Buch 21 für Schwarzleser: Der schriftsteller erzählt

Entdecken Sie die Faszination von "Buch 21 für Schwarzleser". Hier erfahren Sie alles über dieses besondere Werk, wie Sie es lesen können und welche einzigartigen Perspektiven es Ihnen bietet. Wir freuen uns, Sie auf dieser literarischen Entdeckungsreise zu begleiten.

DIVA - die königin auf der erbse von Henry Douglas

 

Mahatma Gandhi, ein indischer Philosoph und Freiheitskämpfer, lebte von 1869 bis 1948 und sagte mal: „Du und ich: Wir sind eins.“ „Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.“

 

Kapitel 1

Wenn man als Mann eine Frau wie Alexis Bondy in eine typische Frauenklasse einteilen wollte, dann hätte der Mann viel zu tun.

Da gibt es Frauen wie die Schüchternen, die Toughen, die Sportlichen, die Pferdenährrinnen, die Kicherinnen und dummen Kicherinnen, wie Kind gebliebene Frauen, die Geburtsurnen, die Streberinnen und erfolgsorientierte Frauen und und und. Manche Frauen kennen Sie alle.

Frauen sind anstrengend, sagen Frauen von sich und bemitleiden die Männer. Und dann!

Dann wären da noch die Frauen, die ältere Männer bevorzugen, wie zum Beispiel 30 Jahre Altersunterschied. Das stört diesen Frauen nicht.

Das stört aber die Frauen, die von den Männern fallen gelassen werden.

Frauen verlieben sich in ältere Männer, sonst würden sich die Männer nicht in die jungen Frauen verlieben.

Denn es sind immer die Frauen, die entscheiden, ob sie mit dem Mann diesen Weg gehen.

Nie die Männer, denn die Frau gibt ihm das Gefühl, er habe sie erobert.

Das Vorurteil, das so manche alte, depressive und frigide Frauen haben, dass es immer die Männer sind, die sich immer wie die Schweine aufführen, ist ein Aberglaube der Protestanten dieser Gesellschaft.

Außer die sind beide besoffen, betrunken oder stehen unter Drogen.

Alexis Bondy ist in ihrem Leben wirklich nur mit älteren Männern zusammen.

Schon als sie 14 Jahre war.

In dieser aufregenden Zeit waren ihre jungen Männer zwischen 18 und 25 Jahre.

Manchmal wurden diese jungen Männer mit Alexis B. zum Mann.

Diese Männer hatten den Führerschein, das Auto vom Vater und selber noch keins.

Einige holten Alexis mit ihren aufgemotzten Karossen von der Schule oder von zu Hause ab.

Alexis B. erzählte ihren neugierigen und naiven Freundinnen von erotischen Stellungen, von denen sie noch nicht einmal in den versteckten Büchern und unter der Bettmatratze ihrer Eltern gelesen und in buntem Bild gesehen, hatten.

Alexis B. wurde früh erwachsen, sie war so schlau und wurde nach keinem erotischen Abenteuer schwanger.

Sie besorgte sich schon früh die Pille.

Wie, das hatte sie niemandem verraten, auch nicht ihren plappernden und neugierigen Freundinnen.

Leben wie eine erwachsene und intellektuelle Frau fand sie toll.

Vielleicht auch nicht.

Denn das wusste sie nur ganz allein.

Wie auch immer.

Alexis machte die schöne Erfahrung, dass ältere Männer häufig mehr sexuelle Erfahrung haben als die Jungs und Männer in ihrem Alter.

Sie macht immer nur das, was sie will, und verliebt sich nur in den attraktiven und aufregenden Mann, in den sie es will.

Dabei bleibt sie dennoch ihren eigenen Bedürfnissen treu.

Miteinander zu schlafen, Geld zu verdienen, gehört selbstverständlich zu einer Beziehung, selbstverständlich auch die ganze Nacht durchzuknutschen und dabei die ganze Nacht leidenschaftlich Sex zu haben.

Frauen wollen reden und Männer wollen ficken, das hat Alexis schon immer gewusst.

Aber Frauen wollen auch gefickt werden und nicht immer nur darüber reden, denkt Alexis wieder.

Für Alexis erhöht es absolut den Status, einen älteren und erfolgreichen Mann zu haben.

Für Alexis sollten ihre Männer cool sein.

Einer mit dem sie reden und von ihm, was lernen kann.

Alexis hat immer den Männern gesagt, dass sie nicht mit ihm schlafen wollte, wenn sie es auch selbst nicht wollte.

Alexis Bondy, eine Diva, eine Zicke.

Männer verlieben sich in solche Frauen.

Für manche Männer, das absolute, überschäumende Glück, wenn diese Liebe erwidert wird.

So wie bei Gary Slymer, der von Alexis Bondy angehimmelt wird und er dabei nur noch phantasiert.

Die Frau, die ihn zur Verzweiflung treibt, ihn aber auch wieder verzaubert und ihm nachts wilde Träume beschert.

Alexis ist die Frau, die auch Gary will und nie teilen will.

Dann ist das Leben für Gary Slymer einfach nur genial.

Aber genauso frustrierend kann es sein, wenn die Rechnung nicht aufgeht.

Wenn Gary Slymer rauschhaft verliebt ist, seine Verliebtheit aber nicht auf Gegenliebe stößt und alles nur von Alexis eine Show ist.

Dann steht Gary ganz allein mit seinen Gefühlen.

Alexis, die Frau, die ihn ganz besoffen macht vor lauter Liebe, ist nicht nennenswert an Gary interessiert.

Vielleicht ist Gary Alexis völlig egal.

Die Trostlosigkeit, die Enttäuschung und die Einsamkeit sind auch für einen selbstbewussten und erfolgreichen Mann, wie Gary lähmend sagt.

Nicht zuletzt, weil Gary klar ist, dass er Alexis zur Liebe nicht zwingen kann.

Verliebt sein, findet Gary trotzdem, macht die Liebe so gewaltig und nahezu großartig.

„Eigentlich ist die Liebe das Größte überhaupt“, sagt Gary zu Alexis.

Darauf erwidert Alexis mit einer provokanten Frage: „Im Positiven, wie im Negativen?“

Sie lächelte nur laut zu Gary.

„Gary, du hast recht: Wenn das Leben gerade mal wieder zum Weglaufen ist, kann eine glückliche Liebe alles sehr viel erträglicher machen.“ „Stimmts?“, sagte Alexis nachdenklich.

Und sie stellte weiter fest: „Liebe kann einem so ziemlich alles vermiesen, wenn der andere sie nicht erwidert.“ Gary! Die Liebe kommt in Schüben wie Wellen. Es sind warme und kalte Wellen. Dann sind es Wellen, die man kaum bemerkt. »Sie sind hin und wieder lau.« 

Gary ist erstaunt über Alexis' Eingebung von der Liebe.

Es gibt Typen von Menschen, wie Frauen und Männer, die tatsächlich die größten Langweiler und Miesmacher sind.

Es sind die Neider, die vielleicht mehr ficken sollten, als sich die Gedanken zu zerbrechen, was andere Leute machen.

„Verlieben tut man sich nur in der Kirche, auf der Beerdigung, oder nach dem Kennenlernen, erst lange Zeit später“, labert sich Gary in Gedanken, „Völliger Blödsinn!“

Alexis stimmt ihm voll zu, lacht und albert mit Gary herum.

„Gary, verlieben kann ich mich überall und jederzeit“, sagt sie. „Gary, ich will jede Sekunde mit dir verbringen und ich werde eifersüchtig, sobald du dich zu intensiv mit anderen Weibern abgibst.“

„Ach, wirklich?“, fragte er nach.

Alexis reagierte nicht auf seine Frage und fragte selber schelmisch nach: „Aber, Gary, warst du auch mal in jemanden aus deinem Kindergarten verliebt?“ Vielleicht sogar in eine Kindergärtnerin? 

„Nein, ich habe meine Kindheit nicht im Kindergarten verbringen können, ich bin ein Hauskind gewesen.“ Ich war aber bis über die Ohren in ein Mädchen meines Alters, wir waren 12 oder schon 14 Jahre in unserem Wohnhaus verknallt. „Aber sie hat mich immer verdroschen und ich habe nur geheult“, erwidert Gary. Ich kann mich noch daran erinnern, denn sie hieß Simone. „Ich mochte diesen Namen, nicht nur ihren Namen, denn sie hatte langes schwarzes Haar.“

„Wolltest du sie küssen?“, hackte Alexis nach und grinste.

„Klar“, erwiderte Gary kurz. Aber er setzte noch nach und erzählte: „Ich interessierte mich in diesem Alter noch nicht für die gelbe Bohne für die Liebe.“ Was ist das? Das Befummeln und das Austauschen der körperlichen Säfte kamen erst ein paar Tage, einen Monat später. Es kam immer auf das Mädchen an, denn die hatten meist schneller ihre Hand in meine Hose, als ich überhaupt schon so weit gewesen war. „Ich war nämlich immer noch beim Knutschen.“

Alexis fing laut an zu lachen und amüsierte sich herrlich über Garys Geschichte.

„Tja, Gary, auch Frauen haben schon früh ihr Verlangen nach mehr, die Leidenschaft und Lust auf Ficken mit dir“, erklärt Alexis Gary. „Frauen wollen mehr, sie wollen die Nähe des Liebsten und sie wollen ihn atemlos küssen.“ Sie wollen, wie ich, den splitternackten, heißen Körper des anderen ohne Tabus spüren. „Ich wünsche mir nichts Sehnlicher, als mit einem ganz besonderen Menschen zu kuscheln und nicht nur zu kuscheln.“

Alexis bevorzugt Stars, Künstler, Schauspieler oder Musiker.

Dennoch ist sie den Frauen nicht abgeneigt, denn es kommt schon mal vor, dass sie sich in eine andere Frau verliebt.

Es kommt auch wieder vor, dass Alexis ein paar Nieten, weiblich und männlich, im Bett hat.

Aber sie sagt, dass Nieten sehr lehrreich sein können. So hat sie erfahren, was sie nicht in ihrem Leben haben will, und es ist ganz normal, auf diese Weise zu erfahren, dass sie auf unterschiedliche Typen abfährt.

„Die Liebe ist schon ein merkwürdiges Phänomen“, stellt Gary fest und Alexis nickte ihm bejahend zu und ergänzt: „Die Liebe ist merkwürdig, wunderbar, kompliziert und im Grunde genommen ganz simpel.“

„Es gibt eben Frauen, die spielen mit den Männern.“ Das hat Alexis Bondy auch schon mal gehört. „Andere Frauen wollen mit den Männern Knutschen und nicht nur Knutschen.

Oder?

„Oder wollen Sie wilden Sex?“

In Alexis Bondys Wohnung sitzt sie ganz gemütlich in einem großen Ledersessel bei einer kalten Tasse Kaffee und liest schon seit ein paar Stunden ein interessantes Buch.

Die Geschichte eines Lebens.

Alexis besitzt viel, hat nichts weggeworfen oder ihr Geld nur so verschwendet.

Ihr ist viel geblieben nach der Scheidung ihrer drei Männer.

Sie waren oder sind noch sehr vermögend.

Dabei stehen die Männer bei ihr Schlange, auch die Nieten, die kein Geld auf dem Konto haben.

Sie besitzt eine Villa und liebt ihr Vaterland.

Alexis hat gegeben: ihren Sex.

Hat von den Männern genommen ihr Geld.

Alexis Bondy genießt ihr Leben, wie es nur wenige Frauen genießen wagen.

Sie hat sich der Lust verschrieben. Natürlich uneingeschränkt, vorbehaltlos.

„Vorbehaltlos?“, wenn sie dieses Wort über ihre Lippen bringt, müssen ihre Zuhörer über das ganze Gesicht grinsen.

In der schwindligen Schwebe zwischen gestern und morgen überlässt Alexis sich großzügig dem Augenblick.

„Wer nichts zu verlieren hat, dem gehört alles“, sagte sie immer zu ihren Freunden.

Der spektakuläre Ausbruch aus dem Getto in den Straßen der Stadt ist das Sinnbild ihres gebrannten Lebens.

Wenn Alexis Bondy kommt, öffnen sich alle Türen. Sie war stets davon überzeugt, dass eine Frau, die sich in den Kopf gesetzt hat, ein Ziel zu erreichen, alle ihre Kräfte bündelt.
Dieses angestrebte Ziel will sie erreichen, trotz aller Widrigkeiten.

Sie rechnet ab mit der Vergangenheit durch die Verherrlichung ihrer Zeit.

In der Nacht haben die Hunde vom Nachbarn gebellt.

Alexis steht am offenen Fenster und ihre Gedanken bringen sie in die Vergangenheit.

Es war ihr kühnstes, verrücktestes und heiteres Leben.

Doch jetzt will sie sich das Glück schenken, ihr Leben zu leben, und es bis zur Neige auskosten.

Manchmal fühlt sich Alexis einsam, aber das ist das Leben, wenn sie darüber nachdenkt.

Sie lebt, redet viel mit ihren Freunden, sie liebt das Tanzen, zu spielen (mit den Männern), oder wenn ein intelligenter und interessanter Mann sie zum Lachen bringt.

Alexis Bondy amüsiert sich gerne.

Es erheitert ihr, dem Alltag zu trotzen.

Für Alexis ist das Leben eine Zerstreuung.

Ein heiteres Spiel.

Alexis versteht sich als eine furchtlose Frau.

Sie ist leichtfertig und begierig auf die Genüsse der Sinne und des Verstandes.

Alexis bricht alle Gesetze, die eine Lust schmälern könnten.

Alexis Freunde finden, dass sie sich als selbstbewusste Frau über ihr Leben empfindet.

Doch ihre Selbstliebe schließt auch das Vergnügen all jener ein, die sie liebt.

Alexis hasst das Leiden und will es weder zufügen noch erdulden.

Sie hat schon erfahren, dass der Tod grausam ist. So sollte für Alexis, denkt sie, das Leben ein Fest sein.

Schon Alexis hat früh die Erfahrung machen müssen, dass Frauen ihre Verkleidungen schätzen und für jeden Moment und Augenblick eine Maske tragen.

Am liebsten steht Alexis Bondy im Rampenlicht. Denn sie verfügt über das Redetalent.

Die Dreistigkeit.

Sie verfügt über die Kühnheit und die schnelle Auffassungsgabe dessen, die jede Gelegenheit am Schopf ergreift.

Sie schlüpft, ohne zu zögern aus ihren eleganten Klamotten, die sich aus der Situation ergeben.

Sie ist die Frau, die Diva der Improvisation.

Oft hat sie eben das Glück auf ihrer scharmanten Seite, doch vor allem trotzt sie vor femininem Selbstvertrauen.

Dann ist ihr alles erlaubt.

Alexis Bondy ist ein Sinnbild des Glücks, der Unschuld und der bedingungslosen Liebe.

 

„Das Größte der sieben Emirate setzt nicht nur auf Erdöl“, sagte mal ein Professor zu Alexis.

Die sieben Emirate setzen auch auf Ölgemälde.

Alexis Bondy hat am Anfang in den Arabischen Emiraten nur eine ausgeprägte Shoppingkultur vermutet.

Aber sie lag falsch mit ihrer fiktiven und vakanten Annahme.

Auf die klassische Wüstenidylle mit Sanddünen und Orientflair musste Alexis dennoch nicht verzichten.

Das orientalische Hotel mit den 214 Zimmern und Suiten im modernen arabischen Stil hat einen hoteleigenen Souk mit Wasserstraßen, auf denen sich Alexis B. in einem Boot gemütlich zum Einkaufen schippern lassen kann.

Zum Sonnen und zum Baden bevorzugt Alexis immer den Kilometer langen Privatstrand.

Oder einen der vier Pools.

Wie eine Fata Morgana ragt in der Ferne die Sheikh-Zayed-Moschee, gegenüber von Alexis Bondy, in Abu Dhabi, auf.

Das Glück ist oft launisch. Davon kann Alexis Geschichten erzählen, sagen die Männer.

Trotzdem schafft sie es mit ihrer Begabung und ihrem Charme und ihrem Können, im Mittelpunkt der Männer zu stehen.

Dabei ist sie schmeichelhaft rührig.

Sie ist ungeduldig und begierig nach Abwechslung.

Alexis Bondy läuft den Begebenheiten, neuen Taten und wieder aufflackernden Abenteuern voraus.

Für Alexis ist originell, sein zu müssen, die Tyrannei ihrer Seele. Sie bestreitet ihr verrücktes Leben ohne Scham und Gewissensbisse.

Alexis hat als Diva einen Sinn für das Glück.

Sie fragte sich aber: „Woher weiß ich, ob ich wirklich verliebt bin?“ Wie fühlt sich Liebe an? Oder ist es nur eine Schwärmerei? Was ist denn Liebe? Ein Stück Zucker? Gibt es unechte oder echte Liebe? 

Es lässt sich für Alexis gar nicht immer so einfach unterscheiden, ob sie tatsächlich verliebt oder nur geil oder ein bisschen verknallt ist.

Oder ob sie den Kerl einfach nur nett findet, wie die Landeier aus dem Kaff.

Alexis Bondy muss nicht wahnsinnig verliebt sein, um mit einem Kerl zu ficken oder mit einer Frau leidenschaftlichen Sex zu haben.

Beim Sex, Körperflüssigkeiten auszutauschen, kann auch ohne die große Liebe sehr schön sein.

Allerdings hat sich Alexis schon dabei erwischt, wenn sie von ihrem Kerl-Lover mehr will.

Viel mehr.

Sie träumt von Ihrem Lover.

Jede Kleinigkeit macht sie rasend.

Es macht sie eifersüchtig, wenn eine dämliche Schlampe mit ihren Titten vor ihrem Lover tänzelt.

Da erinnert sich Alexis an Gerald, als er sie küsste. Für Alexis war es eine himmlische Ewigkeit.

Ihre Lippen waren so weich und warm.

Sie öffneten sich und im nächsten Moment schob sie ihre warme, salzige Zungenspitze in seinen Mund.

Als ihre Zungen sich berührten, schoss es wie ein Stromstoß direkt in ihre feuchte Muschi.

Für sie fühlte es sich an, als würde sie sich in die Hose pinkeln.

Der nächste Tag läuft für Alexis ziemlich entspannt ab.

Am Nachmittag traf sie sich mit ihren Freundinnen im Café und redete über die Männer und die neuen Modetrends der Designer.

Alexis Bondy sieht am späten Abend noch einmal auf die Wanduhr über den Kamin und stellt die genaue Zeit ein, dann geht sie ins Schlafzimmer und legt sich ins Bett, um noch ein Buch zu lesen.

Am nächsten Morgen also war es neun Uhr, als sie sich aus dem Bett zwang.

Sie öffnete die Fenster und schaute zum blauen Himmel hinauf.

Alexis lächelte dem fantastischen, wolkenlosen Himmel zu.

Was Alexis tat, tat sie absichtlich.

Denn Sie ist eine Kämpferin.

Heute machte sie zum Tagesauftakt einen Lauf durch den Park, um in Form zu bleiben.

Nicht dass Alexis Bondy es dabei irgendwie übertrieben hätte, denn sie machte danach nur lediglich ein paar Dehn- und Streckbewegungen.

Für die Elastizität ihrer Muskeln und die Geschmeidigkeit ihres modellierten Körpers zu halten.

Und auf das erfolgreiche Ergebnis konnte sie stolz sein.

Alexis benutzte im Alltag nicht nur den Fahrstuhl, nein, sie benutzte auch die Treppen.

Es sollten aber nicht mehr als drei Stockwerke gewesen sein.

Der unwiderstehliche Genuss von Alkohol und Tabak genoss sie nur im Rahmen der Unterhaltung.

Alexis liebte das Leben, denn das Leben schätzte sie noch mehr als den Tod.

Denn der ist so unendlich.

Nachdem sie sich an diesem Morgen rasiert, geduscht und abgetrocknet hatte, verließ sie splitternackt das Badezimmer und begab sich in ihr großes Ankleidezimmer.

Hier vollzog sie jeden Morgen ihr Ritual des Ankleidens.

Sie nimmt sich zunächst das rote Kleid aus dem Schrank und streift es über.

Sah sich im großen Spiegel und schlüpfte gleich wieder heraus.

Es gefiel ihr nicht.

Zu knallig, zu rot.

Legte das Kleid auf den Stuhl und nahm sich dann das schwarze Kleid, um es sich ebenfalls überzustreifen.

Sah sich dann im Spiegel, drehte sich kurz und nahm sich das paar Schuhe, die sie aus Paris mitgebracht hatte.

Dann suchte sie sich mit Bedacht ein paar Ohrringe und einen Ring mit einem Brillanten aus der Schmuckdose.

Genau das Richtige für einen Tag im Büro.

Für die anspruchsvollen Mandanten weder zu schlicht noch zu auffallend.

Alexis achtete doch immer sehr darauf, nichts zu übertreiben. Alexis Bondy ist eine elegante Frau mit Prestige.

Sofort das Haus zu verlassen, bedurfte es noch einer Kleinigkeit, um ihr Äußeres zu vervollständigen.

Jeden Morgen.

Ohne Ausnahme.

Sie griff nach ihrem Duft von Parfüm vom Designer, zog mit dem dunkelroten Lippenstift die vollen Lippen nach und richtete nochmals ihr langes Haar.

Musterte sich noch einmal im Spiegel, nahm den Stift für die Augen, zog die Wimpern nach und, sobald sie sich die Wangen geklopft hatte, verließ das Haus.

Egal, in welche Situation Alexis kommen würde: Ohne ihr Parfüm wäre sie sich nackt vorgekommen.

Auf der Straße wandte sie sich nach links und ein wenig nach rechts, als sie in ihren Wagen stieg. Alexis fuhr auf die Hauptstraße, wo das nervige Hupen der erregten und bösartigen Autofahrer zum Terror aufruft. Weiter über die Ampelkreuzung und bis zum Boulevard, wo sie dann auch einen freien Parkplatz fand.

Von hier erreichte sie auch bequem ihr Büro.

Der Fahrstuhl war besetzt und Alexis ging zu Fuß hinauf auf ihre Etage zum Büro.

Alexis erschien ein paar Minuten später, als die Angestellten von ihr gewohnt waren.

Aber der Verkehr auf den Straßen der Stadt.

Alexis überlegte schon, einen Flugschein zu machen.

Dann müsste sie sich nicht dem beschissenen Verkehr aussetzen.

Aber, auch wenn noch kein Pilot mit dem Flieger oben am Himmel geblieben ist.

So wird es ein Problem sein, hier auf dem Haus zu landen.

Nachdem sie ihre Mitarbeiter begrüßt hatte, nahm sie sich erst einmal einen Kaffee und ein belegtes Baguette mit einer Käsescheibe vom Teller. Anne hat nämlich heute Geburtstag, wo es heute noch eine Feier gibt.

Jetzt, ein Frühstück im Zeitraffer.

Denn der erste Mandant kommt gleich.

„Guten Tag, Alexis“, sagte Jack F., der aus Düsseldorf kam.

Er küsste sie auf die Wange.

„Alexis Bondy, Sie sehen bezaubernd aus.“

„Danke, Jack“, erwiderte sie und grinste ihm zu.

„Alexis, Sie riechen gut.“ „Heute anders, aber gut.“

Dieses scherzhaft geäußerte Kompliment brachte Alexis derart aus der Fassung, dass sie vergaß, den Stuhl abzurücken, damit endlich Jack F. mühelos Platz nehmen konnte.

Jack F. bemerkte dieses Übel nicht und wand sich geschickt zwischen Tisch und Stuhl mit der Hand, um sich den Stuhl heranzuziehen. Alexis fragte höflich, ob er einen Kaffee möchte.

Während er sich setzte, bejahte er ihre Frage und fügte hinzu: „Aber bitte mit und in einer Tasse.“

Alexis stutzte und fing plötzlich laut an zu lachen.

„Ich rieche… anders?“, fragte sie, als sie sich beide endlich auf den Stühlen hingesetzt hatten.

Alexis roch an sich.

„Ja“, sagte sie tief einatmend. „Vom Designer aus Mailand.“

Unwillkürlich schnupperte Alexis jetzt ihrerseits an sich herum. Sie war verstört.

Doch sie wühlte in ihren Unterlagen auf dem Schreibtisch, um das Thema zu wechseln.

Doch dann die Rettung.

Anne kommt auch schon mit dem Kaffee, natürlich in einer Tasse.

Zu ihrem Pech: Sie musste neuen und frischen Kaffee aufsetzen.

Daher dauerte es ein wenig.

In Gedanken war Jack F. bereits schon bei einem anderen Termin.

Er warf einen schnellen Blick auf seine Armbanduhr. Nahm einen Schluck vom Kaffee.

Der Schwarze, wie die Nacht gewesen ist.

Und mit einem Mal hielt er es nicht länger aus, denn Jack F. hatte seinen Terminkalender für den heutigen Tag vollgestopft, da die Zeit bei Alexis Bondy abgelaufen war.

Trotz alledem trank er seinen Kaffee und linkisch entschuldigte er sich bei Alexis Bondy und bat um einen neuen Termin.

Jack F. erhob sich urplötzlich und hastete fast im Laufschritt zum Fahrstuhl, ohne Rücksicht „Tschüss!“ zu sagen.

Alexis und ihre Kollegen waren verdutzt und wunderten sich.

„Ob er plötzlich Durchfall bekam?“, fragten sich Anna und Alexis. Alexis lächelte nur und holte sich einen Schluck Mineralwasser vom Tresen.

„Verrückte Kerle gibt es“, stellte Alexis laut fest, dass die anderen Mitarbeiterinnen es mithörten.

Wo doch jede Frau weiß, dass ein Mann, der etwas auf sich hält, niemals den Eindruck erweckt, in Eile zu sein.

„Morgen mache ich es“, sagte Ramona. „Ganz bestimmt.“

Alexis Bondy ist etwas verwirrt, als Ramona von ihrem Problem erzählt.

„Ach Alexis!“, fängt Ramona zu erzählen an, „Morgen packe ich mein Bettzeug zusammen, ziehe aus unserem gemeinsamen Schlafzimmer aus und richte mich nachts in dem kleinen Gästezimmer nebenan ein.“

„Was willst du, Ramona?“, fragte Alexis unverständlich noch einmal nach.

„Ja. „Alexis, du hast schon richtig gehört“, erwiderte Ramona. „Und das für immer.“

Wenn Ramona neben ihrem Ehemann Klaus liegen bleibt, könnte es sein, dass die Erotik in ihrer Ehe einschläft.

„Sex tabu, auch für immer“, sagte Ramona.

Einfach weil ihr Mann neue Bettgewohnheiten hat, die Ramona wirklich wach halten.

Natürlich nerven diese neuen Macken auch Ramona.

Diese ungewöhnlichen Macken nehmen ihr die Lust auf ihren Mann. Was über kurz oder lang Folgen haben könnte.

„Alexis, ich spiele mit dem zerbrechenden Gedanken schon, die Scheidung einzureichen“, sagt Ramona Alexis, die jetzt ganz vor dem Tor steht, und versteht das alles immer noch nicht.

Eines ihrer nächtlichen Probleme mit ihrem Mann Bernd ist, dass er immer im Bett ließt.

„Unglaublich“, sagte Ramona wütend, „Wie laut Bernd eine Seite aus dem Buch umblättern kann?" Alexis! „Es hört sich an, als würde eine gewaltige Horde wilder Eichhörnchen im halbvollen Papierkorb Party feiern.“

Jedenfalls für Ramona, die eigentlich nur schlafen will und mal so eine gefickte Stunde genießen möchte. Gewiss ist, denkt sich Alexis. Wenn wir Frauen schlecht einschlafen oder ausschlafen und morgens auch noch gereizt aufwachen, ist an Sex nicht mehr zu denken. Denn wie sexy sind Augenringe und eine notorisch erschöpfte Ehefrau?

 

 

Kapitel 2

Von hinten greift sie mir in der Dusche durch meine Beine, um mir meinen dicken, prall gefüllten Hodensack zu massieren. Sie sagt: „Es ist geil, wenn du mir mit deinem harten Schwanz mein kleines Arschloch durchfickst.“ Dann stellt sie sich splitternackt vor mich und lässt sich zunächst von der Dusche nass regnen und von mir sanft einseifen. Plötzlich beugt sie sich nach vorn und zieht sich mit den Händen die Arschbacken auseinander, damit ich mit meinem Schwanz in ihr Arschloch gleiten kann. Es dauerte nur kurz, als sie zum Höhepunkt gekommen war. Dabei stöhnten und schrien wir vor Geilheit so richtig auf. Ich konnte mich noch zurückhalten, um noch nicht meine Ladung Spermasahne loszuwerden.

Sie meinte, ich sollte weiter ihren Arsch besorgen, damit ich zum Spritzen komme.

Sie will meine warme Sahne in Ihren Arsch spüren, damit sie noch einmal kommen kann.

Wir waren uns ganz nah und innig und stöhnten vor Wohllust.

Plötzlich kam es über mich und ich spritzte ihr die ganze Spermaflüssigkeit in ihr süßes Arschloch.

Sie zog meinen Schwanz aus ihrem Arsch und nahm ihn in den Mund, um den letzten Tropfen noch herauszulutschen.

Mit einer Handmassage und ihrem Mund erfuhr ich so ein undefinierbares, schönes Gefühl, der Leidenschaft und der Gefühle ihren Lauf zu lassen.

Die Sahne läuft aus ihrem Arschloch an ihren rasierten Beinen herunter.

„Was für ein Gefühl ist das?“, fragte sie sich.

Wer Parfüm sagt, meint natürlich Duft.

„Wirklich?“, fragte sich Alexis.

Genau ab jenem Zeitpunkt wurde es Alexis Bondy mehr und mehr der Tatsache klar, dass ihr Duft in gleichem Maße wie ihr geschmeidiger Körperbau und ihre stattliche Erscheinung eine nicht zu unterstützende Trumpfkarte bei ihrer Strategie der Eroberung von Männerherzen darstellt.

„Ich liebe deinen Duft“, bekräftigte sie in dieser Überzeugung.

Denn Alexis Bondy war keine untätige Verführerin.

Zu Hause endlich anlangt, geht Alexis, ohne sich erst damit aufzuhalten, in die Küche zu gehen, in ihr Ankleidezimmer.

Hier stieß sie einen kleinen, aber lauten Seufzer aus.

Der Ordnungswahnsinn hatte noch nicht um sich ergriffen.

Die Sachen lagen noch immer auf dem Kleiderdiener und die verschmutzte Kleidung lag in den Ecken des Raums so herum.

Alexis ging ins Badezimmer und ließ die Wanne mit heißem Wasser volllaufen.

Nahm den Badezusatz mit einem Rosenduft und verteile ihn schaumig in der Wanne.

Sie hatte viel Spaß daran.

Dann straff sie sich das Kleid vom Körper und stieg langsam in die Wanne.

Schloss die Augen und versuchte etwas zu träumen.

Dann nahm sie behutsam das Haarshampoo und mit einem Klecks verteilte sie es in ihrem langen Haar.

Alexis benötigte in der Tat viel Fingerspitzengefühl, um das, was in die Augen tropfen will, in Grenzen zu halten.

„Aaaahhhhhhh“, schrie sie plötzlich, denn ein Tropfen vom Shampoo hatte sich ihrem Auge genähert. Und das war sehr unangenehm für Alexis.

Mit einem Waschlappen und frischem Wasser aus dem Wasserhahn blockte sie den unangenehmen Tropfen vom Haarshampoo ab.

Als die spektakuläre Operation und das Vernichten des Tropfens an ihrem Auge endlich beendet waren, entspannte sie sich bequem weiter.

Jetzt musterte Alexis ihre Beine in der Wanne.

Und unvermittelt drängte sich ihr der Eindruck auf, als müsste sie mal wieder zur Fußpflege.

Nach einem Augenblick der inneren Sammlung verließ sie die Wanne, ohne einen entlaufenden Schluchzen.

Alles, was Alexis Bondy dieses Jahr für den Sommerurlaub braucht, passt in eine kleine Weekendbag.

Mit mehreren Bikinis: blaue Jeansshorts, ein paar weiße T-Shirts, flache Sandalen und Sonnencreme. Alexis' Lieblingstagesoutfit, wenn sie in der Stadt ist. Kann ein weißes T-Shirt zur blauen Jeans sein. Dazu Blazer und kniehohe Stiefel in Schwarz. Weiter macht ihren Look noch supersexy, wenn sie ihr wildes, zerzaustes Haar und kein Make-up trägt.

Außer ihrem knallroten Lippenstift.

Alexis Bondy mag ihre Jeans am liebsten eng geschnitten, ganz skinny.

Ihre Jeans müssen aus dünnem Stretch Denim sein und feine Nähte haben.

Die Jeans sollten casual, aber trotzdem sexy sein.

Das ist auch Alexis Bondys Styling Motto fürs erste Date.

Darum trägt sie Jeans am liebsten.

Dazu ein süßes Top, eine schlichte Jacke und als Upgrade coolen Modeschmuck.

Nie wird Alexis Bondy vergessen, dass die Männer sich vor zu viel Schminke fürchten.

Alexis Bondy ist ein Riesenfan von Modeschmuck. Der ist viel hipper und lustiger.

Echter Schmuck ist ihr oft zu elegant oder zu spießig.

Klar gibt es da auch tolle Teile, aber die muss Alexis sich erst mal leisten können.

Wenn Alexis Bondy ein berufliches Meeting hat, kombiniert sie am liebsten einen schmal geschnittenen, taillierten Blazer zum Tageskleid.

So bleibt Alexis Bondy ihrem Stil treu und wirke trotzdem seriös.

Gepflegte Pumps sind für Sie sehr wichtig.

Alexis Bondy geht abends nie ohne Hut auf eine Party.

Sie hat etliche Modelle, wie Männerhüte, Designermützen oder sogar eine Melone.

Ein klassischer Schnitt hat einen interessanten Look chic aussehen gelassen.

Alexis Bondy liebt es, zu Schoppen.

In den verrücktesten Ländern und Städten der Welt.

Alle begabte Frauen wussten, wie auch Alexis Bondy früh, wo ihre Talente lagen: „Ich will Hure werden.“

Sie bewunderte die menschliche Nacktheit.

Hure sein, das ist für Alexis Bondy kein Opfer, sondern sie hat dadurch die Männer unter Kontrolle und einen splitternackten Körper, der dauernd nach Sex schrie.

Alexis liebte den Sex, mit ihren aufreizenden und animalischen Bewegungen, dem wollüstig gefräßigen Mund und der legendär großen Klitoris.

Da ist er wieder.

Alexis, grau-grün-blauer Raubtierblick.

Der Augenaufschlag: Sehr vielsagend, ein wenig schmutzig.

Dieser rotestmögliche Mund?

Ein Lächeln mit Killergrübchen?

Alexis hat in den Jahren vom sündigen Appeal verloren, der sie nicht nur auf 100 bunten Titelblätter der coolsten Magazine weltweit brachte, sondern auch ins manche Bett, für leidenschaftliche Liebkosungen.

Alexis ist eine doppelte Begabung.

Sie hat Charisma.

Natürlich zeigt Alexis auch die Leidenschaft einer selbstbewussten Frau.

Als Jo K., ein guter Freund von Alexis, sie an einem heißen Julitag in einem Münchener Hotel durch Zufall wiedergesehen hat, hat Alexis

sich, auf den ersten Blick, nicht verändert.

Nicht die Bohne oder so.

Dann fällt Jo K. ihr neuer Kleidungsstil auf.

Früher waren Minirock, knallenge Leggings oder durchsichtige Fummel, wo jeder ihre großen und steifen Nippel sehen konnte, ihre bevorzugten Outfits.

Heute trägt sie lange Kleider.

Gedeckte Farben.

Sittsames Dekolleté.

Zugenommen hat sie auch ein paar Pfund.

Aber sieht geil aus, denkt sich Jo.

In letzter Zeit hatte Alexis sich rargemacht.

Denn sie war in Schanghai, um einmal auszuspannen.

Dank Alexis feministischer und selbstbewusster Lebenseinstellung ist sie die sexistische Frau der Welt. Natürlich bedient sie sich nur eines gewissen Zeitgeists.

Denn Alexis liebt die Art von sexueller, körperbetonter Action, da kann sie ihre Aggressionen herauslassen.

Dieses Auspowern mit einem Mann hat Alexis dem Psychiater erspart.

Manchmal wirkt sie sich selbst morgens im Spiegel, als hätte der Lover sie gestern Nacht mit Wonne durch die Hecke gezogen.

Heute Morgen trägt sie ein beinahe durchsichtiges Sommerkleid, darunter scheint sie splitternackt zu sein.

Ihre enormen Brustwarzen bohren sich durch den dünnen Stoff.

Alexis nippt am Champagnerglas und denkt: „Das hilft meist, den Kater schneller zu vertreiben.“ »Nach dem zweiten Glas Champagner ist Alexis Bondy wieder im Lot.«

Sie steckt sich eine Zigarette an.

Schüttelt cool die Lockenmähne.

Und Alexis denkt: „Aber wer hätte mich mit zwölf Jahren schon ernst genommen?“ Wenn ich gesagt hätte: „Ich will Schauspielerin oder Model werden!“

Alexis Bondy war fünf Jahre alt, als ihre Eltern aus Moskau in die DDR (Deutsche Demokratische Republik) in die Hauptstadt Berlin auswanderten. In der Hauptstadt Berlin hielt ihre Mutter Claire die Familie mit Putzjobs über Wasser.

Alexis Mutter schickte die Tochter zum Tanzunterricht.

Ihr Ego wuchs so schnell, wie ihre Milchzähne rausfielen.

„Ich habe es zeitweise ganz schön wild getrieben“, sagt Alexis Gary, als sie sich an ihre Vergangenheit erinnerten.

Beide sind beim Rauchen und sitzen bequem auf ihrem Sofa. Alexis nippte an ihrem Glas Likör.

Alexis hat die wilden Zeiten hinter sich gelassen. Denn sie hat die Zukunft nicht als „wilde Zeit“ geplant, es werden für sie jetzt die „verrückten Zeiten“ kommen. Das Alter von Alexis hat die aufregenden Lebenserfahrungen mitgenommen und sie wird jetzt nur noch das machen, was sie will.

Mit den Drogen und dem exzessiven Champagner trinken hatte sie schon lange aufgehört. Geblieben sind noch das Rauchen und das Champagner trinken in kleinen Schlückchen.

Aber, das langweilt Alexis mit der Zeit.

Alexis ist eine richtige Leseratte geworden.

In Ihrem Haus hat sie eine riesige Bibliothek.

Sie sammelt kostbare Erstausgaben.

Irgendwie passt alles zusammen, denkt sich Alexis: „Geborgenheit, meine Liebe zu Gary, den sie kennenlernte.“ Und nichts finde ich erotischer, mit Gary die ganze Nacht Sex zu haben. „Es klappt auch eine Woche.“

Alexis Bondy ist schön.

Sie ist klug.

Kess ist sie auch.

Für so manche Männer ist Alexis eine vollkommene Frau

Alexis ist eine Frau mit strengen psychosomatischen Ansichten, sie wird eigenwillig. Wenn es um… geht. Um?

Dennoch wurde Alexis Bondy von den Männern geliebt und nicht nur von den Männern.

Auch von den schnurrenden Frauen mit den glatten, rasierten Muschis.

Findet aber, dass die Männer mitunter schreckliche Snobs sein können.

Ausgesetzte Hunde von der Straße lieben Sie auch.

Auch wenn es kein Mensch sieht, ist Alexis Bondy tatkräftig.

Sie ist gut organisiert und sehr pflichtbewusst.

Alexis bringt ihre Freunde zum Lachen und nicht nur zum brechenden Lachen.

Einfach, indem Alexis sich gibt, wie sie ist.

Viele langweilige Leute sagen, die sie kennen oder auch nicht kennen: Sie ist die aufregendste und leidenschaftlichste, gutaussehende Zicke der Welt.

Also, eine Diva.

Was keinesfalls bedeutet, dass sie sich nicht dennoch wünscht, ihren besessenen Willen durchzusetzen.

Mit wenigen und unwichtigen Ausnahmen abgesehen, kommt sie gut mit den wichtigen Leuten aus.

Denn Alexis Bondy ist attraktiv.

Sehr attraktiv.

Die Versager, auch Nieten, der Gesellschaft nehmen. Nur weil Alexis Bondy schön ist, ist sie dumm.

„Irrtum“, sagen die anderen Intellektuellen.

Alexis Bondy kennt viele Geheimnisse und behält alle für sich.

Sie liebt ihren Job.

Nun ja, meistens.

Alexis ist eine intelligente Frau.

Sie ist Frau, feminin genug, die aus ihren Fehlern lernt.

„Welche?“, fragt sie sich ständig zynisch.

Sie ist aufgeschlossen und dabei auch nachdenklich. Der Sex mit dem eiskalten Schauer fing bei Alexis mit der Missionsstellung an. Klassiker.

Und aufregend mit einem alten Kissen von der Oma unter den fetten Hintern.

Alexis war noch jung und unerfahren.

Aber sie spielte ab und zu beim Ficken mit verschiedenen Beinstellungen, damit er in sie tiefer dringen konnte.

So hatte sie ihre Beine angewinkelt, nach oben gestreckt, wieder angewinkelt und dann wieder nach oben gestreckt.

Und das Ritual ist immer anstrengend für Alexis. Ach so, die Beine um ihn geschlungen kam auch noch. Dann wieder locker abgelegt.

Ein Berg Klamotten, eine Box mit bunten Kosmetika und ein haufenweise wichtiger Kram, den sonst kein anderer braucht.

Doch Alexis Bondy hat nur einen einzigen Koffer.

Für Alexis ein gewaltiges Problem und keine Lösung?

Nicht für Sie, denn Sie hat Köpfchen.

Während Alexis Bondy für ihre Welt immer jemanden hat, der ihre Koffer und Reisetaschen trägt, braucht sie eine clevere Strategie, um alle wichtigen Dinge unterzukriegen.

Und das, ohne dass der Held unter der Last des Reisegepäcks zusammenzubrechen hat.

Alexis Bondy ist Stylistin und von Beruf immer unterwegs.

Sie weiß, wie sie ihren Koffer packt.

Die schweren Sachen nach unten und die leichten Dinge nach oben.

In den Urlaub zu fahren, heißt für Alexis nicht, Ferien vom Style zu machen.

Alexis legt Wert auf gepflegtes Styling.

Denn sie ist der Meinung, dass schließlich kein Mensch wissen kann, welchen Langweiler die Zeit einen trifft. Die Menschen erzählen Alexis Bondy eine Menge.

Klar, Alexis hat ein nettes Gesicht und sie kann gut zuhören.

Im Grunde erzählen sie Alexis so viel, weil sie glauben, Alexis wird ihre Geheimnisse nicht weiterquatschen.

Da sind Sie aber schiefgewickelt.

Frauen machen so etwas nicht, nicht weiterquatschen.

Dann wäre sie keine Frau.

Es würde jede Illusion rauben, die Alexis haben könnte.

Frauen plaudern alles raus.

Alexis Bondy kann quatschen, wenn sie will.

Aber jetzt in diesem Augenblick will sie nicht quatschen.

Alexis stand vom bequemen Liegesofa auf und ging zum offenen Fenster.

Sie seufzte.

Alexis sieht, was der Nachbar mit seinem Garten angestellt hat. Nicht eine einzige Blume ist geblieben.

„Wer weiß, wann der Regen sich verdünnisiert?“, seufzte Alexis und stand auf den Fußspitzen, um sich über die Fensterbank zu beugen.

Frau Emma G., die tonangebende und reichste Frau in diesem Viertel der Stadt, ist zu sehen.

Dafür sorgte Emma schon.

Sie schloss die Tür ihrer Luxuskarosse und trat ganz vorsichtig auf den schmalen Gehweg.

Einen so auffälligen Wagen zu fahren, ist schicklich für Emma G. Nur ein roter, schneller Flitzer wäre noch schlimmer. Glaubten die alten Weiber aus der Nachbarschaft.

Und Emma G. protzte mit ihrem Reichtum, den sie von ihren fünf verstorbenen Männern erbte.

Aber es ist für Emma natürlich, wenn sie sich gut anzieht und ihr anspruchsvolles Leben genießt.

Eine hübsche Frau, jung und sportlich, joggte lässig mit den Kopfhörern in den Ohren vom MP3-Player den Gehweg entlang.

Alexis seufzte, denn sie ist verliebt.

Doch selbst diese Liebe konnte der masochistischen Langsamkeit der menschlichen Denkweise beikommen.

Alexis Bondy ging hinaus, als sie sich ansehend für die anderen Leute gemacht hat, um ins Café zu gehen.

Nicht einmal 10 Minuten später kamen auch schon Freunde dazu.

„Hallo Alexis!“, begrüßten sie alle.

Alexis lächelte und gab allen ein Küsschen auf die eine Wange und dann auf die andere Wange.

Und dann?

Das Ganze noch einmal.

Von ihren Freunden.

Küsschen, Küsschen, Küsschen.

Und noch ein Küsschen.

„Warten Sie“, rief Marc dem Kellner zu, damit alle vom Tisch ihr Getränk bestellen konnten.

Der nette Kellner kassierte noch schnell die Gäste vom Tisch ab und nahm sofort danach die Bestellung auf.

„Ich möchte doch sehr bitten“, rief Nicole den neugierigen Gästen am Nebentisch zu.

Denn sie waren sehr neugierig und belauschten ihre Gespräche mit.

Alexis und die anderen Freunde am Tisch lächelten und neckten die Leute am Nebentisch.

Marc holte Luft und ärgerte sich: „Ich hasse die Leute, die immer und überall ihre krumme Nase stecken müssen.“

Alexis und ihre Freunde fielen heute ganz besonders auf.

Marcs Auto ist in der Werkstatt.

Alexis und ihre Freunde beschlossen, das Café zu verlassen, und bezahlten.

Sie gingen lächelnd zur Tür.

Für Alexis Bondy zog sich der Tag hin.

Der Tag, die Zeit kroch geradezu mörderisch.

Alexis Gedanken isoliert von der Welt liegt sie auf dem Sofa.

So denkt sie an die Männer, Männer, die sie einmal auch geliebt hat.

Sie denkt mit einem leichten ironischen Grinsen im Gesicht an einen alten zahnlosen Obdachlosen, dem sie einmal eine Schachtel Zigaretten schenkte. Zu einer warmen Currywurst hat sie ihn auch eingeladen.

Dennoch freute er sich über die Zigaretten am meisten.

Und wenn Alexis ihm noch eine Flasche Fusel gekauft hätte, dann hätte er sich in sie verliebt.

Nun, allein die französische Sprache, die Alexis auf einem Fremdsprachenkurs sich aneignete, ist für sie die Sprache der Liebe.

Leidenschaftliche Ereignisse und romantische, versaute Worte verschmelzen ineinander. Französische Worte fangen Düfte ein.

Skrupellos täuscht Alexis Bondy die leichtfertigen Männer, die Machos und die Dummköpfe.

Alexis ist dreist genug.

Alexis steht von ihrem Sofa auf und geht zum Fenster.

Ihr Blick verliert sich in der Tiefe zur Straße.

Die Sportwagen und andere Wagen der diversen Klassen stehen auf dem Parkplatz.

Die sadistische Langeweile frisst Alexis Bondy und denkt: „Es muss was passieren!“

Schon als Kind hat Alexis Bondy begriffen, dass allein das Wissen, Selbstbewusstsein und Geld jenen Macht verleihen, die sie aufgrund von Privilegien besitzt.

Alexis Bondy weiß genau, dass, sobald Frauen Meister der Täuschung sind, sie eine Maske anlegen und die Zugehörigkeiten und Identitäten verwischen.

Das heißt für Alexis, eigene Gesetze schaffen und sich Immunität sichern.

Alexis Bondy muss leben, um gesund zu bleiben. Sie weiß auch, dass Wut einen töten kann.

Also muss sie sich davon befreien.

Das verrückte Leben verändert den Lauf der Dinge. Das hat Alexis in ihrem Leben immer wieder festgestellt.

Alexis lacht, als sie daran denkt, wie sie noch mittellos war und einen Kampf mit den Vollidioten aus der Wirtschaft hatte, bis sie den beruflichen Erfolg hatte. Wie heute. Alexis Bondy ist eine brillante, respektvolle und gutaussehende Frau geworden. Für Alexis ist das abenteuerliche Leben ein verrücktes und anspruchsvolles Theater.

Die Zuflucht hat sie immer in ihrer heißen Badewanne gesucht.

Es lag Alexis immer daran, den Männern zu gefallen.

Das gibt sie gern zu.

Die Frauen, wo nicht einmal die Gebärmutter fehlt, folgen schon in ihrer unmoralischen Jugend gern der wunderlichen, sadistischen Neigung, sich auszupolieren.

Am nächsten Morgen begibt sich Alexis zum Schoppen in die Stadt.

Geht aber erst in ein Café, um zu frühstücken.

Im Schuhladen erstehen Sie zwei Paar Damenschuhe. Natürlich elegante Einzelstücke vom Designer.

Das eine Paar Blau und das andere Paar Schwarz.

In der angesagten Kleiderboutique bekommt sie verschiedene Kleider in verschiedenen Farben.

Nach Herzenslust bezahlte Alexis mit der Kreditkarte.

Es gab auch noch Rabatte vom Verkäufer.

Alexis erinnerte sich gern, als verleihen die Erinnerungen der Liebe und die Leidenschaft ihrer Begierde ihren tiefsten Sinn.

Sie ist eine unternehmungslustige Frau.

Weder Misserfolg noch plötzlicher Erfolg halten Alexis Bondy auf oder werfen sie um.

Nie mangelt es ihr an kreativen Ideen oder an geladener Energie.

Wenn Alexis mal auf ihrem steinigen Weg auf ein gewaltiges, stinkendes Hindernis trifft, genügen eine erholsame Nacht und Schlaf.

Alleine.

Wenn es ein lustiges, erstaunliches und ideenreiches Leben für Alexis gibt, mit vollen, unerwarteten Wendungen.

Alexis Bondy lebte in Spanien und in Paris. Sie verliebte sich in einen Mann.

Und danach in das andere Arschloch.

Alexis Bondy führt ja nicht Buch.

Sie empfindet Liebe für die Männer.

Und nicht nur für die Männer.

Alexis liebt auch die Frauen, die sie begehrt.

Sie genießt die Schönheit ihres zarten und enthaarten Körpers. Vorausgesetzt, er oder sie geht einher mit scharfsinnigem Esprit und ausgesuchter Konversation.

Alexis ist der Auffassung, wenn es zwischen Frau und Mann oder Frau und Frau um Liebe geht, kann der eiskalte Betrug nur wechselseitig sein.

Jeder verliert sich.

Jeder gewinnt zugleich.

Alexis grinst und denkt: „Das leidenschaftliche Vergnügen des unersättlichen Augenblicks ist immer unschuldig.“

Alexis Bondy ist unbeständig.

Sie ist freiheitsliebend.

Sie hat die Eleganz.

Alexis schöpft ihr Glück aus der Augenblicklichkeit und Vergänglichkeit. Sie kann aber salzige Tränen und Leid nicht immer verhindern.

Alexis kennt den stechenden Schmerz mancher Trennungen.

Die Zeit des Glücks ist für Alexis Bondy zeitlos.

Solange die Zeit auch sein mag.

Sie setzt sich zusammen aus einer nie abreißenden Folge von schmeckenden Genüssen.

Sich lieben, denkt Alexis, heißt vielleicht einfach sich wiederfinden.

Aber die wahre Liebe ist der Sinnenlust fremd, denn die Liebe kann erst jenseits der Sinneslust entstehen.

Und wenn sie entsteht, dann ist sie unglaublich unsterblich. Alles andere ist allein Einbildung, denkt Alexis. Infolgedessen war es ein durchaus gut gelaunter Mann, der Danilo L., der ein paar Tage später mit Alexis Bondy im Kaufhaus zusammentraf.

Danilo L. war auch sonst: Ein vor Selbstbewusstsein strotzender süßer Liebhaber, empfand Alexis, der an diesem Abend sie im Halbdunkel eines Hotelzimmers zum sexuellen Träumen brachte.

Und nicht nur zum Träumen.

Wie die meisten von Danilo L’s Frauen verheiratet waren, war Alexis eine Ausnahme ohne Trauschein. Dennoch machte er auch diesmal keine Ausnahme, indem er Alexis, wie auch die anderen Frauen, niemals bei sich zu Hause empfing oder von deren Frauen zu sich nach Hause einladen ließ.

„Nun?“, fragte Alexis Bondy.

Damit verletzte sie zum ersten Mal die spektakuläre Regel, an die sie sich bislang gehalten hatte, nach dem leidenschaftlichen und unmoralischen Säfteaustausch niemals als Erste zu reden.

„Nun was, Alexis?“, erwidert Danilo mit einem fordernden Lächeln der geheimnisvollen sexuellen Lüste.

„Was hältst du davon?“, belehrte Alexis zu Wissen und bestätigte mit diesem gefühlvollen Gieren nach Reden, dass eine ungewohnte Erregung Besitz von ihr ergriffen hatte.

„Was willst du, Alexis?“, fragte Danilo nervend.

„Na ja.“ „Wie findest du meinen Duft, das Parfüm auf meiner Haut?“, erwiderte sie, um von Danilo verstanden zu werden.

Alexis schmiegt sich splitternackt an ihren splitternackten Danilo, der sich nicht von ihr abwandte.

Er liebkoste ihre harten Nippel, die auch schon vor Gier standen, und beschnupperte ihre prallen Brüste vor sinnlicher Erregung.

Alexis küsste und schmeckte mit ihren Lippen sein Gesicht und den Hals.

Wohlwollend betrachteten beide ihre anmutigen Körper und vergaßen darüber einen Augenblick lang die Zeit.

Den zarten Duft des Parfüms an ihren Stellen des Körpers bemerkte er ständig berauschend, dennoch nicht sagend zu Alexis.

Ein Gefühl überkam Danilo, das mit einem ständigen Verlangen zu tun hatte.

Dafür war Alexis dankbar und sie war stolz auf ihren Danilo.

Eine Frau, die Danilo L. nicht näher kannte, hätte von ihm behauptet, dass sein sonstiges Verhalten dem eines Machos entsprach.

Und zugleich machte Danilo L. den Eindruck, er sei noch unreif.

Die Frau, die ihn dagegen besser kannte, wäre wohl eher zu der Annahme gelangt, dass Danilo L. die Frauen umgarnt.

Alexis Bondy, die nicht wissen konnte, welche Gedanken ihrem Danilo durch den Kopf gingen, führte gut gelaunt den Tag zu Ende.

Über das markante Gesicht von Danilo L. fiel ein Schatten. Wie Bruno H. das erste Mal seinen Schwanz in die nasse Votze seiner attraktiven älteren Lehrerin steckte. Ein Freund erzählt… Immer, wenn Bruno die Langeweile erdrückte, besorgte er sich in regelmäßigen Abständen in einem Sexshop bunte Pornohefte. Erst kaufte ich mir nur zwei Hefte. Im Laufe der Zeit wurden es dann immer mehr und bald besaß ich mehr als 30 Fickheftchen. Mindestens. Täglich schaute ich in meinem Bett die geilen Heftchen an. Eifrig rieb ich mir dabei meinen dicken, geilen Schwanz. Während ich die geilen und großen Titten und fetten Ärsche der Frauen bewunderte, die schamlos ihren nackten Körper zeigten, kam es mir einmal. Und später noch einmal. Und noch einmal. Geil wichste ich bei den Bildern der heißen Frauen, die hemmungslos in Mund, Arsch und Fotze gefickt wurden. Von hinten bekamen sie einen dicken Schwanz in den Arsch geschoben, während sie von vorne die Schwänze zum Lutschen bearbeiteten. Die Männer scheuten auch nicht davor zurück, die geilen Frauen gleichzeitig in Arsch und Fotze zu ficken. In allen möglichen Stellungen wurden die Weibchen durchgevögelt, wurden geleckt oder durften lecken. Bei all dieser Fickerei konnte man immer gut die feuchten und rasierten Votzen und engen Arschlöcher der Frauen sehen. Kein Wunder, dass ich mir bei diesem geilen Anblick einen von der Stange wichste und dabei alles um mich vergaß. Es war an einem Sommer vor etlichen Jahren, ich war auf einer Klassenfahrt nach Kanada. Meine Eltern und meine Schwester blieben zu Hause. Sie langweilten sich nicht bei der Gartenarbeit. Meine Lehrerin begleitet unsere Klasse für die Zeit. Sie wohnte nicht bei mir im Ort. Meine Biologielehrerin war schon eine imposante Erscheinung. Zwar recht füllig. Natürlich mit einem enormen Arsch und riesengroßen Titten. Sie trug immer offene Schuhe mit Haken. Ihr Alter reicht so an die 29-35, verheiratet war sie mit einem Professor. Der Höhepunkt ihres jeden Erscheinens waren ihre tief ausgeschnittenen Blusen und Pullover. Eine Augenweide für jeden Mann. Natürlich auch für mich. Ein absoluter Hingucker für mich. Es war an einem Abend und wir hielten uns im Hotelzimmer auf. Natürlich mit meinen Lieblingslektüren. Plötzlich stand meine Lehrerin vor mir, als sie leise in mein Hotelzimmer kam. Mir stand es auch, und zwar ziemlich heftig unter meinem Bademantel. Überrascht sah sie mich über den Pornos hängen und wichsen. „Hallo!“, rief sie. Ängstlich schreckte ich auf und nahm meine Hand von der dicken, steifen Latte. Mein Gesicht wurde knallrot und ich brachte keinen Ton heraus. „Was tust du da und was sind das für Bücher?“, fragte sie, obwohl sie es sich schon denken konnte, und nahm sich eines vom Bett. Eine rassige Frau mit langem schwarzen Haar lachte sie von der Titelseite an. Die Frau saß auf einem Mann und fickte sich dessen Hammer in ihr enges Arschloch, während sie ihre roten Fotzenlippen weit auseinanderriss. Neugierig blätterte meine Biologielehrerin das Pornoheft durch, das keine Schulbücher aus dem Biologieunterricht waren, und betrachtete dabei die geilen Bilder der fickenden Pärchen. Vor allem fiel ihr Blick auf die dicken Schwänze der Männer, die die Frauen in all ihre Löcher gestopft bekamen. Zuerst durften die Frauen an den dicken Schwänzen saugen, bevor sie dann in ihre nassen Votzen und engen Arschlöcher gebohrt bekamen. Ich, der immer noch Rot im Gesicht war, schaute zu, wie meine Lehrerin mit zunehmender Erregung die Pornohefte durchblätterte. „Meine Muschi wird ja ganz feucht von den Heftchen“, sagte sie zu mir, als sie spürte, wie ihre Fotzensäfte zu fließen begannen. Geil wie sie war, legte sie das Fickheftchen zur Seite und öffnete ihren schwarzen Rock. Knopf für Knopf sah ich mehr von ihr. Zuerst erkannte ich den schwarzen BH, der ihre mächtigen Titten stützte. Er war mit weißen Spitzen verziert und leicht durchsichtig, sodass ich gut die dunklen Brustwarzen erkennen konnte. Als meine Biolehrerin beim untersten Knopf angekommen war, schlug sie den Rock ab. Darunter trug sie lange, schwarze Netzstrümpfe und einen weißen Schlüpfer, aus dem einige vorwitzige Schamhaare herauslugten. Gebannt schaute ich auf das schwarze Höschen, als meine Lehrerin es bis zu ihren Knien herabzog. Nun konnte ich ihre glattrasierten Schamlippen sehen. Deutlich konnte ich ihre rote Spalte unter dem schwarzen Fotzenbusch erkennen. Mein Scham wich plötzlich meiner wachsenden Neugier auf die Fotze meiner Biologielehrerin, die meine Hand nahm und auf ihre feuchte Votze legte. „Spüre nur, wie feucht ich schon bin“, meinte sie und drückte daraufhin meinen Kopf gegen ihre Schamlippen. „Komm und leck mich“, bat sie wollüstig, und ein Schauer ging durch ihren Körper, als ich meine Zunge an ihren gossen Schamlippen platzierte. Gierig schleckte ich an der feuchten Muschi meiner Lehrerin. Mit meiner Zunge streichelte ich über ihre großen Schamlippen und roch dabei das süße Parfüm ihrer nassen Fotze. „Komm auf den Punkt", stöhnte meine Lehrerin, und ich wusste sofort, was sie wollte. Mit meiner Zunge suchte ich nach ihrem Kitzler, den ich eifrig leckte, als ich ihn fand. Immer geschickter spielte ich mit meiner Zunge an ihrem Lustknopf, bis es ihr kam. „Oh Gott … Ich koooomme…“, hauchte sie ganz leise, als sie zur Auslösung kam und mein Gesicht mit ihrem Fotzensaft überströmte. Meine Lehrerin schaute nach unten in mein glückliches Gesicht, das von ihrem Mösensaft eingesaut war. „Herrlich Melissa“, sagte ich nur und strahlte sie an. „Zieh deinen Bademantel aus, oder willst du jetzt duschen!“, forderte sie mich auf, dem ich auch sofort nachkam. Meine Lehrerin sah erfreut, dass mein Schwanz noch immer ganz steif war. Sie kniete sich vor mich nieder und rieb meine Latte, was mich zum Stöhnen brachte, bevor sie ihn in ihrem Mund verschwinden ließ. „Ooooooh… geil“, ächzte ich, als ich den warmen, weichen Mund meiner Biolehrerin um den Schaft spürte. Einfühlsam saugte sie an meinem Rohr, während sie es sich mit der einen Hand selbst besorgte. Ihre Lippen presste sie fest um meinen Riemen, während sie mit ihrer Zunge um meine Eichel kreiste. Diese ungekannten Reize waren einfach zu viel für mich. „Mir kommt… es“, stöhnte ich und zog rasch meinen Schwanz aus ihrem Mund und schon spritzte die Sahne durch die Luft und klatschte auf ihr Gesicht. Ich stand auf den Zehenspitzen vor Lust und hielt meinen zuckenden Schwanz in der Hand, während ich meine Samenladung auf dem Antlitz meiner Tante verteilte. Tief befriedigt stand ich nun in meinem Hotelzimmer und schaute auf das Gesicht meiner Biolehrerin, die ich mit meiner heißen Spermasahne, eingesaut hatte. Lächelnd verrieb sie die breiige Flüssigkeit in ihrem Gesicht. Als sie wieder aufstand, drückte sie mir einen feuchten Kuss auf die Wange. „Na dein Pimmel hängt ja böse da“, stellte sie fest, als sie auf den erschlafften Schwanz sah. „Komm, lass uns ein paar von deinen versauten Heften anschauen, bis dein Rohr wieder schön steif ist, und dann darfst du mir deinen Riemen bis zum Anschlag in mein Arschloch schieben.“ Meine Biolehrerin blieb ausgezogen. Ich konnte mich kaum sattsehen an ihren nackten, großen Titten mit den steifen, kirschroten Nippeln. „Darf ich sie dann so richtig ficken?“, fragte ich und mich dann neben sie legte, die eines der Pornohefte vom Stapel nahm und zwischen uns aufschlug. „Ja dann darfst du mich richtig durchvögeln, aber leise, dass die anderen nichts mitbekommen“, versprach sie mir noch einmal und betrachtete erregt die Bilder der ersten Fotostory. Ein kräftig gebauter Mann trieb es dort mit einem vollbusigen Stubenmädchen. Zuerst lag das Mädchen in der 69-Stellung auf dem Mann und saugte an seinem dicken Schwanz. Während dieser seine Zunge in ihr feuchtes Paradies steckte, um danach von der Seite seinen dicken, harten Schwanz in ihre enge Arschvotze zu bekommen. Geil wurde das Stubenmädchen in allen möglichen Stellungen gefickt, bevor sie die weiße Sahne in ihr Gesicht gewichst bekam. „Hat der Kerl aber einen prächtigen Schwanz!“, seufzte meine Lehrerin, die mit ihrer Hand durch ihre rote, feuchte Ritze fuhr. „Da wird man ja ganz fickrig.“ „Komm! Blättere schnell weiter!“, sagte sie erwartungsvoll. Ich blätterte weiter und sah die geilen Bilder einer rassigen Rothaarigen, die ihren nackten Körper schamlos zur Schau stellte. Geil hob sie ihre Möpse hoch und zeigte sie dem Betrachter. Auch ihren knackigen Arsch zeigte sie her. Dabei zog sie ihre Arschbacken schön weit auseinander, sodass man auch ihre Arschrosette und ihr Vötzchen gut sehen konnte. „Hat das Weib einen geilen Arsch?“, lechzte ich, als ich die scharfen Rundungen betrachtete. „Na dann schau dir mal meinen an“, meinte sie lächelnd und erwartungsvoll und stellte sich wie die Frau im Heft vor mich hin. Ganz weit zog auch sie ihre Arschbacken auseinander und zeigte sich so mir. „Bist du geil, Lehrerin?“, musste ich gestehen. Ich konnte mich nicht zurückhalten und fuhr mit einer Hand über ihren prallen Arsch und ertastete ihr Arschloch. „Leck ruhig mal meine Arschrosette, wenn du willst!“, erlaubte sie mir. „Oh ja gerne, Melissa“, dankte ich und versenkte meinen Kopf in ihre Arschkerbe. Ich schleckte gierig mit meiner Zunge über ihren Hintern und benetzte ihren After mit meinem Speichel. Dann legten wir uns beide wieder auf das Bett und Melissa nahm ein neues Heft vom Stapel. „Fick mich fest in den Arsch“, stand auf der Titelseite, auf der eine Frau in der Hundestellung zu sehen war. Hinter ihr kniete ein Mann, der gerade seinen Schwanz in ihren Arsch bohrte, während sie ihre nasse Votze wichste. „Oh geil, Arschficken!“, rief meine Lehrerin, als sie das sah. Erregt blätterte sie das Heft durch, in dem die Mädchen in einer Tour in den Arsch gefickt wurden. Auch ich rieb meinen steifen Schwanz und betrachtete das Bild, auf dem ein Mann erschöpft seine weiße Soße auf das braune Arschloch der Frau wichste. „Weißt du, was mich noch geiler macht?“, fragte sie. „Nein, was, Lehrerin?“, fragte ich nach. „Das ist, wenn eine Frau von drei Kerlen gleichzeitig durchgefickt wird, hast du so was auch da?“, erwiderte sie. „Natürlich“, sagte ich stolz, und kramte ein Porno mit dem Titel „Wet Cunts“ heraus und schlug es in der Mitte auf. Dort war eine Frau mit drei Männern zu sehen. Ein Mann lag unter ihr und fickte sie von unten mit seinem dicken Schwanz in die feuchte Fotze. Ein anderer nahm sie von hinten und rammte ihr seinen Dorn in ihr enges Arschloch, während der Dritte sie in ihre versaute Mundfotze fickte. „Ja, das macht mich an!“, lechzte meine Lehrerin, die sich nun schneller mit dem Mittelfinger in ihre feuchte Grotte fickte. Neugierig blätterte sie weiter, bis die Frau vor den drei Männern kniete, die ihre Samenladung auf ihr Gesicht wichsten. Zum Schluss lächelte die Frau in die Kamera über und über, mit Sperma verschmiert. „So möchte ich auch einmal voll gewichst werden!“, gestand sie mir und blätterte weiter. „Weißt du, was ich einmal gerne möchte!“, sagte ich zu meiner Freundin und griff mir einen anderen Porno mit einer nackten schwangeren Frau darauf. „Einmal eine Schwangere ficken.“ „Das wäre geil“, meinte ich und betrachtete das Heft, in dem die schwangeren Frauen mit ihren dicken Bäuchen und mächtigen Möpsen ordentlich von den Männern gefickt wurden. Dann blätterten wir weitere Fickheftchen durch, in denen die Frauen immer wieder geil gefickt wurden. Ich betrachtete mir die strammen Ärsche und geilen Titten der Weiber und blickte dann auf die blutrote Votze meiner Freundin. Ich hatte jetzt nur noch den einen Wunsch, nämlich meinen steifen, harten Schwanz in die warme, weiche Votze von meiner Lehrerin zu stecken, und so stellte ich mich direkt zwischen ihre Beine und wichste meinen Schwanz. „Darf ich dich jetzt ficken, Melissa!“, fragte ich mit zittriger Stimme und Melissa antwortete nur mit einem kurzen „Ja, Süßer.“ „Komm und fick mich!“, fordert sie ihn auf. Sofort legte ich mich auf meine Freundin, die mir half, meinen harten Schwanz einzuführen. Ganz langsam drang ich in sie ein. Ich spürte ihre warme, weiche Votze, wie sie zärtlich meinen Schaft drückte. Dann steckte ich ganz tief in ihr und verharrte für einen kurzen Moment. Doch dann begann, ich zuzustoßen. Wie ein wildes Tier stieß ich meiner Lehrerin meinen dicken Schwanz in ihre feuchte Votze. Wild pumpend lag ich auf ihr und saugte an ihren dicken Brüsten. Gierig fickte ich den dicken Schwanz in ihren feuchten Liebestunnel. Ich stieß so ungestüm zu, dass es Melissa schon nach wenigen Stößen kam. Sie begann laut zu stöhnen. Ihr ganzer Körper erbebte und ihre Votze begann wild zu zucken und meinen Schwanz zu kneten. Das brachte auch mich zur Auslösung und stöhnend spritzte ich meiner Tante den heißen Samensaft bis zum Überlaufen in die nasse und leckende Votze. Befriedigt küssten wir uns beiden nach dem kurzen, aber harten Fick, bevor wir wieder aufstanden und ich meinen Schwanz aus ihrem triefenden Loch zog.

 

Kapitel 3

Cindy, eine Freundin von Alexis Bondy, hat oft violette und rote Flecken um ihre Augen. Ihre ganze Haut am Körper ist bleich. Bleich wie weiße Kreide. Cindy erzählt gerne Geschichten mit vollem Enthusiasmus. Überhaupt hat sie zu manchen Männern ein entspanntes Verhältnis, mit ihrem zarten und empfindlichen, splitternackten Körper.

Bei jedem leidenschaftlichen Kuss ist Cindy ein Glücksbringer.

Der aggressive Neid der anderen hochnäsigen und egozentrischen Frauen steht denen auf ihrer Stirn geschrieben.

Doch Cindy ist eine selbstbewusste Frau mit Charisma und legt ihr charmantes Lächeln auf und sagt: „Dumm“ und „Dümmer“ geht es nicht.“

Es gibt Kleinigkeiten, mit denen eine Frau jeden Mann aus ihrem verrückten Leben vergrault.

Ob beabsichtigt.

Oder ohne jegliche Absicht.

„Aber, wer weiß das schon?“, fragt sich Alexis.

So braucht sie ihr Gewissen nicht überbeanspruchen, wenn es nicht geklappt hat.

Diesmal ging es um eine unmoralische Wette unter Freundinnen.

Svenja L. hatte zehn Tage.

Eine Wette zu gewinnen oder zu verlieren.

Svenja L., eine Freundin, die Alexis Bondy nicht besonders mag, denn sie war eine kleine Psychopathin,

Also sucht sich Svenja L. einen ahnungslosen, attraktiven Mann, der sich von ihr schnell um den Finger wickeln lässt.

Dennoch, auch gleich wieder vergrätzen lässt.

Als Versuchsobjekt wählte Svenja L. den eingebildeten Frauenhelden Simon Y.

Ausgerechnet Simon Y. hat gerade seinen Chef und Freund um einen hohen Einsatz gewettet.

Dass er innerhalb von zehn Tagen das Herz und die Liebe jeder X-beliebigen Frau gewinnen kann.

Aber was kann doch alles in den zehn Tagen passieren, wenn die Frauen und der Mann den gleichen Plan, fast den gleichen Plan, und die Wette haben?

„Es sind nur andere (gefährliche, manchmal auch tödliche) Strategien“, denkt sich Alexis Bondy.

Nach der ganzen Aufregung und Panikmacherei mit ihren verrückten Freundinnen beschließt Alexis Bondy, sich im Nebelparadies zu entspannen.

Ein sinnliches Vergnügen für Alexis im orientalischen Hamam ist für sie das größte Abenteuer.

Alexis Bondy träumt vor sich hin, mit halb geschlossenen Augen.

Dabei erkennt sie schemenhaft durch Dampf und Dämmerlicht die vorbeihuschenden halbnackten Menschen.

Ein leises Gemurmel vermischt sich mit klassisch türkischen Flöten und Lautenmusik.

Dazwischen ertönt eine Trommel, die für die Türken eine Daburka ist.

Plötzlich, leicht erwacht, fragte sich Alexis: „Wie lange liege ich schon hier auf dem angenehm glatten und feuchtwarmen Marmorblock?“ Stunden?

Alexis sieht einen Nabelstein. „Göbektasi“ nennen Türken die meist achteckige Erhebung mitten im Schwitzraum, die den Körper langsam um ein halbes bis ein Grad erwärmt.

Vor einer unendlichen Weile, vor langer, langer Zeit, so kommt es Alexis vor, hatte sie im Hamam in einer gemütlichen Nische mit Kissen, Ornamenten mit Blumen, vergoldetem Spiegel und einem plätschernden Zimmerbrunnen zur Begrüßung ein Glas Tee geschlürft.

Von dort holte Alexis Unmut ab, seines Amtes „Tellak“, auf Deutsch „Bademeister“.

Rasch und mit gemischten Gefühlen zog sie sich um.

Abenteuerlich und witzig, in ein knappes, rotweiß kariertes Leinentuch eingehüllt.

Das „Pestemal“ führte Alexis nach kurzer Dusche in eine duftende Dampfecke.

Sollte Alexis Lust verspüren, konnte sie sich in dieser Nische mit Kristallsalzen das Gesicht und das Dekolleté peelen.

Oder sie konnte sich nur vom Aroma betören lassen.

Unmut hatte Alexis bei empfindlicher Haut geraten, sich nicht zu peelen.

„Gut“, dachte sich Alexis und nickte nur verstanden.

Wie ein himmlischer guter Geist erschien Unmut Minuten später wieder und brachte sie zum Nabelstein.

Erwartungsvoll legte sich die bezaubernde und immer, fast immer, lächelnde Alexis auf den Rücken.

Das kannte sie schon, von ihren erotischen und leidenschaftlichen Entspannungsaktionen.

Aber unterschiedliche warme Wassermassen aus großen Kupferschalen schwappten über sie.

Erst über die Hände und dann das Amen.

Aber dann!

Dann über den ganzen Körper.

Bei der folgenden beruhigen Kopfmassage und der erholsamen Beinmassage begann Alexis, allmählich lockerzulassen.

Nach weiteren wohligen Güssen glaubte Alexis Bondy, auf dem Stein zu zerfließen, sich aufzulösen.

Alexis verlor jegliches Gefühl.

Alexis Bondy, eine intellektuelle Frau, hat in einem Buch gelesen, dass sich Mark T. sicher war.

Als Vorlage für den Himmel diente Gott Mauritius, die Insel im Indischen Ozean.

Alexis liebte die Morgenspaziergänge.

Meditation und Yoga im großen Hotel, im Süden von Mauritius, machen seinen Namen.

Im Sanskrit bedeuten die Worte Shanti und Ananda Friede und Glückseligkeit.

Alexis bevorzugte mehr, vielmehr Action, und konnte sich beim Tennis, Windsurfen, Wasserski, Segeln oder Golfen verausgaben.

Für Alexis ein Lebensstil der Sinne. Mauritius.

Am nächsten Morgen machte Alexis einen ihrer beliebten Spaziergänge in der grünen Botanik.

Die Pferde sahen ihr neugierig nach und waren bestimmt davon überzeugt, dass Menschen nicht ganz dicht waren oder sind, als Alexis ganz laut „Juuuhuuuuu!“ in die Botanik schrie.

Alexis durchstreifte die grünen, saftigen und bunten Wiesen von Mauritius.

Alexis Bondy denkt oft an ihre Großmutter, die einmal zu Alexis sagte: „Alexis sei ungeduldig gegenüber der himmlischen Ruhe.“

Heute merkte Alexis, dass es eine treffende Beschreibung war.

Zwei kläffende Hunde waren überrascht, als Alexis in die lange von Bäumen gesäumte Zufahrt zum Hotel zuging.

Zwei Freundinnen nahmen den gleichen Zugang ins Hotel und lächelten Alexis zu.

„Ich nehme den Fahrstuhl.“ „Wollen ihr mit?“, sagte Alexis.

„Wir müssen in den Dritten“, erwiderten beide netten Freundinnen.

„Das passt doch, ich fahre auf die vierte Etage“, sagte Alexis.

Alexis öffnete die Tür vom Hotelzimmer. Ging hinein, wirft ihre Schuhe beim Ausziehen wahllos in das Zimmer und schmeißt sich lässig auf die Liegecouch aus schwarzem Leder.

Sie ist kaputt.

Alexis ist geschafft.

Schließt ihre Augen und nickt sogar für einige Minuten ein. Ihre Gedanken rasten.

Plötzlich schreckte Alexis aus ihren scharfsichtigen Gedanken auf und es kam in ihren Sinn, wie ihr meistens etwas in den Sinn kam.

Es sprang ihr regelrecht in den Kopf.

Alexis packte ihre Sachen in den Koffer, checkte aus und reiste noch heute ab.

Die Freunde von Alexis Bondy hielten Ihre Abwesenheit für kurz.

Keiner dachte daran, mit Alexis zu sprechen.

Die Worte würden aus einem unverständlichen Brei aus missverstandenen Lauten bestehen.

Dennoch stritten die aufgewühlten Freundinnen mit Alexis über die Ursachen ihres unberechtigten Streits.

Woher, fragte sich Alexis, konnte es zu so einem überreichlichen Missverständnis kommen?

Marc erklärte, dass die anderen glauben, sie würde sich durch ihre Reisen ins Ausland von ihren Freunden entfernen wollen.

Alexis blieb schweigsam, reglos, der geschockte Blick erlosch, trüb und stumpf, wie eine alte muffelnde und ungenießbare Apfelschorle.

Verena, eine junge Frau aus dem Getto, lief an schönen Gärten und Lusthäusern vorbei.

Auf dem Weg trifft sie auf Alexis und ihre amüsanten Freundinnen.

Die auf ihren Stühlen in einer Cafépromenade saßen und ihren Kaffee schlürften.

Verena sitzt sonst, eigentlich immer, auf ihrem schmuddeligen Bettgestell, in ihrem Getto der Stadt.

Eine Schwarze Katze kommt manchmal vorbei, um Verena zu besuchen.

Manchmal, wenn Verena die schwarze Katze im Arm hielt, ist sie umgeben von fünf oder sechs weiteren Katzen.

Die anderen Penner aus dem Getto nannten sie immer die Hexe mit ihrem Katzengeflüster.

Es war schon unheimlich für die anderen Penner.

Verena drückte sich stumpfsinnig in eine Ecke der Cafépromenade.

Ihr Taschentuch an der Nase, um ihr schmutziges Gesicht zu verdecken.

Sie hört, wie jemand abwechselnd über sie lacht.

Verena weiß nicht, ob sie weinen, singen oder laut schreien soll oder auf einen Tisch schlägt.

Doch ihr ist alles gleichgültig, denn sie hat Hunger und Durst.

Plötzlich steht Alexis auf und geht zum Oberkellner, um etwas zu bestellen.

Dann kam sie mit etwas zu trinken und zu essen aus dem Café.

Alexis Bondy steuert ihr Ziel auf das hungrige Mädchen und reicht ihr den wohlschmeckenden Kakao und ein Stück Kuchen zu.

Das Mädchen Verena war sehr verwirrt und erschrocken.

Denn sie hätte nie gedacht, dass so eine zickige und arrogante Frau ihr etwas zu essen gibt.

Alexis konnte sogar nett sein.

Verena verströmte einen stechenden Geruch wie aus einer Mülltonne, stellte Alexis fest.

Daraufhin machte Alexis der hilflosen Verena den Vorschlag, mit zu ihr nach Hause zu kommen, um zu baden.

Für den kommenden Abend meldete sich Alexis von ihren Freunden ab, um sich mit Verena, dem Mädchen aus dem Getto, zu beschäftigen.

Kaum bei Alexis zu Hause angekommen, versinkt das Mädchen in den Schlaf, als sie sich das Sofa betrachtete und es zum Kuscheln eingeladen hatte.

Eine betörend schöne Frau, in einem Altkleidersack verpackt, stellte Alexis fest, als sie Verena beim Schlafen beobachtete.

Dann ließ Alexis schon mal das Badewasser in die Wanne ein. Dazu gibt sie ihre schönsten Düfte der Sinne.

Verena erwacht und erblickt einen Raum, wo sie sich wie eine Prinzessin fühlt.

Sie hat einmal von einem Aschenpudel gehört, dem ging es auch nicht gut.

Es ging Aschenpudel beschissen.

Mit leisen Schritten näherte Verena sich dem Badezimmer, wo Alexis alles für Verenas Bad vorbereitete.

Freundlich, dennoch zurückhaltend, bat Alexis Verena, ins Badezimmer zu kommen.

Verena lässt sich sprachlos auf dem Rand der Badewanne nieder.

Während Verena vor sich hinmurmelt, sagte Alexis, dass sie schon ihre stinkenden Klamotten ausziehen müsste, um zu baden.

Es waren unbekannte Worte, die Verena von Alexis hörte.

Es waren seltsame und zarte Worte, die Verena in Vertrautheit einhüllen.

Dabei bekam sie ein gutes und beruhigendes Gefühl.

Plötzlich spricht Verena, als sie in der wohlriechenden Wanne saß, lange. Sehr lange über ihr Leben.

Alexis setzt sich vor die Tür und hört zu.

Sie war von Verenas Leben wie gelähmt.

Alexis begreift nicht, wie ihr geschah.

Alexis Bondy hört in ihrer Wohnung die spannendste Geschichte der Welt.

Verena kam nur mit einem Badetuch aus dem Badezimmer, beugte sich über Alexis, küsste sie auf die Stirn und legte sich wieder auf das Sofa.

Unmittelbar darauf schläft sie wieder ein.

Am nächsten Morgen kommt Verena an Alexis Bett. Ohne Worte legt Verena sich zu Alexis ins Bett.

Wem könnte Alexis ihre Begegnung mit Verena, einem Mädchen aus dem Getto, erzählen, dachte Alexis?

Sie behielt Verena bei sich, um ihr ein wenig mehr Halt zu geben.

Die Lust, von Alexis zu lernen, wurde bei Verena immer stärker. Sie beobachtete Alexis aufmerksam. Alexis war für Verena ein großer, runder, in vielen Facetten geschliffener Kristall.

Der Verena ihre Aufmerksamkeit fesselte.

Sechs Wochen nach dieser Begegnung kosteten beide ihr Leben so richtig aus.

Sie lernten sich kennen und zwei Welten prallten aufeinander.

Alexis Bondy interessierte sich für Verena, und das gleiche passierte auch bei Verena, die sich für Alexis zickige Leben interessierte.

Denn Alexis erreichte alles und bekam auch alles, was sie nur wollte.

Alexis öffnete das Fenster, um zu sehen, was für Kinder auf der Straße so einen Krach machen.

Die blendenden Strahlen der Sonne treffen auf das Gesicht von Alexis.

Alle Kinder auf der Straße lachen und kreischen, als würden Tiere abgeschlachtet.

Verena macht sich über Alexis lustig, sie ist bestürzt und kurz davor, vor Freude in Tränen auszubrechen. Dennoch schloss Alexis Verena zärtlich in den Armen, als sie Verenas innigen Gefühlsausbruch bemerkte.

Verena erinnerte sich, als sie am Esstisch saß, wie sie als Kind zum ersten Mal Besteck benutzte.

Es gab einen hölzernen Löffel, womit sie die dünne Suppe löffelte.

Ihre Eltern hatten nicht viel Geld.

Und bis vor einiger Zeit hatte sich nichts geändert. Denn auf den Straßen im Getto gab es nur kleine Portionen zu essen, die sie mit den Händen aß, und manchmal auch einen Apfel.

Das Getränk gab es weder aus dem Glas noch aus der Flasche vom Supermarkt, wie aus dem Becher. Zu trinken gab es aus irgendeiner Regenwassertonne.

Manchmal wurde das Wasser auch abgekocht.

Der Hunger verhalf Verena zu beschönigenden Träumen, in denen sie an einem reichlich gedeckten Tisch ihren nagenden Hunger stillte.

Auch wenn ihre Eltern trotz eines Jobs wenig Geld zur Verfügung hatten, legten sie viel Wert auf eine Schulbildung für Verena.

In der Schule machte Verena große Fortschritte, sodass sie jedes Schuljahr mit Erfolg bestanden hatte.

Es gab dann immer ein Festessen, wenn Verena mit dem Zeugnis nach Hause kam.

Der Vater besorgte von einem Bauern Koteletts oder einige Hähnchenteile.

Verena dachte immer daran, dass das Elend bald ein Ende hat.

Plötzlich wirft Verena sich Alexis an den Hals und bricht in Tränen aus. Alexis weint mit ihr.

Darauf packt Alexis Verena einige stark beschmutzte und streng riechende Kleidungsstücke in eine Mülltüte.

Alexis beschloss, mit Verena shoppen zu gehen, um ihr neue Kleidung zu besorgen.

Aber zuerst nahm sie Verena bei der Hand und führte sie zu ihrem vollen Kleiderschrank.

Dort sollte Verena sich etwas Passendes zum Anziehen heraussuchen.

Verena empfindete eine unaussprechliche Freude und sie konnte ihre Gefühle nicht einordnen.

Sie wusste nicht, was mit ihr in den Tagen passierte.

Alexis bemerkte, dass Verena eine sehr schöne und begabte Frau ist.

Sie fragte sich, was so eine Frau im Getto zu suchen hatte oder warum sie keinen Mann aus diesem Getto holte.

Die Wahrheit ist wahr: dass Verena mit den Männern nicht die besten Erfahrungen machte.

Besonders wenn eine Frau aus dem Getto kommt. Verena sollte sich prostituieren.

Alexis wusste aber, dass es auch andere Männer mit Herz und Gefühlen gibt.

Die leider nicht aus dem Getto kommen und sich nicht im Getto bewegen.

Trotzdem ist Alexis von Verena sehr beeindruckt und findet Verena strahlend schön.

Dennoch war Verena von dem Luxus eingeschüchtert und kaum mit der Welt von Alexis Bondy und den Sitten der anderen Gesellschaft vertraut.

Das erste, was Verena im großen Spiegel bemerkte, ist, dass sie sich in diesem Leben gut zurechtfinden wird.

Alexis und Verena amüsierten sich mit den Designerklamotten aus dem Schrank und probierten fast alle an.

Alexis half Verena mit den langen blonden Haaren.

Sie kamen sich beide vor wie zwei Freundinnen, die sich schon lange kannten.

Schallendes Gelächter dröhnte durch die ganze Wohnung.

Lange hatte Verena nicht mehr so gelacht wie mit Alexis.

Alexis schenkt Verena eine Perlenkette.

Nach der Schoppingtour zurückgekehrt, spricht Verena nur noch von den Verkäuferinnen, die ziemlich verdutzt aussahen, als Alexis und sie die Kleiderständer durchsuchten.

Natürlich entdeckten sie auch zwölf Paar Schuhe auf ihrer Schoppingtour, wovon sie allerdings nur zwei Paar für Verena und drei Paar für Alexis mitgenommen hatten.

Alexis geht ins Badezimmer und steigt unter die Dusche. Nach einer kurzen Weile kommt Splitternackt Verena dazu.

Sie wäscht Alexis das Gesicht, den Hals und die Brüste und liebkost Alexis langsam in einer kindlichen Art.

Eine ungewöhnliche Art, dass Alexis aufs Höchste erregt.

Verena, die schöne, fröhliche, schalkhafte Frau. Eine Romantikerin erweckt Alexis unerfahrene Gefühle des Liebesaktes.

Beide liebten sich bis zum nächsten Morgen, dass sie heute nicht mehr richtig ihre Beine zusammenbekommen.

Es herrschten bei beiden Frauen die gewaltige Wohllust der Begierde und die unmoralische Leidenschaft des Austausches ihrer Säfte.

Denn wieder bei Sonnenaufgang entzündeten beide Frauen das Feuer ihrer Sinnlichkeit. Alexis und Verena sind machtlos gegen ihre Gefühle und sexuelle Begierde.

Verena will so sein wie Alexis. „Fast“, denkt sie sich, „Ich will süchtig nach Vergnügen sein.“

„Das Leben und die Liebe sind ein Spiel“, sagte Alexis, „es kann ebenso auch ein Fest sein, denn jeder Tag ist ein neuer Tag.“ Ein neues Leben.

Darauf erwiderte Verena: „Das Leben ist ein Theater, eine Oper, eine schlechte Komödie.“ »Der Mensch muss nur gut genug spielen.«

Jedenfalls interessierte sich Verena für die Fachzeitschriften, die auf dem Tisch lagen.

Es war eine ziemlich dicke Fachzeitschrift.

Diese waren farbig und interessant, sodass Verena diese nicht loslassen wollte.

Verena war so intensiv mit den Zeitschriften befasst, dass sie Alexis kaum bemerkte.

Es handelte sich um Fachzeitschriften wie die Sorten des Parfüms, die Kosmetik und die Geheimnisse der Düfte.

Verena las diese Fachzeitschriften gewissenhaft und versah diese mit Anmerkungen.

Schon bald dehnte sie ihre Studien aus und vertiefte sich in der Bibliothek in fundierte Werke zu diesen Komplexen.

In kurzer Zeit war Verena schon in der Lage, sich sachkundig über wohlriechende Moleküle auszulassen.

Natürlich unterstützte Alexis Verena bei ihren Interessen.

Zum Beispiel, über die glatten und die kugelförmigen, wie über ihre Dichte, ihre Flüchtigkeit, ihre Löslichkeit, der Moleküle natürlich.

Und Verena wusste alles, was es an Wissenswertem über natürliche Substanzen und synthetische Produkte gab.

Verena hat alles über Parfüms auf pflanzlicher oder auf tierischer Basis erfahren.

Alexis Bondy erinnerte sich, gelesen zu haben, dass es Geschäftspartnern ihrer Firma gelungen war, im Labor spezifische Düfte zu kreieren.

Um bestimmte Geschäfte in den Duft des Erfolgs zu tauchen, kreierten die Laboranten den Duft von frisch gemähtem Gras wie den Duft von Leder in Autosalons.

Überraschend hatte Verena ein aus einem Naturprodukt hergestelltes Parfüm benutzt, das herrlich unvollkommen und nicht immer gleichbleibend war.

Das sich wunderbar mit ihrem eigenen Körpergeruch verband.

Es war etwas Besonderes, das selbst in seiner Unreinheit verwendet wurde.

Es war das Parfüm.

Von nun an redete Verena sich ein, und würden nicht nur die Frauen, auch die Männer zu ihr sagen: „Hmmmmmmm… wie ich deinen Duft liebe!“

Und Gott wusste nur allein, dachte Verena, ob bei der Frau die Sinneszentren des Gehirns nicht sehr viel wichtiger waren als die analytischen Zentren.

Attraktion!

Verführung!

Unterwerfung!

Ist das Vorspiel der drei Vorgänge.

Eine Strategie der Eroberung.

Alexis erzählte Verena, dass der weibliche Geruchssinn tausend Mal stärker entwickelt sein konnte als der des Mannes.

Später machte Alexis für beide Frauen eine Kaffeemaschine voll Kaffee.

Verena zündete sich eine Zigarette an und ging zu Alexis in die Küche.

Alexis dachte jetzt an Verenas berufliche Karriere, daher zieht sie in Erwägung, sie in ihrer Firma einzustellen.

Verena zündete sich eine neue Zigarette an und öffnete das Fenster einen Spalt.

„Was dagegen?“, fragte Verena Alexis.

„Nein!“, erwiderte Alexis und lächelte, „mach es ganz auf, damit mal frische Luft hereinkommt.“

Verena atmete ein und reckte das Kinn nach oben.

Alexis versuchte noch ein wenig zu arbeiten, um am nächsten Tag vorbereitet zu sein, wenn ihr Kunde zum besprochenen Termin ins Büro kommt.

Sie wusste nicht, wohin ihr dieser Auftrag führen würde. Aber im derzeitigen Moment stellte sie so einige mehrdeutige Betrachtungen über eine Art Kreation.

Alexis drehte sich zur Seite und sah Verena direkt an.

„Komisch, aber ich mag dich sehr“, sagte sie Verena.

„Wirklich?“, fragte Verena nach und ging geschmeichelt zu ihr, um sie zu küssen.

„Dein Geruch ist es, der mich hemmungslos fertigmacht, Verena“, sagte Alexis und drückte ihre Zigarette im Aschenbecher aus und seufzte vor Verliebtheit.

Beide verspürten die Allmacht der Frauen in sexueller Erregung und die unersättliche Fleischeslust.

Verena ließ die Hexe raushängen und Alexis die schlüpfrig-geile Gemeine.

Sie rissen sich die Kleider vom Leib, wobei ein lautes Gekreische entstand.

Beide gingen mit ihren heißen Gefühlen ins Badezimmer und schäumten ihren wilden und krausen Wald der tiefen Schlucht des Verlangens langsam ein.

Alexis öffnete noch schnell eine Flasche Schampus, den sie sich auch spielerisch während der Rasur ihrer Schambehaarung in den Mund tropfen ließen.

Beide spürten das Verlangen und haben Gefallen daran.

Wie sie einen Augenblick lang an sich ihre Behaarung am splitternackten, heißen Körper entfernen.

Sie spürten die Wärme ihrer nackten Votzen, wie die Weichheit und den Duft ihrer Haut.

Ihre Stimmen klangen melodiös.

Sie hören sich beim hemmungslosen Akt der saftigen Genüsse lachen und vor ausgelassener Gier schreien.

Alexis spürte an Verena den lieblichen Duft ihrer sexuellen Lust. Sie schmeckt das köstliche Aroma Ihrer Haut.

Alexis erhitzte Haut wird am ganzen Körper von Verena mit Liebkosungen umhüllt.

Verena, die schamlose Hexe, begleitet ihre Gesten mit versauten Worten, die Alexis in den Sog der unersättlichen Begierde bringen. Sie flossen beide zwischen ihren Schenkeln und balsamierten ihren Körper mit dem duftenden Saft ihrer Fotzen ein. Wilde und leidenschaftliche Küsse begleiteten ihren Wahnsinn.

 

 

Kapitel 4

Die mindestens 486.000 Einwohner von Manchester werden kurz „Mancs“ genannt, was Alexis und ihre Freundinnen amüsierten. Denn das klingt für ihre Freundinnen genauso cool, wie es die Heimatstadt der bekannten und verrückten Jungs seit Jahren ist. Manchester ist authentisch. Oft etwas rau. Aber die Hauptstadt rockt mehr als alle anderen europäischen Metropolen. Für Alexis ist klar: Wenn sie in Manchester in den Clubs am strengen Türsteher vorbeikommt, können sie und Nicole A. mit den Musikern flirten, die morgen in den Charts sind. Dunkle Hölzer und warme Farben prägten das Hotel, wo beide eincheckten.

Dennoch konnten Nicole A. und Alexis himmlisch speisen.

Zum Schopping ist für Alexis und Freundin Nicole A. Manchester das Paradies für Avantgardisten.

Hier bekommen Sie alles, was chic und trendy ist.

Designerklamotten, die der Deutschen um viele Jahre voraus sind.

Dazu auch leckeres Essen.

Perfekt für die Mittagsschoppingpause werden von beiden leidenschaftlichen Diven Köstlichkeiten bevorzugt. Wie japanisches Kobe-Rind.

Über offener Flamme gegrillt.

Für Alexis Bondy wirklich exzellent.

Und mit etwas Glück gibt es als Dessert die Rechnung.

Für dieses Wochenende wird für Nicole A. und Alexis der Trip nach Manchester unvergesslich. Viereinhalb Stunden dauert nämlich die Umarmungsbehandlung.

Hedonismus in seiner schönsten Form.

Mit wem hatte ich schon besseren tabulosen Sex?“, fragte sich Alexis im Bett, als sie auf Gary wartete, der sich immer noch in der Badewanne vom Arbeitsstress erholte. „Mit dem, den ich liebte, oder mit einem, den ich kaum kannte?“

Liebe macht leidenschaftlichen Sex zwar für Alexis schöner,

Aber nicht unbedingt besser, denn die Liebe kann Alexis sogar im Weg stehen.

Er wird für Alexis sehr steinig.

Alexis ist der Meinung, wenn sich zwei zu vertraut sind, führt das häufig dazu, dass es nicht knistert.

Die geile, prickelnde Spannung geht verloren.

Auch im Bett.

Alexis will wegen der großen seelischen Nähe zueinander nicht auch noch das letzte Stück von sich preisgeben, indem sie sich im Bett völlig ausliefert.

Klassische One-Night-Stands entstehen bei Alexis dagegen oft aus einer Situationslust heraus, die sehr prickelnd für sie sein kann.

Sie lässt sich gehen, weil sie den Kerl nicht kennt und nichts zu befürchten hat.

Natürlich betrachtet Alexis Sexspielzeug inzwischen als Lifestyle.

Sie spricht sogar über das Design und mit ihren Freundinnen darüber.

Die Freundinnen sind auch der Auffassung, dass der Körper von Frauen ohne Behaarung auch im Schritt einfach hygienischer und beim Sex mit der Zunge empfindlicher ist.

Analsex ist für Alexis eine anregende Fantasie und sie tut es, denn dabei wird sie sogar manchmal so sehr erregt, dass sie zum Höhepunkt kommt.

Und dieser Höhepunkt ist zumeist für sie stärker, als wenn sie im heißen, geilen, nackten und feuchten Schoss kommt.

Der hemmungslose und geile Sex läuft bei Alexis immer besser.

Sie glaubt, es liegt zum einen an der Erfahrung und zum anderen an einer gewissen Abgeklärtheit.

Auf Analsex möchte Alexis nicht mehr verzichten, wenn der süße Kerl auch die feuchte Fotze gefühlvoll mit behandelt.

Alexis denkt sich: „Ich könnte nicht ohne Sex glücklich werden wie andere, die ganz auf das Ficken verzichten.“ Die Leute müssen doch nur den ganzen langen Tag mit schlechter Laune und mit Kopfschmerzen leben und große Spaßbremsen im Leben des Anderen sein. „Horror. – Horror. – Horror.“

Natürlich findet Alexis es spießig, wenn ein Kerl von ihr den 08/15-Sex will.

Laaaaangweilig“, sagt Alexis zu Gary, der in der Zwischenzeit auch schon aus der Wanne gekommen ist.

Copacabana ist für Alexis die beste Partyszene der Welt.

Hier tauscht Alexis Bondy auch ihr Dasein als Diva gegen verruchte Hotpants ein.

Ein Caipirinha, Alexis machte einen langen Blick auf die schönsten Bodys am berühmtesten Beach Brasiliens.

Deswegen kommt sie immer wieder ins Hotel. In dem Art-déco-Gebäude mit seiner Fassade wie aus Zuckerguss genießt sie innig das Samba-Feeling de Luxe.

Wenn Alexis Bondy keine Lust hatte, sich mit den Menschenmassen an der Strandmeile zu drängen, krault sie schnell mal im 25 Meter langen Hotelpool ein paar Bahnen.

Und Tennisspielerin Alexis Bondy gehört beim Aufenthalt unweigerlich zu den Top-Playern.

Der Tennisplatz befindet sich nämlich auf dem Dach.

Er, ihr spontaner Lover unten, Alexis oben.

Alexis hat die Zügel beim Ficken in der Hand.

Hoch zu Ross.

Wenn Alexis auf ihre Lover reitet, kann sie selbst den Rhythmus und die Eindringtiefe seines steifen und harten Penis bestimmen.

Sie beugt sich hinunter und küsst ihn hemmungslos. So nebenbei lässt sie sich von ihm ihre steifen Knospen liebkosen.

Ab und zu darf er sie auch im Liebesrausch kurz anbeißen.

Plötzlich dreht sie ihm den Rücken zu und lässt sich beim Ficken ihren runden Arsch von hinten massieren.

Sie hat ein inniges, vaginales, lautes Gefühl dabei, wenn er ihr noch am Anus spielt.

In den Wochen der in Alexis Firma versendeten Briefe und des terminierten Erscheinens von ihren Geschäftskunden erhielt sie zur geplanten Sitzung die Zusagen von den wichtigsten Leuten.

Heute trafen noch einige Briefe ein, zusammen mit einem Schreiben von einem überaus kreativen und erfolgreichen italienischen Designer.

Als Italiener, der er war, hatte der originelle Designer seine Würde und seinen Stolz.

Jedenfalls erbrachte dieses Treffen nach 12 Monaten einen Zuwachs von mindestens zwei Milliarden Euro.

Verena hatte fast schon die Hoffnung aufgegeben, als sie einige Wochen später Post, ein Päckchen des argentinischen Vertreibers von ihrem neuen Duft, erhielt.

Innen drin war ein Brief beigelegt, der war auf Spanisch abgefasst.

Aber das war eine Sprache, mit der Verena nicht vertraut war.

Notgedrungen musste sie sich mit einem zweisprachigen Wörterbuch wie Spanisch-Deutsch und Deutsch-Spanisch befreunden.

Beziehungsweise anfreunden.

Natürlich musste Verena den Inhalt des Briefes entschlüsseln.

Dann musste sie diesen Inhalt auch noch dahingehend verstehen.

Oh mein Gott“, dachte sie, „und wie soll ich das nur machen“, fragte sie sich.

Nachdem Verena die Übersetzung auf Herz und Nieren überprüft hatte, war ihr Spanisch nicht mehr fremd.

Wenn mein Parfüm, so sagte, Verena sich, jetzt im Handel erhältlich ist, dann…, dann…, dann habe ich eines meiner Ziele erreicht und muss, um nichts mehr zu betteln.

Dann stand Verena auf und verließ das Appartement von Alexis, um dem Immobilienmakler einen Besuch zu erstatten.

Sie sucht schon lange eine eigene Wohnung, zum Mieten oder zum Kaufen.

Das wusste sie noch nicht so genau.

Alexis meinte ja, dass es keine Eile hätte.

Aber Verena deutete das argentinische Päckchen mit den Flakons ihres Parfüms als ein Zeichen.

Als eine göttliche Botschaft.

Das Schicksal nicht länger herauszufordern.

Verena entwarf schon in Gedanken neue Pläne, auch verrückte Pläne, und schrieb sie in ein Buch, in das sie jetzt alle ihre Pläne und Wünsche und Träume hineingeschrieben hatte.

Verena hatte schon im Getto und auf den Straßen der Städte einen gewaltigen, besessenen Kampfgeist entwickelt.

Als Alexis dann schwarz auf Weiß in einem an sie adressierten Brief las, dass ebendieser Parfümeur in Paris Verena in seinem Unternehmen haben will. Alexis zögerte nicht länger und bat schriftlich diesen Parfümeur um ein Treffen, um Verena, die neue und erfolgreiche Parfümeurin, ihm vorzustellen.

Das Warten war Alexis mittlerweile gewohnt.

Als aber vier Wochen später eine Antwort eintraf, wurde sie langsam ungeduldig, bis Verena endlich diesen Brief öffnen würde.

So tat Alexis dieses, denn in Briefen zu öffnen war er schon aus Neugier geübt.

Der Parfümeur schrieb höchst elegant formuliert diesen Brief.

Ein Brief mit Prägung und ausgesuchtem Büttenpapier.

Er schrieb mit sehr wohl geschliffenen Umgangsformen und besaß echtes Format.

Infolgedessen kam für ihn Alexis Firma in Betracht, die er in den nächsten Tagen besuchen wird und Verena mit ihrem Duft des Parfüms kennenlernen wird.

Bereits am übernächsten Tag begrüßte er Alexis und Verena in der Firma.

Denn Alexis telefonierte noch kurz mit dem großen Parfümeur, um sofort einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Den sie ihm auch sofort einräumte.

Inwieweit kann ich ihnen behilflich sein, Verena“, fragte der große französische Parfümeur. „Ich möchte Ihr Parfüm in meine Kollektion mit aufnehmen.“ Verena besitzt ein Parfüm nach Maß, ist etwas sehr exklusiv und dementsprechend kostspielig. Ich bin bereit, den entsprechenden Preis zu zahlen. „Wenn Sie für mich arbeiten und mit nach Paris kommen.“

Oh mein Gott“, erwiderte vor Freude Verena. „Wirklich, oder scherzen sie mit mir jetzt?“

Verena seufzte.

Ja. „Natürlich“, kam es vom Parfümeur mitfühlend zurück. „Und Zeit“, sagte der französische Parfümeur, „ist genau das, was ich nicht habe.“ „Sie müssten jetzt ins Apartment, ihre Sachen packen und heute Abend mit dem Flieger mitkommen.“

Alexis sagte: „Er hat Recht.“ „Verena, nimm diese Chance war und nimm dein Glück in deine Hände.“

Verena ist verwirrt, doch sie musste jetzt handeln.

Sie stand auf, um sich bei Alexis zu verabschieden. Aber das wird nicht genügen, was Sie beim nächsten Wiedersehen so richtig ausweiten werden.

Der Parfümeur und Verena verabredeten sich gegen 20.00 Uhr, dann am Flughafen, wo der Parfümeur die Straße weiter im Hotel noch schnell auschecken musste.

Gary Slymer’s ganzes Leben lang strebte danach, einen Augenblick einer wunderbaren Verschmelzung, die magische Anziehung mit einer Frau, zu finden.

Unablässig schwebt er in Illusionen der glückseligen Euphorie.

Am Beginn seiner Erinnerungen ist Gary Slymer der magischen Allmacht, der Täuschung, von den Frauen ausgeliefert.

Die Erscheinung der schönen Prinzessin hat Gary immer als einen Traum angesehen, sofern er nicht durch eine Maskerade der Frauen wieder mal getäuscht wurde.

Gary Slymer ist davon überzeugt, dass die Heilmittel gegen die schlimmsten Übel im Leben nicht immer aus der Apotheke stammen.

Alexis Bondy ist schön.

Sie ist bildschön und unnahbar.

Für Gary ist Alexis fern und feenhaft.

Gary Slymer leugnet gegenüber Alexis sein Leid und seine Verlustgefühle, als er sie kennenlernte.

Er betrachtete Alexis mit den staunenden Augen der bezauberten Bewunderung.

Für Gary ist Alexis eine Fee, eine Prinzessin, eine Königin und manchmal eine Diva.

Eine Zauberin ist sie, wenn er bei ihr den Verstand verliert.

Alexis steht schillernd übernatürlich in einem Licht, splitternackt vor ihm.

Sie ist nur bedeckt mit einer weißen Perlenkette und einem animalischen Duft der sexuellen Gelüste.

Alexis durchquert Garys Nacht wie in einem Traum und sie ist das verherrlichte Ebenbild der Liebe.

Sie ist die Göttin, die Vorsehung, das Schicksal, das Glück.

Gary Slymer steht unter ihrem Schutz, vor der anderen sabbernden, sexfrigiden weiblichen Generationen.

Alexis kennt diese Weiber, die kein Kerl mehr ansprechen würde.

Diese Spezies glaubt eben immer nur, sagte Alexis zu Gary. Die Männer wollten sie nur zum Sex flachlegen, sobald ein Kerl sie ansprach.

Aber das ist ein sehr großer Irrtum, denn diese Frauen liegen schon auf dem Rücken, bevor der Schwanz sich in die trocken behaarte Muschi seinen Weg erarbeitet.

Für Gary Slymer existiert die Vergangenheit nicht mehr.

Denkt er.

An der Zukunft muss er noch arbeiten.

Es zählt nur der Augenblick.

Und das jetzt.

Denn Frauen sind wie ein Kaugummi, weiß Gary jetzt.

Erst haben Sie einen guten und kräftigen Geschmack, und mit der Zeit verliert er diesen.

Frauen werden mit der Zeit langweilig, wie der Kaugummi seinen Geschmack verliert, denkt Gary weiter.

Durch Alexis Kühnheit, ihre Liebe und ihre Gewandtheit mildert sie die Enttäuschung bei Gary. Wo sie bei den gemeinsamen Abenteuern, Vergnügungen, Neuartigkeiten und vergnüglichen Belohnungen auf ihre Kosten kommt.

Alexis und Gary lieben es, mit dem Verbotenen und dem Unmöglichen zu spielen.

Alexis Bondy ist fasziniert und berauscht von Garys gefallen.

Er überzeugt durch seinen Charme, seine Überzeugungskraft und seine Redegewandtheit.

Er überzeugte aber nie durch Gewalt oder Zwang.

Alexis ist der Meinung, dass Frauen bei den Männern die Äußerlichkeiten und seine schönen Worte gefallen.

Alexis Bondy will Gary Slymer aufgeweckt, brillant, redegewandt, herausgeputzt und parfümiert.

Doch das ist für Alexis alles ein Vorwand für den Genuss. Ihr Bedürfnis ist es, das Bedürfnis von Gary zu wecken.

Dabei denkt Alexis an eine bedingungslose Liebe. Eine Liebe ohne Ende und ohne Anfang.

Losgelöst von der Zeit.

Unablässig muss Gary Slymer sein Glück von Neuem versuchen.

Mit den Frauen.

Und in allen seinen Unterfangen.

Der Zufall muss Gary Slymer die Illusion der Gefühle, den Stern am Himmel, der über seinem verrückten Leben leuchtet, immer wieder neu bestätigen.

Am Mittwochabend las Alexis im Bett ihr Modemagazin.

Gary kuschelte sich ins Bett an Alexis, die so tat, als würde sie es nicht bemerken.

Im Großen und Ganzen war sie von Garys amüsanten Kuscheln angetan.

Als Alexis das Magazin aus der Hand legen wollte, klingelte das Telefon.

Da das Telefon auf dem Nachtisch stand, konnte sie den Hörer sofort abnehmen.

Hallo“, sagte sie.

Alexis?“ „Hier ist Cilia.“ sagte eine Stimme, die völlig außer Atem war und Cilia weinte. „Mein Lebenspartner Chris hatte einen unglücklichen Verkehrsunfall mit seinem neuen Motorrad und liegt mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus.“

Nein.” erwiderte Alexis und war geschockt.

Passanten haben ihn gefunden, am Rand einer Straßenkreuzung“, erzählte immer noch weinend Cilia, „Ein LKW hatte ihn auf der Kreuzung geschnitten und hat ihn mindestens 15 Meter über die Straßenkreuzung geschliffen“, erzählte die Polizei.

Hm“, erwiderte Alexis geschockt.

Oh, Alexis, ich wünschte mir, ich hätte nicht so auf ihm herumgehackt“, beichtete Cilia Alexis. „Chris war zerknirscht.“ „Auch wenn er immer ein Meckerfritze war.“

Ach, scheiße!“, sagte Alexis plötzlich genervt, „Du bist ja auch eine Pingel Tante.“

Alexis musste plötzlich ein kleines Kichern von Cilia hören.

Gary stand auf und ging uninteressiert ins Wohnzimmer und steckte sich eine Zigarette an. So nebenbei versuchte er, das Spätprogramm im TV zu verfolgen.

Als Cilia die schreckliche Information Alexis ohne Rücksicht auf späte, nächtliche Störungen mitteilte, legte Alexis auf.

Alexis informierte Gary über das Gespräch mit Cilia über den schrecklichen Motorradunfall.

Dann dachte sie an die wichtigen Aufgaben, die ihr morgen bevorstanden.

Alexis stellte ihren Wecker eine halbe Stunde früher.

Auf fünf Uhr.

Als Gary dann auch zu Bett kam, knipste sie das Licht aus.

Am nächsten Morgen dachte Alexis immer noch an das Telefonat mit Cilia.

Denn sie kannte Chris, ein netter Mann. Und sie sagte sich: „Komisch, ich habe Chris nie betrunken gesehen.“ „Sicher, man kann auch ohne Alkohol einen Motorradunfall erleben.“

Als Alexis dann endlich im Büro war, denn der Verkehrsstau beherrschte die Straßen, kam auch schon die erste Kundin.

Sie sehen wunderbar aus, Frau Miranda K.“

Alexis war auf unerklärte Weise stolz auf diese Frau, denn sie hatte vierzig Kilo abgenommen.

Miranda lächelte schüchtern, obwohl sie keine Frau mit schüchternen Charakterzügen vorwies.

Alexis, meine Liebe, die Männer verlieben sich mit den Augen.“ „Wir Frauen mit den Ohren“, erwiderte Miranda.

Alexis Sekretärin zog genervt die Augenbrauen hoch, was Alexis mit einem Lächeln bemerkte.

Miranda, Sie sind gut gelaunt“, sagte Alexis.

Reden Sie bloß nicht von Sex, Alexis“, erwiderte sie, „Ich bin zart besaitet.“

Alexis grinste sie an und dachte: „Diese Frau und Sex.“ Oh mein Gott.

Ich habe was für Sie, Alexis“, sagte Miranda und griff in ihrem Aktenkoffer und holte mit der Hand ein Buch heraus.

Das Buch verströmte einen unverkennbaren Geruch.

Alexis schlug die Titelseite auf „Hemmungslos und ohne Moral“, ein Roman von Leon Gekko.

Ein schönes Geschenk“, sagte Alexis, und so langsam fingen sie an, über das Geschäft zu sprechen.

Denn der nächste Termin mit einem Geschäftspartner liegt auch an.

Alexis stand auf und ging zum Fenster.

Verdammt, so ein Mistwetter.“ „Es regnet schon wieder“, sagte sie verärgert, denn sie wollte heute noch shoppen gehen und Schuhe kaufen.

Im Taxi, das Alexis nach Hause bringen musste, weil ihr Sportwagen auch noch in der Tiefgarage streikte.

Alexis, die sich bei Miranda nicht geschlagen gab, dachte in der Taxe darüber nach, wie die Gesetze der Behörden umgangen werden konnten, um die Geschäftsbeziehungen zu retten.

Alexis sah sich bereits in New York mit angesagten Designern für die Modebranche und Parfümerie.

Dennoch wusste Alexis Bondy im Grunde genau, dass all ihre Pläne wenig mit der Wirklichkeit übereinstimmen.

Zu Hause wartete ein großer Umschlag im Postkasten, mit dem Logo des Pariser Parfümeurs.

Ganz so folgenlos ist mein Handeln wiederum nicht“, sagte sich Alexis.

Am nächsten Morgen zieht Gary Slymer seinen dunklen Designeranzug an. Da er von den Geschäftsleuten gezwungen wird, ist er sehr geduldig, dennoch heuchlerisch genug, um auf diesem unmoralischen Weg ebenso Karriere zu machen.

Nach den masochistischen Lehrjahren von einigen Vollidioten, die sich die Prämien kassiert haben, wenn sie die Firma in die Pleite gebracht haben, hat Gary sich geschworen, dass jetzt so einige Köpfe aus der Wirtschaft fallen werden.

Spott und Provokation sind seine Art, zu zeigen, dass diese Leute aus dem Mülleimer kommen.

Ausdauer und einige Stunden Mut wie körperliche Gewandtheit und Kaltblütigkeit haben ihm zum Sieg über die nichtssagenden konservativen Idioten verholfen.

Dann überkommt ihm das Lachen, als er über die Etage zu seinem Büro ging.

Ansonsten hat Gary Slymer die Erfahrung gemacht, dass die Frauen die Spielregel bestimmen.

Geben dennoch dem Mann das eigenartige Gefühl, die Männer hätten sie flachgelegt.

Gary selbst provoziert das Schicksal nur selten. Lieber passt er sich den leidenschaftlichen Umständen an.

Mit unstillbarer Neugier und listiger Geduld dessen, der es versteht, die richtige Gelegenheit abzupassen und sie dann sofort zu nutzen, überlässt Gary Slymer sich den Wechselfällen der Liebe.

Er nennt dieses Glück.

Gary Slymer ist für alles offen.

Garys glücklichsten Affären waren die, die er nicht kontrollieren konnte.

Er weiß, dass Frauen die Initiative ergreifen, und Frauen setzen die Regeln: Zeitpunkt, Ort, äußere Umstände, Anfang und Ende der Affäre.

Gary Slymer ist ein romantischer Genießer.

In dieser Nacht verfolgen Gary unheilvolle Träume, wobei er Alexis nur aus ihren eigenen feuchten Träumen riss.

Wahrscheinlich war er der Vergänglichkeit seines Traumes von der Allmacht und der Intensität seiner Angst nie so nah, angesichts einer Situation, die Gary überfordert und die er nicht wahr haben will.

Gary Slymer braucht eine Frau, die ihm gewachsen ist, die vor Sinneslust überströmt.

Garys Neugier auf Alexis wird viel mehr geweckt von ihrer Anmut.

Wie Alexis geistiger Lebendigkeit, ihrem Scharfsinn, ihrer Fröhlichkeit und ihrer Weltkenntnis.

Also, von ihrem offenen Charakter, ihrer Schönheit, ihren Gesichtszügen und ihrem vollkommenen Körper.

Gary Slymer ist empfänglich für weibliche Schönheit.

Er ist ein Kunstliebhaber.

Unnahbare Frauen erschrecken Gary und langweilen ihn.

Er kennt das, denn er lebte schon eine Weile auf dem Lande, wie in Niedersachsen.

Die Frauen trugen alle die Zwiebelkonfektion.

Sie hatten alle einen fetten Arsch, den sie erschwert mit sich trugen.

Gary Slymer hätte sich fast finanziell zugrunde gerichtet.

Die weiblichen Landeier spielen nicht mit offenen Karten, denn sie lügen und sind Meisterinnen der Täuschung.

Trotz mancher Mahnungen durch Erfahrungen geht Gary wiederholt in die Falle und wird zu ihrer ahnungslosen Marionette.

Wut und Zorn toben in ihm, wenn er die Symptome der Lüge und der Täuschung bei einer Frau bemerkte.

Alexis und Gary ist es klar geworden, dass die reine sexuelle Lust im Leben existiert und dass darüber hinaus dieses Glück in der Erinnerung überdauert. Alexis kennt die Fülle der Augenblicke und keine Wissenschaft kann sich ohne Scharlatanerie durchsetzen.

 

 

Kapitel 5

Alljährlich nimmt sich Alexis vor, nach dem Silvester endgültig das Rauchen aufzugeben. Weil sie sinnlos betrunken war. In diesem Jahr hat sie beschlossen, lieber gleich ein paar Vorsätze zu fassen. Die Alexis zwischen den Zigaretten erledigen kann. Insbesondere könnte Alexis ein eintöniges Sexleben durchaus ein paar spektakuläre Veränderungen vertragen.

Denn wenn Alexis Bondy den kleinen Fältchen um ihre Augen glauben darf, wird sie schließlich auch nicht jünger.

Höchste Zeit also, im neuen Jahr endlich ein paar Regeln zu brechen“, denkt sich Alexis.

Ihr Sexleben ist zwar turbulent, mit Gary Doch die Schauplätze waren bislang eher banal.

Das Bett, die Couch, wo man auch drin sterben kann.

Da ist noch die Dusche, wo wir es mächtig treiben.

Warum soll ich mich auf Orte beschränken, die 80ig-Jährige aufregend finden?“ „Fragt sich Alexis nachdenklich und kritisch.“ „Meine sexuellen Vorlieben sollten sich eher mit einem pornografischen Superakt zusammenfassen lassen: „Ich ficke dich im Auto und in der Bar, ich fick dich auf einem Stern und danach überall, wohin du gehst.“

Das erste prickelnde Sexerlebnis möchte Alexis nachts am Strand haben, denkt sie sich. „Und ja, ich will vielleicht sogar dabei erwischt werden“, sagt sie sich, als sie sich im Badezimmer in den Spiegel sah. „Anschließend darf Gary mich in einer finsteren Seitengasse ausziehen.“ „Und ich werde mit dem splitternackten Hintern an einer mit Graffitis beschmierten kalten Wand mich lehnen.“

Na ja, ist vielleicht sicherer für alle prüden und frigiden Weiber, wenn das eine verrückte kleine Fantasie für Alexis mit Gary bleibt.

Auf jeden Fall aber möchte Alexis es mit Gary in ihrer großen Küche treiben und dabei das ganze Essen aus ihrem Kühlschrank, mit verbundenen Augen und an Arme und Beine gefesselt, Gary voll ausgeliefert sein, in ihr Liebesspiel einbinden.

Etwas merkwürdig könnte dieser unmoralische und tabulose Plan durch den Umstand werden.

Aber zum Glück bleibt Alexis bis zur gewissen Tat etwas Zeit, um mit ihrem Kerl, Gary, im Supermarkt ausgiebig leckere Desserts einzukaufen.

Schokoladencreme!

Schlagsahne aus der Sprühdose!

Lecker!

Mit deren Hilfe kann Gary köstlichen Alexis-Chake aus ihr machen.

Was ihm so gut gefallen wird, dass er sicher nichts dagegen hat, wenn wir die Küche verwüsten.

Natürlich verschwindet Alexis, bevor beide vorhatten, die Küche aufzuräumen.

Alexis macht sich den Sex, wie es ihr gefällt.

So stand auf ihrer Liste in Gedanken, was sie sich im Bett wünscht, und rief somit Gary von der Küche ins Schlafzimmer.

Immerhin geht es beim Sex ja darum, nur noch den Körper sprechen zu lassen.

Manchmal vergisst Alexis ihren Kopf und verweigert hartnäckig den Ausschalt-Modus.

Aber Alexis hat keine Lust mehr, zu grübeln, ob ihre Beine gut genug rasiert sind, oder ihre stacheligen Waden Gary die Hände und zwischen den Beinen blutig zu piksen.

Wie eine Diva, die jetzt zickt mit ihren Männern.

Alexis will sich, bevor sie einen Stellungswechsel in Erwägung zieht, nicht mehr sehnsüchtig ein Vorschauprogramm wünschen, das ihr zeigt, ob ihr Bauch bei dieser Bewegung flach genug aussieht. Die Diva lässt sich gehen und ihr Markenzeichen wird ein ausgewaschener pinkfarbener Trainingsanzug aus Baumwolle sein.

Wo Alexis Bondy schon dabei ist, sagt sie am besten noch gleich der fixen Idee Adieu.

Während Gary mit ihr schläft, sollte er an ein so makelloses und schönes Model denken.

Außerdem wird sie in Zukunft im Bett hemmungslos und laut stöhnen, wenn ihr danach ist.

Und ohne sich einzureden, dass sie verdächtig wie eine hysterische Katze klingt, die sich gerade an einem toten Vogel verschluckt.

Alexis möchte sich beim Sex mit Gary mal wieder so richtig fallen lassen.

Ohne am Morgen danach den Eiertanz zu veranstalten, die geheimen Gedanken ihres Gary Slymer zu ergründen.

Wünscht Gary sich etwa, dass ich nach jedem für ihn gelangweilten Fick in der Nacht hinter einer Falltür verschwinde, bis er mich per Knopfdruck wieder hervorzaubert?“, fragte sich Alexis. „Paranoia Alexis?“

Alexis wird sich weiter ihre Beine rasieren und zwischen ihren Beinen soll es in Zukunft glatt wie ein Babypopo sein.

Auch andere Stellen an ihr sollen bearbeitet werden, damit Gary merkt, wie viel guten, immer noch lustigen, tabulosen und kreativen Sex sie mit ihm haben möchte.

Dann wird er verrückt nach mir sein“, sagt sie sich. „Und wenn nicht, ist Gary selbst verrückt.“

Wilden Sex und auch ein bisschen Liebe für den Partner. Dabei sind für Alexis keine siamesischen Zwillinge.

Wie ausgiebig, mit einer heißen Frau spielen.

Doch erst einmal will Alexis jetzt die Liebe mit Gary genießen.

Deshalb hat sie sich vorgenommen, ihre schamlosen Gefühle nicht mehr zu unterdrücken und Gary zu sagen, wie sehr sie ihn liebt, wenn sie sich nach dem erschöpften Sex halbtot in den Armen liegt.

Was sich in der folgenden Zeit mit Gary und Alexis abspielte, ist nicht leicht zu erklären.

Und zu erzählen.

Während der Monate waren die erotischen Stunden echt der Wahnsinn.

Der tägliche Sex und die gewaltigen Orgasmen waren für beide der Knaller.

Das führte dazu, dass beide seelisch wie körperlich aufbauten.

Was mit der Sünde angefangen hatte, endete mit einem Elan des anspruchsvollen Lebensstils.

Alexis war an ihrem splitternackten Körper mit einem Duft umhüllt, der Garys Sinne lähmte.

Die ersten Auswirkungen dieses Duftes bekam Gary Slymer von Alexis Bondy zu spüren.

Wenn Gary Alexis anschaute und sie ihn, hatte sie Gary.

Er sah nicht so sehr seinen eigenen nackten Körper in ihren Augen.

Nein.

Es war ihr sexuelles und gieriges Verlangen nach seinem glattrasierten, nackten Körper, der animalisch nach und von eigenen Sexorgien roch.

Alexis wechselte ihre Streicheleinheiten an Garys nackten Körper, damit sie endlich seinen steifen Schwanz in ihrer heißen, nassen und vor Geilheit angeschwollenen, glattrasierten Votze spüren konnte.

Sie nahm seinen Schwanz in den Mund und lutschte erregt, bis er seinen Saft in ihrem Mund abspritzte.

Die Geilheit und das Begehren von Alexis waren so groß, dass sie ihn auf das Bett schmiss und seinen Schwanz in ihre Votze führte. Sie bewegte ihren Arsch laaangsaaaaam, sodass Garys steifer Schwanz nicht zum Abklingen kam.

Sie küssten sich leidenschaftlich und ihre Zungen leckten den salzigen Geschmack ihrer Haut.

Alexis ließ sich langsam zum Höhepunkt der leidenden Gefühle kommen.

Plötzlich ist sie kurz vor dem gewaltigen Knall der verschiedenen Gefühle und sprang auf, damit Gary sie weiter und sadistisch mit der Zunge ihren erhitzten Kitzler rieb.

Alexis genoss es und ihre Gefühle gaben laute Schreie der Erregung.

Die sich fast wie eine Löwin anhörte.

Ihre Votze ließ ihren wohlriechenden und schmeckenden Erguss nur so über seinen Mund fließen und er leckte ihren Kitzler und saugte sie mit den Lippen zärtlich an den Schamlippen, bis sie zum Öfteren Male ihre Orgasmen spürte.

Gary kam dabei nicht zu kurz, wobei Alexis seinen harten Schwanz mit den Händen massierte, bis er zum Abspritzen gezwungen wurde.

Sie ließ seinen Samenerguss über ihren erregten Körper spritzen und rieb ihn über ihre Haut.

Wenn Gary Slymer als Single früher in den Spiegel schaute, dann im Badezimmer, wenn er sich rasieren wollte, und um sich zu kämmen.

Im großen Spiegel, in seinem Ankleidezimmer, um den Knoten seiner Krawatte zu binden und zurechtzurücken.

Dann sollte zu sehen sein, dass sein Hosenschlitz ordentlich zugeknöpft ist und dass Gary sich ganz allgemein wohlwollend begutachtet.

Gary Slymer ist und war nicht schwul oder homosexuell.

Ich bin Bluter“, erzählte er den Leuten, die verdutzt ihn dann ansahen. „Ja, ich bin Blutspender.“

Er war nur eitel, und eitel als Mann zu sein, hatte er für sich ein gutes Gefühl und eine gute Aura bei den Frauen. Im Geschäft musste er sich auch von der besten Seite zeigen.

Jetzt nicht mehr.

Jetzt wendet sich Alexis in Garys Armen vor dem Spiegel im Badezimmer zu.

Sie fiel über Gary her.

Alexis wälzte sich herum, bis sie Splitternackt unter der Dusche landete.

Sie legte den Kopf schief, so dass ihre langen Haare das Gesicht bedeckten. Nebenbei drehte sie, mit verdrehter Schulter den Wasserhahn, um das warme Wasser auf der Haut zu spüren.

Dann sah sie zu Gary verliebt und verträumt hoch. Soweit Alexis etwas sehen konnte, denn Gary musste erst einmal vorsichtig ihre Haare aus dem Gesicht streifen.

Gary küsste ihren nassen Körper und kniete sich hin.

Alexis, du bist die beste Frau im Universum“, versuchte er ihr mit zitternder Stimme zu sagen, „Nicht nur im Sonnensystem, sondern im Universum.“

Alexis nahm seine Hand und führte ihn dicht an ihren nassen Körper hoch und küsste seinen Mund. Ihre Zungen begegneten sich heftig in ihrer innigen Geilheit.

Ihre seltsamen und unerfahrenen Gefühle wurden eigen.

Nach einer Stunde musste Alexis ins Büro und fuhr mit ihrem Sportwagen.

Gary bevorzugte auch sein Büro, um noch einige Termine mit verschiedenen Bankern klar zu machen.

Leider spielte das Wetter verrückt.

Es regnete mal wieder aus allen Wolken und Gary sah sogar einen Regenbogen, als er an einer Ampel haltmachen musste.

Alexis war angekommen und sie ging gleich durch in ihr Büro.

Sie zog ihren elfenbeinfarbenen Trenchcoat aus und hängte ihn an den Kleiderständer.

Gab’ es schon Anrufe heute Morgen?“, fragte Alexis ihre Sekretärin.

Noch nicht.“, antwortete die Sekretärin.

Ist ja großartig“, erwiderte Alexis angespannt, aber doch wieder locker, denn sie erinnerte sich immer noch an den unersättlichen Sex mit Gary.

Und spüren konnte sie Garys steifen Schwanz auch noch zwischen den Beinen.

Dann kommt auch schon Larry W. aus New York. Der bereits schon einige Jahre in Deutschland gearbeitet hat.

Er hatte eine Bekleidungsfirma in

New York, aber seine Designer kommen aus der ganzen Welt.

Larry W. konnte sehr gutes Deutsch.

Somit musste Alexis nicht mit ihrem gebrochenen Englisch sich die Zunge zerbrechen.

Entschuldigen Sie die Verspätung“, sagte Larry W.

Darauf erwiderte Alexis etwas verwirrt, da sie nicht wusste, was er von ihr wollte, und sagte: „Kein Problem, setzen Sie sich, Larry.“ „Schön, dass sie gekommen sind."

Nachdem Larry W. den Stand der Dinge berichtete, war Alexis froh, dass die Zusammenarbeit zügig vorangeht und Alexis demnächst einen Termin in New York hatte.

Es wurde still im Büro, nach drei Stunden intensiver Besprechung.

Eine eigenartige Stimme des Schweigens.

Sie hörten nur das Öffnen und das Schließen der Tür zur Firmenetage.

Dann bekommen sie mit, dass jemand ein Kleidungsstück ausgezogen hatte und an den Garderobenständer hängte.

Larry W. stand auf und verabschiedete sich von Alexis und freute sich schon auf das nächste Wiedersehen mit ihr.

Als Larry W. die Tür hinter sich geschlossen hatte, forderte Alexis Bondy Walter B. in ihr Büro herein.

Ihre Sekretärin bat Alexis nett, zwei Kaffee zu bringen.

Die Marketingabteilung und ich haben über unser Vorhaben gesprochen, Alexis“, erklärte Walter B. „Ich kann Ihnen auch nicht die finanzielle Lage schonend erklären.“

Walter B. klopfte nervös mit dem Fuß auf den Boden und rieb sich das Kinn.

Alexis, denken Sie an Banker und an all die Makler, die das Geld nur so stapeln, wenn sie ein Unternehmen in die Pleite bringen“, sagte Walter B., wütend, sehr wütend.

Ja, ja“, erwiderte Alexis nervend. „Das höre ich nur noch, dass es mich ankotzt, immer einen Schuldigen zu suchen und zu finden.“ Leider wissen es die Wirtschaftswissenschaftler schon Monate vorher und niemand tut etwas dagegen. Und die Politik, die pennt.

Alexis Bondy und Walter B. fuhren mit ihren Berichten und Visionen fort, und bevor sie auseinandergingen, gab es Kaffee und einen Keks.

Gibt es eine Szene, wo es Medikamente und Drogen gibt?“, fragte Alexis ihre Sekretärin neugierig. Alexis wusste auch nicht, warum sie plötzlich daran dachte. Ich meine die Drogen, von denen ich immer in der Zeitung lese. „Ich glaube, es war Kokain, Morphium oder Marihuana.“

Ihre Sekretärin grinste nur und wusste auch wirklich keine Antwort.

Wie sich Alexis an die Vergangenheit erinnerte, war er schon mal auf einem Trip mit Marihuana unter Freunden.

Es gehörte irgendwie dazu, und auf dem Rockkonzert waren sie nackt, und die anderen Frauen ließen ihre Hängetitten den anderen Kerlen zuwinken.

Es gab Spaß, einfach viel Spaß.

Und dabei wurde alles eingesetzt. Auch der nackte Körper spielte dabei eine große Rolle und es wurde gefickt. „Wo und wie ihnen dazu war“, erinnerte sich Alexis.

Heute, erinnerte sich Alexis, gibt es nur noch prüde Idioten.

Auch Religionen, die im 21. Jahrhundert den Menschen zur Marionette machen und Menschen das freie und selbstbestimmte Leben verbieten.

Die konservativen Spaßbremsen vergessen, dass bestimmte Dinge schon viertausend Jahre alt sind. Und dass der „Erste“ und der „Zweite“ Weltkrieg schon lange vorbei sind.

Alexis ist der Meinung, dass die Menschen die Vergangenheit nicht vergessen sollen.

Aber auch nicht in sie baden und die Zukunft verdrängen.

Denn es verändert sich die Welt, und auch Menschen sollten sich verändern, selbstbewusster werden und ihr Leben nicht von bestimmten Dingen, Persönlichkeiten wie auch Autoritäten, Religionen und Ehrenmorden abhängig machen.

Menschen sollen nicht nur von den Erfolgen lernen. Sie sollen auch von den Nieten und Versagern der Gesellschaft lernen.

Menschen sollen aus ihren Fehlern lernen und sie sollen es auch wollen.

Alexis Bondy denkt viel über das Leben nach und sie will leben.

Einfach leben und Spaß haben, bis der Arsch im Sarge liegt.

Während ihrer Tätigkeit hatte sich Alexis stets gesagt, dass so manches Gespräch mit einem Menschen aus der Geschäftswelt, egal, wie er auftrat und was die anderen davon halten mochten, immer mehr daran war, als dieser zu sein schien. Diese felsenfeste Überzeugung, sich jeweils den äußeren Gegebenheiten ungewollt anzupassen und parallel dazu einer anderen Welt anzugehören, die aus Schattenspielen und aus Täuschungsmanövern bestand, hatte Alexis ein Gefühl der Überlegenheit gegenüber denen vermittelt, mit denen sie täglich zu tun hatte.

Denn die Welt der Spione, der Gierigen, Neider und Neugierigen besteht nicht nur aus Täuschungen, der Scheinheiligkeit und Marionettenspielen.

Dass Menschen durch gelegentliches Übertreiben in ihrer Kleidung ihr Elend verschleiern, konnte Alexis sehr gut von den Menschen aus dem Westen kennenlernen.

Alexis Bondy strebte nach Leichtigkeit und Sorglosigkeit.

Zusammen mit Gary Slymer strebt sie nach wechselseitiger Befriedigung, ganz natürlich und mit perversen, leidenschaftlichen Grenzüberschreitungen.

Für Alexis ist es fast zu schön, um wahr zu sein. So scheint die Wirklichkeit, mit Gary eins zu sein mit ihren sexuellen Phantasien.

Sie ist so fasziniert von diesem Mann, das meint sie zu ihren Freundinnen, dass sie den Verstand verliert, sobald er sie berührt.

Tragik und Leid sollen bei Alexis ausgeschlossen bleiben.

Jenseits von Vorurteilen, Scham und Aberglauben, die den Verstand trüben.

Auch Alexis und Garys erweisen sich in ihrem Alltag, frei zu denken und zu handeln.

Wie frei zu lieben.

Alexis naive Neugierde wurde Gary zum Verhängnis.

Die Pfützen des letzten Regens auf den Asphaltstraßen glitzerten wie Glimmer.

Einer gefühlsbetonten Eingebung folgend, bog Alexis erst in die nächste Kreuzung ein.

Sie fuhr um das Hochhaus zu ihrer Firma herum und gelangte zur rückwärtigen Einfahrt der Tiefgarage des Hochhauses.

Alexis hielt einen nachdenklichen Moment an und fuhr dann weiter um die Ecke zum Stellplatz, der an einem Eingang zum Fahrstuhl des Hochhauses führte.

Alexis Bondy parkte.

Sie stieg aus ihrem Sportwagen, der auch mal wieder betankt werden musste, stellte Alexis fest.

Alexis öffnete die Tür der Eingangstür zum Flur des Fahrtstuhls, wo nur eine trübe Beleuchtung von der Decke schien.

Die Düsternis war für Alexis unheimlich und regte sich über die sparsamen, dennoch profitgierigen Vermieter des Hochhauses auf.

Mit dem Fahrstuhl auf der Hauptetage ihrer Firma angekommen, ging sie in ihr Büro.

Eva, ihre Sekretärin, war noch nicht da.

Als Alexis sich den dünnen Übergangsmantel auszog und an den Kleiderhacken hing, kam auch schon ihre Sekretärin Eva durch die Tür.

Wir können gleich frühstücken“, sagte Eva abgehetzt.

Ja. Können wir.“, erwiderte Alexis mit einem eleganten Lächeln.

Eva ging in die kleine Küchennische an den Küchentisch und kontrollierte den Kaffeevorrat.

Alexis setzte sich in ihrem schwarzen, ledernen Drehsessel vom Schreibtisch.

Eva wollte eine Kanne Kaffee machen und wollte die Kaffeemaschine anstellen. Da rief Alexis: „Setz dich, Eva!“ Ich mache das.

Eva musste über sich lachen, was Alexis aber nicht bemerkte.

Na gut“, erwiderte Eva und Alexis machte sich über den Kaffee und die Kaffeemaschine her.

Alexis schnippte plötzlich mit den Fingern und trillerte eine bekannte Melodie.

Die beiden Frauen lachten.

Im Laufe der Jahre ihrer Zusammenarbeit hatte Alexis Evas Intelligenz, ihr Einfühlungsvermögen und ihre Anteilnahme an der Firma schätzen gelernt.

Eva war so etwas wie eine Freundin für Alexis geworden.

Natürlich hatte sich Alexis mit ihrer neuen Sekretärin Eva von Anbeginn verstanden.

Im Laufe des Vormittags machte jeder seine Arbeiten.

Ein Kunde rief noch an und sagte seinen Termin für heute ab.

Alexis sagte, dass für heute Schluss sei und Eva zu Mittag dann einen freien Nachmittag machen könne. Wie magisch angezogen, schaute Alexis auf die Uhr.

Gary fuhr an seinen Platz und parkte, knallte die Tür vom Wagen zu und schloss nach einem kontrollierten Blick den Wagen ab.

Immer noch wütend von einer unbelehrbaren Frau, die ihm wie eine Wahnsinnige die Vorfahrt an einer übersichtlichen Kreuzung nehmen wollte und so tat, als wäre es bei Frauen normal.

Dann kam plötzlich Alexis mit dem Sportwagen um die Ecke gefahren und stellte ihren Sportwagen gleich neben Garys.

Alexis war überrascht, dass Gary heute auch schon nach Hause gekommen ist.

Gary Slymer hatte eines seiner Probleme, denn er musste die pikante Angelegenheit mit seiner Wohnung regeln, da er nicht weiß, ob er sie noch einmal benötigte.

Alexis war mal wieder überrascht, dass Gary sie immer noch nicht wieder vermietete.

Denn er wohnte schon eine gewisse Zeit in Alexis Appartement.

Das Problem war, Gary lebte zuvor auf der Nordseite von Berlin und Alexis auf der Südseite, was beide aber wussten, wenn sie die Nacht in einer der Himmelsrichtungen durchgemacht hatten. Beide waren große Partygänger und trieben sich so manches Wochenende in den Clubs herum.

Gary zog an seiner Zigarette, als er einen Blick in die Tageszeitung machte.

Der Rauch brannte Gary in den Augen.

Er nahm den Glimmstängel aus dem Mund, beäugte ihn scharf und steckte ihn wieder in den Mund.

Alexis, die neben Gary stand und ihm mit der Hand den Nacken kraulte, rauchte ebenfalls eine Zigarette.

Gary zeigte mit dem Finger auf die Schlagzeile, die wirklich mal wieder der Hammer war.

Typisch deutsche Medien“, sagte Gary, „die einfallslos, sich über auffällige Charaktereigenschaften anderer Leute, das Geld verdienen.“

Gary! Das wollen die Leute hören, die das lesen.“ „Weil ihr eigenes Leben sooooooo laaaaaaangweilig ist.“

Dabei ließ Gary die Zigarette aus dem Mund hängen, sodass ihm der stechende Rauch in die Augen stieg.

Alexis ist genervt von Garys Rauchergewohnheiten und nahm ihm die Zigarette aus dem Mund.

Natürlich legte sie die Zigarette in den Aschenbecher und drückte sie bis zum qualmenden und glühenden Tod.

Danke.“, sagte Gary und grinste Alexis mit einer fantastischen Ironie zu.

Gary atmete tief durch.

Alexis schüttelte ohne Worte den Kopf.

Dann klingelte spät noch das Telefon.

Gary ging zum Telefon und nahm den Hörer ab.

Es meldete sich der Immobilienmakler, den Gary beauftragte, sein Appartement zu vermieten.

Der Makler teilte Gary mit, dass er sein Appartement bevorzugt einem Junggesellen, einem Architekten, überlassen würde.

Alexis blickte durch das geschlossene Fenster hinaus. Sie sah auf die Straße, wo die Leute im Dunkeln in der Entfernung immer kleiner wurden.

Doch plötzlich hallen mitten in der Nacht Schüsse. Die verwirrten Leute auf den Straßen liefen Orientierungslose umher.

Jemand aus dem Dunkeln schlägt Alarm.

Besorgte Rufe und ängstliche Schreie sind zu hören.

Alexis war wie erstarrt und ging vom Fenster weg, um mit Gary darüber zu reden. Gary war im Badezimmer und rasierte sich.

Eine laute Sirene ertönte auf den Straßen, als die Polizei nach dem Rechten sah.

Die Polizei ermittelte die Person mit der Waffe und nahm die Aussagen der Zeugen aufs Papier.

Es war ein gewalttätiger Südländer aus dem Getto, der gedacht hatte, er müsste in Deutschland, wie in seinem Land, um seine Ehre laut werden.

Bestimmt hatte er nicht erkannt, dass er selbst das Problem war, erkannten die Zeugen aus dem Viertel.

Am anderen Morgen war auf den Straßen keine Ansicht, dass irgendetwas geschehen war. Die einzelnen Leute auf den Straßen aus dem Viertel schwiegen aus Angst.

Während einer Shoppingtour in der Friedrichstraße nimmt Alexis Garys Arm.

Gary wunderte sich über so viel eigene Entschlossenheit.

Zum ersten Mal ist er mit Alexis leidenschaftlich Schoppen.

Nun erlebt er wirklich die Wollust des Einkaufs am helllichten Tag zwischen Designerklamotten und Schuhen.

Mit einer entzückenden Frau, die nichts von ihm fordert als Vergnügen des Augenblicks.

Nach einem köstlichen und delikaten Mittagessen in einem Sternrestaurant begeben sich beide in ein Café.

Eigentlich fühlen sich beide so unschuldig wie Adam und Eva vor dem Sündenfall.

Gary beschloss, sich mit Alexis heute Abend und die ganze Nacht in einem Hotel verwöhnen zu lassen.

Die beiden gingen in die Sauna.

Der Zufall ergab, dass Sie allein die Sauna besuchten.

Sie liebten sich und tauschten ihre Säfte, nicht nur vom unerbarmten Sex.

Es war echt heiß für beide in der kleinen Sauna, als sich beide splitternackten Körper berührten und gegenseitig die Schweißtropfen mit der Zunge aufnahmen.

Als sie die Hitze ihrer Körper unter der kalten Dusche löschten, gingen beide mit einem schüchternen Lächeln auf ihr reserviertes Hotelzimmer.

Kaum sind sie im Hotelzimmer angekommen, wirft sich Alexis in die offenen Arme von Gary.

Du bist mein Engel“, sagte Gary.

Sei still“, erwiderte Alexis, „Küss mich, mein süßer Prinz.“

Die beiden lieben sich.

Sie schlafen dann bis zum Morgen, eng umschlungen.

Wie zwei verliebte Schlangen.

Beim Aufwachen nehmen Sie Ihre sexuellen und unwiderstehlichen Kämpfe wieder auf.

Ich liebe dich“, schreit Alexis Gary zu, als sie wieder zum unglaublichen Höhepunkt der Gelüste gekommen war.

 

 

Kapitel 6

Alexis sagt zu Gary: „Streiche meine Büste, kneif meine steifen, geilen Nippel, hau mir auf den Arsch und stecke dein dicken, steifen Schwanz langsam in mein Arschloch rein!“ Sie gibt sich ihm ganz, mit voller Leidenschaft und Geilheit. Beide empfinden sich auch unglaublich geil aufeinander. Später lutscht sie seinen steifen Schwanz, bis es in ihrem Mund spritzt. Sie empfindet es als eine Wonne des Glücks.

Alexis ist eine kluge Frau und sie weiß auch: Um ständig glücklich zu sein, muss sie sich oft verändern. Zu einer späten Zeit gingen Alexis und Gary über den Potsdamer Platz. Ihren Wagen parkten sie im Parkhaus, in einer Seitenstraße.

„Schön“, murmelte Alexis und atmete tief durch.

„Ja“, erwiderte Gary und sah einer Punkerlady nach, die eine abgefahrene Frisur auf dem Kopf hatte.

Nacheinander gingen die Lichter auf den Straßen an.

Punkte des Lebens dachte sich Alexis immer, wenn sie diese innigen Momente in der Stadt erlebte.

Auch die Autofahrer schalteten die Scheinwerfer ein.

Die genervten Leute, die ihren ersehnten Feierabend haben, eilten zum Abendessen nach Hause oder gingen noch in ein Restaurant oder eine Disco, um den Tag abklingen zu lassen.

„Wann waren wir das letzte Mal im Kino?“, fragte Alexis, denn sie hatte plötzlich Lust bekommen.

„Ach, ich weiß nicht.“, erwiderte Gary.

„Ich auch nicht“, sagte Alexis und machte den Vorschlag: „Gary, komm und lass uns einen Film ansehen und danach noch etwas essen oder trinken gehen.“

Gary lächelte.

Er hatte keine Ahnung, was ihm gebissen hatte, um Alexis ein „Ja“-Wort zu geben.

Gary zog eine Zigarette heraus und bot Alexis eine an. Als sie eine davon nahm, gab er sich und Alexis Feuer.

Ein Zug von der Zigarette haute bald Alexis aus den Latschen, denn Gary bevorzugte diesmal eine stärkere Zigarettensorte.

„Mensch Gary, bist du verrückt?“, schrie Alexis. „Musstest du dir so ein starkes Kraut kaufen?“

Gary lachte und meinte nur, dass die Zigarettensorte gut seien.

Sie lachten beide und Alexis war nur noch am Husten und machte ihre Zigarette an einem Zigarettenbehälter der Straße aus.

Schweigend gingen sie durch den Haupteingang des Kinos zur Kasse.

Die Kasse, wo es die Kinokarten für die Vorstellung gab, war genau in der Mitte.

Alexis sah auf die Uhr, als Gary die Kinokarten von der Kassiererin entgegennahm.

Jeder Tag der Woche war anders, wie das Wetter, die Leute und und und und und die Filme im Kino, dachte Gary.

Alexis kam ins Badezimmer und schmollte heute mal wieder und „Warum?“, das wusste sie nicht.

Sie fasste ihn gefühlvoll zwischen die Beine und sagte: „Du hast einen kleinen Schwanz.“

Sie bewegte mit den warmen Händen seinen Schwanz, der dann steif und hart wurde.

Alexis lachte, als sie ihm ihre Zunge in seinen Mund, voll mit Schaum von der Zahnpaste, steckte.

„Alexis?“, versuchte Gary ihr zu fragen, „Wie nennt man eine unmoralische Frau, die glaubt, Sex mit einem Gott zu haben?“

Alexis reagierte erst nicht auf diese Frage, denn sie war überfordert und sah Gary verdutzt in die Augen.

„Nah?“, erwiderte Alexis erwartungsvoll, „Alexis Bondy.“

Alexis wollte diese Frage von Gary nicht verstehen und wendete sich von ihm ab.

Alexis ging unter die Dusche.

Für die nächsten Tage war Alexis von dem Dauerregen in Deutschland verstimmt und beschloss, eine Reise zu machen.

Gary hatte keine Zeit für Alexis, denn er musste wegen seiner Geschäfte für einige Zeit in die USA.

Zugegeben.

Die Cote d'Azur war einige Jahre lang für Alexis nicht ganz auf der großen weißen Liste.

Was sich aber bei Alexis geändert hat.

Inzwischen hat sie beschlossen, morgen schon nach Nizza zu fliegen, um dort durch die Clubs zu ziehen.

Und nicht nur durch die Clubs.

Einen gewaltigen Abstecher macht sie auch zum legendären Stadtstrand.

Dort versucht sie, auf Inlineskater die vier Kilometer lange Promenade des Anglais entlangzugleiten.

Verrückt!

Alexis fand es „himmlisch!“.

Schon Picasso feierte hier.

Das Coco Beach hat Geschichte, bewunderte Alexis.

Bis heute ist der ehemalige Holzkohlegrill ein Szenemagnet.

Die Bouillabaisse unschlagbar.

Natürlich hat Alexis auch Appetit auf eine Shoppingtour.

Angesagte Jeanslabel, sexy Oberteilchen, scharfe High Heels und alles, was Alexis Bondy für lange, südfranzösische Partynächte sonst braucht.

Der kommende Herbst verspricht ganz schön heiß zu werden, denkt sich Alexis.

Schuld daran ist der neue Zündstoff der Modezeitschriften, der für die Lust an der weiblichen Selbstinszenierung liefert.

Ein raffiniertes Design macht für Alexis noch keinen guten Büstenhalter, auch wenn sie jeden Tag auch keinen trägt.

Eigentlich soll ein Büstenhalter verschiedene Funktionen haben, aber Alexis trägt nur einen Büstenhalter. Wenn sich keine Bluse im Kleiderschrank findet, dann gibt es ja noch die Korsage.

Die Dessous der Frauen sind eine gute Täuschung für die Männer der Welt, hat Alexis Bondy in ihrem Leben erfahren.

Denn das ist eine zwanghafte Lieblingsbeschäftigung so mancher Frauen, die nicht ihren nackten Körper akzeptieren.

„Was hängt, das hängt eben“, sagt sich Alexis. „Na Und?“

Selbstbewusst ist die Frau, denkt Alexis Bondy, die zeigt, was sie hat und wie viel sie hat.

Alexis lacht bei diesem Gedanken und fragt sich: „Rennen denn die Männer jeden Tag mit einem Lendenschutz oder mit einem Sackhalter, damit der ausgeleierte Hodensack nicht aus der Hose fällt?“

„Bin ich immer der Zeit voraus?“, fragt sie sich dann wieder.

Im Sommer ist sie ohnedies offenherzig.

Wenn Alexis Bondy einmal in der Südsee war, möchte sie nie mehr weg.

Und das liegt nicht nur an der gewaltigen, überlebenden und langen Flugzeit.

Es war für Alexis kein Problem, vom Bett direkt ins türkisfarbene Meer zu springen.

Ein Wunder ist geschehen. Alexis kann fliegen.

Sie ist ja auch auf Bora Bora.

Das Hotel liegt am Saumriff des französisch-polynesischen Atolls.

Stege führen Alexis zu den Stelzenbungalows direkt über der Lagune. Alexis erkundet abenteuerlich die Korallenriffe oder die Rochenstraße.

„Den Erfolg im Geschäft habe ich mir verdient“, sagte Alexis zu ihrer Freundin Nikita.

Da war schon ein weißer Sportwagen für Alexis Bondy als Belohnung drin.

Danach erzählte Nikita: „Das Examen lief gut, der gutaussehende und nette Professor mochte mich. „Dann habe ich gestern einen neuen Job bekommen, das war einfach Glück.“

Beide Frauen haben ihr Selbstbewusstsein mit der richtigen Portion Stolz gefüttert.

Mit Stolz bestätigen sie sich, wie wertvoll sie doch sind.

Alexis ist glücklich, wenn Gary ihr den Gutenachtkuss gibt.

Die Qualität der sozialen Beziehungen, wie zu den Freunden, ist für Alexis Bondy extrem wichtig. Alexis sagt: „Ein stabiles Netzwerk stärkt auch das Selbstwertgefühl.“

Für Alexis ist eigentlich Luxus ein individueller Wert, der sich nicht in Euro messen lässt.

Sie liebt nicht die teuersten Errungenschaften, sondern Stücke mit einer besonderen Geschichte, wie die sensationell reduzierte Tasche aus Paris oder das rote Kleid aus Italien, das jedes Mal für tolle Komplimente sorgt.

Spontan entscheiden Nikita und Alexis, ins Café zu gehen, um „… guten Tag, Paolo“ zu sagen.

Alexis kniet und lässt sich so richtig von hinten ficken.

So liegt sie mit ihrem Lover mit geschlossenen Beinen auf dem Bauch und lässt seinen harten Schwanz eng in sich spüren.

Jetzt neigt sie sich leicht auf eine Seite, streckt ein Bein nach hinten aus und ihr Lover hält es anstrengend zur Unterstützung fest, damit sie nicht umkippt.

Dann machen Sie wieder einen Stellungswechsel.

Sie stützt sich auf ihre Ellenbogen auf und streckt beide Beine nah hinten aus.

Der Lover steht hinter ihr, schon ganz verschwitzt vom heißen Stellungswechsel, vor dem Bett zwischen ihre Beine und hält ihre Beine wie beim Schubkarrenrennen fest.

„Toll“, denkt sich Alexis, die mit ihrem potenten und unbekannten Lover so heiß aufeinander geworden ist.

„Sehr originell, ich bin bereit, diesen Vorfall zu vergessen und Gary nichts zu sagen.“ „Warum auch?“, dachte sie weiter. „Ich habe im Laufe meines beschissenen Lebens nichts sonderlich vollbracht, eine Beziehung mit einem ehrlichen und aufrichtigen Mann bis zum Schluss durchzuhalten.“

Wieder in Berlin angekommen ließ der Sonnenuntergang die Straßen erstrahlen.

Alexis vermisste schon diese atemberaubenden Momente.

Sie blieb am offenen Fenster stehen.

Der Himmel färbte sich und Alexis konnte sich nicht an dem Farbspiel der Natur sattsehen.

„Warum?“, fragte sich Alexis. „Was habe ich nur getan?“

Sie konnte es immer noch nicht fassen, was sie vom Lover mit sich anstellen lassen hatte.

Alexis fing an zu weinen.

Gary, der von seiner Geschäftsreise zurückgekommen war, und Alexis blieben noch im Club, als der Kellner schon schließen wollte.

Sie waren die letzten Gäste und unterhielten sich noch ausgiebig mit dem netten Barkeeper.

So gegen sechs Uhr morgens sind sie dann lustig davon geschwankt.

Alexis lächelte.

Sie genoss es, mit Gary wieder zusammen zu sein.

Auf dem Weg nach Hause tanzten sie mit dem Sonnenaufgang.

Alexis legte instinktiv die Hand aufs Herz und sagt zu Gary: „Es tut gut, dass wir beide wieder zusammen sind.“

Alexis kicherte.

Im Appartement von Alexis angekommen lachte Alexis immer noch, während sie ihre Schuhe mit den Füßen in den Raum warf.

Dann sprang sie aufs Sofa und wälzte sich herum. Sie verdrehte den Kopf so, dass sie Gary im Blick hatte.

Alexis wackelte mit dem Hinterteil und zog dabei ihre Kleidung aus.

„Gary, was ist mit dir?“, fragte sie mit blitzenden Augen.

Gary erwiderte mit einer seltsamen Ironie Alexis' Frage: „Was soll das?“ „Du legst dich aufs Sofa und wartest splitternackt, dass ich dich bespringe.“

Alexis setzte sich cool und bequem auf und rieb mit einem ausgehungerten Blick mit den Fingern ihre feucht gewordene Fotze, dass sie Gary somit am Hacken hatte.

„Gary, meine Liebe zu dir, ist wie fließendes Wasser und sie sucht sich ihren Weg“, sagte Alexis wie eine Beichte zu ihrem Geistlichen. „Bist du nicht froh, dass ich ein verrücktes Weib bin?“

„So sind wir eben, Alexis.“, erwiderte Gary.

Das Telefon klingelte.

Keiner von beiden rührte sich einen Moment vom Platz.

„Ich geh ran“, sagte Gary und sprang auf, um den Hörer zu greifen.

„Hallo“, sagte Gary.

Alexis lauschte und ihr Gesicht war kreidebleich.

Dennoch hatte sich niemand am Hörer gemeldet, denn der unbekannte Anrufer legte den Hörer wieder auf.

Gary dachte nicht darüber nach, denn da hatte sich bestimmt jemand verwählt und war verwirrt, als eine Männerstimme sich meldete.

„O mein Gott“, schrie Alexis, „Diese Penner.“

Gary erwacht am nächsten Morgen durch den Radau von kreischenden Kindern und stellte fest, dass es zu den Gründen gehört, warum er keine Kinder will.

Gary bittet Alexis, gemeinsam mit ihm zu frühstücken.

Woraufhin unter der Bettdecke ein laut lachendes, zickiges und verführerisches Gesicht mit zerzausten Haaren hervorlugte.

Sie lässt Gary keine Ruhe, mit ihren hastigen, nassen Küssen und dem verrückten Kitzeln unter der Decke.

Alexis erotische Schönheit machte Gary zum glücklichsten Mann.

Sie verhält sich wie eine Diva, wie eine Zicke, aber auch wie eine Abenteurerin. Alexis ist verwegen und kühn.

Sie zeigt Esprit.

Alexis hat zu gute Manieren, wenn darauf ankommt.

Sie hat viel Zartgefühl, um eine exzellente Ausbildung in ihrem verrückten Umfeld genossen zu haben.

Gary fragte sich trotzdem dauernd, wer diese Frau ist. Alexis ist selbstbewusst und will immer unabhängig sein.

Denn das Geld hatte sie sich selbst erarbeitet, um andere Mittel auch zur Verfügung zu haben.

Alexis blieb der heftigen sexuellen Begierde, die sie in jedem Mann weckte, nicht gleichgültig.

Sie wusste bereits, was Garys Charme bei den Frauen so unwiderstehlich machte.

Es war sein mitreißender Schwung, seine Großzügigkeit, sein Faible für die Improvisation, seine Offenheit.

Und Gary Slymer hatte das Bedürfnis der Frauen, geliebt zu werden.

Garys Gesellschaft war für die Leute, die ihn kannten, angenehm.

Wie seine Impulsivität und seine Launen.

Alexis verstand es, das Beste in Gary zu wecken. Sie forderte nie etwas, was Gary ihr nicht geben konnte.

Alexis beeinträchtigte ihn nie.

Und Alexis Bondy zwang Gary zu nichts.

Gary rauchte am frühen Morgen auf nüchternen Magen eine Zigarette.

Er setzte sich an den Schreibtisch und griff zum Telefonhörer.

Doch dann legte er den Hörer wieder ein und ging in die Küche, um Kaffee zu machen.

Er ging ins Ankleidezimmer und überlegte, was er heute ins Büro anziehen sollte.

Alexis schlief noch fest und bemerkte Gary kein Bisschen.

Sie träumte davon, auf einer bunten Blumenwiese zu sein, um mit Gary glücklich und mit der ganzen Harmonie zu frühstücken.

Dann zog sich auch schon der frische Kaffeeduft durch Alexis Nase und sie wurde knirschend wach.

Alexis zündete sich eine Zigarette an, stand aus ihrem warmen Bett auf und schlich zu Gary in die Küche.

Er bereitete nämlich das Frühstück vor, worauf Alexis sich schon freute.

Inzwischen war es schon elf Uhr geworden.

Beide begaben sich in einer entspannten Hektik in ihr Büro.

Alexis dachte immer noch an Garys Worte, die er in einem Magazin las.

Denn er teilte ihr mit einem leisen Lächeln und einem gemütlichen Frühstück mit, dass mindestens jede zweite Frau schnarcht.

„Oh mein Gott!“, dachte Alexis laut und meinte, dass sie nicht zu den Holzfällerinnen gehört.

Dennoch soll nur jede Siebte angeblich schnarchen, wenn sie erkältet ist.

Gary sagte dann noch, dass es Frauen gibt, die nur schnarchen. Also immer. „Oh, mein Gott!“, schrie Alexis laut aus sich heraus. Alexis lernte eine Frau während ihrer Arbeit kennen. Sie wollte die Frau für ihr erfolgsstrebendes Unternehmen.

Sie hieß Janine H.

In einem gemütlichen Plausch erzählte Janine.

Von ihrer Vergangenheit: „Ich bin neun, als ich vergewaltigt wurde.“ Mit zehn Jahren bekomme ich mein Kind. Mindestens 28 Mal rannte ich aus dem Kinderheim weg. „Doch mit 17 Jahren wollte ich Vergeltung.“

Alexis ist verwirrt. So eine gutaussehende Frau und hatte schon so eine dramatische Vergangenheit.

„Vergeltung? Wie kann ich das verstehen?“, fragte Alexis nach.

Janine H. erwiderte, ohne Lücken: „Der Geruch von Rache, das war der Geruch von verbrannter Haut.“ Damals als siebzehnjähriges Mädchen stellte ich das Bügeleisen auf die höchste Stufe, „Leinen“.

Das entsprach dem Schmerz, den sie all die Jahre in sich fühlte.

Ein Kumpel drückte es ihrem Folteropfer, einem mutmaßlichen Kinderschänder, auf die behaarte Brust.

Es zischte kurz, dampfte. Graue Männerhaare lösten sich in feine Rauchwölkchen auf.

Die ganzen Jahre hatte ich den stinkenden Geschmack meines Vergewaltigers in der Nase. Creme, plus Schweiß, plus ranziger Talg. „Im Alter von neun war ich zwölf Mal von einem Nachbar sexuell missbraucht worden.“

Janine H. begann zu weinen.

Sei konnte nicht mehr aufhören.

Alexis reichte ihr ein Taschentuch.

„Das Gericht verhängte zwei Jahre Gefängnis“, erzählte Janine weiter.

Janine wirkte auf Alexis als eine brutal selbstbewusste Frau.

Sie strahlt Überlegenheit aus.

Janines Leben war ein einziges Desaster.

Sie war immer das Opfer. Auch vor dem Richter.

„Und dein Kind?“, fragte Alexis.

„Es kam zu Pflegeeltern“, erwidert Janine.

Alexis Bondy beherrscht das Spiel der Verführung.

Süß und unschuldig?

Selbstbewusst und unwiderstehlich?

Oder?

Absolut fesselnd.

Egal.

Zartes Flirten, verlockende Versuchung und absolute Faszination.

Alexis Bondy kennt die drei Schritte der weiblichen Verführung.

Beim ersten Flirt ist ihr ein perfektes Styling wichtig.

Da darf auch ein passender Duft nicht fehlen.

Im Nachtleben liebt Alexis Bondy es, in schwindelerregenden High Heels durch den Abend zu tanzen.

In der Nacht ist sie die Königin der Verführung.

„Besonders wichtig ist eine sexy Ausstrahlung“, sagt sie, mit unwiderstehlichem Selbstbewusstsein.

Natürlich mit knisternder Erotik und sinnlicher Weiblichkeit vereint.

Am wohlsten fühlt sich Alexis Bondy aber in richtigen glamourösen Augenblicken.

Alexis Bondy liebt eine sinnliche Ausstrahlung mit Kontrastfarben beim Schminken.

Der brombeerfarbene Schmollmund entfaltet bei Alexis auf einem Elfenbeinteint seine volle Wirkung.

Flüssigfoundation einarbeiten!

Leicht überpudern!

Und Schatten mit Concealer ausblenden! Die Lippen nachziehen und mit Lipliner ausstaffieren! Den Lippenstift mit dem Pinsel auftragen! Dann mit dem Kleenex abtupfen und mit Fixier-Fluid haltbar machen. Die Augen leuchten dazu ganz dezent in Beigegold.

 

 

Kapitel 7

Er liebt es, wenn sie sich selbst an ihre feuchten Schamlippen mit den Fingern und lautem Stöhnen zum Höhepunkt bringt, zu beobachten.

Sie liebt es, ihm öfter seinen dicken Schwanz zu lutschen, bis zum Erguss.

Sie reibt ihren Schoß an seinem Gesicht, damit er sie mit der Zunge zwischen den Schamlippen untersuchen kann.

Später reitet sie ihn so, wie es ihrer Klitoris guttut. Gerne befriedigt sie sich an seinem splitternackten, schweißigen Körper.

Sie greift nach seiner Spermasahne und verreibt sie auf ihren Körper.

Hemmungslos und leidenschaftlich.

Mit den Fingern hält sie ihm die Schamlippen auf, weit, damit er sie richtig verwöhnen kann.

Vor allem im Halbschlaf am Morgen, wenn sein Schwanz hart und härter wird und ihre Lippen sein Hodensack streichelt, genießt er mit all seinen Gefühlen.

Letztlich sieht der richtige Mann für jede Frau, auch für Alexis Bondy, natürlich anders aus.

Es gibt keinen Plan.

Keine Koordinaten.

Alexis Bondy ist wieder eine Frau, die sehr anstrengend ist.

Sie ist eigensinnig.

Alexis ist eine mäkelige Frau, die sich auch manchmal fragte, welcher Mann es überhaupt mit ihr aushält oder aushalten soll.

„Wenn bestimmte Frauen Sex wollen, fangen sich diese Frauentriebgesteuerten Männer, wobei sie dann noch bühnenreif das Verliebt zu sein spielen.“

Sobald das auch noch diese Männer glauben wollen, dann haben sie ein großes Problem. Männer sollten diese große Lüge glauben. Diese Frauen wollen nur Spaß, Spaß, weil sie süchtig nach Anerkennung und Bewunderung sind. Manchmal suchen sie sich auch nur einen Zeuger für ihr Kind, weil sie keinen Mann bekommen oder überzeugen können, Vater zu werden. Frauen wollen nur ein wenig begehrt werden. „Aber Sex?“, sagte Alexis, die diese andere Sorte von Frauen überhaupt nicht will, denn sie machen die anderen Beziehungen kaputt.

„Nein, da haben sie doch ihren Partner oder sogar ihren Ehemann zu Hause.“, erwidert ein fremder Mann aus der Mitte.

„Diese Frauen besitzen mindestens zehn männliche Freunde und zwei weibliche depressive und hässliche Freundinnen, die kein Mann sich im Dunkeln ansieht.“ „Denn sie riechen nach alten, muffigen Klamotten“, sagte eine andere sehr wütende Frau, denn sie hatte durch so eine Schlampe, die es mit ihrem Flirt zu weit getrieben hatte, ihren Mann verloren.

Zurück zu diesen bestimmten Frauen, von denen Alexis gerade gesprochen hat: „Diese Frauen spielen mit den Männern, wie die Katze mit ihrer Maus, bevor sie die ahnungslose Maus frisst.“

„Manche Frauen sind schlimmer als Kinder, denn sie wissen nicht, was sie tun“, sagt eine alte Frau, die gerade gekommen war und so schnell wieder verschwunden ist.

Sein schlaffer Luststab zwischen den Beinen stand bereits in voller Größe und Härte.

Er war noch geil, und sie wollte endlich seine geilen Schwanz zwischen ihren vollen Schamlippen spüren.

Sie griff direkt an seinen steifen Luststab und nahm den schön rasierten Schwanz in den Mund.

Sie lutscht wie verrückt und will seine Sahne.

Bevor sie ihren Finger in sein Arschloch steckte, lutschte sie ihn richtig nass.

Er spürte ihre Zunge an seinem Schwanz, im Hodensack und im Arschloch.

Es ist für ihn und für Sie ein erregendes Gefühl nach noch mehr versauten Sachen.

Sie lutscht seinen Schwanz und wichst sein Arschloch abwechselnd mit der Zunge.

Mit Seinem Schwanz wurde sie immer schneller.

Plötzlich spritzte er ihm die volle Spermaflut in den Mund.

Sie konnte nicht genug bekommen und lutschte ihm den letzten Tropfen heraus.

Mit dem Arsch rutschte sie über sein Gesicht, um sich von ihm noch lecken zu lassen.

Er lutschte und saugte an ihren Schamlippen und ihrem Kitzler mit Wonne.

Zum wiederholten Mahl bekommt sie ihren großen geilen Höhepunkt und ließ ihren süßen Saft über sein Gesicht fließen.

„Geil ist das Leben!“, schrie sie.

Alexis Bondy denkt an die Reisen aus aller Welt, wo noch die Sonne scheint.

Ob in der 5th Avenue in New York, den Straßen von Dubai oder mitten in Stockholm.

„Jeder Tag, ein neuer Tag“, denkt sie laut, wobei es auch Gary mitbekommen sollte.

Für Alexis Bondy ist es eine Zeit, in der sie in Erinnerungen an das elegante Leben schwelgt. Eine Zeit, in der Alexis die schönsten Momente des Lebens herausgreift und für sich neu interpretiert. Sie ist sportlich und sinnlich zugleich, wenn sie es will.

Alexis hat ihren eigenen Stil erschaffen. Dabei achtete sie auf analytisch sensible Details.

Schließlich fühlt sie sich wie jede Frau besser, wenn sie sich mit dem richtigen Umfeld umgibt.

Alexis muss nicht die Tochter reicher Eltern sein, um sich modisch zu kleiden.

Wenn eine Frau HAUTE COUTURE (die hohe Kunst des Schneiderns) kauft, kann sie sich sicher sein, dass keine andere Frau auf dieser Welt dasselbe Kleidungsstück trägt.

Das weiß auch Alexis Bondy.

Es ist Nacht. Gary schläfte tief und fest, als Alexis sich zu ihm hindrehte.

Sie schlafen immer splitternackt.

Erst jetzt fühlte sie, dass sie richtig Spermageil ist.

Und zwar auf die Spermaflut von ihm.

Im Moment nahm Alexis seinen schlaffen Schwanz in den Mund und gab ihm eine entspannende Handmassage.

Sie wichste und lutschte ihn mal langsam, mal schnell, denn der schlaffe Knüppel musste ja erst einmal richtig hart werden.

Alexis fickte mit dem Mund heftig seinen schlaffen Schwanz.

Plötzlich richtete er sich auf und es entstand ein richtiger dicker Lümmel.

„Oh, ist das geil“, dachte sie vor Sehnsucht nach seiner heißen Sahne.

Immer weiter und schneller wichst sie seinen harten Schwanz, während ihr Mund im Rhythmus mitfickt.

Und plötzlich spritzt er mit einer riesigen Flut seinen leckeren Samen in den Mund.

Alexis' Mund ist so richtig voll und es schmeckt heute wie Pudding und Vanille.

Er stöhnte im Schlaf, was Alexis mehr animierte, noch mehr mit dem Mund aus seinem Schwanz zu lutschen.

Schnell schleckte sie seinen Schwanz sauber, bevor er schlaff wurde.

Am nächsten Morgen zum Frühstück sagte er nur: „Schatz, ich habe einen harten, verrückten Traum gehabt.“

Wenn mein Süßer wüsste, dass er total verrückte Träume noch öfter haben wird.

Ich grinste nur und ging ins Badezimmer.

Alexis ist ein böses Mädchen beim Sex, weil sie sich nimmt, was sie will. Sie macht ihre Männer beim Sex glücklich, und manche Männer raubt sie den Verstand.

Manchmal ist sie ein GOOD-Girl, aber manchmal ist sie auch wieder ein BAD-Girl.

Anfangs steht sie nach dem Sex auf und geht unter die Dusche.

Wie nach einem One-Night-Stand.

Manchmal liegt sie splitternackt neben, auf oder unter ihm und steuert nach einer kurzen Pause zum nächsten explosiven Höhepunkt.

Wenn Alexis neugierig die Wohnung des Lovers durchstöbert und durch Zufall seine Pornofilme entdeckt, legt sie einen in den DVD-Recorder und sieht sich diese an.

Sobald er dann dazu kommt, hat Alexis schon ihre flinken Finger zwischen ihren Schenkeln, worüber einer der unerfahrenen Männer kein Wort verliert und wieder leise aus dem Zimmer geht, um eine Zigarette in Ruhe zu rauchen.

Mit den erfahrenen Männern sieht sie sich diesen heißen Streifen an und denkt an den geheimnisvollen Schatten der Unvernunft.

Alexis ist offen für Experimente beim Liebesspiel.

Sie stöhnt leidenschaftlich beim Sex, sie stöhnt laut und erzählt ihm, was für geile Gedanken sie bewegt.

Sie nimmt sich das, worauf sie Lust hat, auch seinen Schwanz im Mund.

Das bringt nicht nur ihn in Stimmung, auch Alexis mag es, wenn er in ihrem Mund zum Höhepunkt kommt.

Alexis lebt ihre Fantasien aus.

Sie redet nicht nur darüber.

Es ist für Alexis auch erregend, wenn beide es sich selbst machen und gemeinsam zum Höhepunkt kommen.

Bei Alexis gibt es kein Vorspiel, denn für ihn ist alles ein Vorspiel. Splitternackt in seiner zärtlichen Hand.

Alexis Bondys Lebensqualitäten und die Lebensqualitäten von Zürich sind nicht zu toppen.

Ringsum Berge und der Zürichsee immer in Alexis Sichtweite.

Und das abenteuerliche Nachtleben überrascht Alexis Bondy mit immer neuen Clubs und In-Locations.

Ein Kaufhaus für Design wäre für Alexis ein großes Abenteuer und klingt für sie vielversprechend.

Und für sie ist es auch eine originelle Auswahl von limitierten Teilen der Mode, selbstverständlich von Modemachern und Modemacherinnen.

Hübsche Accessoires gibt es für Alexis in dieser Stadt auch.

In Bastsesseln am See zu sitzen ist für Alexis Entspannung pur, wie den edlen Riva-Booten beim Anlegen zuzugucken.

Tunfisch essen und einen Champagner trinken, so kann sich Alexis grandios fühlen.

Ein Besuch nach dem ganzen Einkaufsstress in einer Wellenmassage ist für Alexis jetzt richtig.

Ein See.

Ein Freibad mit Sauna, das abends nicht schließt.

Sondern erst spät am Abend richtig auf Hochtouren kommt.

Mit Konzerten, Theater und Partys kann sie erst später zum Zeitpunkt etwas anfangen.

Alexis auf der Freiluft-Lounge ist der absolute Hotspot von Zürich.

Insider kommen zum Chillen und die Tanzfläche ist übersät mit bunten Kissen.

Der Flirtfaktor für Alexis ist noch höher als sonst.

Wie bei so vielen Gelegenheiten in Alexis Leben nutzt sie die glücklichen Umstände.

Mit einer Dreistigkeit, die ihrem Geist und ihrem Charme in nichts nachsteht, eine Begabung an sich neu zu entdecken, die ihr bis dahin unbekannt war.

Diese unglaubliche Begabung verdankt sie ihrer Ansicht nach ihrer Unternehmungslust und ihrer Intelligenz.

Alexis ist auch der festen Meinung, dass sie als Frau eben so wenig Sklavin ihrer Gebärmutter ist wie Gary, der als Mann durch seine Sperma definiert ist.

Sie denkt außerdem, dass beide Geschlechter dazu bestimmt sind, sexuelle Lust ohne Scham und ohne Hass zu empfinden und den Verstand zu gebrauchen.

In Alexis Liebesspielen will sie frei und neugierig sein und wie Gary selbst den unvollendeten Sex genießen.

Sie betrachtet Frauen und Männer als gleichwertig.

Die Frauen sind den Männern sogar überlegen, denkt sie, was die Intensität der sexuellen Lust angeht.

Gary Slymer sieht sich beruflich wie privat als ein gesellschaftliches Chamäleon.

Er hat erkannt, dass immer noch im 21. Jahrhundert Kleider Leute machen, auch wenn sie keine Qualifikationen besitzen, wie die Scheinheiligkeit mancher Leute.

Sie interpretieren sich so, und das sehr schlecht, was sie nicht sind.

Doch in der naiven und inkompetenten Gesellschaft wird der Mensch nach seinem Aussehen und den äußeren Anzeichen seines Vermögens beurteilt.

„Was soll man machen?“, fragte sich Gary ständig, wenn er morgens vor dem Schrank im Ankleidezimmer steht.

Entscheidend sind seine Kleidung, sein Schmuck, seine Karosse und, und, und.

So gibt es für Gary Slymer bestimmte Lektionen im Leben, die er sich zu eigen machte.

Alexis Bondy liebte es, mit dem äußeren Schein zu spielen.

Das skandalöse und verrückte Leben ist für Alexis ein nicht endendes Theaterstück.

Es regnet und Alexis beim Schoppen.

Ihre süßen Freundinnen sind auch schon den ganzen Tag vom nassen Wetter genervt.

Also beschließen sie, sich in eins ihrer italienischen Cafés zu setzen, wo Toni, der Besitzer, sie diese Woche schon erwartet hatte.

Hier wollten sie heute bleiben, bis der Regen aufhört.

Alexis sitzt am Fenster, die Zigarette in der Hand, und träumt von der Sonne und dem weißen Strand am Meer.

Ihre Gedanken kreisen um die Leichtigkeit der Menschen im Süden.

Sie sieht den Strand mit den Palmen vor sich und den flinken Kellner mit den kalten Getränken.

Der Melancholie, die Alexis an manchen Tagen in Deutschland überfällt, wenn das nasse Wetter Berlin einhüllt und die Schikanen der konservativen Klugscheißer überhandnehmen, setzt sie allen Widrigkeiten zum Trotz eine ausgeprägte Fähigkeit zum Glücklichsein entgegen.

Für Alexis Bondy gleicht das Leben einer hormonellen Achterbahn.

So nannte es ihre Gynäkologin schaurig.

Sie sagte zu Alexis: Ihr Zyklus und Ihr Hormonspiegel schleichen sich aus dem Takt.

Dass ihre Stimmung schwankt und sich die Haut verändert.

Alexis wurde hart damit konfrontiert, dass die Wechseljahre beginnen und damit eine neue Lebensphase.

„Das Ende der Weiblichkeit zeigt sich an?“, fragte sich Alexis beängstigend.

Aber ihre Frauenärztin beruhigte sie, denn die Wechseljahre sind eine ganz natürliche Phase, wie die Pubertät oder eine Schwangerschaft.

Alexis, Gynäkologin und Frauenärztin, erklärte ihr, dass für den weiblichen Körper eine neue Phase beginnt. Jahrzehntelang reifte zu Beginn jedes Zyklus eine Eizelle heran, es kam zum Eisprung.

Und wenn das Ei nicht befruchtet wurde und keine Schwangerschaft begann, blutete die aufgebaute Gebärmutterschleimhaut ab.

Die Periode setzte ein.

Doch der Vorrat an Eizellen, den jede Frau bei ihrer Geburt besitzt, ist nicht unendlich.

Er geht irgendwann im Alter zwischen 40 und 50 zur Neige.

„O mein Gott!“, dachte sich immer wieder Alexis.

Die verbleibenden Zellen sind außerdem schwächer und weniger funktionstüchtig als in jüngeren Jahren.

Alexis blockierte innerlich sich und schottete ihre Gedanken von sich ab, denn sie wollte eigentlich nichts mehr hören.

Weil aber die weiblichen Hormone Östrogene und Progesteron vorwiegend in den Eierstöcken gebildet werden, gerät der perfekte Ablauf nun ins Stolpern.

Gerade zu Beginn der Wechseljahre sind mal zu viele Hormone im Körper.

Auch mal zu wenig Hormone können es sein.

Dieses Auf- und Ab der Hormone ist nicht vorhersehbar.

Es ist nicht ungewöhnlich, wenn Alexis über Symptome wie Brustspannen oder über unregelmäßige und starke Blutungen klagen wird.

Und einige Wochen später keine Beschwerden mehr hat.

Aber nur für kurze Zeit.

Alexis Bondy wird unter Stimmungsschwankungen leiden.

Sie ist dünnhäutiger.

Sie fühlt sich weniger leistungsfähig.

Frauen hadern häufig mit ihrem Aussehen.

Alex Bondy gehört zu ihnen.

Der Verlust von Attraktivität ist für Alex Bondy und andere Frauen das größte Problem.

Und das bekommt ihr menschliches Umfeld auch zu spüren, nicht nur verbal.

Viele Frauen fühlen sich nicht mehr weiblich, nicht mehr sichtbar.

Tja, auch die Männer in Deutschland bemerken es auch bei ihren nervigen deutschen Frauen.

Die sich gehen lassen.

Wirklich.

Frauen sind oder werden mit ihren Jahren und Wechseljahren prüde und uninteressant für die Männer.

Dennoch begreifen es die Frauen nicht.

Konkret wissen es die Frauen nicht, was das Leben bedeutet.

Sie sollten Ihren Lebensstil ändern.

Bei Übergewicht sollten Sie einige Kilos abnehmen, damit Sie nicht in die Autowaschanlage zum Duschen gehen müssen und die Autofahrer nicht an der wirklichen Funktion hindern.

Vielleicht sollten die Frauen Sport treiben, aber dabei nicht an die weitere Kinderzeugung denken.

Alexis Bondy treibt Sport und sie fühlt sich gut.

Alexis fährt viel Rad.

Sie geht viel im Park laufen.

Und fickt mit ihren Typen, was sie kann.

Die Freundinnen von Alexis Bondy erzählten von ihren Stimmungsschwankungen und Schlafproblemen.

Mit Hitzewallungen und Schwitzattacken haben die Frauen gelernt umzugehen.

Seitdem sie wissen, dass heiße Getränke, Alkohol, scharfes Essen oder sogar Süßigkeiten diese Probleme auslösen, verzichten sie.

Viele Frauen müssen erst lernen, sich auf sich selbst zu besinnen.

Alexis Bondy geht sehr spät zu Bett, um ihre Schlafstörungen zu bewältigen.

Natürlich hat sie es leichter, wenn sie am Abend noch Sex hat.

Sie geht auch noch zu einem Yogakurs, der ihr bei der Entspannung hilft.

Alexis Bondy genießt es, in einem Lavendelduft zu baden.

Danach gibt es noch eine Tasse Tee.

Alexis Bondy hatte schon bei anderen Frauen depressive Verstimmungen in den Wechseljahren bemerkt und ist der Meinung, dass Frauen sich einbilden: Ohne Kinder funktionieren sie nicht.

Oder?

Sind diese Frauen selbstbewusst und waren sie nicht schon in der Vergangenheit depressiv und echte, spassbremsende Stimmungskanonen?

Denn dann ist es ein Fall für den Psychiater als Psychotherapeut.

Frauen sollten sich Ziele setzen und nicht als Ziel drei bis zehn Kinder gebären.

Menschen leben im 21. Jahrhundert, auch Menschen sollten sich ändern.

Das haben schon die Kinder mit vier bis sieben Jahren bemerkt, dass ihre Mutter für die Disco später nicht zu gebrauchen ist.

Alexis Bondy hat gelernt, sich immer wieder neue Ziele zu setzen, dabei egoistisch zu sein und nach vorne zu schauen.

Denn wenn es ihr gut geht, dann geht es auch den anderen Leuten gut.

Und das Gefühl bekommt sie dann auch wieder zurück.

Sex im Bett?

Auf dem Tisch?

In einer Sauna?

Viel zu langweilig.

Früher oder später erliegt Alexis der verführerischen Idee, ihr Sexleben mit einem Ortswechsel aufpeppen zu wollen.

Der Küchentisch war etwa dabei sehr beliebt.

Ihr Abenteuer hier endete mit einem Totalschaden.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Diesbezüglich denkt sich Alexis, dass im Koitusfall diese Sache extrem abtörnend ist.

Wie auch immer.

„Die Fantasie ist oft besser als die Realität“, sagte Alexis ihren Lovern.

„Sex am Strand?“, klingt für Alexis aufregend.

Alexis hatte jedenfalls Sand an Körperstellen, von deren Existenz sie nicht einmal wusste.

„Hey, besorge die Schlampe!“, schrie ein alter Kerl, der gleich in diese Seitenstraße einbog und auch gleich in die erste Haustür verschwand. Ja, Alexis war mit ihrem Lover in einer dunkeln Seitengasse. Egal, was für eine Freilandextase Alexis mit ihren Lovern unternahm. Für Adam und Eva mag es das Richtige gewesen sein. Alexis? Sie bevorzugt doch lieber nicht das Freigelände, um sich ficken zu lassen.

 

 

Kapitel 8

Alexis B. sitzt am Küchentisch und liest in der Tageszeitung einen Artikel. Dabei flippt sie so richtig aus und meint, wie gestört müssen Frauen sein, noch mit 66 Jahren ein Kind zu bekommen. Alexis liest weiter: Die Frau ist jetzt Mutter, dabei könnte sie die Oma des Jungen sein. Eine Frau mit 66 Jahren hat einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. Er wog 2400 Gramm und kam per Kaiserschnitt auf die Welt. Die Frau hatte sich in einer Klinik mittels Spender-Ei und Sperma künstlich befruchten lassen. Alexis Bondy greift wortlos ihren Liebsten.

Zieht ihn aus.

Schnell.

Also, sie reißt Gary Slymer schon seine Klamotten vom Leib, denn die Knöpfe fliegen so durch das Zimmer.

Sie zieht ihn an seinen steifen Schwanz ins Schlafzimmer.

Schubst ihn aufs Bett.

Schlägt seine Hände beiseite.

Bläst Gary ins Gesicht.

Sie besteigt und nimmt ihn heftig.

Dann reibt Alexis sich vor Geilheit ihren runden Arsch an seinen steifen Schwanz und seinen hängenden Hodensack.

Sie reibt sich leidenschaftlich ihre Brüste über sein Gesicht.

Und vor allem reibt sie ihre schon nasse Fotze auf seinen Mund.

Die er mit der Zunge verrückt macht.

Alexis kreist dann erotisierend mit ihrer Zunge seinen harten Schwanz, den Hodensack, bis in sein Arschloch.

„Ist es der Richtige?“, beschäftigt kaum eine Frage eine Frau leidenschaftlich, wie Alexis Bondy.

Sie erinnerte sich noch gut an Robert S.

Alexis liebte seine langen, dunklen Locken und seine Stimme.

Weil er Alexis immer die passenden Worte im Bett sagte, die sie sehr erregten und alle ihre Freundinnen ihn toll fanden, beschloss sie, dass Robert S. der Richtige sei.

Fürs Leben?

Für immer.

Er war nicht der erste Mann für Alexis – das gibt sie ja auch ehrlich zu, von dem sie das dachte.

Tagelang hörte Alexis Bondy oft nichts von ihm.

Robert S. hatte irgendwo noch eine Freundin.

Alexis hatte einen Freund und sie war sehr ehrgeizig.

Objektiv betrachtet war das dämlich, fand sie.

Subjektiv gesehen ist die Erfahrung, partout mit einem Mann glücklich werden zu wollen.

Alexis aber leidet unter chronischem Herzrasen.

Schläft kaum bis eifersuchtsgeplagt und erkennt widerwillig, dass Kitt nach drei bis sechs Wochen oder Monaten zu bröseln beginnt, wenn er ausschließlich mit gutem Sex und Verliebtheit angerührt ist.

Aber wenn Alexis Bondy das alles ohne größere Nervenzusammenbrüche übersteht, kann sie von den zahlreichen Falschen, die den Weg zum Richtigen pflastern, eine Menge über die Liebe lernen.

So wie sie von den anderen Männern, die viel von großen Gefühlen und noch mehr von ihren beruflichen Erfolgen sprechen.

Robert S. hatte für Alexis diese geheimnisvolle Aura, die sie magisch anzog.

Moderne Piratinnen, wie auch Alexis dazugehört, wissen, für Island-Hopping gibt es kein schönes Revier.

Eine Privatinsel mit puderzuckerfeinem Sand, da besitzt auch Alexis Bondy ein Haus. Dort mietet sie sich mit ihren engen Freunden auch mal eine Yacht, die sie erst mit dem Hubschrauber anfliegen können, um in See zu stechen.

Alexis Bondy hält nichts davon, den Orgasmus vorzutäuschen.

Denn sie ist der Meinung: „Wozu hat denn Gott den Frauen die Sprache gegeben?“

Alexis bevorzugt Männer, wenn sie Boxershorts tragen, oder sie haben nichts drunter.

Bloß keine Stringtanga, die törnen mich richtig ab, oder so. „Es kommt auch darauf an, welcher Mann sie tragen kann“, sagte sie Mal Gary.

Tränen eines Mannes kann Alexis schlecht ertragen, denn Männer dürfen zwar weinen, aber nicht sehr oft.

Sie findet an Männern Stärke gut.

Als Kind war sie sehr schüchtern, aber sie hat gelernt, damit zu leben.

Heute findet sie es als Skandal, dass sie nur im Leben eines Mannes glücklich sein soll.

Dabei ist sie eine romantische und glückliche Frau. Dennoch fällt es ihr schwer, sich selbst zu lieben. Für Alexis gibt es keine beste Ersatzbefriedigung für Sex. Auch Schuhe kaufen helfen nicht.

Für Alexis müssen Männer nicht unbedingt schön sein, aber idealerweise intelligent, maskulin und sexy.

Eine Designerin sagte zu ihr: „Die Menschen sollten sich anstrengen, weniger dumm zu sein.“ „Denn das kleidet sie am besten.“

Alexis liebt Rituale und Gewohnheiten.

Diese geben ihr ein Gefühl von Sicherheit.

Ein bisschen Vorspiel mit den immer gleichen Techniken, dann kommt der Sex in den gewohnten Stellungen und danach der annähernd zufriedene Schlaf.

„Gähn“, äußert Alexis laut und denkt, das Leben hätte ganz schön langweilig sein können, wenn…

Wenn es für Alexis nicht die richtige Nummer für jeden Lover gibt.

Sexy sieht Alexis aus.

Wie immer.

Sie trägt ein enges schwarzes Kleid.

Ihre vollen Lippen sind scharlachrot geschminkt.

An Alexis Ringfinder blitzt ein Brillantring.

Sie geistert gerne in Juweliergeschäfte.

Ihr Vater hat Alexis schon einmal einen viktorianischen Armreifen geschenkt.

Ihre Kleider bringt sie zumeist in den Second-Hand-Laden, da sie diese nur einmal trägt.

Und die anderen Leute wollen ja auch einmal Designerklamotten tragen.

Alexis besitzt nicht viele Klamotten, denn sie ist der Meinung: „Umso mehr ich habe, umso mehr liegt bei mir zu Hause herum.“

Und Alexis Bondy hasst Unordnung. Es ist Samstag, endlich wieder Samstag und morgen ist Sonntag.

Kurz vor halb 2 Uhr morgens. Alexis sitzt gelangweilt an der Bar in einer angesagten Diskothek.

Ihr Blick zieht sie auf die Tanzfläche, wo sie ihre Freundin beobachtet.

Sie tanzt eng, sehr eng, mit einem sexy Kerl.

„Wann hatte ich eigentlich das letzte Mal Sex?“, fragte sie den ahnungslosen Barkeeper.

Plötzlich fällt ihr Blick auf einen Mann rechts von ihr.

Er ist groß und kräftig.

Lässig steht er an der Bar, wo er sein rechtes Bein auf der verchromten Zierstange aufstützte.

Schwarzhaarig und braungebrannt. Natürlich von der Sonnenbank.

Aber genau, Alexis ist ihr Typ.

Als der Kerl zu Alexis herüberschaut, wird ihr heiß.

Vielleicht zu viel geheizt in der Disco, damit die Leute mehr trinken.

Sie fühlt sich in ihrem engen schwarzen Kleid mit nichts drunter sehr sexy.

Erst jetzt?

Alexis ist eine Frau, die sich nimmt, was sie will.

Und sie will diesen süßen Kerl.

Leidenschaftlich.

Viel Sex.

Sehr viel Sex.

Als Alexis sich ein Glas mit Alkohol bestellt, steht dieser Kerl plötzlich neben ihr.

Es ist, als würden ihr Herz und dieser atemberaubende Augenblick kurz stehen bleiben.

Aus der Nähe ist er noch attraktiver, stellte Alexis fest und wird schon ganz feucht zwischen den Schamlippen.

Der Kerl kommt näher.

Die knisternde Spannung ist zwischen beiden fast greifbar.

Er will Alexis offensichtlich auch.

Sie reden nur ein paar Worte miteinander.

Über dies.

Über das.

Dann verlassen Sie plötzlich die Diskothek.

Im Taxi auf dem Weg zu ihm sitzen sie hinten eng zusammen.

Seine Hand wandert langsam, ganz langsam ihren nackten Oberschenkel hinauf.

Alexis' Atem beschleunigt sich.

Er lässt sie keine Sekunde aus den Augen und beobachtet ihre Reaktion.

Endlich bei ihm zu Hause angekommen, presst er sie schon im Flur, heftig und gierig, gegen die Wand.

Seine leidenschaftliche Kraft der Begierde erregt Alexis.

Unter gierigen Küssen ziehen sie sich aus.

Seine kalten Hände gleiten über ihren splitternackten Körper.

Er zieht Alexis' Bein an seine Hüfte.

Ihre Hand wandert schnell und ergreifend in seinen Schritt.

Sein leises Stöhnen ermutigt Alexis, gnadenlos und sehr vulgär weiterzumachen.

Im Schlafzimmer wirft er Alexis auf sein Bett und zieht ihn an sich heran, denn sie kann es kaum erwarten, dass er in sie wie ein Pfeil eindringt.

Das unersättliche Gefühl ist noch viel berauschender als in Alexis Fantasie.

Die Straßen und Seitenstraßen, die zur Kirche führten, waren voll mit Autos geparkt.

Alexis Bondy und Gary Slymer, wie andere wahnsinnige Verkehrssünder, waren verzweifelt auf der fast aussichtslosen Suche nach einem leeren Parkplatz.

Das Verbot, an einem Hydranten zu parken, war eine große Versuchung.

„Hirnverbrannt“, sagte Alexis, denn sie war von den außergewöhnlichen Parkverhältnissen genervt.

„Alexis!", sagte Gary. „Alexis, fange bloß nicht an zu Zicken“, warnte er noch.

Gary verließ das Viertel und fuhr einige Straßenkreuzungen weiter, um endlich ihren Wagen in einer Parklücke zu stellen.

„Wo willst du denn jetzt hin mit mir?“ „Wie?“, fragte Alexis, denn sie hatte Lust auf Streit.

Gary reagierte nicht auf Alexis' Gehzicke. Dafür ist er rechts abgebogen und zu der Straßengabelung gefahren, um zu parken.

Beide stiegen ohne Worte aus dem Wagen und das Schweigen dauerte bis zum nächsten Restaurant an.

Alexis ist nach chinesischem Essen und gingen zum Chinesen, der nur noch drei Schritte entfernt war.

Alexis hätte es weiter auch nicht mehr gebracht, denn sie hatte Hunger und sie war launisch geworden.

Sie wollte immer nur mit Gary Zicken.

Zu Hause angekommen huschte ein kleines Lächeln über Alexis Lippen mit dem noch akkurat aufgetragenen mokkabraunen Lippenstift.

Gary wusste über die Seitensprünge seiner Alexis genau Bescheid.

Doch er schwieg.

Dennoch fühlte er es schmerzhaft.

Die Wahrheit ist nicht angenehm, sollte er Alexis danach fragen.

Alexis sah ihren Gary an.

„Es tut mir leid, Gary.“ sagte Alexis und sie meinte es ernst.

„Das Leben ist seltsam.“ Erwiderte er Alexis.

Es heißt ja immer, wenn im Leben einer Frau wie Alexis B. etwas Wichtiges geschieht, ändert sie ihren Look, ihre Frisur oder ihren Lebenspartner.

Im Fall einer ihrer Freundinnen trifft Letzteres zu. Der Neue ist nämlich nur mal so ihr Freund zum Schoppen gewesen und dieser Typ ist nicht schwul. Auf den ersten Blick könnten Alexis und ihre Freundinnen vermuten, dieser Typ, Eric, gehöre zu den Typen, die jede Nacht eine andere schöne Frau abschleppen.

Verdammt ungerecht.

Denn Eric ist alles andere als ein Casanova.

Seine einzige Leidenschaft ist, in getunten Autos aus den 70er auf der Straße herumzuheizen.

Keine Affäre und keine Abstürze.

Für Frauen ein Ausnahmefall.

Aber vielleicht lässt sich der smarte Eric auch nur nicht in die Karten gucken.

„Warum küssen wir uns auf den Mund?“, denkt sich Alexis.

Allerdings lässt sie sich auch gerne an anderen Stellen küssen.

Da gibt es so viele Theorien wie Kusstechniken.

Die Bekannteste sieht im Kuss die Fortsetzung der bei den Naturvölkern üblichen

Mund-zu-Mund-Fütterung des Kleinkindes.

Andere, so hat Alexis Bondy herausgefunden, definieren ihn als einen friedlicher gewordenen Biss.

Wieder andere als Variante: wie an der Brust saugen.

Neueste Erkenntnis: Die Menschen tauschen beim Küssen Geruchsstoffe wie Botenstoffe aus, mit denen wir das Genmaterial des Partners checken.

„Passt gut“, denkt sich Alexis laut, „denn nebenher macht Küssen Lust auf Sex.“ „Und Sex und Küssen machen sehr viel Spaß.“

Alexis hatte die Lust, sich einen Film aus der Videothek zu holen.

Ja, sie kommt mit einem Pornofilm in der Hand.

Sie wusste aber noch nicht, dass ein ehemaliger Freund von ihr Pornostar wurde.

Wie es eben ist, verliebte sie sich in einen geheimnisvollen Mann, der heute in der Erotikbranche arbeitet.

Zu Hause sah sie, wie der Mann in dem Video eine Frau an ihren Haaren packt.

Eine nackte Schwarze hat ihren Kopf über seinen Schoß gebeugt und bewegt ihn rhythmisch.

Er stöhnt laut.

Dann wechseln die beiden die Stellung.

Er nimmt sie von hinten.

Sein nackter Körper ist durchtrainiert.

„Er ist immer noch sehr sexy“, dachte sich Alexis. „Die Frau auch.“

Dann bemerkte Alexis Bondy erst, dass es Mark F. war.

Er ist mein Exlover.

Mark F. hatte immer seine Grundsätze.

Er war und lebt buddhistisch.

Sie haben philosophische Gespräche geführt.

Alexis war damals beeindruckt von Mark seiner Ehrlichkeit.

Es war auch ein toller Mann, dachte Alexis.

Alexis Bondy hat heute noch sehr zwiespältige Gefühle, wenn sie an Mark zurückdenkt.

Denn Sie waren sehr glücklich miteinander.

Aber es hatte nicht sein sollen, denkt sich Alexis immer wieder.

Alexis Bondy denkt an Namibia.

Dort wäre sie jetzt gern.

Mit dem Flieger erreicht sie Namibia in circa 10 Stunden.

Namibia liegt im Südwesten Afrikas.

Sie darf nicht vergessen, Ihren Reisepass noch auf Gültigkeit zu prüfen.

Und die Impfvorschriften?

Wichtig für Namibia ist die Malariaprophylaxe.

Von Gelb bis Rot leuchten die Dünen.

Sie werden von Grasnestern und prächtigen Schirmakazien geschmückt.

In Namibia streifen die Leoparden noch wild umher.

Rund 5000 Tiere leben in dem afrikanischen Staat.

Die Giraffen warten geduldig, bis die Springböcke ihren Durst gestillt haben.

Wahrscheinlich ist die Elefantenfamilie gerade auf der Suche nach einem schönen Schlammloch.

Wie eine glutrote Scheibe leuchtet die Sonne am Horizont.

Alexis fühlt die Hitze in der Luft flimmern.

Es ist still.

Gespannt sitzt Alexis Bondy auf der großen Veranda der Lodge im Etosha Nationalpark im Norden Namibias.

Die Sonne geht in diesem Teil Afrikas rasend schnell unter.

Während nur noch einzelne Kerzen die Veranda beleuchten, wird es langsam laut.

Ein Elefant.

Der läuft direkt auf das Wasserloch zu.

Dort nimmt er einen kräftigen Rüssel voll mit Wasser.

Es scheint zu schmecken.

Denn nach und nach kommen die anderen Elefanten angelaufen.

Fröhlich spritzen Sie sich gegenseitig mit Wasser voll.

Was für ein aufregendes Erlebnis für Alexis und die anderen neugierigen Leute, die dort herumstanden.

Im Etosha Nationalpark leben über 40 000 Tiere, erzählen die Leute.

Darunter Elefanten.

Giraffen.

Springböcke.

Leoparden.

Und Nashörner.

Am nächsten Tag geht es für Alexis Bondy von der lebhaften Safari in die einsame Wüste.

Alexis unternimmt heute eine Tour mit dem Jeep durch den Park.

Löwen genießen den Schatten unter einer Schirmakazie.

Stolze Giraffen wandern durch das trockene Gras.

Und die Springböcke hüpfen lustig durch die Savanne.

Dieses atemberaubende Fleckchen Erde ist voller Reize.

Magischen Momenten.

Und scheint unendlich weit von der Wirklichkeit entfernt zu sein.

Dabei fühlt Alexis Bondy sich bei der Ankunft in der Hauptstadt Windhoek fast wie zu Hause.

Denn Namibia war früher eine deutsche Kolonie.

Und so wundert es Alexis nicht, wenn sie plötzlich durch die Bahnhofsstraße spaziert.

Oder im „Café Schneider“ die Kirschtorten genießen kann.

Alexis erlebt, wie die Frauen auf alten Nähmaschinen bunte Kleider nähen.

Sie sieht die Christuskirche in Windhoek.

Südlich von Windhoek lockt die atemberaubende Namib-Wüste.

Dort erlebt Alexis Bondy die höchsten Dünen der Welt.

Bis zu 300 Meter ragen Sie im Naturschutzgebiet Sossusvlei in den Himmel und werden an der Küste vom Atlantik geküsst.

Das Kaokaland ist eines der letzten wilden Gebiete und Heimat des Himba-Nomadenstammes, erzählen die Leute von Namibia.

Weiter geht es in den zerklüfteten Fish River Canyon an der Grenze zu Südafrika.

Er ist nach dem Grand Canyon die zweitgrößte Schlucht der Erde.

Nirgendwo sonst kann man das Alter des Kontinents genauer sehen, erzählen die Leute.

Ein unvergessliches Naturwunder.

Das ist Namibia.

Alexis Bondy ist wieder in Deutschland angekommen.

Bunt ist Trend bei Nägeln und in zwölf Minuten kann die Farbe drauf sein.

Es gibt gute Nachrichten für schöne Fingernägel, hat Alexis von Maria nach einem langen, sehr langen Telefonat erfahren.

Die Nägel lackieren ist für Alexis ein Geduldsspiel, das bei ihr zu oft so abläuft:

Sie trägt den Lack einigermaßen zitterfrei auf.

Drauf pusten.

Warten.

Warten.

Und warten.

Waaaaarten.

Und beim ersten Griff zum Handy oder Autoschlüssel ist die Pracht dahin.

Die Schramme drin.

Normale Lacke brauchen lang.

Sehr lange.

Laaaaaaaaaaaaaaange!

Bis sie durch und durch trocknen.

Doch jetzt gibt es eine neue Kombination aus hauchdünnen Tipps und Nagelspitzen zum Aufkleben sowie der Unter- und Überlack sorgt zusätzlich für Haltbarkeit.

Und wer will!

Alexis vielleicht.

Pinselt eine Schicht Lieblingsfarblack dazwischen.

Trotzdem braucht Alexis für die Prozedur inklusive Trockenzeiten nicht länger als zwölf Minuten.

Die so behandelten Nägel lassen sich kürzen.

Feilen.

Und überstehen Sand-Strand-Meerwasser-Strapazen fünf bis sechs Tage kratzerfrei.

Wenn Alexis keine Lust hat, sich die Nägel selbst zu machen, geht sie lieber zu Nino ins Nagelstudio.

Dort kann sie sich nicht nur die üblichen künstlichen Gel- oder Acrylnägel machen lassen.

Nino kann Alexis auch eine Spezialmaniküre anbieten.

Natürlich mit sogenannten UV-Lacken.

Dabei wird transparenter und farbiger Lack schichtweise aufgetragen und trocknet unter der UV-Lampe.

Nach circa 35 Minuten sitzt die Farbe.

Und hält mindestens 14 Tage.

Oder auch zwei Wochen.

Rauswachsende Ansätze kann Alexis selbst über Lackieren.

Und nach zwei Wochen wird die Farbe im Nagelstudio, bei Nino, abgelöst.

Übrigens!

Es gibt Frauen, die sich ihre Nägel im Studio mindestens 35 000 Euro kosten lassen.

Allerdings mit Brillanten bestückt. Alexis erfährt gerade in der Tageszeitung, dass wegen unbezahlter Rechnungen in Höhe von 40 Millionen Euro das Privatflugzeug eines Prinzen gepfändet worden ist. Das Flugzeug steht auf dem Flughafen in München. Seinen unfreiwilligen Aufenthalt in Bayern nutzt er, um in Niederbayern zu wandern. Alexis muss lautlos lachen.

 

 

Kapitel 9

Die Männer sagen: „Alexis Bondy ist die neue Sphinx.“ Auch Model war mal weniger Beruf als vielmehr überbezahlter Job, „Beruf“. Wer entdeckt werden sollte, hatte gefälligst gesucht zu werden. Aber nicht bei den Landeiern, im Kaff oder solchen gefährlichen Dörfern, wo die Frauen nur mit Babybrei-vollgesabberten Jogginghosen herumlaufen und aussehen, als würden sie lieber im nächsten Horrorfilm mitspielen wollen. Diese Frauen sollten schon wie ein Edelweiß ähnlich sein oder wie eine Auster mit der Perle. Die Mühelosigkeit mit Alexis Bondy. Sie war ein sehr braves katholisches junges Fräulein.

Zu ausgeprägt würden Alexis selbst ihre Gesichtszüge leicht. Zu stark ihre markanten Wangenknochen, zu große Zähne und zu tief die Mundwinkel.

Während andere Models damals ihre ersten Nacktaufnahmen in diversen Modemagazinen früh als Karrieretick zündeten.

Alexis beachtete diesen Werdegang der anderen Models kaum.

Eine Sphinxhaftigkeit, mit der Alexis Bondy sich ultraprofessionell darstellt.

Sie zeigt die Metamorphose in einer Sphinx.

Alexis bleibt kühl, wie die Leute sie kennen. Sie zeigt kein Gefühl.

Wer Alexis Bondy enträtseln will, beißt auf den Granit des Normalen.

„Willst du gelten, komme selten.“ Das sagte schon ihre liebe Großmutter am Kinderbett.

Zuerst bekam Gary zärtliche Küsse auf die Wange.

Dann hing Alexis an seinem Hals und zeigte ihm einen intensiven Zungenkuss.

Was sie unter Knutschen verstand.

Um es Gary noch klarer zu machen, schob sie ihm gleichzeitig noch eindrucksvoll ein Knie zwischen die Schenkel.

Sie stöhnt leise während ihres Kusses zufrieden, weil sie an seinen Oberschenkeln spürt, wie sein schlaffer Pimmel zum dicken, steifen Schwanz voll angesprungen war.

Sie griff nicht zu.

Plötzlich griff sie mit der Hand unter ihren roten Rock.

In den offenen Schritt über die Nylonstrumpfhose und riss diese sehr dehnbare Strumpfhose durch eine Laufmasche weit auf.

Und sie sagte: „Süßer, hier ist eine heiße Fotze, die es kaum noch erwarten kann, heiße Tränen zu weinen.“

Er konnte ihr ansehen, wie heiß sie wirklich war.

Sie streifte und riss ihre Kleidung ab und lehnte sich gegen die Tür. Mit ein paar Fingern zog sie die großen Schamlippen weit auf und mit den anderen Fingern streichelte sie heftig ihren steifen und erregten Kitzler.

Gary sah, dass dieser Kitzler sehr groß werden kann.

Ein richtig kleiner, erregter Stift stand aus den braunen Schamlippen heraus.

Alexis freute sich, als er fest an ihren Arsch griff.

Oder liebevoll mit der Zunge über die steifen Brustwarzen streicht.

Er staunt nicht schlecht, als sie in ihrer nassen Fotze so verwirkst, wie sie war, sich gleichzeitig drei Finger in sie hinein schob.

Plötzlich schob sie ihre ganze Hand hinein und setzte ihren Arm in hektischen Bewegungen.

Unwillkürlich griff er in diesem Augenblick nach seinem harten Schwanz und wichste.

Lange bearbeitete sie sich ihre süße und vermutlich sehr hungrige Votze und beobachtete ihn, wie er sich seinen Schwanz wichst.

Sie ist nur am Stöhnen und er hatte den Eindruck, dass sie bereits schon öfter zum Orgasmus gekommen ist.

Das wilde Zucken am ganzen Körper und Kreischen verrieten, wie gut es ihr geht.

Plötzlich beugte sie sich und holte sich seinen geilen Schwanz in den Mund und seinen Sack, so viel sie in den Mund kriegen konnte.

Sie zog es vor, seinen zitternden Schwanz in den Mund zu vernaschen, und brachte ihn zum Spritzen.

Sie schluckt die ganze Wonne mit Genuss.

So dass sie seinen Schwanz wie einen „Gott“ küsste, lutschte und genoss.

Alexis fliegt nach Bali.

Dort ist sie im Auftrag ihrer entspannenden Wellness.

Etwa 15 Minuten von Balis Künstlerort Ubud entfernt liegt das Como Shambhala Estate inmitten üppiger Tropenwälder und Reiterstraßen.

Hier erholt sich Alexis Bondy vom jammernden und scheinheiligen Deutschland.

Aber, jetzt hat Alexis erst ein anderes Thema: einen Termin, denn sie trifft sich nächste Woche in Leipzig.

Alexis trifft sich mit ihrem Ex.

Dabei hat sie überhaupt keine Ahnung, was sie zu diesem Treffen anziehen soll.

Eigentlich denkt sie, dass sie zu so einem Treffen ruhig etwas in der Richtung „oversexy, hot Bitch“ mit viel Busen und Beinen übertreiben.

Alexis will zu diesem Date killermäßig aussehen, denn es gehört sich einfach.

Alexis Bondy will sehr viel Haut zeigen.

Alexis Ex wird es sicherlich 100-prozentig ärgern und er wird seinen Beschützerinstinkt wieder wecken und sagen: „Wie läufst du denn herum?“

Nur für Alexis ist solch eine Bevormundung unnötig und nervend.

Also, Alexis wird konkret und wird viel Haut, wenig Stoff, High Heels und ein dezentes Make-up, wie wenig Schmuck, tragen.

Wird er dann etwas sagen, reißt sie die Augen auf und schaut ihn an, wie Schneewittchen.

Beim Treffen schwebt er auf Wolke Sieben.

„Soll ich mich auf das Abenteuer mit Gerald einlassen?“, fragte sie sich nachdenklich.

Ihre Freundinnen würden jetzt sagen: „Nein.“

Außerdem wird Gerald Alexis nach zwei Minuten zu Tode quengeln, dass Alexis ihm noch eine Chance gibt.

Gerald hatte damals kein Problem damit, sich tagelang nicht zu baden und alles zu essen, was er in die Hand bekam.

Alkohol war auch kein Fremdwort mehr.

So einen Kerl hat nun Alexis in ihrer Vergangenheit über Jahre ertragen.

Nach der Trennung jammerte er schrecklich, wurde krank und nervte herum.

Alexis packte ihre Klamotten und fuhr erst mal für einige Wochen nach Amsterdam.

Alexis Bondy machte gern einen Check in Paris, London und Barcelona.

Klar, diese Städte sind immer eine Reise für Alexis wert.

Denn sie wollte immer wissen, was im Moment der wirklich heiße Trend der Mode ist.

Wo gibt es die besten Clubs und Partys, wie auch die happigsten Modeläden?

Alexis Bondy traf die Models, Fotografen, Designer, Werber, DJs, TrentScout, Eventmanager und Stylisten der Welt.

Bei diesem Gedanken hat es Alexis auch diesmal auf jeden Fall bereits voll die Reiselust geweckt.

In Amsterdam angekommen, checkte sie in ein Hotel ein.

Aus der Bar im 23. Stock kann Alexis fast bis nach England gucken. Neben Trachten und Coffeeshops hat die Hauptstadt der Niederlande noch viel zu bieten.

Alexis Bondy, ein Freak von Fashion und vor allem ein Fan von Schuhen, liebt die Stadt und ihre Designer.

Schuhe, wohin Alexis blickt.

Wie kleine Kunstwerke in Plexiglasfächern präsentiert.

Aber auch die charmanten Männer waren so zuckersüß wie die Kuchen der Coffeeshops und dazu gab es natürlich auch den perfekten Kaffee.

Alexis Bondy ist nach einer anstrengenden Rückfahrt in Berlin wieder angekommen.

Das Wetter war wieder grau und regnerisch.

Ein Wetter, etwas für Selbstmörder, dachte sich Alexis.

Gary Slymer war unerklärter Weise nicht zu Hause.

So legte sich Alexis auf das Sofa und mit einer kuscheligen Wolldecke wickelte sie sich ihre kalten Beine ein.

Ein heißer Kakao, den sie sich vorher noch gemacht hatte, dampfte in einem Becher auf dem Couchtisch.

Alexis trank einen Schluck vorsichtig aus ihrem Kakaobecher.

Bei so einem Wetter und einer leichten, miesen Stimmung nahm sie gerne Kakao oder aß eine leckere Tafel Schokolade.

Es war wie Medizin für die Seele.

Aber Sport wie Gymnastik und Ausdauertraining im Sportstudio machte sie auch, um den Fetten an ihrem zarten Körper keine Chance zu geben, sich festzusetzen.

Alexis schloss die Augen, dabei huschte ein schwaches Lächeln über ihr Gesicht.

Plötzlich schob Alexis die Wolldecke beiseite und stand auf, um ins Badezimmer zu gehen.

Sie betrachtete sich im Spiegel.

Dann kam Gary und sagte: „Hallo!“ Mein Engel, bist du auch mal wieder da? „Ich habe schon in verschiedenen Zeitungen nachgesehen, ob ich dich in den Todesanzeigen treffe.“

„Ich liebe dich!“, erwiderte Alexis mit einer ruhigen, leisen Stimme.

„Ich liebe dich auch und ich habe dich vermisst“, sagte Gary.

Alexis umarmte Gary, fing an zu heulen und sabberte seinen ganzen weißen Stehkragen voll Nasenschleim.

Gary runzelte die Stirn.

Alexis ging ohne Worte ins Wohnzimmer und zündete sich eine Zigarette an.

„Gary, weißt du, was mich in letzter Zeit wirklich quält?“ „Oh“, fragte Alexis immer noch heulend und schluchzend.

Er wandte ihr verwirrt und ahnungslos das Gesicht zu und dachte: Was könnte ich ihr antworten, wenn ich jetzt ein Hellseher wäre?

Alexis fragte sich, was sie eigentlich sagt, wenn ihr jemand auf Anhieb sympathisch ist.

„Den kann ich gut riechen“, denn für Alexis sind Gerüche ein wichtiger Sensor für ihre Gefühle.

Für ihre unbewussten und intuitiven Entscheidungen glaubt sie, ob sie nun einen Menschen mag oder nicht.

Alexis glaubt auch, dass an manchen Düften viele Erinnerungen hängen.

So manchen Duft kann auch Alexis' Verstand nicht kontrollieren.

Dennoch handelt Alexis Bondy nach Lust und Laune.

Das Sonnenlicht in Deutschland, wie in Berlin, lässt sich seltener blicken.

Alexis hat das ausweglose Gefühl, die beschissene Zeit bleibt stehen.

Sie rafft sich auf und braucht Bewegung.

Alexis geht ins Fitnessstudio.

Dort trainiert sie für ihren gesunden Geist und in der Sauna schwitzt sie für einen gesunden Körper. Denkt sie natürlich.

Alexis will kein Stubenhocker sein oder werden.

Aber heute ist so ein beschissener Tag gewesen, an dem sie von der Müdigkeit und der Kraftlosigkeit geplagt ist.

Und was sie sonst noch hassen kann, ist das Stimmungstief.

Vor allem hat das etwas für Alexis Geist und ihre Seele, wenn sie ins Fitnessstudio geht.

Die innere Ruhe ist für sie die beste Voraussetzung, um private und beruflich klare Pläne zu schmieden. Manchmal kann Alexis danach auch gute und logische Entscheidungen treffen.

Aber bevor Alexis ins Fitnessstudio gehen will, ruft sie erst einmal ihre Freundinnen an und fragt, ob jemand von ihnen mit ins Studio kommen will.

Denn dort sind auch die knackigen und durchtrainierten Typen mit den knackigen Ärschen in der heißen Sauna.

Eine von Alexis Freundinnen erzählte ihr, dass sie im Lotto gewonnen hatte.

Und das waren nicht nur ein paar Cent.

Also rannte sie so schnell nach Hause.

Natürlich schmiss sie nicht unbemerkt die Wohnungstür wieder zu.

Dann erzählte sie Alexis, was sie ihrem Freund sagte.

„Liebling, packe schnell deine Klamotten“, sagte sie mit einem Lächeln, dennoch war ihr Freund ziemlich verdutzt. „Liebling, ich habe im Lotto gewonnen.“

„Toll!“, freute er sich, wie ein König. „Schatz, soll ich fürs Meer mit weißem Strand und türkisfarbenem Ozean oder steilem Gebirge packen?“ “

„Liebling!, mein Süßer“, turtelte sie ihrem Freund zu. „Mir egal, schnurrz piepe“, erwiderte sie mit einem gleichgültigen Ton, wie „Verpiss dich endlich!“ „Liebling, verschwinde nur so schnell wie möglich“, sagte sie nur noch.

Alexis dachte daran, wie skrupellos Frauen auch sein können.

Denn im Frauenmagazin hatte sie erst letzte Woche gelesen, dass mindestens 15 Prozent der Deutschen ihren Urlaub mit ihrem Partner oder ihrer Familie als stressig empfinden.

Und dass Sie froh sind, wenn der Urlaub wieder vorbei ist.

Für mindestens 60 Prozent, so las Alexis, hat Streit in den gemeinsamen Ferien schon zum Ausscheiden aus der Beziehung geführt.

Nach einem langen Aus mit ihrer Freundin Katia treffen sie sich beim Schoppen wieder und setzen sich in ein Café.

Hier erzählen sie, was so alles in der Vergangenheit passiert ist.

Bis Katia plötzlich still wird und erzählt mit Tränen in den Augen.

Alexis, du wirst es jetzt nicht glauben, was ich dir jetzt erzähle: „Schreckliche Monate habe ich jetzt hinter mir.“ „Mein Vater ist vor drei Wochen verstorben.“

„War er schwer krank?“, fragte Alexis. 

„Ja, er ist an Krebs erkrankt“, erwidert Katia. „Und ich mache mir große Sorgen um meine Mutter, die plötzlich vor zwei Tagen einen schweren Autounfall hatte.“

„Sie liegt im Krankenhaus?“, fragt Alexis.

„Ja, sie leidet sehr“, erwidert Katia. „Aber da gibt es noch etwas, was meine Eltern nicht erfahren dürfen.“ Seit Januar bekomme ich anonyme Morddrohungen per E-Mail oder per Anruf. Doch der Irre versetzt nicht nur mich in Angst und Schrecken, sondern auch meine Freundin Nicole. Das geht jetzt schon monatelang. Mit blutrünstigen Todesmails und Anrufen. „Ich trau mich nur noch mit schrecklicher Angst im Nacken auf die Straßen.“ „Könnte es einer deiner Exfreunde sein?“, fragte Alexis nach. „Es können viele meiner Kerle sein, vielleicht ist von denen einer der wahnsinnige Verfasser.“ „Am Telefon erkenne ich nur eine dunkle, verzerrte Stimme, die ich nicht erkennen kann“, erwidert Katia. „Seine Sätze lesen sich wie aus einem Horrorfilm, wie: „Du wirst so leiden, bevor ich dich ficke und dann hinrichte.“ Du männerfeindliche Schlampe. Du kannst schon mal darauf warten, es dauert nicht mehr lange. Schreien wirst du und keiner wird dich hören, denn wir sind beide ganz allein. Ich schneide Dir ganz langsam Deine fetten Titten ab, die sowieso nur noch aus Silikon bestehen. Oder? „Ich bin am Überlegen, ob ich dir erst die Zunge herausschneide, bevor du anfängst zu schreien.“

„Katia, ich scheiß mich vor Angst gleich in die Hose.“ „Warum gehst du nicht zur Polizei?“, sagt Alexis und ist sehr verwirrt.

„Polizeiliche Nachforschungen ergaben noch nichts.“ Aber es wird vermutet, dass die Hassmails von dem Exfreund Bruno stammen.

„Doch solange es keine Klarheit von der Polizei in diesem Fall gibt, werde ich weiter in ständiger Angst leben und bei all seinen Anrufen um mein Leben fürchten.“

Alexis Bondy drehte sich nach allen Seiten um, damit sie feststellen konnte, ob das Schwein hier irgendwo herumhängt.

Dann ging Alexis mit Katia noch ein bisschen durch die Straßen bummeln und brachte Katia dann nach Hause.

Alexis nahm später ihr Handy aus der Handtasche und rief sich ein Taxi, um selbst nach Hause zu kommen.

Zwei Wochen später rief Alexis Gary an, um ihn zu fragen, ob er nicht gerne mit nach Gran Canaria fliegt.

Obwohl er geschäftlich noch einige Termine hat, sagte er zu.

Gary machte seinen Leuten klar, dass er sehr wichtige Geschäfte zu erledigen hat und einen neuen Termin ausmachte.

Alexis und Gary nehmen dann den Flug in das sonnige Paradies im Atlantik.

Von der weiten Dünenlandschaft bei Maspalomas haben Gary und Alexis einen unvergesslichen Blick bis zum Meer.

Palmen reihen sich an idyllischen Buchten.

Pinienwälder ziehen sich über romantische Berge.

Und weite Sanddünen strecken sich bis an den Meeresrand.

Gary und die ausgeflippte Alexis finden in der Schlucht Barranco Moya, circa 30 Kilometer von Las Palmas, eine prima Abwechslung zum Strand.

Nahe des Fischerdorfes San Felipe liegt ein Wasserspeicher.

Dieser feuchte und dicht bewachsene Graben ist durchzogen von noch heute funktionierenden Aquädukten.

Innerhalb der Talsohle der Schlucht herrscht eine fast angsteinflößende Stille.

Der Ausflug gleicht für Gary einer Dschungelsafari.

Im Süden der Insel besuchen beide am nächsten Tag den Wochenmarkt in San Fernando.

Dort gibt es die würzige Chorizo, eine spanische Wurst, bis zu spanischer Keramik.

Alexis wollte nicht aufwachen.

Der Traum war schön.

Beinahe so, als seien die Männerhände, die sie zärtlich berührten, und die Lippen, die von seinen Lippen liebkost werden, echt.

Egal.

Alexis hatte schon längst ihre große Liebe gefunden.

Nur das zählt.

Sein Name ist Gary, Gary Slymer.

Er ist in Deutschland aufgewachsener Grieche und ist Geschäftsmann, Unternehmer.

Es war Liebe auf den ersten Blick gewesen, als Alexis Gary kennengelernt hatte.

Oder auf den zweiten Blick?

Egal, denkt sich Alexis Bondy.

Nach einem zwei Tage dauernden heißen, gefühlvollen und leidenschaftlichen Sex waren sie sich immer näher und näher innig gekommen.

Später, im Schatten eines alten Baumes am Strand haben sie sich geküsst.

Wie wunderbar seine Küsse schmeckten.

Wie erregend seine Berührungen waren.

Alexis verzerrt sich danach, sich immer wieder Gary ganz hinzugeben.

Und dabei aufzugehen in seiner Liebe und Zärtlichkeit.

Alexis verzerrte sich danach, in Garys Liebe aufzugehen.

Gary und Alexis besuchten am nächsten Tag Agüimes, mit seinen Häusern und Türmen.

Ideal zum Bummeln genießen Alexis und Gary die Promenade am Yachthafen von Puerto de Mogán.

Am Nachmittag genießen Sie türkisblaues Wasser und weißen Sand am Strand von Arguineguin, nahe Maspalomas.

Als Alexis Bondy auf die Terrasse trat, sah sie Gary am Strand joggen.

Plötzlich setzte er mich in den weißen Sand und schaute versonnen auf das Meer.

So tief in sich versunken war er, dass er Alexis nicht einmal bemerkte, als sie schon neben ihm stand.

„Gary!“, flüsterte sie und berührte ihn sanft am Arm.

Erschrocken zuckte er zurück.

Garys Miene hellte sich schlagartig auf.

Er fand keine Worte, denn er war in Gedanken.

Alexis brauchte auch keine, seine Blicke sagten alles.

„Willst du mich nicht endlich küssen?“, fragte Alexis und lachte vor Verliebtheit.

Alexis' Herz pocht wild in ihrer Brust.

Im Hotelzimmer hob er sie auf die Arme und legte sie wenig später auf das Bett.

Dann knöpfte er ihre leichte Bluse auf.

Er forscht ihren nackten Körper mit den Lippen.

Alexis ging auf in seiner Zärtlichkeit.

Sie gibt sich ihm hemmungslos ganz hin.

Für sie ist es wie im Traum.

Nur viel schöner.

Gran Canaria mit seiner faszinierenden und vielfältigen Natur wird es für Alexis und Gary auf der Kanarischen Insel garantiert nicht langweilig.

Dank des milden Klimas und der vielen Sonnenstunden ist das Eiland das ganze Jahr über ein Traum.

Ob Wellness.

Wandern.

Tauchen.

Surfen.

Schlemmen.

Oder Einkaufen.

Las Palmas, die Hauptstadt.

Das Flair der spanischen Trauminseln. Von der Kathedrale aus können Gary und Alexis die bezaubernde Altstadt Vegueta erkunden. In den verwinkelten Gassen kommen Sie vorbei an den faszinierenden Kolonialbauten. Eines der schönsten Gebäude ist das Kolumbushaus. Seefahrer Christoph Kolumbus. An den Ständen bieten Einheimische Obst und Gemüse an.

 

 

Kapitel 10

Die Frau darf den Mann nicht anrufen, er muss sie anrufen, sagt Alexis Bondy.

Sie geht mit und ruft ihn zu: „Fang mich!“ „Wenn du (Mann) es ernst meinst.“

Solche Spielchen gehen so manchem Mann auf den Keks.

Mimt die Frau im Bett, die Sexgöttin, um ihn „zuhalten“, und ärgert sich, dass ihn die Schauspielereien irritieren.

Alexis B. sitzt im Badezimmer und schminkt sich für die Nacht.

Für den Blick aus Feenaugen trägt sie Eyeshadow-Base auf.

Dann verteilt sie ein blaustichiges Violett auf dem Oberlid und dem unteren Wimpernrand.

Einen bananenförmigen Akzent setzt sie in Tannengrün in die Lidfalte.

Anschließend platziert Alexis Farbtupfer im selben Grünton und in Fuchsia auf dem beweglichen Lid sowie einen Hauch Silbergrau im Innenwinkel.

Als Finish zieht Alexis noch einen Lidstrich und tuscht die Wimpern und Brauen lila.

Die Nächte sind jetzt besonders kurz. Deshalb will Alexis Bondy jede Minute auskosten.

Mit dem besten Sex, den sie haben kann.

Körperliche Liebe ist sinnlich, elektrisierend und schön.

Alexis spürt das Prickeln.

Ein attraktiver Mann, den Alexis Bondy nicht greifen und dem sie nicht vertrauen kann, der Alexis stets auf Distanz und somit unberechenbar in Atem hält, ist dummerweise für die sehr aufregend.

Aber leider ist er für Alexis nie der Richtige.

Jedenfalls nicht, wenn einer Frau wie Alexis ein gesunder Schlaf heilig ist.

Eine Tatsache ist, dass Alexis mit Trotz reagiert und sich energisch in die brutale Meckerphase stürzt.

Alexis erinnerte sich an Sascha E., der bei seinen Eltern wohnte, und Alexis hasste Familienanschluss. Dann war da der Lars Q., aus Halle, der Alexis irritierte, weil er beim lauten Lachen wie ein abgesoffener Traktor klang.

Und Marcus?

Den sie unbedingt wollte, solange er den Unnahbaren gab.

Beging dann den großen Fehler, Alexis plötzlich honigtriefende Liebesbriefe zu schreiben. „Ohhhhh, mein Gott!“, schrie sie genervt.

Überhaupt war jeder Richtige schnell der Falsche, wenn der Typ Alexis zu nah auf die Pelle rückte.

Aber Alexis Bondy war schon mit einigen sehr richtigen Männern zusammen, die sie wirklich, echt liebte und die sie glücklich machten.

Trotzdem hatte Alexis nach einer Weile, wenn sich die Gewohnheit einschlich, das dringliche Gefühl, weiterziehen zu müssen.

Weil sie glaubte, es könne noch ein Besserer, ein Richtigerer kommen.

Aber sie glaubte auch, dass das wie in einem Märchen wäre.

Also lernte Alexis Bondy Jack Kopy in der Bar kennen – er war zwar nicht ihr Typ gewesen.

Aber was soll es, denn er sollte es ihr mal so richtig wieder besorgen, sollte er ein echter Mann sein.

Dann gingen wir wirklich ins Hotel, auf sein Zimmer.

„Nimm mich endlich!“, sagte sie. „Bevor meine Fotze komplett ausläuft.“ Ich brauche deinen harten, großen Schwanz, um dieses rasierte Loch hier unten zu stopfen.

Er umfasste mit seinen starken Händen ihre volle Hüfte und zog sie zu sich.

Seine Finger griffen nach ihrem nackten, nassen Votze.

Er zog ihre geschwollenen Schamlippen weit auseinander und mit einem heftigen Stoß rammte er in ihr heißes Lustzentrum.

„Aaaaaaaaahhhhhhhhhh jaaaaaaa, daaaaaaaaaaassssssss brauch ich jetzt.“ Gib es mir richtig! „Stoß ihn kräftig rein!“, versuchte sie ihm in Ekstase und wie von Sinnen zu sagen.

Wild und hemmungslos fickten sie sich durch das ganze Hotelzimmer.

„Oooooooohhh jaaa jaja jaaaaaaaa hör nicht auf!", schrie sie.

Ihre schwitzigen Körper durchzogen mehrere Wellen der Lust und er braucht nur noch wenige Stöße und küsst sie, bis sie zusammen zum Höhepunkt ihrer Gefühle kommen.

„Sex kann hemmungslos sein, wenn ich es zulasse und will“, sagte sie.

Sie nahm seinen Schwanz in ihrer Hand und merkte, wie sein Muskel noch pochte, und nahm ihn noch einmal in den Mund.

Sie ist immer noch geil auf ihn.

Eine Diva stinkt.

Oder eine Diva, sie duftet.

Was für den einen Mann angenehm duftet, empfindet der andere Mann als Gestank.

Bei Frauen ist es auch so, aber das interessiert jetzt keinen Menschen.

Dass aber verschiedene Menschen eine und dieselbe Substanz unterschiedlich wahrnehmen können, ist genetisch bedingt.

Forscher aus den USA hielten viele, viele, viele Testpersonen Abbauprodukte des Hormons Testosteron unter die Nase.

Für einige stanken die Geruchsproben nach Urin, Pisse und Pipi, und für andere duftete sie einfach nur nach Vanille.

Heutzutage ist es schwierig, dass sich Alexis Bondy all die neuen schönen Gesichter auf der Straße von verschiedenen Städten wie zum Beispiel Berlin, Barcelona oder Mailand merken kann.

Heute geht Alexis weiter ihren Weg, auch wenn er steinig ist.

Denn sie hat sich mit Yoga eine gewisse Entspannung geholt.

Doch trotz der vielen neuen Gesichter auf den Straßen und in den verschiedenen Medien fasziniert Alexis Bondy nach wie vor die Supermodels, sei es aus Gründen der Nostalgie oder Gewohnheit.

Es gibt Amazonen aus Brasilien, spröde Belgierinnen, die ausgebootet werden von den Russinnen mit den markanten Wangenknochen.

Wie sagt Alexis: „Wenn auch schon meine Freunde erfahren haben, was ich zum Frühstück esse oder dass ich nie Unterwäsche trage, merken sie recht schnell, dass ein bisschen Mystik gar nicht schadet.“

Es sieht ganz so aus, als ob die Alexis-Bondy Story noch längst nicht zu Ende ist.

Alexis kann als Diva bestialisch und abgebrochen sein, sobald sie etwas damit bezwecken will.

Alexis ist viel gereist und hat auch viele interessante Eindrücke mitgenommen.

So lernte sie das gesamte Therapiespektrum der Schamanen kennen.

Und da nimmt die Pflanzeneilkunde oft nur eine untergeordnete Rolle.

Ja, Heilkräuter sind den Schamanen nicht so wichtig, weil sie vor allem mit Hilfsgeistern heilen. Heilzeremonien hat Alexis gesehen. Sie gliedern sich in dieser Region Südamerikas.

Wo der Patient von dem krank machenden Übel befreit wird.

Dazu reibt der Schamane den entkleideten Patienten mit Brennnessel oder Eiern ab.

Sie waren roh, wie sich Alexis erinnern kann.

Wenn es ganz schlimm kommt, hat der Schamane auch ein Meerschweinchen benutzt, das dabei stirbt.

Der Heiler liest aus den Eingeweiden des Tieres die Diagnose.

Danach setzt der Schamane sein ganzes Können ein, um das Gute anzuziehen.

Wohlriechende Duftwässerchen und Räucherwerk sollen die Hilfsgeister herbeilocken.

Diese gelten als die eigentlichen Heiler, wurde Alexis von den anderen Leuten unterrichtet.

Der Schamane selbst versteht sich eher als Vermittler, um den Kontakt zur Welt der Geister herzustellen.

In vielen anderen Regionen der Welt versetzen sich Schamanen bei der Heilungszeremonie in Trance, die sie mit den unterschiedlichsten Stimulanzien und Techniken erreichen.

In Teilen Südamerikas brauen sie Ayahuasca, ein Halluzinationen hervorrufendes Getränk, dessen Grundlage eine einheimische Kletterliane bildet.

Sibirische Schamanen inhalierten den Rauch von wildem Wacholder.

Afrikanische Medizinmänner tanzen, singen und trommeln in Trance.

Unterstützend wirken Atemtechniken, rituelle Körperhaltungen, Fasten oder das monotone Aufsagen von Beschwörungsformeln.

Der besondere Bewusstseinszustand zwischen Wirklichkeit und Traum macht empfänglich für Visionen.

Allmächtige Visionen: für Mitteilungen von Geistern und Ahnen, die den Schamanen auf der Suche nach den Krankheitsursachen und dem Weg der Heilung helfen.

Alexis Bondy interessierte mit unglaublichem Erstaunen die rituellen Reinigungen, Geisterbeschwörungen und Eingeweideschau.

In schamanischen Sitzungen könne es zu tiefen sinnesphysiologischen Veränderungen des Patienten kommen, konnte Alexis mit Skepsis beobachten.

„Da kann man viel lernen.“, sagte Alexis.

Meist werden Schamanen bei schweren Lebenskrisen, oft psychischen Leiden, zu Hilfe geholt.

Solche Krisen sind Ausdruck gestörter Beziehungen und werden als Bedrohung der Gemeinschaft empfunden.

Dadurch ordnet der Schamane auch ein gestörtes soziales Gefüge. Indem der Schamane Seelen zurückholt und Beschwörungen entkräftet, hilft er nicht nur Kranken.

Alexis Bondy erkannte auf ihrer Reise zu den Schamanen, dass es vielleicht wichtig ist, dass sich jemand einfach Zeit nimmt, zuhört und seelische Streicheleinheiten gibt.

Wenn Alexis sich außerhalb des Bettes sexuell vergnügen will, dann lässt sie sich von Gary im Stehen von hinten seinen steifen Schwanz eindringen.

Und das nicht nur in die Vagina.

Auch mal in den Arsch.

Denn das ist für Alexis echt ein geiles Gefühl.

Diese heiße Sache passiert oft unter der Dusche, wenn Alexis sich den Rücken einseifen lässt.

Denn das herabströmende, warme Wasser steigerte Alexis die leidenschaftliche, animalische und sexuelle Lust auf mehr und hemmungslos.

Welche Neigung, welche Grille, welche Küchenschabe und welche Laune bewog Alexis, ein Leben ohne Scham zu führen, dachte Gary, denn so eine Frau sucht und findet man nur im Heuhaufen.

Alexis bittet Gary, sich nicht so viele Gedanken über sie zu machen, und er sollte jede Sekunde, Minute und Stunde mit ihr genießen, wie er nur kann.

Gary ist erstaunt über den Ton ihrer entschlossenen Worte von Alexis.

Er enthüllte in der vergangenen Zeit ihres leidenschaftlichen Zusammenseins nicht seine eigne Identität.

Einige unangenehme Erfahrungen in der Vergangenheit ließen Gary Slymer befürchten, dass Alexis nur mit ihm spielt.

Dass sich hinter der Maske des Engels eine teuflische Fratze verbirgt.

Dennoch waren Alexis und Gary in benommener Wollust und aufgeschlossener Begierde.

Und in andauernder sexueller Erregung.

Es wurde beiden bewusst, dass die sexuelle Lust und die Begierde das größte Glück im Leben sind.

Alexis liebte Gary und sie wusste, dass auch Gary sie liebte.

Große und viele Genüsse ließ Alexis am ganzen splitternackten Körper erbeben.

Heftige sexuelle Überraschungen und tiefe, leidenschaftliche und gefühlvolle Ohrmachtgefühle erlebte sie mit lauten Schreien.

Das Harntreiben beim angeregten Ficken und gefühlvollen Reiben der innigen Fotze mit der Hand wirkte manchmal bei Alexis sehr wohlwollend.

Dabei konnte Alexis sich nach mindestens einer Stunde einem so starken Orgasmus nicht entziehen.

Ihre leidenschaftliche Liebe lässt Garys Lippen bei Alexis erblassen.

Sein Rücken ist mit vielen blutigen Kratzern von Alexis gewaltigen Erregungen gekennzeichnet.

Alexis und Garys splitternackte Körper glühten vor Begierde und der unersättlichen Erregung.

Blut, Schweiß, Speichel, Sperma und weibliche Ausscheidungen bedeckten ihre Haut.

Das Bettlacken besudelt von Alexis voll tönenden Fürzen aus ihrem Arschloch und die Spritzer seines Samenergusses.

Beiden lässt es gleichgültig und ist ihnen nicht zuwider.

Alexis Bondy zeigt gern, dass sie von niemandem abhängig ist.

Schon gar nicht von Männern.

Alexis Bondy hat über Gary Slymer nachgedacht. Denn sie ist sehr besorgt um ihn.

Gary erzählte ihr immer, dass er in den Jahren nur noch auf Vollidioten trifft, die keine Ahnung haben. Er trifft in der Gesellschaft Leute, die lästige Störer sind: Diebe, Lügner und Dummköpfe.

In der Geschäftswelt gibt es nur noch ehrlose Betrüger.

Gary braucht Abstand.

Abstand.

Viel Abstand, sonst dreht er noch durch, wenn ein neurosomatischer Vollidiot ihm erzählen will, wie er sein Leben in den Griff bekommen soll.

Die Shows sind gerade vorüber. Sie heißen „Prét-á-porter“. Aber mal ehrlich: „Was davon ist fertig zum Tragen?“ Kaum ist Alexis Bondy von den Pret-á-porter-Shows, fragte eine blöde, eingebildete Kuh im Supermarkt: „Und, was trägt Frau nächsten Winter?“ 

„Gute Frage“, erwiderte Alexis, ging zur Kasse, bezahlte ihren Einkauf und verließ den Supermarkt.

Alexis musste immer noch an die neugierige Kuh denken, aber sollte sie ihr jetzt wirklich die bis in den Schritt reichenden Gummistiefel von der Designerin empfehlen?

Die Monsterschultern, die Alexis bei einem anderen Designer gesehen hat?

„Für einen Kostümball gar nicht schlecht“, sagte sich Alexis und fing an, laut loszulachen.

Fürs Modeshooting ein Traum!

Aber für den Alltag?

Eine Frage. Prét-á-porter bedeutet eigentlich genau das.

Im Paris der Sechzigerjahre war es eine grandiose Neuerfindung.

Denn bis dahin gab es nur Couture, maßgefertigte Luxuskleidung, die der Kunde bestellen und auf die er warten musste.

Prét-á-porter hing in verschiedenen Größen fertig auf der Stange, war modern und spontan.

Für das Leben gemacht.

Nicht für die Show.

Die Prét-á-porter ist für die Leute kein Outfit, sondern eine Verkleidung.

So empfängt einer seiner nur Spott und Häme.

Keine Spur von Bewunderung.

Willkommen in der bizarren Welt der Mode.

Je unkonventioneller die Entwürfe auf dem Catwalk, desto lauter der Beifall von Moderedakteuren, Stylisten und Kreativen.

Auch von Alexis Bondy, denn sie liebt das Extreme, den Mut zum Neuen.

„Der Reiz liegt im Übertriebenen, Überspitzten“, sagt sich Alexis. „Frauen werden immer träumen wollen.“ „Die Designer vergessen oft, dass Mode für echte Menschen im echten Leben gemacht sein sollte.“

Alexis kam aus der Dusche und wusste nicht, dass Gary Slymer mit dem Schlüssel in die Wohnung gekommen sei.

Sie wollte ins Schlafzimmer, um sich etwas anzuziehen.

Er sah sie splitternackt und begrüßte sie mit einem breiten, frechen Grinsen.

Plötzlich stand er vor ihr und er schaute sie an, so dass ihr die Knie weich wurden. Er küsste sie. Alexis griff in seine Hose und nahm sich seinen steifen Schwanz in die Hand, der vor Geilheit zuckte. Sie kniete sich vor ihm hin und riss Gary die Hose herunter. Mit der Hand wichste sie ihm geschwind zum Höhepunkt und mit dem Mund fing sie seine ganze heiße Wonne Samenerguss auf. Auf dem Schreibtisch sieht Alexis einen Brief, den sie in die Hände nahm und darin stand: (Das werden wir wohl nie zu erfahren bekommen.)

 

 

Kapitel 11

„Alexis Bondy wüsste nicht“, sagt sie einmal, wie ich je etwas anderes sein wollte als eine Rebellin.

„Das Gegenteil einer Rebellin ist ein Idiot (in).“ „Glaube mir, ich habe mit vielen Idioten gearbeitet und mit dessen Frauen geschlafen.“

Ich hatte es nicht leicht.

Den maroden Charme von manchen Leuten glaube ich auch in den eingestreuten Gedankenfetzen zu entdecken, allesamt flirrende, mehrdeutig funkelnde Fragmente: „Warum sollte ich meine Autobiographie schreiben?“ Großes Ego? Jungen Leuten (Mädchen) helfen?

Versuch beides!

„Ein großartiger Versuch ..."

Alexis Bondy verwöhnt sich noch immer mit Gourmetmenüs in drei Restaurants oder einem privaten Jachthafen, wenn sie mal wieder in Queensland gelandet ist.

Die Whitsunday Island Group, ein Tauchparadies der Sinne, für Alexis B. Alexis und ihren außergewöhnlichen Tick in der Mode. Heute treffen sich Alexis Bondy und ihre Freundinnen im Café, um sich den kleinen süßen Kopf zu zerbrechen, was sie hassen oder was sie niemals anziehen würden.

„Mode ist ein Teil des Theaters“, sagte Ellen, die gerade gestresst vom Schoppen in die Boutiquen gekommen ist.

„Wenn du dich extremen Gefühlen auslieferst, solltest du dich nicht scheuen, extreme Mode zu tragen“, meldete Nikita sich und knöpfte sich die pinkfarbene Bluse mehr auf, um den anderen Gaffern ihre spitzen Brustwarzen zu zeigen.

Denn Frauen beherrschen die Kunst der Inszenierung für das Theater.

Robert fragte mal so: „Wie viel ist der Mensch wert?“ 

Aber alle erwiderten: „Das kann dir nur Gott beantworten.”

„Mein Stil ist die Übertreibung der Perfektion“, erwiderte die schüchterne Alice. „Ich denke, ein Mensch ist unbezahlbar, denn es gibt dich zum Beispiel nicht noch einmal.“

Raul erzählte von den Leuten auf der Straße, die in Sportkleidung laufen, aber noch nie das Fitnessstudio von innen gesehen haben, und meint: „Die Sportmode in der Fußgängerzone hat nichts mit Mode oder Sport zu tun, das ist optische Umweltverschmutzung.“

Der Besitzer des Cafés hörte gerade diese Worte und meinte nur: „Ich verbiete niemandem mein Café aufgrund einer gewissen Kleiderordnung.“ Mit Ausnahmen: Eine durchsichtige Bluse. „Ja?“, er denkt noch einmal kurz darüber nach, doch dann kamen ihm die ausgewählten Worte wie ein Blitz aus dem Mund geschossen: „Einen Jogginganzug hingegen dulde ich nicht.“

Doch dann erinnerte sich Edgar: „Als ich jung war, habe ich knallrote Socken getragen und deshalb ist mir ein Auftrag entgangen.“

„Violette Hemden würde ich nie anziehen“, erwiderte Raul.

„Die Leute etwa“, klickt sich Alexis ein, „die in New York auf Partys herumlaufen und zum Smoking Tennisschuhe tragen, finde ich echt ätzend.“

„Ja, ja, Leute“, mischt sich der junge Tischnachbar, der sich schon die ganze Zeit für die Unterhaltung interessierte. „Ich besitze nur ein einziges Paar Jeans, in legerer Kleidung fühle ich mich einfach nicht wohl.”

Sammy kommt sich irgendwie vor, als wäre er einer von den zurückgebliebenen, und sagte: „Mir ist egal, was die Leute über mich und meine Kleidung sagen.“ Ich trage, was mir gefällt – basta! Ich bin kein Papagei. Bunte Federn brauche ich nicht. „Ich bin vielleicht der Einzige, der niemals Jeans getragen hat.“

„Ich bin mit Jeans groß geworden und werde mit Jeans auch alt werden“, erwiderte Robert verdutzt über Sammy.

„In meinen eigenen vier Wänden bin ich splitternackt, behangen mit einem Parfüm aus der neuen Serie“, sagte ungeniert Alexis, „dann liege ich in meinem riiiiiiiiiiiiisigen Bett.“

„Männer“, fängt Nikita an zu erzählen, „mit weißen Socken oder speckigen Anzügen möchte ich nicht in meinem Bett haben.“

„Es gibt mindestens drei Leute auf dieser Welt, die so gut angezogen sind wie ich“, bringt plötzlich laut Alexis zu Ausdruck.

„Das wäre „ICH“ – „Mein Arsch“ – „Meine Titten“. Trends mache ich selbst. Den kalten Winter gibt es bei mir nicht. Ich habe nichts zum Anziehen für den Winter, deshalb muss ich immer in der Sonne des Lebens bleiben. Ich bin auch splitternackt eine schöne Frau. „Ich bin auch für die Männer eine interessante Frau, denn ich wäre eine Idiotin, wüsste ich nicht, wie geil und sexy ich bin.“

„Ich mag Männer, die schon mindestens 35 Jahre sind, einen Porsche fahren, mindestens sechs Anzüge haben und möglichst viele Kreditkarten besitzen“, sagte Lara, was nicht so die anderen Frauen beeindruckte, denn das hat nichts mit Klasse einer selbstbewussten und selbstständigen Frau zu tun.

Jetzt meldet sich Ellen zu Wort, lächelt dabei und meint es aber sehr ernst: „Knapp daneben ist auch vorbei, liebe Lara.“ Was nützt der teuerste Anzug, wenn in ihn ein spießiger Vollidiot steckt? 

„Ich liebe dich.”, sagte Alexis, „Aber du kannst mich mal.“

„Ich liebe dich“, sagen Frauen meist immer aus Berechnung.

Das sind Garys Erfahrungen mit den Frauen gewesen.

Frauen lieben alles, auch ihren Hund, wie ihre Küche und ihren Friseur, der vielleicht auch noch schwul ist.

Aber heute Abend möchte Alexis nicht mehr in den Club gehen.

Sie möchte mit Gary einen auf Stubenhocker machen und das splitternackt.

Ob einen Fick auf dem Küchentisch, beim Abendessen, oder im großen Sessel, bei einem Glas Schampus und einer glühenden Zigarre, auf der Waschmaschine: Alexis sollte heute noch die Wäsche machen wollen.

Aber das glaubt sie nicht.

Alexis Bondy lebt und genießt es sehr in ihrem Badezimmer.

Morgens und abends steht sie vor dem Spiegel und sie geht ans Saubermachen.

Mit einer speziellen Reinigung, speziell für die Augen.

Die Schminke entfernt sie mit Wasser oder einem Kosmetiktuch.

Alexis hat gelesen, dass nirgendwo die Haut dünner ist als um die Augen.

Deshalb sollen sich um die Augen schnell Fältchen bilden.

Dagegen helfen spezielle Pflegeprodukte, die Alexis alle im Kosmetikschrank und in den Badezimmerregalen verteilte.

Gary sah Alexis manchmal zu, wie Alexis sich die Creme zuerst tupfensweise auftrug.

Und dann?

Dann massierte sie die Creme klopfend ein.

Alexis glaubt, dass die Wirkstoffe dadurch gleichmäßig freigesetzt werden.

Alexis Gesicht ist ein einziges strahlendes Lächeln, sobald sie dann endlich fertig geworden ist.

Sie hatte heute ihre Augen dramatisch betont. So lässt sie ihren Mund eher natürlich.

An anderen Tagen umgekehrt.

Für Alexis gibt es Tage, an denen sie in den Spiegel sieht und denkt: „O mein Gott, wie siehst du denn aus?“

Die Augen?

Verschwollen.

Die Lippen?

Trocken. Und irgendwie ein bisschen faltiger als gestern.

Alexis' beste Investition für ihren Schminkbeutel ist immer ein Abdeckstift für die Augen.

Ein Concealer.

Sie achtet darauf, dass der Abdeckstift einen Ton heller als die Haut sein sollte.

Dann tupft Alexis den Concealer, den Augenstift, in den inneren Augenwinkel oder unter die Augen. Mit dem Finger klopft sie sanft nach.

So verschwinden die Schatten und das Auge wirkt offen, erklärte Alexis Gary.

Gary war mal wieder so neugierig.

Für den natürlichen Look bürstete Alexis Wimperntusche nur auf die oberen Wimpern.

Dabei zieht sie das Bürstchen mit einer leicht rückenden Bewegung vom Wimpernrand bis zu den Spitzen.

Damit nichts verklebt, sagt sie zu Gary.

Ein gepuderter Lidschatten schmeichelte Alexis Augen, zum Beispiel in den Farben Grau oder Braun.

Alexis trug das mit einem Pinsel nur auf das bewegliche Oberlid.

Manchmal machte es Alexis auch Spaß, eine dicke Lippe zu riskieren.

Dabei brauchten ihre Lippen vor allem viel Fett und Feuchtigkeit.

Denn die Lippen haben fast keine fettenden Talgdrüsen und werden schnell spröde, erfährt Alexis, besonders beim Küssen.

So benutzte Alexis bei ihren vollen Lippen einen matten Lippenstift.

Einen roten Lippenstift benutzte sie abends.

Für die Dramatik.

Aber ein transparenter Gloss oder ein zarter Lippenstift sind für Alexis genau richtig.

Zum natürlichen Look passte ein Konturenstift in hellem Rosa oder Braun.

Ansonsten gilt für Alexis Bondy: Lippenrouge und Konturenstift müssen im Farbton zusammenpassen, und beim Einkauf achtet sie darauf, dass der Konturenstift spitz sein muss.

Sonst bekomme ich keine klare Linie hin, sagte sie.

„Make-up hilft der Natur, bei den Frauen ein bisschen“, sagte Alexis mit einem Grinsen zu Gary. „Aber so, dass es nicht auffällt“, fügte sie nach, als sie endlich fertig geworden war, denn die Freunde auf der Party, warteten schon.

Heiraten?

Will Alexis Bondy nicht.

Sie hat keine Eile, ihr Herz zu verschenken.

Denn am wichtigsten sind ihr ihre Freundinnen, die mit ihr durch Dick und Dünn gehen.

„Doch in der Liebe ist alles erlaubt“, sagt sich Alexis Bondy und grinst dabei.

Für die Romantikerinnen, die gerade dieses Buch lesen, gleich mal vorneweg: Auch wenn Alexis Bondy in ihrem Leben mehr an die Liebe ohne Trauschein glaubt, geht es um eine riesige Hochzeitsparty. „Und Partys feiern, macht Alexis für ihr Leben gern.“

Alexis ist spontan und legt sich ungern lange im Voraus fest. Allerdings kann sie schon verstehen, dass eine Frau bei einer Hochzeit alles ganz genau planen möchte.

„Für uns Frauen, sagt Alexis zu ihrem Spiegel im Badezimmer, ist die Hochzeit eine viel emotionalere Sache.“

Wie für Männer.

Frauen träumen schon als Kinder davon, wie sie sich diesen speziellen Tag vorstellen.

Frauen sind detaillierter in Sachen „Liebe“?

Alexis kennt es, wenn unzufriedene Frauen und alte, verbitterte Damen glauben, dass Männer nur an Sex denken.

Und das mit möglichst vielen Frauen?

Wer es glaubt, denkt sich Alexis Bondy, ist wirklich auf die sexuelle Propaganda von Biologen und Männerhassern reingefallen, die die These, dass Männer so viele Nachkommen wie möglich zeugen wollen, als Argument für erotische Unrast missbrauchen.

„Ihr Vollidioten und Männerhasserinnen!“ „Hört mir mal jetzt zu!“, sagt Alexis. „Männer denken häufiger an Fußball oder andere Hobbys als an Sex.“ Der Generalverdacht, der Mann sei permanent darauf aus, seine Erektion in austauschbaren Vaginen unterzubringen, lenkt bequem davon ab, dass Frauen ebenso unternehmungslustig sein können.

Seine erogenste Zone ist vorn mittig?

Wär's glaubt?

Diese Frau schränkt die Instrumentarien der Verführung ein. Denn der Drang nach Sex wird weiter oben ausgelöst.

Ja.

Die Lust geht beim Mann durchs Hirn.

Nicht durch die Hose!

Damit der Kerl einen prächtigen Ständer bekommt, muss er entspannt sein.

Also, er darf nicht gestresst sein!

Nicht müde!

Nicht hungrig!

Und?

»Nicht alkoholisiert.«

Die Kerle wollen psychogene Reize empfangen und dazu manchmal auch gleich mehr, hat Alexis erfahren. Und der Mann liebt es auch, überraschende Berührungen von ihr zu spüren.

Alexis erinnert sich an Sam, Sam Nazar.

Zu diesem Zeitpunkt stand sie ein wenig auf S/M, Partnertausch oder Golden Showers.

Auch Analverkehr war ihr Ding zur erogenen Explosion.

Leider waren Sams Vorlieben, sie bei der Onanie zu beobachten und es mit ihr in der Küche, im Wagen oder auf der grünen Wiese zu tun.

Er mochte es auch, von Alexis mitten am Tag verführt zu werden, und das konnte sie immer auch noch fühlen, wie er es so richtig genoss, wenn Alexis öfter seinen Schwanz geblasen hat.

Aber er genoss es auch, wie Sam Alexis zum Orgasmus brachte und sie dann laut vor Erregung aufstöhnte.

Alexis hat sich an Sam bis zur Besinnungslosigkeit ausgetobt.

Also, auf ihn.

Alexis rieb ihren Schoß an seinem Gesicht und ritt auf ihn, wie es ihrer geilen Klitoris gutgetan hatte. Sie hielt auch Hand an sich selbst.

Und zwar so, dass Sam es sehen konnte.

Was?

Männer sollen bei den Frauen auf perfekte Körper stehen?

Wahrscheinlich glauben diese Frauen dieser Ansicht und benutzen zurechtgemachte Sekundärorgane als Köder.

Aber verwechseln es mit dem Haken.

Haken?

Diese Frauen wundern sich, warum kein Kerl bei ihnen anbeißt, und leiden im Bett unter Selbstbeobachtung.

Diese Frau zieht im Spiegel den fetten und hängenden Bauch ein.

Dabei zieht sie den Kajal nach und fragt sich immer: „Welche Pose, welches Stöhnen, welche Move ihn erregen könnte?“

Alexis Bondy kann über solche Frauenprobleme nur lachen, wenn sie mit ihren Freundinnen im Café sitzt und mit ihnen über die Männer redet.

Alexis kennt die Männer und sie denkt, dass Schönheit bei den Kerlen langweilt.

Dennoch: Willkommen ist bei den Kerlen sexuelle Attraktivität.

Es ist ein Mix aus Ausstrahlung, Persönlichkeit, Geruch und ihren Reaktionen auf seine Anwesenheit.

Tja.

Die Kerle „sehen“ und „fühlen“ auch mit den Händen.

„Schön heißt für die Kerle“, sagt Alexis, „lebendig erleben, das in Lust aufgelöste Gesicht, die im Stoßakt wippenden Titten und die feuchte Fotze.“

Die Kerle werden von den Frauen stets aufgefordert, das weibliche Äußere zu bewundern. Für den Mann kommt es weniger auf die Straffheit der Haut an.

Sondern ob und wie die Frau in dieser Haut auf ihn reagiert.

Nichts ist so antörnend auf einen Mann, wie das Begehren einer Frau!

„Sam, streichle meine Titten, kneif meine steifen Nippel, hau mir auf den Arsch und stecke deinen harten Schwanz in meinen Arsch!“, dachte sich Alexis. „Sam!“ „Und das, ein wenig hart und ein wenig sanft.“

„Männer brauchen kein Vorspiel?“, sagen die meisten sexhungrigen Weiber dieser Nation.

Denn damit setzen die Frauen die Männer unter Druck, aus dem Stand eine Erektion vorzuweisen.

Manche Männer wissen es aber nicht besser.

Alexis merkte auch bei den Kerlen: Je älter ein Mann wird, desto besser kann er zwischen gutem Fick und gutem Sex unterscheiden.

Er sehnt sich nach gutem Sex, der nicht nur eine Reibung seiner Eichel umfasst.

Wurde Sam von der Hand seiner Alexis berührt, stieg sein Testosteron viermal so stark, als wenn er sich selbst berührt.

Gestreichelt und geküsst zu werden, setzt Glückshormone frei.

Nicht nur bei den Frauen, auch bei den Männern.

Aber viele Frauen haben Scheu, einen Mann handgreiflich zu erregen.

Männer wollen Liebe und Frauen wollen Sex.

Alexis kennt von ihren Freundinnen, in welche Verhaltensregeln sie bei den Männern flüchten.

Wie „Ich darf nicht anrufen, er muss mich anrufen!“ und geht mit „Fang mich, wenn du es ernst meinst!“. Dieses Spielchen geht echt Alexis Bondy auf den Keks.

Den Kerlen geht es auch nur noch auf den Keks. Denn die Alte mimt im Bett die geile Sexgöttin, um ihn „zu halten“, und ärgert sich, dass ihn die Schauspielerei irritiert.

In Wirklichkeit meint Alexis Bondy: Für Männer ist Sex Liebe. Linda, Sternzeichen: Krebs ist labil, chaotisch und exzentrisch. Sie sagt öfter in der Clique: „Ich weiß einfach nicht, was ich will.“

Alexis erwidert dann einfach nur: „Das weiß ich manchmal auch nicht.“ Und lacht dann Linda ins Gesicht.

Denn Alexis ist der Ansicht, dass Linda nicht so auftrumpfen sollte.

Die Liste von Lindas Liebschaften ist für ihr Alter erstaunlich lang.

Sie ist sexuell etwas orientierungslos, denn Linda küsst mal die Männer, mal die Frauen.

Mit Tom datete sie, den größten Schürzenjäger der Szene.

Aber was Lindas Wunschkandidat für die leidenschaftliche Liebe mitbringen muss: „Ich suche einen Kerl, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen kann, und er muss lange Spaziergänge lieben, zum Beispiel am Strand.“

Kate ist der Meinung, dass Beziehungen verdammt harte Arbeit sind.

Bei der Hochzeit mit ihrem Christian war Kate gerade 21 Jahre.

Vier Jahre später folgte die dramatische Scheidung. Christian war ihre große Liebe und Kate hat lange um ihre Ehe gekämpft.

Sie ist Sternzeichen: Widder. Sie ist lebenslustig, euphorisch und spontan.

Aber irgendwann konnte Kate nicht mehr.

Seitdem scheut Kate vor festen Beziehungen und lässt sich nur noch zu Affären hinreißen und sagt: „Ich will gerade einfach nur Spaß haben.“

„Kate!“, sagte Alexis, „Aber das wollen wir Frauen doch alle.“

„In meinem Alter gibt man (Ich) langsam die Hoffnung auf“, sagte dann Jessica.

Sie ist vom Sternzeichen: Krebs.

Jessica ist unsicher.

Sehr anhänglich.

Und sehr, sehr verbissen.

Aber sie liebt den konservativen Typ: Mann. Natürlich mit Veranda und Vorgarten.

Mit 30 will Jessica eigentlich ein Baby.

Jessica, eine Frau mit blonder Mähne.

Sinnliche Lippen.

Und natürlich mit Körbchengröße DDD.

An leckeren Angeboten von den süßen Männern mangelt es bei Jessica nicht.

Dennoch fährt sie, wie gekonnt, jede Beziehung früher oder später gegen eine hässliche Wand aus Stein und herum einen Maschendrahtzaun.

Jessicas Bettqualitäten, die ihre Männer behaupten: „Jessica ist eine sexuelle Napalmrakete!“

Intelligent, inspirierend und künstlerisch soll ihr Traummann sein.

Die Männer haben es nicht leicht bei der flatterhaften Kirsten.

Den perfekten Liebhaber scheint es für Kirsten nicht zu geben. Kirsten meint nur: „Beziehung?“ „Ich schlage mir lieber die Nächte um die Ohren!“

Jessica ist vom Sternzeichen Stier.

Sie ist sprunghaft, unabhängig und extrovertiert.

Cameron ist vom Sternzeichen Jungfrau.

Sie ist kumpelhaft, humorvoll und aufgeweckt.

Sehr aufgeweckt.

Cameron ist die Frau, mit der die Leute Pferde stehlen können.

Die Männer glauben immer, Cameron wäre 24 Stunden am Tag gut gelaunt.

Cameron sagt aber immer: „Mein Mann muss so stark sein wie mein Vater!“

Alexis Bondy weiß gar nicht, wer heißer ist.

Die Sonne.

Die Sonne, die vom Himmel brennt.

Oder?

Der Mann, der auf dem Traktor mit freiem Oberkörper auf seinen grünen, saftigen Weiden herumkurvt.

Alexis hält gespannt Ausschau, als sie einen aufregenden Trip in die verlassende Gegend machte.

Als Alexis Bondy schließlich in die Auffahrt seines Anwesens einbiegt, ist sie vom Anblick des Naturburschen so hingerissen, dass sie prompt vom steinigen Weg abkommt und mit dem Sportwagen gegen eine alte Eiche (alten Baum) knallt.

Später hat Alexis allerdings noch reichlich Gelegenheit, die körperlichen Vorzüge des Traktorfahrers bewundern zu können.

Plötzlich laufen sich beide in dem Moment über den Weg, als Alexis, so geil sie schon gewesen ist, aus dem Supermarkt kommt.

Der Traktorfahrer hält Alexis in diesem Augenblick, für eine schlimme Diva.

Er war überrascht, wie normal und lustig sie ist.

Ich bin Australier“, sagte der Traktorfahrer, „und die urig.“

 

 

Kapitel 12

Alexis Bondys beste Freundin Cilia und sie waren auf dem dunklen Weg zu einer Party.

Natürlich mit der Taxe. Sie kamen sich vor wie zwei ungeküsste und geile Verbündete.

Sie hatten zwei Flaschen Schampus unter den Armen, sollte es nichts Richtiges zu trinken geben. Beide waren sehr aufgeregt.

Ihre Freundinnen haben nämlich gesagt, dass es der Abend aller Abende wird.

Cilia und Alexis haben sich für diesen Abend richtig chic gemacht.

Es ging richtig los, als sie schon von Peter an der Tür empfangen wurden. Fast alle tanzten.

Kondome flogen durch die Luft, es war ein einziges Chaos.

Die Stimmung war bombig.

Dann kam die Schmusemusik, die ganz laaaaaaaaaangsamen Stücke.

Die Frauen tanzten Splitternackt Wange an Wange, kleine Titte an große Titte und Muschi an glattrasierte Muschi. Mit geilem Herzen und mit vielen Streicheleinheiten blockten sich die Männer dazwischen.

Die Männer ließen sich von den Frauen natürlich bis auf die Socken langsam entkleiden.

Alexis und Cilia haben mit Fred getanzt, den sie so richtig angeheizt haben.

Plötzlich verschwanden Cilia und Alexis mit Fred von der Tanzfläche und setzten sich auf das elfenbeinfarbene Sofa ganz dicht nebeneinander und küssten sich leidenschaftlich.

„Was ging da ab?“, fragte sich Cilia und machte einen kurzen Abstecher auf die Toilette, um sich den Tampon herauszunehmen.

Als sie dann zurückkam, hatten Alexis und Fred sich innig beschäftigt.

Und alle anderen Leute auf der Party hatten die gleiche Idee.

Sie küssten sich alle ihre erhitzten Leiber ab und tauschten ihre nach Sex duftenden Säfte aus.

Auch Cilia wurde geküsst.

Von zwei Männern mit einem sportlichen Körperbau.

Alexis rief Cilia etwas aus der Menge zu.

Cilia war in einer anderen Welt, sodass sie Alexis nicht hören konnte.

Alexis und Cilia gingen gemeinsam zu Alexis nach Hause, denn Cilia sollte bei ihr bleiben.

Also nahmen sie sich ihre Jacken und machten sich auf den Weg.

Sie nahmen sich eine Taxe.

Währenddessen erzählte Alexis Cilia ausführlich von Fred.

Was für eine schlabberige, dennoch heiße Angelegenheit das war.

Und was sie so angenehm fand.

Seine Zunge von ihm zwischen ihren Schenkeln fand sie so geil, dass sie sich gleich besser fühlte.

Cilia fühlte, dass es natürlich toll ist, sich mit Haut und Haaren von der sexuellen Geilheit fressen zu lassen.

Sich einfach treiben zu lassen, ist ein überirdisches Erlebnis.

Alexis sagt: „Egal, wie geil der Sex mit ne'n Typen ist, verliere dich selbst dabei nicht aus den Augen. Vergiss nicht! Wer du bist. Was dir wichtig ist? Was du nicht leiden kannst? „Mach dich nicht zu einer Kopie seines Schwanzes.“

Plötzlich wurde Cilias glattrasierte „Votze feucht“ und sie merkte, wie sie sich ein bisschen weitet. Zwischen den Beinen ist sie nass und sie würde es jetzt schön finden, von Alexis dort gestreichelt zu werden.

Cilia wird schon richtig schwindelig vor Lust.

Ihr Atem geht schneller, als sie Alexis in die Augen sah.

Cilia verliert die Kontrolle und küsste Alexis, was sie schon bemerkt hatte, dass jetzt etwas mit beiden passieren wird.

Alexis' Brustwarzen werden hart und ihr Kitzler schiebt sich aus seiner kleinen Vorhaut.

Und sie will mehr.

Alexis' harter Kitzler will jetzt von Cilia gekitzelt werden.

Worauf Cilia schon gewartet hatte.

Cilia war geil auf Alexis und Alexis fühlte mit.

Die leidenschaftliche Lust nach mehr Geilheit hat sich in ihren zarten Körpern eingenistet.

Sie streicheln sich zart über die Brüste und ihre nackten Muschis, die schon vor hitziger Erregung in großen Wallungen sind.

Beide lassen los und heben ab, sodass sie sich vor schmerzender Lust krümmen.

Sie zappeln und wimmern vor Geilheit.

Alexis hatten den gewaltigsten Orgasmus, von dem sie vielleicht auch nur geträumt haben.

Cilia erinnerte sich, dass ihr erster Orgasmus bei ihrem Typen nur vorgetäuscht war.

Sie stöhnte, wimmerte und schrie.

Cilia hatte vorher schon geübt – das Schrei, das Wimmern und das geile Stöhnen bei der Selbstbefriedigung und dann auch schon manchmal vor dem Spiegel.

Und dabei war sie am Ende gar nicht mal schlecht.

Dabei führt sie heute noch so manchen „Möchte gern Macho“ gehörig an der Nase herum.

Mädchen möchten, wollen und dürfen das.

Die Geschichte der Menschheit ist so alt wie die Geschichte der Sexualität und der Entwicklung der Menschen selbst.

„Wissenschaftler vermuten aus der langen Zeit der Wissenschaft, dass der Mensch von den Fischen stammt.“

Klar, so mancher Mensch hält es heute noch unter Wasser länger aus. Wie Alexis Bondy wollte sie doch lieber über Wasser bleiben, wegen der Atemnot.

Dennoch stimmt es doch nicht, wenn interessierte Leute es so sehen wollen, dass die Menschen von den Affen abstammen.

Denn die Affen haben mehr Sex als die Menschen, liest Gary Slymer in einem Buch.

Dabei waren Garys Gedanken bei den antiken Glanzlichtern in Kleinasien.

Das als Anatolien und zuvor als Kleinasien bezeichnete Land Türkei sah den Aufstieg und Fall vieler Zivilisationen.

Von den Hethitern bis zu den Persern, Lydern, Griechen, Römern, Byzantinern und Osmanen.

Hier erwachen Homers Mythen und Helden zum Leben.

Aber Alexis liegt auf dem Sofa und schläft immer noch.

Sie kam auch erst am frühen Morgen nach Hause, nachdem sie doch noch mit Cilia in einer Nachtbar gewesen war.

Als dann Alexis endlich erwachte, stieg ihre Neugier um Garys Interesse und schmiegte sich an ihn am Schreibtisch.

Sah sich, noch halb verpennt, das Buch, eine Erzählung über ein Leben in der Türkei, an.

Gary fing an zu grinsen und machte den Vorschlag, mit ihr einen Trip durch die Türkei zu machen.

Alexis wusste nicht, was sie ihm antworten sollte, dennoch sagte sie „Ja, ja.“ Und warum nicht?

Also bestellte Gary auch gleich zwei Flüge über das Internet, wo sie sich die Flugtickets am Schalter abholte.

Alexis fing auch schon an, den Koffer mit den Sachen vollzupacken.

Die Hakenschuhe sollte sie im Schrank lassen, argumentierte Gary, aus bestimmten Sicherheiten.

Am nächsten Morgen wachte Gary auch gleich nach dem Leuten des Weckers auf.

Alexis ließ sich wie immer betteln, um aus dem Bett zu kommen.

Aber diesmal überraschte er sie mit einer guten Morgen Sexnummer und schleifte sie später im Orgasmusrausch unter die eiskalte Dusche.

Das war für Alexis der kälteste Orgasmus des Jahrhunderts.

Aber da musste Alexis durch, um in einen guten Morgen zu starten.

Gary bereitete schon mal den Kaffee und das Frühstück vor.

Alexis war glücklich, denn ihr Leben mit Gary war nie langweilig und sie liebte ihn.

Wie einen Gott.

Die Reise durch Kleinasien führte sie nach Antalya. Die schönste Stadt der Türkei.

Antalya hat circa 700.000 Einwohner.

Dabei hat der drastische Wachstumsschub den Kern der Stadt kaum verändert.

Dieses alte Antalya ist ein einzigartiges Ensemble osmanischer Holzhäuser, sahen Gary und Alexis.

Sie sahen, dass die Landseite und die Seeseite noch von der alten Stadtmauer begrenzt werden.

Diese Bauten mit den typischen Erkern und den schindelgedeckten Dächern.

In dieser einzigartigen Stadt fühlt sich vor allem Gary Slymer wohl.

Der den Charme alter Gemäuer zu schätzen weiß.

Alexis Bondy konnte sich von den Ruinen nicht so richtig begeistern.

Sie erinnerte sich an einen alten Friedhof.

Ein Einwohner Antalyas erzählte Gary, weil er aus Deutschland gekommen ist, dass die Wagen der Straßenbahn aus Nürnberg stammen.

Heute fahren diese Straßenbahnen immer noch durch die Stadt.

Hinter der fruchtbaren Ebene Pamphyliens steigt das Taurusgebirge, dessen Gipfel bis in den Sommer schneebedeckt sind.

Der Einwohner Antalya erzählte noch: „Bis zu 3.000 Meter auf.“

Zwei Tage später hatten Gary und Alexis das Ziel, auf den Berg Tahtali zu kommen.

Mittlerweile führt die längste Luftseilbahn Europas von Antalya auf den 2.365 Meter hohen Berg.

Natürlich erlebten Gary und Alexis Antalya, trotz ihrer sprunghaften Launen über die Bequemlichkeit im Hotel, für kleinasiatische Verhältnisse als eine geradezu neue und moderne Stadt.

Auf den alten Ruinen haben sie erfahren, als darauf stand, dass 158 v. Cr. von Attalos II. von Pergamon gegründet wurde. In ihrer 2.000-jährigen Geschichte wurde Antalya schon von den Römern, den Byzantinern und Seldschuken und ab dem 14. Jahrhundert von den Osmanen beherrscht.

In den folgenden Tagen erlebten sie Sehenswertes, wie das Hadrianstor und der Turm von Hidirlik aus römischer Zeit.

Und das kannelierte Minarett, die Alaettin-Moschee aus der seldschukischen Zeit.

„Manavgat.“ „65 Kilometer östlich von Antalya.“, sagt Alexis, als sie auf die Karte sah.

„Und nur 4 Kilometer von Side entfernt liegt die Stadt Manavgat“, erwiderte Gary.

Alexis ist jetzt schon fertig und ganz kaputt, natürlich allein von der Idee und dem betäubten Gedanken, als sie „Ja“ zu der abenteuerlichen Reise sagte.

Alexis und Gary hatten an den weiten Sandstränden westlich und östlich der Stadt Side, wie in Titreyengöl, Sorgun, Kumköy und Colakh, in eines der modernen Hotels eingecheckt.

Trotz des Tourismus in der Umgebung ist Manavgat eine typisch türkische Stadt geblieben.

Die Lebensader ist der dunkelgrün schimmernde Manavgat-Fluss, der mitten durch die Stadt fließt und auf dem die typischen Gulets, auch Holzschiffe, Gary und Alexis eine Ausflugsfahrt genossen.

Ein Hauptanziehungspunkt für die beiden war der Manavgat-Wasserfall.

Der bereits im 7. Jahrhundert v. Christi.

Der von den Griechen gegründete Ort Side liegt auf einer kleinen Halbinsel und bietet für Alexis und Gary, an den langen, flach abfallenden Sandstränden die allerbesten Voraussetzungen für einen optimalen Badespaß.

Die Silhouette der Ortschaft ist geprägt durch Bauwerke aus dem Altertum wie das Theater, die Säulenstraße und den Apollotempel.

Natürlich erkundeten Gary und Alexis auch die Bars und Diskotheken und interessierten sich somit auch intensiv für das Nachtleben der Einwohner.

Etwa 35 Kilometer östlich von Antalya gelegen, ist ein fast ausschließlicher lebendiger Ort Belek im Bezirk Serik. Belek ist ein Ort, der sich inmitten von Pinienwäldern befindet.

Natürlich checkten Gary und Alexis in ein gutes Hotel mit großzügigen Gartenanlagen.

Belek bietet in näher Umgebung Natur, romantische Dünen und duftende Pinienwälder.

Und wie die Wälder duften.

Alexis interessierte sich natürlich nur für ihre Wellness am kilometerlangen Strand.

Auch ihre makellose Sonnenbräune war im Mittelpunkt.

Das moderne Hotel ist etwas gewesen für die verwöhnte Alexis Bondy.

Sie fühlte sich wohl im eleganten Hotel.

Gary ging immer gerne golfen, wenn sich Alexis vom Masseur ihren Körper durchwalken ließ.

Aspendos ist eine antike Stadt im alten Pamphylien von Anatolien und liegt 48 Kilometer östlich von Antalya.

Aspendos wurde schon im 6. Jahrhundert v. Chr. von argivischen Siedlern gegründet, deren Führer ein Seher namens Mopsos war.

Auf der Tour von Gary und Alexis entdeckten sie das Theater, ein bekanntes Bauwerk in Aspendos. Es wurde im 2. Jahrhundert unter dem Kaiser Mark Aurelius gebaut, erzählte ein Einwohner in einer gebrochenen englischen Sprache.

Und das Theater gilt als das am besten erhaltene Theater unter allen römischen Theatern dieser Gegend.

Als Gary sich dem Theater näherte und sich den klassisch-römischen Bau betrachtete, steckte er Alexis mit ihrer Neugier an.

Dabei ist sie überwältigt über den gewaltigen Zuschauer Bereich, eine Cavea, in Form eines Halbkreises, und bietet Platz für 20.000 Zuschauer. Das zweigeschossige Bühnenhaus mit einer Höhe von 30 Meter war reich mit Fresken und Ornamenten verziert und mit vielen Statuen geschmückt.

Heute wird das Theater für kulturelle Veranstaltungen und Konzerte wie das Internationale Opernfestival genutzt.

Ein wenig Ballett ist auch dabei, erzählte der Einwohner mit dem eigenartigen englischen Sprachfluss.

Die Reise für Alexis und Gary ging weiter nach Perge.

Natürlich hatte Alexis wieder mal am frühen Morgen Probleme mit ihrer Gesichtsmorgenmaske, als sie noch in die Badewanne stieg.

Mit der Zeit hatte es Alexis auf der Türkeireise auch nicht so, denn Perge liegt 16 Kilometer östlich von Antalya.

Gary hatte heute am Tag noch das gesteckte Ziel, vor dem Dunkelwerden ins nächste Hotel zu ziehen.

Als Alexander der Große in Perge im Jahre 333 v. Chr. eintraf, leistete die Stadt ihm keinen Widerstand. Im 3. Jahrhundert n. Chr. wurde die Stadt von einer wohlhabenden Frau namens Plancia Magna verschönert und war für längere Zeit die Hauptstadt Pamphyliens.

Perge gilt in der Geschichte des Christentums als sehr bekannte und bedeutende Stadt.

So wurden die Apostel Paulus und Barnabas, Apostelgeschichte Kap. 13, auf ihrer ersten Missionsreise hier aufgenommen.

Darauf ging die Reise nach Alanya.

Alanya erinnert Gary Slymer an das Landschaftsbild von Gibraltar, wo er schon einmal in seiner Vergangenheit war.

Die malerische Lage.

Der herrliche Strand.

Das angenehme Klima.

Und die guten Hotels machen Alexis und Gary Alanya zu einem beliebten Ort.

Die Baudenkmäler Alanyas sind überwiegend seldschukischen Ursprungs und stammen aus dem 13. Jahrhundert.

Gary erfuhr von den Einwohnern, dass mit der Unterstützung der Weltbank der 40 Kilometer lange Küstenabschnitt rund um das Fischerdorf Kemer zu einem Zentrum der Oberklasse wurde.

Natürlich für die Urlauber.

Kemer.

Eine moderne Siedlung mit einem gut ausgestatteten Yachthafen.

Für Gary und Alexis.

Für Alexis, eine schöne Einkaufsstraße.

Gary und Alexis' Hotel grenzte an die antike Stadt Phaselis.

Die meisten Hotels liegen an der Küste zwischen den Dörfern Beldibi und Göynük im Norden, Camyuva und Tekirova im Süden.

In der zwischen den Ausläufern des Akdag-Gebirge, mindestens eine Höhe von 3.080 Meter, und dem Meer gelegenen Stadt Kas leben circa 10.000 Einwohner.

Die Stadt Kas ist circa 180 Kilometer südwestlich von Antalya zu finden, hat Gary herausgefunden.

Direkt vor der Küste liegt die griechische Insel Kastellorizo (in Türkisch: Meis), gleichzeitig der östlichste Punkt von Griechenland.

Da der Ort über keinen Sandstrand verfügt, war das kein Ziel, kein Ort für Alexis.

Und dieser Ort war auch nur über einen Eselspfad zu erreichen.

Gary konnte sich absolut nicht vorstellen: Alexis und der Esel oder Alexis auf dem Esel. Der arme Esel und Alexis Bondy.

Und diese Aktion wollte Gary wirklich Alexis mit dem Esel verschonen.

Trotzdem konnte der Ort Kas als schönster Ort der Türkei bezeichnet werden.

Am nächsten Tag ging die Reise nach Kalkan, und dieser Ort zeigt das Wunschbild eines mediterranen Fischerdorfs, das wie ein antikes Theater auf mehreren Terrassen über dem ausgebauten Yachthafen angelegt ist.

Obstgärten an den Berghängen über dem Ort, steile Gassen mit weißen Häusern und der Blick auf felsige Bergflanken beiderseits der Meeresbucht.

Kalkan besticht Alexis und Gary – sogar Alexis durch kleine Hotels und eine unvergleichbare Ruhe.

Auch Alexis war überzeugt, dass sie ein paar Tage später mit Gary durch ein kleines Flusstal mit griechisch-römischen Ruinen an den schönsten Sandstrand der Türkei kommt.

Breit, feinsandig und kilometerlang.

Auch Schildkröten bevorzugten den ganzen Strand. Denn in einem bestimmten Zeitraum gehört der Strand nach wie vor den Caretta-Schildkröten.

Pamukkale, auch das Baumwollschloss, mit seinen weltberühmten Kalksinterterrassen bieten Alexis und Gary einen wahrhaft prachtvollen Anblick.

Der Ort Pamukkale zählt auch wegen seiner antiken Baudenkmäler und der Thermalbäder zu einer der interessantesten Stätten der Welt.

Pamukkales bizarre Landschaft entsteht durch das kalciumbikarbonathaltige Wasser, das seit mehr als 15.000 Jahren einen Gletscher aus Kalk gebildet hat.

Das brachte Alexis zum Staunen.

Gary konnte der Verlockung nicht widerstehen und machte Alexis den Vorschlag, hier ein Bad zu nehmen.

Schon die alten Römer kamen nach Pamukkale, um in den 35 Grad Celsius warmen Thermalquellen zu baden und zu entspannen.

Alexis beliebter Teich mit den Fragmenten antiker Marmorsäulen ist der Überrest eines heiligen Beckens, das schon mit dem Apollotempel assoziiert wurde.

Gary und Alexis fanden Pamukkale abends besonders romantisch, wenn die Sonne untergeht und auf der Terrasse ein prächtiges Farbenspiel entsteht.

Nur wenige Städte gaben für Gary Slymer einen so lebendigen Einblick in die Lebensweise der Antike wie Ephesus.

Das Theater, luxuriöse Badeanlagen und die Celsius-Bibliothek zeugen vom Wohlstand.

Ephesus war eine der wichtigsten Hafenstädte und zugleich aufgrund des Artemiskults eine bedeutende Pilgerstätte.

Alexis war beeindruckt, dass die Jungfrau Maria in der Nähe ihre letzten Tage verbracht hat.

Ephesus wurde außerdem in Verbindung gebracht mit der anatolischen Fruchtbarkeitsgöttin Kybele, die später der griechischen Göttin Artemis entsprach.

Der größte See der Region, der Köycegiz, ist durch den Fluss Daylan mit dem Meer verbunden.

Gary und Alexis bemerkten, dass mit dem Wagen auf dem halben Weg zwischen See und Küste der Fischerort Dalyan liegt.

Später gelangen sie mit dem Motorboot durch das Schilflabyrinth zum langen Iztuzu-Strand.

Alexis erinnerte sich an die Caretta-Meeresschildkröten, die bis zu 130 Kilogramm schwer werden.

Iztuzu gehört den Schildkröten, eine der wenigsten Brutstätten am Mittelmeer

Interessant dachte sich Alexis.

Alexis lernte viele Vollidioten von Männern kennen, aber auch frustrierte Weiber waren dabei und er ist zur Schlussfolgerung gekommen, dass man mit Geld sich viele Freunde kaufen kann.

Aber kaum einer ist sein Geld wert. Am nächsten Morgen fand Alexis einen Brief vor ihrer Wohnungstür. Als Erstes dachte sich Alexis, dass wieder so ein Vollidiot von Mieter, die Haustür nicht zu bekommen hat, damit jedes hier lebende Gesockse einen Brief vor die Tür legt.

 

Lieber Engel, Engel sollen sanft und gefühlvoll sein, habe ich mal gehört. Doch Du? Du bist ein böser Engel. Du hast mir das Herz gebrochen. Ich gab Dir meine Liebe, doch Du gabst mir Worte, wie mit einem Messer, die Stiche in meinem Herzen. Innerlich bin ich verwirrt. Du gibst mir aber Momente und Augenblicke der Liebe und das Gefühl von Zuversicht. Doch plötzlich zeigst Du mir den Hass und gibst mir keine Chance, ganz nah an Dir zu kommen. Deine Worte wirken bei mir wie tödliche Stiche in meinem Herz mit den Gefühlen. Du hast mir das Herz gebrochen. Ich bin verwirrt. Und? Ich brauche Dich trotzdem. Deine Anziehungskraft, Dein Lächeln, Deine Augen machen mich abhängig, wie eine Droge nach Dir. Ich komme trotzdem nicht an Dich heran, wenn Du mich verleugnest. Bitte hilf mir! Wenn Du mich liebst und mich willst. Ich will nicht mit Dir streiten. Jeder Streit mit Dir stirbt in mir das Gefühl der Freude. Es stirbt dennoch nicht mein Gefühl zu Dir. Ich will wieder mit Dir lachen! Was ist mit Dir los? Alexis? Wir lernten uns kennen, wo wir beide nur gelacht haben. Unsere Sehnsucht ist groß gewesen. Doch wo ist sie heute? Diese Sehnsucht. Du sagtest immer, ich sei Schuld an der ganzen Sache. Das stimmt nicht. Du redest und redest und lässt mich nicht zu Wort kommen. Du beleidigst und deformierst mich so stark und steckst mich in einer dreckigen Schublade, wo ich nicht drin bin. Du machst mit Deinen Kerlen aus der Vergangenheit Vergleiche mit mir. Doch das waren Versager und Säufer, die Ihr Leben nicht in den Griff bekommen. Vielleicht verstehst du eines Tages, oder du verstehst es nie, wie du Menschen töten kannst. Ich war Dein Heinz, der sterbend im Bett liegt und abrechnet. Alexis, diesen Brief hat ein Bekannter zu Dir gebracht. Also mach Dir keine Sorgen, wo ich geblieben bin. Das willst Du sowieso nicht wissen.

Gary

 

 

 

ENDE

 

 

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