glockenspiel aus Rom.
In ihrem großen Kleiderschrank hatte sie verschiedene Mäntel und viele Tageskleider wie Cocktail- oder Abendkleider zu hängen.
Alles konnte Catrin C. miteinander kombinieren und aufeinander abstimmen.
Daniel B. war ein vorsichtiger Mann.
Ein junger Mann, der auf Stabilität setzte und immer versuchte, ein Risiko gering zu halten.
Daniel hatte lange gezaudert, diesen Schritt zu vollziehen.
Er bereute es nicht.
Er holte ein kleines Päckchen aus seinem Trenchcoat.
Dann schlich er zu Catrin ins Ankleidezimmer und gab ihr das kleine, süße Päckchen.
Catrin war überrascht und hatte sich sehr darüber gefreut.
Ihre Neugier war sehr groß.
Aber sie musste Daniel erst küssen.
Als sie es öffnete, entdeckte sie einen kleinen Flakon.
Ein Parfümflakon aus einer neuen Serie.
Catrin mochte diesen Duft und legte davon auch gleich ein paar Tropfen an sich.
Daniel schnupperte auch gleich an Catrins nackten Haut.
Es war ein Duft der unmoralischen Verführung.
Catrin C. glaubte, dass ihr Leben fast wie im Märchen war. Eine Prinzessin verliebte sich in einen Prinzen.
Auch wenn Catrin sich schon einmal in diesen süßen Prinzen verliebt hatte.
Darüber wollte sie jetzt nicht nachdenken.
Catrin verdrängte die schöne Vergangenheit mit Daniel, was in einem tragischen Desaster endete.
Darum ist die Zeit mit Daniel heute so schöner, glaubte Catrin.
Als Catrin aus dem Fenster sah, bemerkte sie draußen vor der Kirche zwei Obdachlose am Eingang sitzen.
Kurze Zeit später wandte sich Catrin Daniel zu, die hoffte, dass er einmal über die Hochzeit reden würde. Diese fantasievolle Hoffnung erfüllte sich für Sie nicht.
„Ich wusste gar nicht, dass…“, wollte Daniel zu Catrin sagen. „Ich habe mich nach unserer Trennung von vielen Frauen getrennt, aber du bist die Einzige, die alle Frauen in meinem Herzen überlebt hat.“
Catrin C. war von Daniels Worten sehr beeindruckt.
Aber danach wollte sie noch durch die Boutiquen bummeln, um dort mit Daniel ein paar hübsche Kleinigkeiten zu kaufen.
Schon nach einer halben Stunde erschien sie wieder in einem Café. Denn Catrin und Daniel begegneten Silvy und Barbara und sie machten auch gleich den Vorschlag, ins Café zu gehen.
Silvy war schon sehr neugierig auf Daniel, den Catrin ihren Freunden verschwiegen hatte.
Auch Barbara H. wurde sehr neugierig und findet auch Daniel B. sehr charmant.
Catrin berichtete, sie sei mit Daniel durch die Boutiquen geschlendert, aber ganz gleich, ob sie ein Parfüm, einen Büstenhalter, den sie sowieso nie getragen hätte, oder ein Kleid kaufen wollte: Es war nicht das Richtige.
Barbara und Silvy dachten daran, dass Daniel unbestreitbar der aufregendste Mann ist, den Catrin je in der unbeschreiblichen Zeit angetroffen hat.
Daniel B. hat für Silvy mehr hypnotische Kraft und mehr Sexappeal für Barbara als irgendein anderer Mann.
Daniel B. beobachtete das ganze Geschehen und dachte, wenn Frauen denken, fangen die Probleme für die Männerwelt an.
Barbara hatte sonnengebräunte Haut, was auch Catrin sah. Denn Catrin hatte es mit der Sonne nicht so im Sinn. Sie geht lieber ins Sonnenstudio, wo sie auch noch ein Käffchen bekommt und ein paar süße Typen kennenlernen kann.
Doch Catrins Freundinnen Silvy und Barbara dachten, dass es mit dem netten Typen kennenlernen jetzt vorbei ist. Denn sie hat ja ihren süßen und lieben Daniel. Verliebt sein heißt: Verrückt sein oder er/sie ist geisteskrank. Frauen wollen echte Kavaliere, indem die Männer ganz Gentleman sind und beim ersten Date die Rechnung zahlen.
Kapitel 11
In den letzten Tagen hat sich die Megastadt mit voller Korruption und eiskalter Straßengewalt ausgezeichnet. In der Zeitung steht mal wieder drin, dass sich die Yuppies mit gespeicherten Erinnerungen zu dröhnen, der neuen Szenedroge XXL. Auch Dr. Cop, ein Boss der Mafia, dealt mit diesem Stoff. Die elektronischen Medien berichten, dass die Gesetzesbrecher aus dem Inn- und Ausland wissen, dass Deutschland eine bunte Spielwiese für Kriminalität, Religion und andere untypische Hobbys sind.
Reiner K. erklärte Barbara bei einem Kaffee im Imbiss: „Reichtum muss man sich hart erarbeiten, das wissen Frauen nicht.“ Na gut, sollte es einen Mann auf dieser Welt geben, der es auch nicht wusste, dann sollte er sich jetzt verpissen. Aber zum armen Schlucker, Menschen, wirst du gemacht, und das ist ein beschissenes Leben: als Diener (Dienstleistung) oder als Bettler in den Straßen der Stadt. Auch andere Städte der Welt
Ein interessierter Zuhörer beteiligte sich an diesem Gespräch und meint: „Es kommt nicht darauf an, wie viel du machst, um das große Geld zu verdienen.“ Es kommt immer darauf an, was du machst. „Und da gibt es Frauen wie meine Exfrau, die schon mindestens eine Billion auf ihr Konto verbuchen können.“ Sollten sie das Geld nicht für Schuhe, Designerklamotten und, und, und verjubeln?
Dann sagte Reiner K.: „Männer sind immer Pleite, sobald sie sich auf eine Beziehung, eine oder zweite Heirat mit einer Frau einlassen und dann noch Kinder in die Welt bringen.“ Der Pleitegeier zieht sich sogar noch nach der Scheidung nach. Bis in ihr eigenes Grab. Also haben Frauen schon längst die Männerwelt eingenommen. „Darüber redet nur keiner, da die Medien immer nur berichten, was Männer für „Schweine“ sind.“
„Fünf Leute haben „Gott“ gesehen und das an fünf verschiedenen Stellen.“, sagte der Imbissbetreiber. „Wer weiß, wo „Gott“ heute ist?“
Darüber musste Barbara lautlos lachen und sah auf ihre Uhr. Dabei musste sie feststellen, dass es Zeit ist, zu gehen, um noch Besorgungen zu machen.
Sie verließ den Imbiss.
Nach drei, vier Schritten sieht Walter H. Barbara und ruft ihr zu: „Hey, Barbara!“ Du solltest das nächste Mal sagen, wo du steckst! „Ich habe die ganze Stadt nach einer Leiche abgesucht.“
Und? „Hast du eine Leiche gefunden, Walter?“, erwiderte Barbara genervt und in Eile: „In der Zeit sind mehr Haare in deiner Nase gewachsen als auf deinen Kopf.“
Walter fragt neugierig nach: „Barbara, sag mal, weißt du, warum die meisten Männer fremd gehen?"
„Nein“, erwiderte Barbara und denkt sich schon die verrücktesten Annahmen aus.
Walter lacht und sagt: „Das ist doch klar, seine Alte ist so geil, hat aber keine Zeit zum Pimpern.“
Barbara versteht die Welt nicht mehr und fragt sich „Warum?“, atmet tief ein und wieder aus und fragt Walter: „Und wie ist es, wenn die Alte fremdgeht?“
„Ist doch klar, Barbara.“ „Dann hat sie kein Spielzeug zu Hause“, erwidert Walter erleichtert.
Barbara blieb an der Straßenbahnhaltestelle stehen und hörte, wie sich Passanten über das Wetter und andere Themen unterhalten.
Der Mann sagte: „Nur Spinner und Laubfrösche versuchen, das Wetter vorauszusagen.“
Eine Frau ärgerte sich über einen kleinen Jungen, der immer auf den Bahngleisen spielte und mit einem anderen Jungen spielte – die Frau mit den langen Beinen schreit ihn dabei an. Klar, der Junge hörte im normalen Tonfall einfach nicht auf die Frau.
„War es vielleicht auch die überforderte Mutter?“, fragten sich die anderen Frauen.
„Sind das etwa wilde Tiere?“, rufen die besorgten Frauen aus dem Frauenclub.
"Nein, unsere Nanny.“, brüllt ein Junge.
„Eine Nanny in ihrer neuen Bluse, Seidenbluse“, erwiderte eine Frau aus dem Club der Verzweifelten und Depressiven.
„Wenn die Kinder mit sich selbst beschäftigt sind, streckt die Nanny ihre langen Beine aus“, sagte ein junger Mann. Catrin C. ist wieder im Verlag und Lydia hat mal wieder neue Erkenntnisse über Mann und Frau. „Frauen und Männer, oder Männer und Frauen brauchen sich einander.“ „Wie die Katze ihre Maus“, sagt die Katze, Lydia. Die Frauen wollen den Multifunktionsmann. So wie sie auch einen „Gott“ haben wollen. Oder einen Prinzen? „Der ganze Anpassungseifer, mit dem die Männer ihren Frauen alles recht machen wollen.“ „Der echte Wahnsinn!“, erwiderte Catrin.
„Denn das führt dazu“, erzählte Lydia weiter, „dass so manche Männer nicht länger ihren Kummer schweigend im kalten Bier ertränken.
„Nein!“, sagte Catrin und grinste mit einer herzhaften Ironie.
Aber Lydia erzählte weiter, denn sie hatte Catrins Reaktion nicht mitbekommen. „Manche Männer weinen sich jetzt schon in der rauchigen Kneipe beim Wirt oder Wirtin ihren Partnerschaftsstress aus.“ Der verzweifelte Gast schildert seine Situation und weiß nicht, was er noch machen soll: „Zieh die Schuhe aus!“, sagte sie. „Bring den Müll raus!“, sagte sie. „Pass aufs Kind auf!“, sagte sie. Und dann sagte sie noch: „Dann räume hier auf!“ Da habe ich mich gefragt: „Was soll das?" Und ich bin gegangen. Meine Alte ging nämlich zu ihrer Freundin. Sie gehen wie immer Schoppen und ins Café, wenn ich im Büro bin. „Wie jede ganz unnormale Frau jeden Tag bei ihrer besten Freundin rumhängt.“
In den Zeitungen und Büchern steht immer wieder drin, dass die Frauen heutzutage schon von ihren Männern etwas erwarten und berechnen den Spagat zwischen gut aussehenden Business-Dandy mit maximalem Karriereschub einerseits und treu umsorgenden Familienvater mit einem riesigen Potenzial zum Wickelmeister ihrer 3,5 bis 10 Kinder andererseits. Viele Frauen, besonders die, die glauben, sie haben eine Bank mit Bonität und sind zu jeder Tag- und Nachtzeit liquide bei sich, stürzen ihre Männer in Identitätsprobleme bei den unterschiedlichen Anforderungen. Nur Männer, die masochistisch veranlagt sind, sagen nach den dramatischen Erlebnissen mit den Frauen: „Es gibt nur zu zweit ein Leben.“ Catrin mit Freunden im Café. „Aber was wollen die Männer?“, fragte sich Barbara. „Das weiß auch keine Frau und auch kein Mann“, erwiderte Ben. „Ist das nicht wundervoll?“, erwähnte Silvy.
„Dann sind wir uns ja einig.“ sagte Catrin.
Mittlerweile hat der Exlover mit seinem Freund am anderen Tisch die dritte Runde Bier bestellt und rechnet seine Beziehung mit seinem Feldwebel bis in die kleinste Facette ab.
„Was willst du eigentlich von einer Frau?“, fragte der Freund schon genervt.
Daraufhin wirft der klagende und verzweifelte Exlover ihm einen eisigen Blick zu.
Der Kellner, der sich in das Gespräch einmischte und nur helfen wollte, erwiderte aus eigenen Erfahrungen: „Offenbar haben wir Männer verlernt, eigene Wünsche zu artikulieren.“ „Weil wir ständig damit beschäftigt sind, es den Frauen recht zu machen.“
„Aber es soll Männer geben, die wählen ihre Frauen nach seinem Temperament“, sagte ein anderer Gast vom Tisch. „Da gibt es zum Beispiel den introvertierten Mann und den harmoniesüchtigen Typ.“ „Seine Erwartung an eine Frau ist vor allem, dass sie fürsorglich und ehrlich sein soll.“
Es fällt dem Gast am Tisch selbst eher schwer, einer Frau zu trauen und sein Leben selbst nach den schmerzenden Tiefschlägen der letzten Frau voranzutreiben.
Der Gast am Tisch badete sich in seinem Selbstmitleid.
Denn richtig harte, typisch männliche Eigenschaften hatte der Softie ohnehin nicht vorzuweisen. Er freute sich immer über sonntägliche Nachmittagsspaziergänge mit seiner Exfrau, ebenso wie auf den Kaffeeklatsch mit dem befreundeten Pärchen.
„Streit gab es kaum in unserer Ehe“, gestand er den anderen. „Wir hatten ja auch keine Kinder.“
„Zu viel Harmonie kann für Frauen ganz schön langweilig werden.“, sagte Silvy. „Denn dann ergreifen sie selbst die Gelegenheit, den Macho, die Emanze in sich herauszulassen.“ „Wir Frauen streiten gern, denn mit einem kleinen Streit kann sich eine zu friedliche Beziehung wieder ziemlich aufpäppeln lassen.“
„Gut für beide?“, fragte Catrin.
„Manchmal kann das auch schon das dramatische und spektakuläre Ende einer Beziehung sein.“, sagt Barbara. „Vielleicht haben sie dann auch wieder, nach einem Jahr, richtigen Sex zusammen.”, sagte Rainer und grinste die Frauen frech an.
Catrins Freunde haben dann später auch erkannt, dass so manche Frauen den Männern so einiges abgucken. Wenn die Männer schlau sind, dann machen sie es auch und gucken den Frauen einiges ab.
Aber das ist nicht so einfach.
Typisch weibliche Interessen, wie ein Faible für Mode, sind so manchem Mann fremd.
Auch für manche tote Frauen, die wie Zombies ihre Welt sehen.
Diskussionen über Schuhe von Designern und Handtaschen sind so manchem Mann und mancher Frau zu kleinkariert.
Catrin entdeckte in ihrer Wohnung beim Aufräumen ihrer Schubfächer kleine Stapel von bunten Illustrierten.
Über Modemagazine, die sie gefunden hatte, freute sie sich sehr. Ein paar Kunstmagazine von erfolgreichen Künstlern fand sie auch.
Catrin las ein wenig in den Magazinen und bewunderte die Schwarz-Weiß-Bilder.
Sie blätterte in den Magazinen unersättlich vor und wieder zurück.
Und aus einer Laune heraus, mehr aus Blödsinn, erinnerte Catrin sich später: „Habe ich mich Splitternackt von einem Lover fotografieren lassen.“
Catrin ließ ihm völlig freie Hand.
Denn Sie wollte einfach nicht in einem vor gestanzten Leben versauern.
„Ich bin ganz gern Frau, die Anonyme.“ sagte Catrin zu ihren launischen Freundinnen.
Es war das Parfüm, das am Abend Daniel und Catrin die erotische Leidenschaft ihrer begehrenswerten Anziehung reifen lassen haben.
Der Duft unterstrich die herrschenden Berührungen ihrer splitternackten Körper.
Catrin C. ließ sich von Daniel auf Händen tragen.
Mit seinen heißen Küssen verwöhnte er sie von Kopf bis Fuß.
Mit seinen Händen ließ sie sich ihre Brüste und steifen Nippel zum Höhepunkt drücken und mit der Zunge liebkosen.
Frauen wie Catrin C. sind elegant, dezent und sogar raffiniert.
Es gab und gibt noch immer den sadistischen Neid der anderen Frauen.
Wie schon Frauen von sich sagen: Sobald es um die Männer geht, um die gut aussehenden und vermögenden Männer, versteht sich, der wahre Feind einer Frau, die Frauen selbst sind.
Lydia sagte zu Catrin: „Laut Statistik soll die Frau 65 Mal am Tag an Sex denken." Dabei ist es der Frau egal, dass der Mann einen steifen Pimmel bekommt. Denn er sollte schon eine gute, flinke Zunge und ein paar bewegliche Finger haben.
Catrin C. kann aber sehr vulgär und versaut laut sein.
Um das alles auch nach draußen zu zeigen, trägt sie gerne ausgewaschene Jeans mit Flicken.
Und zerrissen sollten die Jeans sein.
Damit die heißen Kerle ihre schlanken, sonnengebräunten Beine sehen.
An eine Tätowierung hatte sie auch schon gedacht.
Aber nur gedacht.
„Daniel und ich gehören einfach zusammen“, sagte Catrin ihren Freundinnen.
Dieser Meinung war auch Lydia W., die immer noch ihren Prinzen küssen will. Aber Lydia muss erst einmal einen Typen finden, der es mit dieser Frau aushalten wird.
Auch wenn Lydia W. Daniel noch nie gesehen hat.
Am Nachmittag trafen sich Silvy und Barbara bei Catrin im Buchverlag und machten sich in Leipzig auf den Weg, die Boutiquen leerzukaufen.
Kamen aber nur bis zum ersten Café, wo Sam den Eindruck machte, auf die Frauen zu warten, setzten sie sich zu ihm.
Sam K. war irgendwie verwirrt, als die Freundinnen, sehr laut im Wortschatz, sich zu ihm setzten.
Jeder der empörten Gäste hatte überhaupt nicht mitbekommen, was die drei Frauen von dem eingeschüchterten Sam K. wollten.
Glaubte die vulgäre Silvy D.
Sam dachte nur: „O Gott, hol mich bitte hier weg.“ »Oder mache mich unsichtbar.«
„Gott“, er hatte heute frei.
Nichts passierte.
Sam K. saß immer noch auf seinem Stuhl und am gleichen Tisch.
Aber die drei Freundinnen waren auch noch da.
Und redeten, redeten und redeten.
Nicht allzu lange, dann kam ein genervter, aber freundlicher Kellner und nahm die Bestellungen auf.
Und das war nicht einfach, denn die Frauen redeten durcheinander.
Sam grinste.
Dann gab es plötzlich eine Sensation für Sam und natürlich auch für den bemerkenswerten Kellner, und die Frauen wurden sich einig.
Sie bestellten sich jeder eine Diät-Cola.
Barbara H. träumte weiter von einem herzzerreißenden Mann. Als sie am Nebentisch einen leckeren Typen sah, der aber schon mit einer anderen gut aussehenden Frau flirtete.
Auf Barbaras täglichen Fußmarsch, wöchentlich, in den Supermarkt von ihrer Wohnung, trifft sie schon des Öfteren einen netten Typen. Aber Sie sahen sich nur an.
„Beide sind zu feige, sich anzusprechen“, denkt sich Barbara und ärgert sich darüber sehr. „Warum quatscht er mich nicht voll?“
Aber Barbara bekam später eine panische und emotionale Angst vor der eigenen Courage.
Sie besuchte eine Wahrsagerin.
Die blickte in Barbaras undurchsichtige, aber verständnisvolle Zukunft.
Die Wahrsagerin sah: „Ein erfolgreicher und reicher Mann wird ihr in den nächsten sechs Monaten in die Augen sehen und es kann etwas Ernstes werden.“ Doch das? „Das liegt an ihr selbst.“
Barbara H. hielt die Prophezeiung für eine der üblichen – dennoch wagen die Übertreibungen der Zukunft. Sie fasste Mut.
In den nächsten Tagen gab es bei Barbara undurchsichtige und unverständliche Momente auf den Straßen von Leipzig.
Grinsende Männer kamen in bestimmten Momenten scharenweise an den Ampelübergängen ihr entgegen, und die Männer starten sie nur an, als würden sie halbnackt vom horizontalen Gewerbe kommen.
Nur Catrin und Silvy wollten davon gar nichts wissen.
Dennoch amüsierten sich Silvy und Catrin.
So gut es ging.
Natürlich waren Sam, Ben und Rainer auch dabei.
Daniel B. begann ein neues Buch zu schreiben.
Er arbeitete erst einmal an seinem ersten Kapitel. Da er sonst die Kapitel seines Manuskripts in Textbausteinen stückelte. Wie eine Löwin bewachte, so haben es schon ihre Freundinnen gesehen: Catrin ihren lieben Daniel. Er durfte kaum allein fortgehen.
Nur auf seine Lesungen fuhr er allein.
Daniel B. erkannte schon sehr früh bei Catrin, dass sie alles daran setzt, um sich durchzusetzen.
Daniel B. schätzte Catrin aber sehr, weil sie auch eine lebenslustige Frau ist.
Aber die Eifersucht von Catrin C. war für Daniel sicherlich schwer zu erdulden.
„Zickenalarm!“, so nannte er es.
Catrin war die Meisterin, spektakuläre, dramatische und empörte, dennoch leidenschaftliche Szenen zu inszenieren.
Heulen, weinen und jammern auf Knopfdruck.
Daniel B. schreibt immer nur an sein Buch, wenn Catrin mit ihren Freunden unterwegs war.
Daniel fand zwar Catrins Freunde amüsant und gesprächig, dennoch wollte er bei seinem Schreiben ungestört allein sein.
Silvy blätterte die Tageszeitung durch, als sie mit Catrin im Park auf einer Bank saßen. Zynisch bemerkte Silvy, wie sich eine Mutter mit elf Kindern und mindestens zweihundert Kilo Gewicht feiern lässt.
Catrin C. wurde neugierig und sah sich diese Frau in der Tageszeitung an.
„Was will diese Mutter jetzt?“, fragte Silvy Catrin. „Mitleid?“
Catrin lächelte abstoßend und zynisch, weil sie zu solchen Frauen, die ihr Leben mit Kindern verschwenden, ein Leben als Geburtsmaschine führen und ihren Mann nur auf die finanzielle Tasche liegen, keine Achtung und Respekt hat.
Von draußen kam poppige Musik aus einem Autoradio im Sportwagen, als Catrin am frühen Morgen aus dem offenen Fenster sah.
Es war keine gedämpfte Lautstärke.
Die laute Musik konnten fast alle aus dem Viertel hören.
Ein älterer Mann joggte vorbei, der aber einen Walkman im Betrieb hatte.
Daniel B. lag noch im Bett.
Er liebte Musik, die er hörte.
Auch für Kunst hatte ich eine Vorliebe.
Daniel war ein Mann für lässigen Luxus.
Catrin streckte sich am offenen Fenster und gähnte laut hinaus. Dann drehte sie sich um und ging zu Daniel, um ihn ein wenig zum Aufstehen zu bedrängen.
Sie saß mit gespreizten Beinen auf seiner glattrasierten Brust und rieb ihren Kitzler.
Ihre vollendeten Brüste baumelten wie reife Früchte verlockend über seinem Gesicht.
Catrin senkte Ihren Mund auf seine Lippen.
Sie küsste Daniel gierig.
Ihre feuchte Zunge schnellte vor.
Daniel erwiderte Ihren Kuss.
Er saugte ihre Zunge tief in seinem Mund.
Catrin riss in diesem Augenblick seine Hände über seinen Kopf.
Sie hielt seine Hände ganz fest, so dass er seine Augen in Ekstase geschlossen hielt.
Catrin glitt seinen heißen Körper mit ihrer nassen, glattrasierten Votze auf und ab.
Und sie ließ sich von ihm immer wieder mit seinem harten, steifen Schwanz in ihre tropfende Votze eindringen.
„Tief, Tiefer!“, schrie Catrin vor Geilheit. Sie ließ ihren Arsch an seinen Hüften reiben. Daniel ruckte. Stieß. Bohrte. Fuhr mit seinem steifen Schwanz weit in sie hinein. Dabei spürte er das volle Gewicht ihres feuchten Körpers. Der ausgelieferte Daniel und die übererhitzte Catrin waren in ihrem leidenschaftlichen Moment gefangen. Sie waren überwältigt von der sengenden Gewalt. Die Droge Sex machte beide willenlos. Mit geschlossenen Augen bäumte Catrin sich hoch. Uns stieß fest hinunter.
Ihren prallen Arsch gegen ihn gepresst.
Ihr Rücken gekrümmt.
Und ihre Brüste sind hoch und fest.
Daniel spürte seinen Orgasmus tief.
Wie aus seinem Inneren steigen.
Er warf vor tiefer Erregung seinen Kopf zurück.
Sein Mund war geöffnet zu einem stummen Schrei.
Catrins Moment war gekommen.
Wieder und wieder kam sie zum Höhepunkt.
Wie ein rasch kommender Schmerz.
Ein gewaltsamer Tod.
Catrin spürte die schaurige Wonne der Orgasmen. Wobei sie ihr gieriges und unersättliches Leben laut aus dem Leib schrie.
Die Morgensonne strahlte ins Schlafzimmer.
Catrin grinste und fragte Daniel, der mit sich zu kämpfen hatte: „Wie wär's mit einem kräftigen Frühstück?“
Daniel versuchte mit dem Kopf zu nicken.
„Jetzt fühle ich mich schon besser.“ sagte Catrin.
„Du hast beim Ficken echt großes Talent.“ „Du bringst wieder Sonne in meine Seele und in mein Herz.“, sagte Daniel.
Catrin lächelte ihm zu und erwiderte ihm: „Jetzt wollen wir uns für den Tag stärken.“
Sie nahm Daniel bei der Hand und zog ihn aus dem Bett.
Natürlich jammerte er dabei erbärmlich.
Aber daran hatte Catrin ihren Spaß.
Es war ein Genuss für sie, Daniel nur ein wenig am frühen Morgen zu quälen.
Catrin C. fuhr später in den Buchverlag.
Denn heute musste sie noch an einem ziemlich umfangreichen Manuskript arbeiten. Die Schriftstellerin erzählt über eine depressive Frau, die ziemlich fett war. Und dass diese Frau auf einer Entbindungsstation lag, um ihr Kind, das sich circa vier Wochen zu früh meldet, zu entbinden.
Plötzlich denkt Catrin C. an den Artikel, der in der Zeitung stand. Die dicke Frau mit den elf Kindern. Wo alle elf Kinder einen anderen Zeuger hatten. Also auch einen Vater, der den Unterhalt zahlt.
Erschreckend war es für Catrin C., dass die Kerle von der Frau tyrannisiert wurden, und drei Männer davon haben sich das Leben genommen. Eigentlich wurden die armen Männer von der hysterischen Frau zu dieser Tat gedrängt.
Natürlich, das eigene Leben zu beenden. Wie Selbstmord, sagte die Polizei.
Diese naive Frau, so stand es noch im Artikel, hatte keine berufliche Ausbildung.
Und?
Und den Hauptschulabschluss hatte sie auch noch gerade mit Note 4 bestanden.
Dann dachte Catrin C. noch an die Männer und musste dabei auch noch innerlich grinsen.
Sie dachte über die Spezies Männer, die nur noch mit ihrem Schwanz denken. Die Wichsen sich schon die Hose voll, wenn die Frau ihre Titten gucken lässt. Dagegen gibt es Männer, die ihren Verstand gebrauchen. Die brauchen den gewissen Kick von einer Frau. So hat Catrin C. es von den Männern erfahren. Nicht von den männlichen Landeiern, und ich möchte gern Machos. Und es reicht auch nicht, wenn die scheinheilige Frau ihre feuchte Muschi zeigt oder mit ihren dicken Titten blubbert. Frauen sollten schon, so denkt Catrin, Erfahrungen haben und nicht mit sinnloser Unterwäsche ihr fettes Fleisch verpacken. Dann liest Catrin im Manuskript eine Textzeile: Es gibt naive Frauen auf der verrückten Welt, wo die Frauenbewegung echt versagt oder versagt hat.
Kapitel 12
Am häufigsten warten Männer auf ihre Frauen vor den Umkleidekabinen im Designerladen. Ja.
Männer stehen sich ihre Beine in den Bauch. Durchhalten ist angesagt.
Natürlich warten Männer auch vor den Wohnungstüren ihrer weiblichen Verabredung, wenn sie mit ihrer Frau fortgehen wollten. Härter noch warten und langweilen sich die Männer im Auto, wenn sie ihre Liebste irgendwo abholen sollen.
Frauen haben sich daran gewöhnt, ihren Körper ungenügend zu finden.
Darunter leiden ja auch ihre Männer.
„Mein Hintern ist zu dick“, jammert die Frau im Spiegel ihren Freund oder ihren Ehemann zu, wenn sie getröstet oder, besser, vom Gegenteil überzeugt werden will.
Doch egal, was er sagt oder was er tut, um sie zum Lachen zu bringen und vom Gegenteil zu überzeugen.
Wirklich überzeugt ist sie nie.
Auch nicht, wenn er ihr sagt, dass sie stinkt.
Denn eine Frau, die Zwiebeln und Knoblauch wie die Butter zum Brot verspeist, da versagt jedes Parfüm.
Für so manche Frauen in Deutschland wird es Zeit, endlich aufzuwachen.
Catrin und Barbara fragen sich, als sie durch die Boutiquen in den Straßen gingen: Wie kann es gutaussehende Frauen geben, mit Silikon im Kopf?
„Ist das die moderne Frauenbewegung mit den listigen Waffen der naiven Frauen?“, fragte Barbara Catrin und beide lachte laut drauf los.
„Klar.“, erwiderte Catrin. „Und bei den Fregatten ist das interessante Selbstbewusstsein nicht stehen geblieben.“
„Nicht nur die hilflosen Männer sind den zickigen Launen der Frauen ausgeliefert.“, sagte Catrin. „Nein, auch wir Frauen.“
„Catrin! Und die Blähungen, die diese zerfetzten Ärsche abgeben.“, sagte Barbara.
Menschen gehen niedergeschlagen durch die Stadt.
Mehr als vier Millionen Frauen und Männer sind an einer Depression erkrankt, eine Epidemie in Deutschland. Eine Depression geht mit einem hohen Suizidrisiko einher.
Bei anderen Menschen steigt die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Dabei sind diese Menschen nicht nur niedergeschlagen.
Nein, sie sind krank.
Die Person, die von dieser Krankheit betroffen ist, hat eine gedrückte Stimmung. Das sieht jeder Andere, der von einer Depression verschont bleibt, genau.
Dieser Mensch hat keine Freude am Leben und eine gespannte Interesselosigkeit im Alltag. Auch nicht auf Sex.
Vermindert ist der Antrieb zum Tun.
Oder nichts tun.
Ebenso die Lust, zum Beispiel mit Freunden in die gesellige Kneipe zu gehen.
Ja, Menschen mit Depressionen bewegen sich langsamer und reden mit einer verarmten Sprache.
Hoffnungslosigkeit und Selbstzweifel seiner Person, Mann wie Frau, die in ständigem Grübeln münden.
Ein weiterer Anhaltspunkt ist bei depressiven Menschen die starke Orientierung an Misserfolgen.
Dieser kranke Mensch in der Gesellschaft fühlt sich wertlos.
Aber auch schuldig.
Und verantwortlich für alles, was schiefläuft.
Depressive Frauen und Männer wirken in der Gesellschaft eher stumpf und unberührt.
Natürlich sind Kinder, Jugendliche und andere menschliche Spezies auch von dieser Krankheit „Depression“ betroffen.
Depressive Menschen fallen auf, dass sie sich zu nichts mehr aufraffen können. Sie geben den Eindruck und lassen andere Leute denken: „Er will nicht.“ Dabei ist das ein Nicht-Können.
Aber alles wird vom depressiven Erkrankten ins Negative gedreht. „Jetzt redet und denkt er nur noch negativ.“ Jammern die anderen Leute.
Der depressive Mensch leidet.
Ja, er leidet sehr.
Er leidet an anhaltenden Schlafstörungen.
Appetitlosigkeit.
Und hat große Ängste, insbesondere vor der verrückten Zukunft.
Kinder klagen über diffuse Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen. Jugendliche und Kinder haben dabei ein ängstliches und depressives Verhalten. Weiterhin sind sie gereizt, sehr gereizt und ein mürrisches sich zurückziehen.
Sie kapseln sich auch von anderen Personen ab.
Junge, erkrankte Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen sind in großer Gefahr, Suizid zu begehen.
Die Depression bei Männern wird geradezu vernachlässigt. Denn diese betonen eher körperliche Beschwerden.
Rückenschmerzen.
Männer können gereizt sein. Aggressiv. Das hört jeder gerne.
Aber depressive Männer ziehen sich zurück.
Sobald sie gelassen werden.
Der Gebrauch von Suchtmitteln spielt ebenfalls eine Rolle.
Beispielsweise Alkohol.
Natürlich gehört das Kiffen auch dazu.
Bis zum 30. Lebensjahr gibt es bei Frauen wie Männern ein Verhältnis von 1:1. Dabei wird natürlich das Stimmungstief von Frauen nach der Geburt eines Kindes herausgerechnet.
Das heißt, auf eine erkrankte Frau?
Kommt ein Mann, natürlich auch erkrankt. Frauen und Männer von 30 bis 65 Jahren verschiebt sich das Verhältnis auf 2:1. Egal, wie das gemeint sein sollte.
Jenseits des 75. Lebensjahrs ändert sich die Häufigkeit der Depression zulasten der Männer.
Eine Depression hat ein hohes Rückfallrisiko.
Wer von den depressiv Erkrankten einmal eine durchlebt, hat eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit, eine „zweite Episode“ zu erleiden.
Spektakulär und leidend wird es, wenn bei zwei oder drei solcher erneuten Depressionen das Risiko, sogar bei bis zu 90 Prozent, noch ein viertes und fünftes Mal zu erkranken, steigt.
Depressive Menschen, zum Beispiel in Deutschland, müssen lernen, Überforderungen rechtzeitig zu erkennen und darauf einzugehen. Denn diese Menschen mit einer Depression leiden besonders bei Stress unter Magenschmerzen oder Kopfschmerzen. Starke Kopfschmerzen.
Diese Menschen sollten ihre Grenzen kennen oder kennenlernen, damit es zu einer Depression, einer weltweiten Epidemie, nicht kommt.
So gingen Catrins Freunde zum Mittagstreffen wieder in ihr Lieblingscafé. Alle haben jetzt die Wochen im Fernsehen und in den Tageszeitungen verfolgt.
Sie mussten, denn sie wurden von den Medien über das reizvolle Thema überschüttet.
Es gab dann auch gleich ein kleines Wort und zum Anderen das kritische Wort.
„Catrin, solange es die Leute wollen“, sagte Barbara ruhig.
Catrin war Barbaras Kritik gewohnt, auch wenn Barbara danach nicht den Anschein machte.
Irgendwo in Barbaras Seele lauerte der Argwohn gegenüber den psychosomatischen Wortgefechten über bestimmte Themen.
„Das Leben ist doch für den Arsch.“, sagte Silvy D. „Ich weiß es.“ Catrin, du weißt es. „Wir wissen es doch alle.“
„Alles für den Arsch!“, sagte und stellte Sam K. fest.
„Ja.“, erwiderte Barbara knurrend.
„Dann lebt doch endlich euer Leben!“, sagte Rainer K. „Und jammert nicht immer so viel herum!“
„Rainer! Du bist auch für den Arsch.“, sagte Silvy Zynisch.
„Was soll das heißen, Prinzessin Silvy D.?“, konterte Rainer.
„Oh, mein Gott!“, schrie Catrin laut und ist genervt.
Die anderen Gäste im Café sahen sich erschrocken und gestört um.
„Wie ist es mit eurem Privatleben?“, fragte Sam K. „Ich weiß nicht, ob ihr es schon wusstet.“ Aber fette Frauen sind pissig. Das stand in der Frauenzeitschrift. „Und schlanke Frauen sind zickig.“
„Sam! Und das ist dir bis heute noch nicht aufgefallen?“, fragte Catrin zynisch.
„Doch?“ „Nur jetzt habe ich es aus einer Frauenzeitschrift schriftlich“, erwiderte Sam.
„Barbara, wie ist dein Sexleben?“, fragte Catrin.
Barbara grinst und erwiderte: »Mein Sexleben ist wunderbar.«
Sie holte tief durch und wurde wütend: „Mein Sexleben?" Euch interessiert mein Sexleben? „Mein Sexleben ist ziemlich beschissen und ich habe schon das jämmerliche Gefühl, da unten, zwischen den Beinen, schon alles wieder zu.“
Alles schweigt.
Eine ungewollte Stille.
Alle blickten überrascht auf Barbara.
„Was zum Teufel tun wir da?“, sagte Silvy D. Schweigen. Barbara musterte ihre Freunde mit einem schlechten Gewissen, so glaubte sie, am Tisch einen langen Augenblick.
Natürlich, mit einem leicht spöttischen Lächeln auf den Lippen.
Catrin stöberte in ihre Tasche.
Für einen Moment ziellos.
Bis sie die volle Schachtel Zigaretten in die Hand hielt.
Einen Augenblick später und in einem nichtssagenden Moment schob sie sich eine Zigarette zwischen ihren Lippen.
Sie zündete sie galant an.
Catrin C. inhalierte den Rauch ein und aus, leidenschaftlich. Wie beim richtig guten Sex.
Die toten Gehirnzellen werden immer wieder von den Medien angeregt.
Dabei vergessen so viele Menschen, dass erst 50 bis 70 Jahre später das Evangelium geschrieben wurde, als ihr Jesus, ein Wanderprediger, schon von den Römern gekreuzigt wurde.
Spekulative Geschichten wurden erzählt, wie Legenden.
Aber was war wirklich passiert?
Menschen konnten kaum lesen noch schreiben.
Frauen dachten wie heute.
Anders.
Männer, die nicht wussten und immer noch nicht wissen, was die Frauen von den Männern wollen, haben den Religionen ihren Aberglauben aufgeschrieben.
Natürlich haben Botschafter jeder eine andere Vision oder Fiktion auch in anderen Ländern auf ihren Wanderungen und Reisen den unwissenden Menschen verkündet.
Catrin C. denkt oft an solche abenteuerlichen Entwicklungen – durch die Medien und sogar in ihrer Arbeit, wenn ein Schriftsteller ein Manuskript über seine Vergangenheit erzählt.
Sie stellt sich dabei immer noch die kritische Frage, ob die Menschen es im 21. Jahrhundert kapieren, dass Frauen und Männer gleich behandelt werden können.
Barbara, Silvy und Catrin sind der Meinung, dass die Frauen nicht die Männer ändern sollen. Oder es dauernd versuchen wollen. Frauen sollten sich selbst ändern und nicht immer losheulen oder losjammern. Frauen, viele Frauen, sie sind befristet, gefühlskalt, depressiv, sie leiden gerne. So manche Frau wird fett, stinkt aus allen Löchern und die Zähne schreien: „Holt mich hier raus, aus der verfaulten Grube!“, weil sie sich absolut nicht ändern will. Frauen gibt es. Sie sind Männerhasser und sind schon sehr früh alt, wie bekloppt.
Catrin C. weiß auch nicht, ob sie mit ihrer Meinung richtig steht, aber Frauen bekommen die Kinder und Männer gehen dafür arbeiten.
Wenn die Männer ihre Arbeitsstelle behalten oder bezahlte Arbeit nach wirtschaftlicher Situation bekommen.
Eine andere Bekannte von Barbara H., die sehr religiös ist und an „Gott“ glaubt, sagte zu ihr: „Barbara, die Schönheit ist bei uns Frauen ein Fluch.“ Daher werden wir Frauen hässlich, damit die Frauen „Gott“ näher kommen.
Barbara H. wusste, dass mindestens 6,8 Milliarden Menschen auf der Erde leben.
Sie weiß auch, dass es oft nicht einfach für die Gläubigen und Ungläubigen, also die Leute, die nicht gerade an einen Gott glauben, ist.
Aber wie naiv sind die Männer, denkt sich Barbara, was wir Frauen so glauben sollen, wenn sie ihren Frauen „Es ist nicht so, wie du denkst“ erzählen.
Daher, denkt Barbara weiter, ist es wirklich ratsam, Ihrer Frau nicht zu sagen, wie sie heute wirklich aussieht. Auch wenn sie heute echt „Scheiße“ aussieht.
„Lügen!“ Ist diesmal erlaubt. Barbara H. gibt den Besonderen und Männerliebenden einen Tipp, wenn die süßen und netten Männer nicht den ganzen Tag von ihrer Freundin oder sogar ihrer Frau versaut werden wollen.
Es ist auch nicht für jede Frau ausschlaggebend. Wenn Ihr Mann eine andere Frau bumst, glaubt Silvy D., sollte sie sich von ihm trennen.
Ausschlaggebend ist, wenn ihr Mann oder noch ihr Freund Sie nicht mehr beachtet. Oder ihr nicht mehr das Gefühl gibt, sie ist seine einzige Prinzessin (natürlich, auf dieser Welt!)
Catrin C. zuckte nur ihre Schultern und fragte, ob einer von ihren Weibern noch einen Kaffee haben möchte.
Denn Barbara und Silvy sind unangemeldet bei Catrin zu Hause erschienen.
Daniel musste heute, genau an diesem Tag, nach Hannover. Und Catrin hatte sich gedacht, sie könne sich mal wieder allein zu Hause etwas entspannen. Silvy lachte.
Und Silvy sah Catrin nach, als sie in die Küche stolzierte.
„Was sagt ihr Zicken zu meinem süßen Daniel?“, rief Catrin.
„Catrin!“ „Willst du das wirklich wissen?“, rief Barbara.
Warum? „Bringt das Unglück?“, sagte Silvy.
„Ich kann mir das nicht denken.“, erwiderte Catrin.
„Catrin, das werden wir dir nicht sagen“, sagten beide Zicken, denn Catrin wusste auch nicht, dass sie den Daniel auch süß fanden. Er passte eben ins Beuteschema von Silvy, und Barbara würde ihn auch nicht von ihrer Bettkante schmeißen. Schweigen.
In diesem Augenblick kam Catrin aus der Küche.
Sie musterte Silvy und Barbara.
Natürlich mit einem kühlen Blick.
Catrin C. bemühte sich enorm, ihr Grinsen beim Einschenken des heißen Kaffees zu verbergen.
„Ist mir bei euch etwas entgangen?“, fragte Catrin.
„Wir haben nichts zu verbergen.“ sagte Barbara.
Silvy und Barbara sahen sich einen Augenblick an. Sie zogen sich eine Zigarette aus der vollen Schachtel, die auf dem Tisch lag.
Catrin nahm sich auch eine von denen und gab allen eine kleine Flamme mit dem Tischfeuerzeug.
Silvy blies frech eine Ladung stinkenden Rauch über den Tisch.
Direkt auf Catrin.
Silvy D. warf Catrin ein Lächeln zu.
Barbara H. lehnte sich in ihrem Sessel zurück und lächelte liebenswürdig.
Catrin saß im anderen Sessel. Sie schob provokant ihre Beine leicht auseinander, so dass Barbara ein Stückchen ihres nackten Schenkels sehen konnte.
Silvy genoss die brennende Situation zwischen Barbara und Catrin.
Dann lächelte Silvy zu Barbara hinüber.
Die Obszönität der drei Freundinnen im Wohnzimmer umspielte lässig ihre Lippen.
„Wir sollten es zu dritt probieren.“ Ein sehr hübscher Gedanke, sagte Silvy.
Catrin zündete sich eine weitere Zigarette an.
Der Rauch kräuselte sich über ihrem Kopf.
Barbara ließ ihren Blick nicht von Silvy los.
Catrin blickte nichtssagend auf die verwirrte Barbara und auf das Luder, Silvy.
„Wie wollen wir anfangen?“, fragte Barbara. Ich habe keine Ahnung vom Frauenficken.
„Das ist einfach.“, erwiderte Silvy und grinste zu Catrin hinüber, die immer noch an ihrer Zigarette qualmte.
„Wie einfach, Silvy?“, fragte Catrin.
Schweigen.
Barbara dachte jetzt, dass sie jetzt am besten verschwindet. Also stand sie ruckartig auf, verabschiedete sich und ging.
Silvy und Catrin waren erstaunt über Barbaras plötzlichen Aufbruch.
Als Barbara dann gegangen war, hatte sich später Silvy auch auf den langen Weg nach Hause gemacht.
Barbara war froh, dass diese perverse Katastrophe mit dem Frauensex nicht passierte.
Catrin C. gähnte und reckte sich, als sie ins Schlafzimmer ging.
Am nächsten Abend.
Catrin ging in den Club, wo sie sich mit ihren Freunden meistens trifft. Heute nicht.
Catrin C. wollte allein sein.
Einst war der Club eine typische Absteige von Studenten. Es gab nur harte Drinks und eine lustige Atmosphäre.
Hier trafen sich sonst die Yuppies am Abend.
Frauen wie Catrin und ihre gleichen smarten Kerle.
Die Leute waren in guten Designerklamotten und hatten die abgefahrenen Frisuren.
Sam, Rainer, Ben und die Barbara und die Silvy saßen hinten in der Ecke. Sie süffelten ihre harten Drinks.
Es war Cola.
Sie warteten auf Catrin, als Ben sie überraschend an der Bar gesehen hatte.
Catrin hatte ja auch nichts gesagt.
Dass sie wirklich kommen würde.
Aber Catrin kam wie eine Taube.
Eine schlaue Taube, die in ihren Schlag heimkehrte.
Catrin ging an den Tisch.
„Habt ihr mal ne’ Zigarette für mich?”, fragte sie.
„Nimm’ dir doch eine raus!“, erwiderte Sam.
Aber Silvy zickte und sagte zu Catrin: „Hallo!“, sagt man, wenn man kommt.
„Hallo!“, erwiderte Catrin grinsend. „Richtig so, Silvy?"
„Wie zum Teufel soll ich das Wissen?“, fragte Silvy.
Catrin nahm einen tiefen Schluck aus Silvys Glas Cola. Sie atmete zufrieden aus.
Sie leckte ihre Lippen und grinste dabei Silvy zu.
Ben dachte sich nur: Jetzt ist Zickenalarm.
„Es schmeckt gut.“, sagte Catrin.
„Es schmeckt ganz leicht nach roten, blutigen Lippen“, erwiderte Silvy, die schon richtig wütend war und innerlich kochte.
Rainer K. schüttelte langsam den Kopf und dachte „Weiber!“.
Der Club schloss am frühen Morgen und die gesprächige Catrin, die noch an der Bar saß und dem Barkeeper den Kopf voll quatschte, ging auch.
Aber, sie holte sich noch eine Schachtel Zigaretten aus dem Automaten, der auf der Herrentoilette hing.
Am nächsten Morgen erwachte Catrin mit hämmernden Kopfschmerzen.
Daniel kommt aus Hannover.
„Hallo, mein Schatz!“, begrüßte er lächelnd und mit Freude seine Catrin. „Wie geht es Dir?“
„Oooh, Schatz, das ist eine lange Geschichte.“, jammerte sie und dachte sich so: Hoffentlich stellt er mir nicht noch mehr Fragen.
Daniel sah sich Catrin an und grinste innerlich. Und er wollte auch nicht nach den Gründen fragen, warum es ihr so schlecht geht.
„Wie war es denn so in Hannover?“, fragte dann doch noch Catrin neugierig.
„Die Weiber aus den Westen, die Dorfpomeranzen, so nennen die anderen sie, darfst ein Mann nicht ansprechen“, erzählt Daniel.
Catrin fing schon an zu grinsen.
„Sagt der Kerl: „Hallo!“, erzählt Daniel, „schreit das Weib den Mann, ohne einen Grund, gleich an: „Waaaaaaaaaaas soll ich?“ Was willst du? „Verpiss dich!“
Catrin musste laut los lachen.
„Kein Wunder“, erzählt Daniel weiter, „wenn die Kerle im Westen (alte Bundesländer) impotent werden und Potenzmittel brauchen.“ „Wenn seine Alte zu Hause keinen Sex versteht, zum Entspannen.“
Catrin musste nur lachen und zuhören. Dabei hat sie sogar an manchen Stellen die Kopfschmerzen vergessen.
Daniel erzählte weiter: „Dennoch haben die anderen Dorflatten, also die Männer vom Dorf, Catrin lachte schon mal los: „Mir erzählt, dass sie sonst nicht klagen können.“ Wenn die Alte mal wieder schwanger werden will, fickt sie mit ihm über den Dorfplatz und dreimal wieder zurück. „Sogar durch die Klosterkapelle.“
Catrin musste weiter lachen, denn sie fand die Situation über dem Dorfplatz so interessant.
„Und das so oft?“, wunderte sie sich.
„Und wann?“, fragte sie sich, natürlich erst, wenn seine tyrannische Alte wieder schwanger werden wollte. Sonst müsste sie sich ja etwas von ihrem Arbeitgeber sagen lassen und sie müsste Geld verdienen. Was sie selbst nicht ausgeben kann. Wie kann sie nur?
Catrin erzählte Daniel dann ihre Geschichte, als sie die Frauen aus dem Westen kennenlernte.
„Daniel!“ „Ich habe erlebt, wie die Weiber aus dem Westen (den alten Bundesländern) durch die Straßen laufen.“, sagte Catrin. „Also, die Frauen gehen durch die Straßen, als würden sie auf Droge sein.“ Und dabei haben die Weiber immer ein starres Grinsen im Gesicht. Das finde ich gruselig. „Vielleicht sind die Frauen auch psychopathisch angeschlagen, wegen ihrer nervigen und lauten Kinder.“
Daniel hörte Catrin interessiert zu und grinste, weil er die gleichen Erfahrungen machen musste.
Catrin meinte dann auch noch, dass die Frauen aus den neuen Bundesländern (DDR) mehr Selbstbewusstsein besitzen. Diese Frauen sind nicht so scheinheilig, wie die konservativen Frauen aus den alten Bundesländern.
„Daniel!“, sagte Catrin. „Wir Frauen sind immer um das Wohlergehen unserer Männer besorgt.“
„Klar.“, erwiderte Daniel und lächelte. „Sonst geht nämlich euer Erbe flöten.“ „Und ihr müsst arbeiten gehen.“
„Nein“, entgegnete Catrin und wurde ernst: „Es gibt zwischen den Frauen aus den neuen Bundesländern und den konservativen Frauen der alten Bundesländer große Unterschiede.“
Ja. „Ja.“ Entgegnete Daniel Catrin. „Männer haben keine Regeln, wenn es um Frauen geht, also manche schwanzgesteuerte Männer haben keine Vorstellungen.“ „Danielein!“, flunkerte Catrin. „Wir Frauen bitten um Verzeihung, sobald wir bemerken, dass wir „Scheiße“ gebaut haben, oder wir sind wie Kinder, denn es sind ja nur Kinder, die nicht wissen, was sie tun.“ „Wir machen, was wir wollen, und wir machen unsere Regeln selbst.“ Daniel sagt: „Gib mir ein „Aaaahhhhhhh!“ Catrin erwiderte: „Aaaaaaaahhhhh.“ Daniel sagt: „Gib mir ein „Ohhh!" Catrin grinste und erwiderte: „Oh!“ Daniel sagt: „Nah, und?" Catrin schaut verwirrt Daniel in die Augen. Daniel: „War es schön?" Catrin hebt die Hand und gibt ganz erschrocken und überrumpelt Daniel einen kräftigen und gezielten Klaps auf den strammen Hintern. Aber dann sah es so aus, als würde Catrin ihren Daniel verprügeln. „Du bist…“, entgegnete Catrin Daniel. Natürlich bis ins Schlafzimmer.
Anhang
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