Buch 23 für Schwarzleser: der schriftsteller erzählt
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SATAN - der teufel fordert seinen segen von Frida L. Basis
„Gott hat nicht die Menschen erfunden! Die Menschen haben ihren Gott erfunden“, sagte ein alter Mann.
Kapitel 1
Vor nicht langer, langer, langer Zeit, im 21. Jahrhundert, sitzt ein intelligenter, sportlicher und eleganter, bestaussehender Mann in der Bibliothek am Computer.
Das Alter spielt jetzt keine große Rolle.
Auch keine kleine Rolle.
„Wenn das klar ist“, sagt Larry K. zu seinen interessierten Vollidioten.
Larry K., so heißt dieser charmante Typ, und sitzt gerade vor dem Computer und surft im Internet.
Sein Leben ist abenteuerlich, spannend und nicht langweilig.
Und niemand sagt ihm, wie er zu leben hat.
Dennoch ist er ein bisschen verrückt.
Er denkt, ein wenig verrückt sollte man sein, denn sonst überlebt man die Vollidioten auf dieser Welt nicht.
Das hilft beim Überleben.
Sonst wird man erst richtig verrückt und landet in der Psychiatrie.
„Was kostet das Leben?“, fragt sich Larry K.
„Das Leben selbst“, erwiderte sein Kumpel Bruno G.
Bei Sonnenuntergang zündeten die Leute eines nach dem Anderen ihre Lagerfeuer am See.
Es waren so viele wie noch in keiner Grillnacht zuvor.
Die Fackeln funkelten wie glühende Edelsteine in der kargen Landschaft.
Bald darauf ließ der leichte, warme Wind nach.
Plötzlich war auch die priese Windströmung unnatürlich abrupt abgeflaut.
Es herrschte tiefe Stille.
Larrys Blick schwebte über den See.
Alle anderen waren mit dem Grillen des Fleisches und des frischen Gemüses beschäftigt.
Larry hob den Blick zum Himmel.
Dort türmten sich Unheil kündende schwarze Wolken.
Die im Westen mit gelben Schlieren durchsetzt waren.
Plötzlich kam eine junge Frau zu Larry und drängelte sich zu ihm ran.
Larry war sie fremd, denn er hatte sie noch nie gesehen.
„Hörst du auf zu schubsen?!“, sagte Larry K. verwirrt.
„Aua.“, schrie sie laut. „Pass doch auf!“
„Dann rutsch ein Stück“, erwiderte er.
„Mein nackter Arsch guckt raus. Willst mal anfassen?", erwiderte sie. „Ich bin Lena und ich bin scharf auf dich.“
Larry dachte sich: „… Wenn ich jetzt ihren nackten Arsch anfasse, vielleicht schlägt sie gerade das in die Flucht.“
„Ist das vielleicht meinen nackten, fetten Arsch anfassen?“ Komm und sei nicht so schüchtern zu mir! „Ich zeige es dir“, sagte sie und nahm seine Hand und führte sie dann da und da hin, bis sie vor Geilheit aufschrie.
Larrys Aura erhellte.
Er sah Blitze in ihren Augen zucken und sie spürte in seiner Hose die Spitze zu einem steifen Stab fahren.
„Das ist er also“, sagte sie leise, „dein Luststab, der mich beglücken wird und in den Wahnsinn treibt.“
Lena D. spreizte die Beine und Larry K. schickte sich an, sich in das Getümmel ihrer feuchten Grotte zu stürzen.
Neben den beiden liebeshungrigen Abenteuerern blies sich ein Frosch auf und quakte trotzig.
Da schoss urplötzlich ein spiralförmiger Kraftblitz aus dem Stab seine Lust.
Dabei wurden Lenas Gefühle hoch in die Luft gewirbelt.
Sie blickte auf und flüsterte: „Ach… hallo!“
Was auch immer das bedeuten sollte, Larry wusste es nicht.
Larry K. nickte.
Deutschland ist eine Mogelpackung.
„Ist Deutschland sogar ein Etikettenschwindel?“, fragte sich Beate F.
Der Arbeitsmarkt in Deutschland.
Die Kleinbetriebe kämpfen ums Überleben.
Die Energieversorger klagen um Milliarden Euro, weil sie Verluste auf ihren Konten wegen dem Wandel der Energieressourcen haben.
Der Ausstieg aus den Kernkraftwerken.
Der Arbeitsminister predigt: „Es ist doch Arbeit da.“ „Deutschland ist Exportweltmeister.“
Klar kann das ein Arbeitsminister sagen, wenn er in einem Schloss lebt und für seine Kinder eine Tagesmutter einstellt.
Die Firmen, die noch existieren, arbeiten nur noch mit Zeitarbeitskräften, Tagelöhnern, Auszubildenden, Praktikanten und selten mit Festangestellten.
Natürlich sind die Festangestellten, die vom Arbeitsamt/Job-Center kommen, billiger.
Denn das erste Jahr bezahlt das Arbeitsamt/Job-Center.
„Klar, Exportweltmeister?“, fragte sich Rüdiger L., „Deutschland liefert Waffen ins Ausland, wie in den Krisengebieten.“ „Wo Kriege gemacht werden.“
„Und die Menschen wundern sich sicherlich, woher die Leute nur die Waffen und Munition haben. „Denn irgendwann sind die doch auch alle“, erwiderte Beate.
Larry K. sagt: „Die Politiker und die Politik verarschen die unwissenden Menschen.“
„Bruno G. erwidert zynisch: „Larry, die Menschen wollen doch verarscht werden.“ Deshalb gehen Sie doch noch zu den Wahlen. Es besteht zwar Demokratie, aber die Politiker machen doch, was sie wollen. „Nur nicht die Interessen des Volkes vertreten.“
Die Menschen sind Marionetten für die Politiker und die Politik.
Auch die Kirche macht es geschickt mit ihren Gläubigern.
Der Glaube ist ein Aberglaube und der Aberglaube ist die Einbildung des fiktiven Glaubens.
„Und dafür wollen die Menschen ihren Seegen?“, fragt Bruno G., „Demokratie? Wirklich? Wie weit geht die Demokratie in Deutschland?“, fragt Beate F. „Jeder Mensch hat seine eigene Definition von Demokratie.“ Denn Deutschland spricht doch nur von Demokratie. Wenn die erregten und demonstrierenden Menschen in Deutschland für Demokratie sind, dann wird es teuer für die Steuerzahler. Sehr teuer. Die Natur wird zerstört, die Demonstrierenden sprühen mit Grafiten die Straßen und Häuser mit merkwürdigen Zeichen voll. „Der eklige Müll liegt achtlos auf den Straßen und vor den Haustüren.“
„Ist das Demokratie?“, fragten die Drei sich.
Larry K. liest gerade auf der Internetseite, dass mindestens 20 000 Firmen im Jahr Insolvenz anmelden.
Larry war zu Hause und stand am Fenster und beobachtete die Vögel am Himmel.
Als er Beate F. und Bruno G. auf der Straße zwischen den vielen Menschen bemerkte, winkte er sie zu ihm hinauf.
Von den Strapazen der vergangenen Wochen war ein graues Haar bei Bruno G. weiß geworden.
Die Hakennase ragte ihm spitz aus dem Gesicht.
Seine Augen waren so rot, als würde er innerlich verbrennen.
Bruno kratzte sich den Hinterkopf.
„Ihr braucht mir nichts zu erzählen“, sagte Bruno zu Beate und Larry mit gesenkten Kopf. „Wie lange habe ich noch?“
Beide zuckten Bruno die Schulter und meinten besorgt, dennoch ironisch: „Wir schätzen mal, eine Stunde?“ Höchstens.
Larry K. wandte sich zur Küche um, damit er den Kaffee servieren konnte.
Beate zog eine verkniffene Gesichtsmimik.
Bruno verdrehte bloß die Augen, als er das sah.
„Als guter Beobachter hatte Klaus schon bald erkannt, dass unter berufstätigen Leuten die äußere Erscheinung von entscheidender Bedeutung für die berufliche Position innerhalb der Firma ist.“
„Kleider machen Leute!“, sagte Larry und grinste, denn das war für Bruno überhaupt nichts – vielleicht trägt er noch den ganzen Tag einen Anzug mit einer lästigen Krawatte.
Bruno hielt seinen Geburtsnamen streng geheim.
„Arbeitslosigkeit?“
Krankheit?
Kriege?
Morde?
Hunger?
Vergewaltigungen?
Umweltkatastrophen?
Wirtschaftskrisen?
„Sind es schreckliche Taten, mit Gottes Wille?“, fragte sich Larry K. „Klar, manchmal denken Menschen an Wunder.“ „Aber nur, wenn sie auch gemacht werden und wurden.“
Man muss nicht vor dem klaffenden Hund Angst haben. Sondern vor dem psychopathischen Besitzer.
Larry K. hörte von den Menschen am Zeitungskiosk, dass Kinder bei einem Brand sterben mussten. Es waren fünf Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren. Sie starben bei einem Feuer in einem Haus. Die Mutter hatte den Kindern, als sie schliefen, die Wohnung angezündet. Denn sie schaffte es nicht mehr, die Kinder unter Kontrolle zu halten. Die Mutter war überfordert. Und keiner konnte ihr sonst helfen.
Am frühen Morgen war es heiß und stickig in der Firma. Fliegen summten gegen die Fensterscheibe.
Mit unterdrückten Gähnen wühlte Larry K. sich durch den Aktenstapel, in dem es hauptsächlich um die Mogelpackung Deutschland und unfassbare Beobachtungen ging.
Larry musste mal kurz ins Jobcenter und etwas klären: Ein Mitarbeiter vom Jobcenter sagt zu Larry K.: Der Job, die Arbeit, hat nichts mit Bildung zu tun. »Sie sollten sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen!«
Daraufhin fragte Larry K. nach: „Wie meinen Sie es, ich soll mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen?“
Der Mitarbeiter des Jobcenters schwieg und wünschte Larry nur noch ein schönes Wochenende und verabschiedete sich.
Larry ging und verließ das Jobcenter.
Fürwahr eine himmlische Nacht.
Ein riesiger aprikosen- und -weizenfarben leuchtender Vollmond mit einer stolzen Pracht am Wüstenhimmel.
In der Ferne vermählte sich das Mondlicht mit den Dünen.
Deutschland.
Deutschland im Kulturinfarkt.
Deutschland, das Land der meisten Religionen und Kulturen.
Crazy?
Verrückt?
Und ohne Kriege?
Okay.
Das ist doch nur alles eine pseudologische Inszenierung einer unmoralischen Oper.
Stechende Gerüche vom nackten Menschenfleisch.
Nackte Menschen, die das Wasser nur zum Waschen aus der Werbung kennen.
Die wohltuende Natur der erotischen Düfte aus dem Bilderbuch.
Wirklich?
„Bloß nicht die Nerven verlieren“, sagen die Soziologen.
Die Psychologen spucken sich mal wieder, wie immer, in die Hände und steigern das Bruttosozialprodukt mit den psychisch Kranken von Seite „Eins“.
Larry K. sitzt zu Hause und arbeitet am Laptop.
Im Internet entdeckt er eine aufregende Geschichte:
Als das große, spektakuläre Schiff, das damals größte und bewundernswerte Kreuzfahrtschiff der Welt, im Juli des Jahrhunderts erstmals den großen Hafen ansteuerte, war das für die interessierten Menschen ein großes Ereignis.
Mindestens 300 000 schaulustige Glotzer versammelten sich an der Elbe, um den gigantischen Luxusliner zu bewundern.
Es sind aber nicht nur schöne Ereignisse, die neugierigen Menschen in ihren Bann zu ziehen.
Auch Unglückliche wecken seit jeher die Schaulust.
Auf deutschen Straßen passieren jedes Jahr rund 320 000 Unfälle mit blutigem Personenschaden.
Dabei verunglücken mehr als 400 000 Menschen, rund
70 000 werden schwer verletzt.
Die wachsamen Rettungsdienste sind ständig auf Achse.
Bei einem Fünftel der Notfalleinsätze werden die Rettungsdienste durch nervige Schaulustige behindert.
Jedes sechste leidende Unfallopfer gerät dadurch sogar in zusätzliche Gefahr.
Häufig werden schon die Zufahrtswege für die schnellen Notarztwagen blockiert.
Die Rettungsgassen werden von skrupellosen Dränglern verstopft.
„Das geht aber auch so weit, dass die neugierigen und lästigen Gaffer manchmal mit einem Bein in unseren Notfallkoffern stehen“, erzählt ein Krankenpfleger.
Zugucken!
Wie andere Menschen leiden?
Wie die Umwelt zerstört wird?
Die Menschen können die Problemlöser sein.
Wenn Sie nur wollen.
Auf einmal wurde Beate F. übel.
Diesmal war es nicht die Anspannung wegen Ihres Vorhabens.
Diese lästige Übelkeit saß tiefer.
Sie wurde von Zorn gespeist, der wie Lava unablässig in ihr brodelte.
Sie rührte von der Gewissheit her, dass alles, was sie unternahmen, letztendlich aussichtslos und vergebens ist.
Gar nichts würde sich ändern.
„Deutschland, auch andere Länder haben Milliarden auf ihren Konten“, erzählt Beate F., „Dennoch wird es nur dort reingepumpt, wo sie Kriege spielen können oder Banken noch mehr Geld in die Taschen werfen.“
„Für die Menschen im eigenen Land ist kein Cent vorhanden.“, erwidert Rüdiger L., „Dennoch werden die Menschen von den Politikern, mit neuen Steuern und Sozialkürzungen erwirkt, so dass sie selber nicht mehr können.“
So war es schon immer gewesen.
Wirtschaftliche Krisen in diesen Ländern werden von den Politikern selbst verursacht.
„Was kostet die Welt?“, singt Beate mit einer seltsamen Ironie aus sich heraus.
Das Getöse von den Politikern und anderen Klugscheißern:
„Der moderne Kapitalismus im 21. Jahrhundert.“
Da fragen sich Larry, Beate, Rüdiger und Klaus: „Ist Deutschland ein Unrechtsstaat?“ Diktatur? Demokratisch?
Arrogant? Die Visionäre philosophieren.
Und wie. „Die Menschen glauben mehr, sodass Gott ihnen helfe.“
Dennoch wissen die Menschen es nicht.
Klaus erwähnt: „Meinungsfreiheit? Gefährlich.“ Das System steckt einen in Schubladen. Überwachungsstaat? „Schon der Nachbar und die eigenen Verwandten können zur Bedrohung werden.“
„Es ist eine „Neid“- und „Gier“-Gesellschaft“, erwidert Bruno, der sich einmischt. „Dafür sorgen auch die Medien.“
Die Deutschen gehen in die Breite!
Damit Kleidung von der Stange wieder besser passt, wurden bundesweit mehr als 13 000 Männer, Frauen und Kinder von Kopf bis Fuß vermessen.
Das Ergebnis dieser umfassenden Studie ist, dass die Deutschen breiter geworden sind.
Sehr breit.
Die Frauen legten bereits seit dem 19. Jahrhundert in der Taille gut vier und beim Brustumfang zwei Zentimeter zu.
Bei den Männern schwoll die Brust seit der letzten Messung im 19. Jahrhundert um mindestens sieben Zentimeter, die Taille dehnte sich um gut vier Zentimeter.
Anders sieht es bei der Körpergröße von Jugendlichen aus. Diese nahm vergleichsweise weniger zu.
Der Vater von Beate G. war ein großer, drahtiger Mann.
Er hatte seine festen Ansichten.
Denn er nahm sich kein Blatt vor den Mund.
Er war Abteilungsleiter in einem großen Kaufhaus in der Innenstadt.
Da war er sehr stolz auf seine verantwortungsvolle Tätigkeit.
Er betreute die Abteilung, die in einem geräumigen, niedrigen Saal untergebracht war.
Luxuswaren waren Luxusartikel, und das bedeutete, dass die überwiegende Zahl der Kunden viel Geld auf dem Konto hatte.
Aber es waren auch Kunden dabei, die nicht das Geld hatten und trotzdem sich es geleistet haben, hier einzukaufen.
„Kleider machen Leute.“ sagte Beates Vater.
Beate G. war einmal da.
Vielleicht auch zweimal dort gewesen.
Beate G. war damals erst sieben und wusste wirklich nicht, dass sie den Kunden nicht zwischen den Beinen herumtanzt.
Die Kunden waren gut gekleidet.
Machten ernste, kluge Mienen.
Und manche tragen kleine Schoßhunde auf den Arm.
Die Kunden benutzen teure Parfüms
Beate hatte es ihrem Vater fest versprochen.
Und dann das.
„Du suchst dir einen Job!“, sagte die Mama von Klaus S. und anderen Visionären.
Klaus S. wird sauer, wenn er es heute immer noch hört.
Er trinkt nicht, raucht nicht.
Sein Interesse gilt dem Wissen und er schreibt Bücher und Belletristik.
Also über Gott und die Welt.
„Denken diese Klugscheißer, ein Arbeitsloser, der einen Job sucht, geht zum Blaubeeren sammeln oder in die Pilze?“, fragte sich Larry.
Und Klaus S. erwiderte mit einem breiten Grinsen „Ja.“
„Larry, es ist schon ein Wettlauf ums Überleben.“ „Auch in Deutschland“, hackte Klaus S. nach. „Vielleicht gibt es irgendwo das Buch „Wann kommt der Tag, an dem Gott die Vollidioten und Klugscheißer in den Arsch tritt“?
Die Opfer bei der Politik sind die Menschen, denen das Geld fehlt und die dann noch zu den Tätern gemacht werden. Politiker haben ihren Schutzmantel um, auch wenn sie die Schuld ihres Versagens auf sich nehmen und erbärmlich gestehen. Politikern passiert nichts. Sie bekommen dennoch eine sehr gute Pension/Rente.
Politiker werden später dann vom Täter zum Opfer.
„Da werde ich immer noch sauer.“, fluchte wütend
Larry K. „Hängen Sie sich nicht so weit aus dem Fenster!“, drohte der Mitarbeiter vom Jobcenter. “
Klaus S. sagt und wollte Larry etwas beruhigen, dass die Mitarbeiter der Ämter und Behörden respektlos gegenüber den Bürgern sind, obwohl sie Staatsdiener sind.
Aber Klaus dachte auch zugleich, dass er mit diesem Satz nicht beruhigte.
Jetzt wurde Larry K. erst richtig sauer und sagte: „Kommt, wir gehen jetzt zum Italiener, ein leckeres Eis essen.“
Natürlich waren Bruno, Beate, Rüdiger und Klaus dabei und lachten laut los, denn damit haben sie jetzt wirklich nicht gerechnet.
Auf dem Weg kam Ute Z. ihnen entgegen, die gerade aus dem Bücherladen kam, und nahmen sie mit zum Italiener.
Natürlich freute sie sich auf diese amüsante Begegnung.
Beates Mutter arbeitete als Gebäudereinigerin in einem Hotel.
Sie musste dafür sorgen, dass die Hotelzimmer jeden Tag gesäubert sind.
Es war ein alteingesessenes Hotel.
Die Mutter von Beate fand es immer sehr aufregend, wenn neue Gäste das Hotel besuchten.
Als Beate zehn war, kam sie eines Tages aus der Schule und fand ihre Mutter in Tränen aufgelöst auf einer Bank sitzen.
„Was hast du denn, Mama?“, fragte Beate besorgt und wollte trösten.
„Nichts“, erwiderte die Mutter. „Ach was…?“ Ich gebe zu, es kränkt mich ein wenig. „Ich fürchte… Ich fürchte, ich werde nicht mehr gebraucht.“
Die Menschen in Deutschland werden von der Politik, den Medien und der Wirtschaft echt verblödet.
Einer oder Jener kann sich mal nicht nur auf dem Arbeitsamt davon überzeugen lassen.
Doch vorher sollte er sich dann einen Termin bei einem qualifizierten Psychotherapeuten machen.
Beate ging mit ihrer Mutter nach Hause und drückte ihre Mutter in einen Sessel.
Sie kochte ihr einen Tee.
Holte noch die Kekse aus dem Schrank.
Unter ausgiebigem Schniefen…
Seufzen …
… vielen Schlückchen Tee kam nach und nach die Wahrheit ans Licht.
Der alte Besitzer des Hotels hatte sich aus dem Geschäft zurückgezogen.
Das Hotel wurde von einer anderen internationalen Hotelkette übernommen.
Sie beauftragen in Zukunft eine Reinigungsfirma, die für die Sauberkeit des Hotels verantwortlich ist.
Beate protestierte: „Aber das dürfen die doch nicht!“
„Natürlich dürfen Sie das“, erwiderte ihre Mutter. „Es ist Ihr Recht, und natürlich genießen Sie natürlich einige Vorrechte.“
Ihre Mutter trocknete sich die Augen.
Trank noch einen Schluck Tee.
Kränkend oder nicht – Es war der letzte Tag, an dem Beates Mutter im Hotel gearbeitet hat.
Larry K., einer von mindestens fünf Millionen Menschen ohne feste Arbeit in Deutschland.
Als Larry K. seinen hochdotierten Job verlor, war er noch sehr optimistisch.
Er sagte sich und zu den Anderen: „Ich finde immer was.“
Fünf Jahre später hat er verbittert resigniert.
Das drängende Problem in Deutschland ist für 84 Prozent die Arbeitslosigkeit.
Inzwischen sind es schon mindestens sechs Millionen Arbeitslose.
Die Dunkelziffer der Arbeitslosen ist noch nicht einmal mit einbezogen.
Denn besonders betroffen von der Misere am Arbeitsmarkt sind Unqualifizierte, Ältere und Ausländer.
Aber auch Akademiker hat Larry K. kennengelernt, bei denen die Arbeitslosigkeit sprunghaft gestiegen ist und in den nächsten Jahren ansteigen wird.
Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist sehr dramatisch.
„Am Anfang riefen noch die Headhunter an“, sagte Larry, als er sich noch daran erinnerte. „Doch trotz sehr guter Kontakte und Hilfe von Personal- und Karriereberatern war und ist nichts zu machen. Das Arbeitsamt, wie das Jobcenter in Deutschland versagte, auf allen Ebenen der Arbeitspolitik.
Wie die Politiker und das Museum des Arbeitsamtes in Nürnberg manipulierten sie ihre Statistiken.
Larry K. sei überqualifiziert.
Das musste er sich öfter anhören müssen.
Doch sollte er einmal darüber sprechen. Dann blockierten die Leute die diversen Jobvermittler und erzählten: „Sie sind nicht qualifiziert, sie haben nur den falschen Job gelernt.“
„Klar“, erwiderte Larry K., „Wir feuern Sie und ich übernehme Ihren Jobsessel.“
Der Vermittler reagierte sofort verdutzt.
„So schnell können sie ihren Job verlieren, wenn ich es will.“, sagte Larry K., der schon ganz schön wütend wurde.
Viele Firmen ziehen ihren Führungsnachwuchs selbst heran, weiß Larry K.
Oder die Firmen bilden ihr Personal aus und werden diese später nicht übernehmen, so dass der Azubi später arbeitslos wird.
Oder die Firmen nehmen Kontakt mit der Zeitarbeitsfirma auf, in der schon mal die Vorauswahl für die beruflich kompetenten Stellen gesucht wird.
Oder die Firmen suchen sich billige Tagelöhner vom Jobcenter/Arbeitsamt, die das Arbeitsamt zahlt.
Und so lange das Amt den Lohn zahlt, der nicht reicht, um reich zu werden, und zum Sterben zu wenig ist, haben diese billigen Tagelöhner oder Arbeiter von der Zeitarbeit, diese vakante Stelle.
Und dann?
Sie sind wieder arbeitslos.
Mittlerweile hat Larry K. die Hoffnung auf einen neuen Job aufgegeben.
Denn mit 50 Jahren passt er nicht mehr auf den Arbeitsmarkt.
Der für manche Arbeitslose mit 29ig-Jahren schon nicht mehr aktuell ist.
Aber Politiker und die verstrahlten Vollpfosten aus der Jobvermittlung reden es sich wie ein Drogensüchtiger schön.
Denn Sie sind der Meinung: „Wer Arbeit haben will, bekommt auch welche.“
Klar.
Menschen erschaffen sich Götter.
Den Gott des Aberglaubens.
Sie wissen es nicht.
Larry hat sich geschworen, dass, bevor er den Löffel abgibt und in den Sarg gelegt wird, noch einige Köpfe fallen werden.
Er und andere Leute sind nämlich der Meinung, dass mindestens 90 Prozent der Bevölkerung Vollidioten, Klugscheißer mit einem Hauptschulbesuch ohne Abschluss, mit stinkender Mundfäule und falscher Gehirnmasse gibt.
Leute, die ihren eigenen Gott anbeten.
Den Gott des „Unwissens“.
Sie philosophieren.
Larry K. Hat als Geschäftsführer gut verdient.
Er fuhr ein nobles Auto.
Als er vom Arbeitslosengeld in die Arbeitslosenhilfe rutschte, musste er erst einmal seine ganzen Ersparnisse aufbrauchen.
Bis das Arbeitsamt endlich zahlte.
Wie Larry K. mit dem Arbeitslosengeld II hinkommen soll, das weiß er noch nicht.
Er muss seinen neuen Lebensstandard komplett einschränken.
Larry K. ist immer gern gereist.
Nach Mallorca.
Südfrankreich.
Im Winter war er in Budapest.
Mit einem Billigflieger.
Das fällt jetzt mit Hartz IV weg oder flach.
Seinen Wagen hatte er verkauft.
Larry K. fährt jetzt mit dem Sozialticket, das es jetzt erst vor zwei Wochen gibt.
Vorher bezahlte er auch 7 Euro, um in die Großstadt zu kommen.
So ändern sich die Zeiten.
Früher wurde er oft und sehr gern zu Vernissage- und Theaterpremieren eingeladen.
Jetzt hat Larry K. viel Zeit und er wird sich für Dinge interessieren, die er immer schon mal wissen wollte.
Larry geht viel in die Bibliothek, um sich Bücher zu holen.
Larry K. traut den Politikern und den Medien nicht.
Einige Wochen darauf verschaffte eine Bekannte ihrer Freundin Doris L., der man ebenfalls gekündigt hatte, eine Putzstelle bei einer Rentnerin zu Hause.
Larry erfuhr das und war verwundert, denn so klappt es nur noch mit einer neuen Arbeit.
Bekannte besorgen dir einen Job.
Larry K. ist eifriger Leser und liest nicht nur interessante Bücher, sondern auch die Tageszeitungen.
So erfuhr er, dass unsere ältesten Vorfahren viel weniger affenartig als bisher vermutet waren.
Das zeigt der sensationelle und überraschende Fund eines 4,4 Millionen Jahre alten weiblichen Skelettes in Äthiopien „Ardi“.
Das weibliche Skelett, auch Knochengerüst genannt, war etwa 1,20 Meter groß und mindestens 50 Kilogramm schwer.
Sie ist ein gemeinsamer Vorfahre der Affen und der Menschen.
Ihre Hände und Füße und ihr Becken deuten darauf hin, dass sie auf Bäume kletterte.
Dennoch konnte sie sich auf zwei Beinen auf den Boden bewegen.
Dabei benutzte sie allerdings nicht die Knöchel wie die heutigen Affen.
Ihr Gehirn ist noch so klein wie das eines Schimpansen gewesen.
Dabei ähnelte die Schädelbasis jedoch bereits den späteren Vormenschen.
77 Prozent der Berliner Glauben an die Liebe auf den ersten Blick, in Norddeutschland hingegen glauben nur 50 Prozent an Amors schnellen Pfeil.
Larry K. lernte auch mal auf seiner Geschäftsreise die Norddeutschen kennen und musste feststellen, dass Frauen eigentlich nur auf einen Typ Mann aus sind, den Versorger, und sie sind sehr prüde.
Die Männer besorgen sich eine Gummipuppe, mit der sie viel Spaß haben können, oder gehen in die Kneipe und verlieben sich in ihr 7. Glas Bier und Korn.
Ach so, wenn die Frauen betrunken sind, haben die Männer eine Möglichkeit auf einen Fick mit ihnen.
Doch was ist, wenn Sie am nächsten Tag wach werden?
Auf das Experiment konnte Larry K. gut verzichten.
Beate hatte dunkle Augen.
Kräftige schwarze Augenbrauen.
Larry sah ihr immer sofort an, was sie dachte.
Da sich Beate rasch ein Urteil zu bilden pflegte, waren ihre Augenbrauen und ihr Mund immer in Bewegung.
Ist Berlin, die Hauptstadt Deutschlands, die gefährlichste Stadt?
Berlin brutal?
Nein, Hannover, die Messestadt, steht auf Platz „Eins“ in der Verbrecherstatistik.
Erst der in der Nacht: ein brutaler und skrupelloser Mord an einer Frau in einem Park, der nicht beleuchtet war.
Der Mörder tötete sie wegen ein paar Cent für eine Flasche Bier, und er wollte sie nur ruhigstellen, nachdem er sie öfter aufforderte, leise zu sein, doch sie schrie immer lauter und werte sich.
Dann gab es gleich mehrere Schießereien in der Stadt.
Oft von kriminellen Banden aus dem Ausland.
Statistisch lebt der Mensch in Deutschland an der Spree gefährlicher als in anderen Großstädten.
Jeden Tag werden mindestens 17 Berliner ausgeraubt.
Mindestens 119 Personen werden attackiert und geschlagen.
Die Sonne schien heiß auf die Dächer der Reihenhäuser.
Vögel zwitscherten.
Zum Frühstück hatte Beate einen Krapfen mit Zuckerguss.
Plötzlich klingelte es an der Wohnungstür.
Beate machte auf.
Da stand Larry mit Badesachen unter dem Arm.
„Hallo Beate, heute ist der ideale Tag, schwimmen zu gehen“, sagte Larry. „Wir können an den See gehen.“ „Jetzt sind alle bei der Arbeit und da stört uns bestimmt keiner.“
„Prima Idee“, erwiderte Beate. „Warte!“ „Ich packe nur schnell meine Badesachen zusammen!“
Der besagte See lag im Westen der Stadt.
Als sie dann später mit der Straßenbahn und einem kleinen Fußmarsch ankamen, sagte Larry: „Siehst du?“ „Keiner da."
Beate lächelte zufrieden und glücklich.
Beate hielt die Hand vor den Augen und schaute zu Larry hinüber, der einen versteckten Platz am See suchte.
Larry konnte Sie nur wegen der grellen Sonne verschwommen sehen.
„In der Ecke?“, rief Larry K.
„Ja“, erwiderte Beate F.
Larry zog sich schon mal die Klamotten vom Leib.
Bis auf seine Badehose.
Beate sah es und zog sich auch ihre Klamotten aus.
Nur Beate war splitternackt.
Larry war verwirrt, denn er wusste nicht, dass Beate so drauf war.
Splitternackt Baden?
„Hast du Schiss?“, fragte Beate, „Komm! „Es ist schön so splitternackt an der Lust und im Wasser.“
Larry verabschiedete sich von seiner Badehose.
Er lief quer über den weißen Sand, direkt in den See, wo Beate sich schon wie eine Wassernixe bewegte.
Sie folgte Larry.
Sie zögerte nicht und fasste ihn an sein liebstes Stück.
„Oh!“, sagte sie. „Wie fühlt es sich an für dich?“
Larry blieben die Worte im Halse stecken.
Beate lächelte leise und massierte seinen Hoden, der sich in Falten zog.
Das Wasser war auch frisch, und so unerfahren, wie sie so manchmal tat, ist sie wirklich nicht gewesen.
Beate küsste Larry und Larry fühlte ihre Grotte zwischen den Beinen.
Beate war geil.
Larry wurde auch geil.
Denn Beate war sehr verführerisch, dass Larry sich einfach nur treiben ließ.
Hier am See war man nicht von etwaigen Blicken ausgesetzt.
Es war so ein herrlicher Tag.
Kein Mensch war zu sehen.
Deshalb ging sie mit Larry an den Strand zu ihrem Platz.
Sie spürten den kühlen Luftzug auf der nassen Haut und Beate freute sich an den weiteren engen, geilen und erotischen Treiben mit Larry.
Sie nimmt auch schnell seinen Schwanz in die Hand und steckt sich ihn in den Mund.
Langsam bemerkte sie, dass er immer größer wurde.
„Du hast mir was versprochen!“, sagte Beate.
Er nahm ihre großen Titten und saugte, leckte und biss an ihren steifen, großen Brustwarzen so heftig, dass sie plötzlich laut aufschrie und zum Höhepunkt kam.
„Jetzt fick mich!“, sagte sie sich im Rausch ihrer Gefühle.
Sie legte sich auf den Rücken, wo sie seinen steifen Schwanz in ihre nasse Grotte führte.
Als er seinen heißen Spermasaft in sie hineinspritzte, erfuhr sie den größten Fick des Jahrhunderts.
Sie schrie und krallte sich mit ihren Fingernägeln vor Erregung in seinen Rücken.
Zehn Minuten später packten sie ihre Klamotten und gingen.
Beate hatte immer noch so ein leichtes Grinsen im Gesicht.
Die Sonne brannte immer noch.
„Na, alles in Ordnung?“, erkundigte sich Larry mitfühlend.
Sie grinste und küsste ihn immer noch heftig.
„So ein Fick wie mit dir habe ich noch nie gehabt.“, erwiderte sie leise.
Eine Weile gingen sie einfach nur schweigend.
Beobachteten die vom Wind bewegte bunte Vogelfeder.
Sie gingen durch den Park, um den Weg noch ein wenig zu genießen.
Ein großer Schwarm heiser, krächzender Krähen flog über den Park und ließ sich in einiger Entfernung auf einer alten Eiche nieder.
Einige Tage später.
Larry K. hörte, dass eine 87jährige Rentnerin wegen 4 Euro überfallen wurde.
Die Rentnerin kam von Kaffee trinken mit einer Bekannten und durchquerte später, am frühen Abend, eine Grünanlage.
Plötzlich riss ihr jemand von hinten die Handtasche von der Schulter.
Die Rentnerin stürzte.
Vermutlich war es ein Türke.
„Ein Glück, dass meine Oma nicht hier ist“, stellte Beate fest. „Das würde ihr gar nicht gefallen.“
Larry und Beate schlendern an einem sonnigen Tag wieder durch den Park.
„Was denn?“, erwiderte Larry interessiert.
„Die Krähen da“, sagte Beate.
Beate hatte sich immer ein bisschen vor ihrer Oma gefürchtet.
Eine klitzekleine und verhunzte Person mit schwarzen Knopfaugen und einem unglaublich runzligen Gesicht.
Sie saß immer auf einem alten, klapprigen Holzstuhl in der Küche, wo es am wärmsten war.
Hier roch es immer intensiv nach Schweinehaxe und Sauerkraut mit Speck.
Beate denkt, dass sie mindestens einhundert drei Jahre alt war, als sie starb.
Wer glaubt an den Satan?
Wer ist der Teufel?
Wer sind die Politiker?
Wer sind diese Vollidioten in der Wirtschaft und in der Politik?
Der Teufel?
Man spricht auch von Satan.
Und die fordern den „Seegen“ für ihr Versagen?
Politiker und Wissenschaftler debattieren über die Sicherheit in Berlin.
Und was passiert?
Nichts.
Politiker debattieren.
Debattieren.
Und?
Sie debattieren.
Und in Hannover, der Stadt mit den meisten Verbrechen, lacht sich eins.
Hoch lebe die Prostitution und der Menschenhandel.
Weil die Mietzeit für ein Schließfach von einem Dealer am Bahnhof abgelaufen war, kontrollierte die Bundespolizei den Inhalt.
Pech für einen vermeintlichen Drogendealer.
Denn als er seine Ware holen wollte, klickten die Handschellen.
Beate war sehr leidenschaftlich.
Sie verabredete sich mit Bruno G., denn er war ein anderer Typ wie Larry K.
Bruno G. hat lange Haare, was Beate irgendwie anmachte.
Sie wurde geil, wenn sie ihn berührte.
Dennoch ist es noch nie zum Sex gekommen.
Keine Zeit.
So trafen sie sich im Park, wo Beate schon im grünen Gras lag.
Als Bruno sich dazu setzte, schnipste er einen Käfer von einem Grashalm.
Beate behauptete, die Krähen seien Geister, und in Krähen verwandele ich Geister am liebsten.
„Das alles hat mir mal meine Oma erzählt.“, sagte Beate.
Bruno war ein wenig verwirrt, denn davon hatte er noch nie etwas gehört.
Beate imitierte eine zittrige Altfrauenstimme: „Mach zu, Junge, und küss mich endlich, sonst kommen die Dämonen und werden dich holen!“
Bruno G. runzelte die Stirn.
„Du glaubst wohl nicht an Dämonen?“, fragte Beate und grinste, als sie Bruno küssen wollte.
Er wich ahnungslos aus.
Beate und Bruno lagen eine Zeit lang auf dem Rücken und schauten in die Wolken.
Da kam Bruno ein Gedanke wie „habe ich jetzt Beate mit ihrer Aktion, mich zu küssen, richtig verstanden?“
Er setzte sich auf und sah ihr ins Gesicht.
Ihre Augen waren geschlossen und sie lag entspannt neben ihm.
Dann berührte er ihre Lippen mit seinen.
Sie erwiderte und sie küssten sich leidenschaftlich und verlangend.
Dann setzten sie sich auf und rannten los.
Natürlich jagte Bruno die Beate.
Ihr gefiel es wahnsinnig.
Beate flitzte quer über den Rasen.
Auf einmal stieß Beate einen erstickten Schrei aus und bremste schlitternd ab. Nein!
Es geht nicht um die unwissenden Klugscheißer, die Vollpfosten, die man auch für Besserwisser hält, die frühmorgens in der S-Bahn sitzen und sich die Tageszeitungen wie eine nervtötende Droge in sich hineinziehen.
Und dann?
Dann, später in ihrer Firma oder zu Hause, ein trockenes Massaker anrichten.
Das sind nicht nur provokante Einzelfälle, denn die mörderische Aggressionsbereitschaft hat nicht nur mehrere unbegründete Ursachen.
„Sind es nicht“, fragte sich auch Larry K., der sich mit dieser Problematik beschäftigt, „mal die normalen, lieben Kinder gewesen, wie wir alle in der bekloppten Gesellschaft?“
Larry K. stellt klar, dass die jungen und die alten Menschen das wirkliche Leben spüren.
„Der Umgang formt den Menschen“, hat Larry K. festgestellt. „Versäumen die Menschen das Leben und ihre Persönlichkeitsentwicklung?“, fragte Larry K. sich überlegend.
Denn heute, schon im 21. Jahrhundert, hängen Leute täglich viele Stunden lang am Monitor.
Sie sind fasziniert von Kampfspielen, wie sie am besten ihrem Gegenüber, zum Beispiel auf der Straße, auf der Arbeit, in der Schule, oder sogar ihren Ehemann oder die Ehefrau, um die Ecke bringen könnten.
Oder sie quatschen ständig mit ihrer Freundin, ihrem Freund, der kurz um die Ecke wohnt.
Ja, man spricht auch mit der ganzen Welt, außer mit „Gott“, denn der hat heute keine Zeit.
Das Fernsehen und die anderen Medien sind tödlicher als eine scharfe Waffe.
Eine Gefahr für die Gesellschaft, egal welcher Nationalität.
„Die 20.00 Uhr-Nachrichten sind eine größere Gefahr als ein Kurs für Sexualaufklärung in den Kirchen“, sagte Larry K. auf einem seiner sehr besuchten Seminare.
Fernsehen?
Macht nicht nur dick, auch fett.
Ja, das Fernsehen macht auch dumm, sollte man den Reportagen und Nachrichten, alles glauben.
Hirnforscher und Professoren haben herausgefunden, dass die Medien die Menschen gewalttätiger machen.
Dazu kommt, stellte Larry K. fest, dass fast achtzig Prozent aller Fernsehprogramme Gewalt zeigen.
Egal, um welche Gewalt es sich handelt.
Larry K. las in einem Buch einen Spruch „Du sollst das Beste im Menschen glauben, sonst wird das Schlechte überhandnehmen“, doch er hatte andere Erfahrungen gemacht.
Sobald Larry in seinem bisherigen verrückten und originellen Leben an das Gute im Menschen glaubte, wurde er schon verarscht.
Denn es fehlt den Menschen an Respekt und Achtung.
Gewalt ist für den Menschen keine ständige Bedrohung, wenn Larry K. einmal einem anderen Penner oder einer anderen Schlampe laut sagen muss, was sie für Arschlöcher sind.
Eine andere Sprache verstehen manche Leute nicht auf der Straße.
Larry sagt: „Ich komme aus dem Getto, du bist aus dem Getto.“ Und? Wie kommen wir da heraus?
Achselzucken.
Andererseits ist es aber ein völlig normales Verhalten mancher Leute bei der Lösung von Problemen.
Solange kein Blut spritzt.
Die Menschen haben Angst.
Angst zu versagen.
Eine unsichtbare Aggression entwickelt sich bei so manchen Personen in überforderten Situationen.
„Gibt es denn noch eine reale Welt für die Menschen auf der Welt, wenn die Politik, das Fernsehen und andere Medien die reale Welt manipulieren?“, fragte sich Larry K. bei seiner Arbeit.
Eine glückliche Beziehung, auch eine Ehe, ist ein sanftes Ruhekissen.
Auch Frauen mittleren Alters, die mit ihrer Ehe zufrieden sind, sollen besser einschlafen.
Durch ein nerviges Schnarchen können auch Frauen mittleren Alters ihren Mann gewaltige, schlaflose Nächte verbringen lassen.
Dennoch schlafen Frauen besser ein und wachen seltener nachts oder zu früh auf.
Die positive Wirkung einer glücklichen Ehe ist bei europäischer Herkunft stärker, so die Forschung, als bei Afroamerikanerinnen.
Klar, die Schlafqualität.
Es war später Abend.
Auf der Hauptstraße herrschte kaum noch Verkehr.
Nur vereinzelte Leute kamen noch die Straße entlang.
Larry K. schwieg.
Beate holte verbissen Luft und stöberte in Larrys wohl sortiertem Gedächtnis.
Larry K. hat für sich so manche praktische Hilfen, echte Lebenshilfen, in diesem Irrenhaus Deutschland.
Dreimal täglich eine Tablette.
Oder waren es drei Tabletten, einmal täglich?
Unzerkaut, nach der Mahlzeit.
Wasser, aber reichlich schlucken! Sexuell übertragbare Krankheiten bei den Menschen nehmen zu.
Auch in Deutschland.
„Die Reise war toll“, denkt sich Marie F.
Aber noch schöner, erzählte Klaus seinen besten Kumpel Larry, war das Liebesspiel mit den Urlaubsbekanntschaften.
Marie hatte auch so ihren Spaß mit ihren knackig, braun gebrannten und muskulösen Urlaubsbekanntschaften.
Denn das sah Larry in ihrem Gesicht an.
Marie lächelte auch nur.
Marie und Klaus wollten es nicht für wahr haben, denn beide haben sich ein Souvenir der unangenehmen Art mitgebracht.
Marie hatte häufige Unterbauchschmerzen ohne erkennbare Ursache, Zwischenblutungen und Ausfluss.
Sie ging natürlich zum Arzt.
Der nach einer gründlichen Untersuchung feststellte, dass es eine Infektion mit Chlamydien ist.
Eine unbehandelte Infektion mit Chlamydien kann zu ernsten Krankheiten und Unfruchtbarkeit führen.
Chlamydien sind mit Antibiotika leicht zu behandeln, dennoch sind sie tückisch, erzählt ihr der Arzt.
Dennoch, die meisten Menschen, die sich angesteckt haben, wissen gar nichts davon, weil die Bakterien sich jahrelang im Organismus verbergen können.
Chlamydien, eine bakterielle Infektion, die sich erst nach 1 bis 2 Wochen zeigt oder erst dann, wenn die Körperabwehr, wie durch eine Krankheit oder extremen Stress, geschwächt ist.
Klaus hatte ein Brennen beim Wasserlassen, schlecht riechenden Ausfluss bis zu leichtem Fieber.
Bei Klaus stellte der Arzt einen Tripper fest.
Eine Gonorrhoe.
Wie Larry dann auch noch von Marie und Klaus erfuhr, hatten beide noch Glück, denn HIV/Aids, Syphilis, eine Lues und Herpes genitalis waren nicht im gefährlichen Rollenspiel vertreten. An diesem Abend ging Beate F. in düsterer Stimmung von Larry K. nach Hause.
Es war kein guter Tag gewesen.
Beate zickte den ganzen Tag.
Sie hatte über alles herumzunörgeln und den ganzen Nachmittag über wurde sie von ihren Freundinnen mit Anrufen vom Handy bombardiert.
Im Jahr 2008 wurden mindestens 191 900 Ehen geschieden.
Das sind…?
4800 oder 3 Prozent mehr als im Jahr 2007.
Toll.
Damit ist die Scheidungszahl seit dem Jahr 2003 wieder gestiegen.
Knapp die Hälfte der geschiedenen Paare hatte schreiende Kinder
unter 18 Jahren.
Die Zahl der von Scheidung betroffenen minderjährigen Kinder nahm damit um 4 Prozent auf 150 200 zu.
Die Ehedauer betrug im Jahr 2008 bei der Scheidung 14,1 Jahre. Im Jahr zuvor waren Partner im Schnitt 13,9 Jahre verheiratet. Am Morgen nach der langen, lustigen Party wendete sich das Wetter merklich zum Schlechten.
Schmutzig graue Wolken halten sich über die Stadt.
Es begann zu nieseln.
Bis auf den allernötigsten Verkehr leerte sich die Straße merkwürdig rasch.
Larry warf die Zeitung auf den Tisch im Wohnzimmer.
„Das ist ja zum Kotzen.“ Fluchte Larry K.
Er schielte zu Beate hinüber, die splitternackt durch das Zimmer ihre großen Titten auf ihn zu wippte.
Larry kratzte sich den nackten Hintern und nahm sie in die Arme.
„Komm, wir gehen duschen!“, sagte sie und küsste ihn leidenschaftlich.
Jetzt wurde Larry wach.
Beate verdrehte die Augen, als sie seinen harten Schwanz einseifte, um ihn zu rasieren.
„Achtung!“, sagte Larry, „Pass auf!“ „Rasiere nur die Locken und nicht den Rest weg!“
Beate lächelte und küsste seinen Schwanz, der noch voller Duschseife war.
„Ieh gitt.“, sagte sie, „Das schmeckt ja eklig.“
Larry musste grinsen.
Aber er genoss ihre intime Behandlung.
In Beate begann es vor Geilheit wieder zu brodeln, wie ein Vulkan.
Mit der Hand rieb sie ihn zum Höhepunkt.
Seine Spermasahne fing sie mit dem Mund genussvoll auf.
Sie grinste Larry zu.
Ihr Lächeln wurde breiter.
Mit leicht verlegendem Lächeln gingen beide in die Küche.
Beate machte Kaffee.
Larry legte die Backbrötchen in den Ofen.
Sie deckte noch schnell den Küchentisch, bevor sie sich im Schlafzimmer etwas überzog.
Larry folgte ihr, um sich ein paar Klamotten aus dem Kleiderschrank zu holen.
Beate genoss es, Larry beim Anziehen zu sehen.
Larry musterte Beate, dann wandte er sich ab und ging in die Küche.
Beate folgte ihm und holte die Backbrötchen aus dem Ofen.
Larry goss den Kaffee schon mal in die Tassen. Deutschland, in der Messestadt Hannover, hat im Vergleich mit 14 Großstädten die höchste Steigerungsrate bei der Zahl der polizeilich erfassten Körperverletzungen.
Auf Platz zwei?
Liegt Köln.
Köln mit 8,1 Prozent.
Gefolgt von der Stadt Leipzig (Messestadt).
Und Essen mit 5 Prozent.
Am besten schneidet Frankfurt ab. Dort reduzierte sich die Zahl der Delikte um 9,1 Prozent.
Gerade Frauen und Männer werden häufig im Rausch von Alkohol oder anderen Drogen zu Gewalttätern.
Beate zog eine verdrießliche Schnute.
„So spaßig ist das auch wieder nicht“, sagte Beate. „Aber Kerle hin oder her, ich will endlich deinen dicken Schwanz in meine Votze spüren.“ Bruno, komm mit zu mir nach Hause! »Ich weiß, es regnet, aber es sind nur ein paar Straßen.«
Beate blickte nur noch einmal in die Runde der Bar.
Seit dem Vorfall im Park musste Beate auch noch nur an Bruno denken.
Ein warmes Bett.
Regelmäßige Mahlzeiten.
Fürsorge.
Viele Heime rund um und in Berlin kümmern sich um gestrandete Kinder und Jugendliche.
Wie werden Kinder zu Dealern?
Das interessierte auch Larry K., der sich mit dieser gefährlichen Sache beschäftigte.
Der Heroinhandel in Berlin ist fest in der Hand libanesischer Familienclans.
Diese haben in Libanon Ableger, die in palästinensischen Flüchtlingslagern nach minderjährigen Waisen suchen.
Haben diese Clans Erfolg, werden die Kinder illegal nach Deutschland geschleust.
Hier, in Deutschland.
Tja, hier kommen diese Kinder in den Flüchtlingslagern unter.
Doch nur zum Schein.
Denn die unter 14-jährigen Kinder bleiben nicht lange dort.
Sie werden von den Drogenclans nach Berlin gebracht.
Und zum Heroindealen geschickt.
Widerrede zwecklos.
Die Kinder schulden etwas ihren Peinigern.
„Danke für das Rausholen aus dem Flüchtlingslager.
Die Justiz ist machtlos.
Minderjährige sind strafmündig.
Über die Hintermänner wissen die Kinder meist nichts.
Die Drogenclans nutzen das soziale Engagement der Diakonie ohne Wissen aus.
Der Polizei gingen erst in den letzten Tagen sieben libanesische Jungen ins Netz.
Jeder wurde dabei ertappt, wie er mindestens 150 Heroin-Kugeln im Wert von über 20 000 Euro und Bargeld in einer Sandkiste auf einem abgelegenen Spielplatz versteckte.
Diese Jungen kamen aus einem Berliner Heim.
Wieder nach Hause angekommen, rannte Beate die Treppe zum zweiten Stock des Hauses hinauf.
Sie stand lange vor dem Spiegel und dachte an Bruno.
Beate dachte auch an Larry, mit dem sie heute noch eine romantische Verabredung hat.
Sie betrachtete sich eingehend.
Ihr unverändertes, unversehrtes Gesicht.
Die weiche Haut.
Ihre großen, schönen Titten, die ein wenig hingen.
Normal bei solchen Brüsten, die kein anderes Weib hatten. Denn die waren einzigartig.
Das dunkle, dichte Haar.
Die vollen Lippen.
Zum Küssen.
Die Augenbrauen.
Die sommersprossigen Hände.
Den Leberfleck neben der Nase.
Bruno G. war sehr nett zu Beate.
Eine rasante Schlangenlinienfahrt verriet einen Rentner, der bereits seit 51 Jahren ohne Führerschein unterwegs war.
Denn der 77jährige aus Niedersachsen hatte seinen Führerschein schon 1958 abgeben müssen.
Jetzt will der Rentner auch endlich sein Auto verkaufen. Es folgten drei Wochen.
Beate F. widersetzte sich mit einer Mischung aus Trotz und Stolz allen Bemühungen, sie von ihrem einmal gefassten Entschluss abzubringen.
Je mehr ihre Freundinnen auf sie einwirkten und sich einschmeichelten, desto halsstarriger wurde sie.
Mindestens 63 Prozent der Frauen in Deutschland lesen heimlich die SMS auf dem Handy ihres Partners.
Bei den Männern sind es nur 44 Prozent, die die Kurznachrichten ihrer Freundin checken. Rückblick
Damals warb Kurfürst Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg nach dem Krieg viele schwedische Soldaten als Ausbilder nach Deutschland.
Die Schweden waren sehr erfahrene Unteroffiziere, die im Militär hochgeachtet wurden.
So entstand für einen bewunderten Menschen der Ausspruch „Alter Schwede“.
Der Spruch geht zurück bis zum 30jährigen Krieg (1618–1648). Beate saß einen dicken Kloß im Hals.
Die Psyche war schon dahin.
Sie hatte Mühe, laut und deutlich Larry, Klaus und Bruno vorzulesen: „Schimpansen sind dem Menschen ähnlich und übertreffen ihn bisweilen.“ Bei einem Gedächtnistest in Japan schnitten die Schimpansen besser ab als Studenten.
Tierischen und menschlichen Teilnehmern wurden dabei auf einem Bildschirm ganz kurz willkürlich in Feldern angeordnete Zahlen von 1 bis 9 gezeigt.
Nach dem Ausblenden der Ziffern mussten sie die Felder nach aufsteigenden Zahlenwerten antippen.
Die Affen waren schneller.
Leon hatte sich mal von Psychologen sagen lassen: „Wenig Verstand, wenig Sorge.“
Das unmoralische Geschäft mit dem Mauerfall.
Das Deutsche Historische Museum zeigt eine Fotoausstellung zum spektakulären Mauerfall in Deutschland.
Das Jahr 1998, eine Zeitwende auf mindestens
400 Quadratmetern, mit mindestens 235 Aufnahmen.
Die Gedenkstätte Berliner Mauer, in Deutschland, an der Bernauer Straße steuerte im 20. Jahr des Mauerfalls auf einen Besucherrekord zu.
Im Jahr 2008 kamen rund 35 000 Gäste.
Mindestens 15 Prozent mehr als im Jahr 2007.
Erst in einem der kopfsteingepflasterten Gässchen, die vom Museum abging, machten sich Larry und Bruno über die DDR, Ostdeutschland Gedanken.
Ein paar Straßen weiter stärkten sie sich in dem persischen Eckimbiss.
„Wer im Jahr 2008 geboren wurde, hat im Schnitt eine höhere Lebenserwartung als alle anderen Jahrgänge zuvor.“, erzählte Larry Bruno. Bruno lächelte und aß weiter. „Jungen können auf 77 Jahre, Mädchen auf 82 Jahre Lebenszeit hoffen.“ Die Deutschen sollen jetzt noch länger leben, dachte sich Bruno G. Ein ehemaliger Chefarzt wurde zu 10 000 Euro Geldbuße wegen Körperverletzung verurteilt. Er hatte einer Patientin gegen ihren Willen ein Rinderknochenimplantat im Knie eingesetzt. Ein bisschen verwirrt war der Arzt schon, denn er war schon 67 Jahre.
Kapitel 2
Mit einem Alter von 45, geht es ab in die Pension. Fast 25 000 Beamte von der Post. Beamte von der öffentlichen Telefongesellschaft. Und Beamte von der öffentlichen Bank. Alle wurden seit 2002 mit nur 50 Jahren für dienstunfähig erklärt.
Larry K. nutzt die Leistung von öffentlichen Telefongesellschaften und ist sogar mit einer Bank ausgestattet. Anträge werden bearbeitet. Es werden Konten verwaltet. Für viele Beschäftigte bei der Post, der Telefongesellschaft und der Bank ist das schon in jungen Jahren zu viel. Zum Beispiel wurden 24 767 Beamte der drei Unternehmen von 2002 bis 2008 wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig in Pension geschickt. Im Schnitt mit 45 bis 48 Jahren. Bemerkenswert. Im Schnitt werden Bundesbeamte erst mit 49,4 Jahren für dienstunfähig erklärt. Lehrer sind gar 57,8 Jahre alt, wenn es einfach nicht mehr geht. Soldaten? Sie stellten mit 45,5 Jahren noch früher Ihren Antrag auf Dienstunfähigkeit.
Eine Mindestversorgung von mindestens 1331 Euro ist einem Beamten garantiert.
Eine Summe, denkt sich Larry K., von der viele Nichtbeamte nur träumen können.
2007 bekamen die 1583 Millionen Bezieher von Erwerbsminderungsrente im Schnitt 696 Euro im Monat.
Egal, wie das Arbeitsleben bei einem Beamten aussieht, deckte ein Verlag auf, dass ein Beamter von der Telekom, der wegen Rückenbeschwerden ausgemustert wurde, wenige Monate später eine Tennismeisterschaft gewann.
Während Beate wartend im Park auf der Parkbank herumsaß, rief sich Beate noch einmal alles vor Augen.
Wie lange her ihr das alles inzwischen vorkam?
Wie naiv sie ist, wie der Staat einen so bescheißen tut.
Wie die Politiker lügen und betrügen.
„Oh mein Gott!“, schrie sie. „Wohin mit den Steuergeldern? Was kostet die Welt?“
Die Menschen in Deutschland leben schon unter Ihrem Existenzminimum.
Auch wenn sie eine Festanstellung in einem Unternehmen haben.
Mindestens 50 Millionen Euro für das Versandhaus.
Die Politiker wollen das.
„Fragen Sie dabei auch Mal den Steuerzahler?“ „Wo ist Deutschland demokratisch?“ „Wann ist die Gesellschaft demokratisch?“, fragte sich Larry K., als er inzwischen im Park bei Beate angekommen war und Beates Gedankengang folgte.
Es wurden dem Versandhaus 50 Millionen Euro Kredit zugesprochen.
Das insolvente Versandhaus mit mindestens 8000 Mitarbeitern. Staatliche Hilfen, wie Steuergelder, sichern dennoch keinen Arbeitsplatz für die Mitarbeiter.
Wenn 75 000 Menschen in der Region Hannover auf Arbeitssuche sind, weil ihnen gekündigt wurde, dann ist es eine „Katastrophe“ und keinesfalls eine „Schwierigkeit“, hat Larry K. festgestellt.
Deutschland 2006.
Die Arbeitsreform.
Die Reform Harz IV.
Die arbeitssuchenden Bürger und Arbeitslosen leben mit der Reform.
Rund 6,5 Millionen Menschen bundesweit sind von dieser Arbeitsreform betroffen.
Schicksal dieser Reform Hartz IV ist.
Das schon im Jahre 2005 bei den zuständigen Gerichten, mindestens
52 000 Widersprüche eingingen.
Es leben circa 11 Millionen Arme in Deutschland.
Ein Single wird mit einem monatlichen Einkommen von mindestens 865,00 Euro berechnet.
Bei den Jobangeboten sind 400,00 Euro monatlich schwer zu erreichen.
Dagegen verdient ein Politiker mindestens 8.000 Euro monatlich.
„Die Schlussfolgerungen im Jahr 2010, die aus der Befragung von
10 000 Hartz-IV-Empfänger (Arbeitssuchende/Langzeitarbeitslose) gezogen wurden, sollten mit Skepsis betrachtet werden, erfuhr Larry K. von einem Dr. der Wirtschaftswissenschaft.
Denn das befragte Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gehört zur Bundesagentur für Arbeit.
Der Auftraggeber und der Durchführende kommen also aus dem gleichen Hause.
Daher könnte vermutet werden, dass die Befragung so gestaltet wurde, dass die Ergebnisse für die Bundesanstalt möglichst günstig ausfallen.
Zudem wird wohl kaum jeder Arbeitsunwillige offen bekennen, dass es ihm an der notwendigen Motivation mangelt.
Auch das Bekunden der allermeisten Hilfsbedürftigen, eine Arbeit unter ihrem Qualifikationsniveau aufnehmen zu wollen, muss kritisch gesehen werden.
Es steht nämlich im Widerspruch zu den Klagen zahlreicher Betriebe, denn sie finden keine geeigneten Arbeitskräfte.
In Deutschland arbeiten mindestens 27 Millionen Menschen in Vollzeit auf Versicherungskarte.
Mindestens 8 Millionen Menschen sind gering beschäftigt angestellt.
Seit dem Jahr 2003 arbeiten Menschen im Minus des Nettogehaltes.
Mindestens 7 Millionen Menschen leben auf HARTZ IV, weitere 2 bis 3 Millionen Menschen, die ohne Beschäftigung sind und nicht beim Arbeitsamt wie Jobcenter gemeldet sind.
Befristete Arbeitsverträge waren vor 15 Jahren in Deutschland verboten, sind aber wieder seit dem Jahr 2007 aktuell auf dem Arbeitsmarkt.
Irgendwo in Regen und Sturm liefen an einer Kreuzung sieben Straßen zusammen.
Eine Katze auf der Kreuzung tat so, als spürte sie den rauen Wind gar nicht, der ihr das tief nasse Fell zerzauste.
Mit ihren schönen gelben Augen späte sie ins Dunkel, als wollte sie den Regen mit Blicken durchbohren.
Nur die kaum merklich angelegten, flauschigen Ohren verrieten ihr Unbehagen angesichts der Umstände.
Ab und zu zuckte das eine Ohr.
Ansonsten hockte sie reglos da, als wäre sie aus Stein.
Zerplatzte Illusion der Politiker.
Weil die Zahl der Erwerbstätigen demografisch schrumpft, sollten ältere Arbeitslose die Lücken füllen.
Doch die Hoffnung auf Vollbeschäftigung trügt.
Nur 0,7 Prozent Wachstum in diesem Jahr.
Wieder müssen die Wirtschaftsforscher ihre Prognose nach unten korrigieren.
Wie schon so oft.
Deutschland, das Märchenland.
Das deutsche Wachstum hinkt seit Jahren hinter dem langjährigen Durchschnitt von 2,3 Prozent zurück.
Das ist bitter.
Denn ohne Wachstum keine höheren Löhne.
Und Jobs?
Die sonst die Politiker und Arbeitsämter/das Jobcenter fiktiv den Arbeitslosen und Arbeitssuchenden vorgaukeln. Keinesfalls.
Die Einzige, die daran verdient, ist die Papierindustrie.
Die anhaltende Wachstumsschwäche schmeißt aber auch alle Prognosen der Sozialkassen über den Haufen. Wenn etwa die Rentenversicherung einem neuen 45 Jährigen ein Ruhegeld von dereinst 920,00 Euro vorausberechnet, dann geht sie davon aus, dass die Wirtschaft bis zu dessen 65. Geburtstag doppelt so stark wächst, wie sie es im Schnitt der letzten Jahre tut.
Die Prognosen der Sozialpolitik sind jedoch nicht nur bei der Höhe des künftigen Wachstums falsch.
Wirklich?
Auch bei der Höhe der künftigen Arbeitslosigkeit wird schöngefärbt.
In den offiziellen Szenarien verwandelt sie sich demografisch in einen Arbeitskräftemangel.
Noch Ende der 90ziger Jahre behauptet ein Sozialminister, dass 2005 die Arbeitslosenzahl unter drei Millionen liegen wird.
Der Geburtenrückgang wirkt sich günstig auf die Arbeitslosen aus.
So zählt der Jahrgang 1985, der 2005 auf den Arbeitsmarkt drängt, nur 890 000 Menschen, während der heute von Arbeitslosigkeit gebeutelte Jahrgang 1955 immerhin 1,3 Millionen umfasst.
Die Lücke, die der zunehmende Mangel an jungen Leuten aufreißt, könnte durch die älteren Arbeitslosen allmählich aufgefüllt werden.
Was für eine Illusion?
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung schätzt, dass das Erwerbspersonenpotenzial um 15 bis 18 Prozent bis 2035 zurückgeht.
Klar, bis dahin sind schon viele Arbeitslose gestorben.
Die Zahl der Erwerbstätigen schrumpft.
Weil die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen und weil mittlerweile
8 Millionen junge Menschen seit 1973 nicht geboren wurden.
Die Geburtenrate blieb seither unterhalb der bestandserhaltenden Marke von zwei Kindern pro Paar.
Die auch später keine Arbeit haben oder noch nicht einmal eine Lehrstelle erhalten.
Warum fehlen Arbeitskräfte?
Es gibt ja noch nicht einmal Jobs für die qualifizierten Arbeitslosen.
Die Politik spinnt dem Volk die Köpfe voll.
Die goldenen Zeiten der Vollbeschäftigung werden nicht mehr kommen, das wissen sogar schon die Jobsuchenden.
Dazu müssen keine Sozialpolitiker gewählt und bezahlt werden.
Beim Hauptproblem des deutschen Arbeitsmarkts sind die Experten mit Ihrem Latein am Ende.
Vier Nächte sind nicht mal für einen Menschen eine besonders lange Zeitspanne.
Trotzdem schienen sie Larry K. ewig zu dauern.
Abend für Abend.
Viermal hintereinander.
Zwischen den Zeilen hieß das?
Die Menschen dürfen nicht nach ihrem Alter auf dem Arbeitsmarkt eingestuft werden.
Das verstößt schon gegen das Grundgesetz.
Die Menschen haben das Recht, sich zu qualifizieren und fortzubilden!
Dann soll der Arbeitsmarkt auch aus den Hüften kommen und etwas tun!
Politiker sind Träumer und Träume sind Schäume, die vergehen.
Ach so, da ist noch etwas.
Eine neue Gelegenheit zur Selbstbedienung im Sozialstaat hat die Regierung mit dem Vermittlungsgutschein geschaffen.
Jeder fünfte Gutschein für die private Arbeitsvermittlung wird missbraucht, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt-Berufsforschung.
Jobsuchende haben nach sechs Wochen Arbeitslosigkeit Anspruch auf einen 1000 Euro Gutschein, den sie einem privaten Vermittler geben, wenn der sie in Arbeit bringt.
Weitere 1000 Euro werden gezahlt, wenn der Betreffende nach sechs Monaten noch in Arbeit ist.
Viele täuschen die Vermittlung nur vor.
Die Prämie wird geteilt. Larry K. mochte sich absolut nicht weiter mit den Vollidioten auf der Versammlung herumstreiten.
Es hatte ohnehin wenig Zweck. Außerdem besaß Larry K. noch weniger Humor zur deutschen Politik als damals. Das musste ihm erst einer nachmachen.
In diesem Stadtteil drängten sich die alten Häuser dicht aneinander, sodass ihre Giebel über die Straße hinweg beinahe berührten.
Kapitel 3
Larry K. kennt es, wie die Beziehungen in Ost- und Westdeutschland sind.
Die alten Leute leben immer noch in ihrer Vergangenheit, und die jungen Leute wissen nur das, was sie von den konservativen Alten hören.
„Good Bye Lenin!“
So mancher Mensch vermisst den Zusammenhalt aus der DDR. Freunde. Bekannte, Verwandte und andere Gruppen haben sich nach dem Fall der Mauer aus den Augen verloren.
Dennoch gibt es Leute, die ein bisschen erstaunt und enttäuscht sind.
Obwohl die Personen doch alle in einer Stadt wie Berlin leben. Die Leute aus dem Osten sind es gewohnt, dass man Kontakt hält.
Das Leben in der DDR war eine andere Art von Zusammenhalt unter den Menschen.
Heute, nach mindestens 20 Jahren rennen die Leute auseinander.
Manchmal reicht man sich eine Visitenkarte, sagt „Tschüss“ und steigt in sein Auto, auf sein Fahrrad, in seine Bahn, die heute mal pünktlich kommt, oder in seinen Flieger.
Larry denkt, dass das ein komisches und oberflächliches Gehabe ist, mit dem so manche Person in bestimmten Situationen erst zurechtkommen muss.
Der Adler ließ sich aus dem Nachthimmel fallen.
Dabei geriet er in dem unbarmherzigen Sturm kurz ins Trudeln.
Der Adler segelte über die Dächer zu der verlassenen Kreuzung mit dem Reiterstandbild.
Larry K. hörte es krachen.
Es war ein nettes und gedämpftes Krachen.
Larry K. glaubt, dass da jemand eine Flasche über den Schädel bekommen hat.
Mit anderen Worten: Es war ein Krachen, das Nichts Gutes war.
Touristen kam Larry K. entgegen, die ein wenig angetrunken waren.
Plötzlich stürzte der Regen auf die Straße.
Larry K. musste sich beeilen, um nach Hause zu kommen, damit er nicht ganz vom strömenden Regen durchnässt wird.
Nichts und niemand war auf den Straßen zu sehen.
Das Stadtviertel war wie ausgestorben.
Die Straße wurde breiter.
Sie teilte sich und umschloss eine kleine, hübsch mit bunten Blumen bepflanzte Raseninsel.
In jener Nacht sah das Ganze ziemlich verregnet und windzerzaust aus.
Larry K. ist zu Hause angekommen und zog sich auch gleich mal die nassen Klamotten aus.
Er ging erst mal unter die heiße Dusche.
Der Regen schlug heftig an die Fenster.
Langsam walte sich die schwarze Wolke wie im Jähzorn auf und zog sich zurück.
Die Wirtschaft in Ostdeutschland wird einer Studie zufolge noch viele Jahre lang hinter dem Westen hinterherhinken.
Auch wenn sich die neuen Bundesländer wie bisher weiterentwickelten, erreichen sie bis zum Jahr 2025 nur rund 75 Prozent der westdeutschen Wirtschaftskraft pro Einwohner.
Dennoch sind die Fortschritte im Osten größer gewesen als gemeinhin angenommen.
Zwar habe die ostdeutsche Wirtschaft von 1997 bis ins Jahr 2005 eine lange Schwächephase erlebt.
Diese sei jedoch vorwiegend durch einen deutlichen Rückgang in der Baubranche nach dem Auslaufen des Wendebooms geprägt gewesen.
Ohne die Bauindustrie sei der Osten in diesem Zeitraum sogar stärker gewachsen als der Westen.
Nachteil für viele ostdeutsche Unternehmen sei heute immer noch, dass sie zu oft nur verlängerte Werkbänke westdeutscher oder internationaler Unternehmen seien.
Ute Z. Runzelte angewidert die Stirn und sagte zu Larry, Beate, Rüdiger und Klaus, die bei einem Tee am Tisch in Larrys Wohnzimmer saßen: „Ich weiß ja nicht… lohnt es sich, dass wir uns mit der Politik und dem Schrecken befassen?“
Bruno kniff die Lippen zusammen.
Larry verzog das Gesicht und erwiderte: „Hängt davon ab, was du mit „lohnt“ meinst.“ Es ist eine ziemlich üble Sache in Deutschland, das steht mal fest. Des Weiteren ..."
„Wie auch immer“, sagte Bruno.
Beate schielte zu Larry hinüber.
Er runzelte skeptisch die Stirn.
Die anderen, bis auf Larry und Beate, stapften mit steifen Rücken zur Tür.
Niemand sagte etwas.
Die Wohnungstür fiel zu und Beate blieb mit Larry noch einen Augenblick stumm.
Dabei sahen Sie sich nur an.
Nachdenklich ging Beate mit der Hand in die Bluse und massierte sich ihre Titten.
„Wir sollten die Sache überdenken“, sagte sie schließlich und gab dabei Larry zu verstehen, dass sie mehr wollte.
„Ich weiß“, erwiderte Larry geistesabwesend.
„He, wir haben schließlich alle unsere Schwächen, mein Süßer.“ Ich ficke gern. „Dafür siehst du aus wie eine Butterblumenwiese im Anzug.“
Ihr Ton war schroff.
Beate F. stand auf und wandte sich zum Gehen.
Rückblick.
Niedersachsen (Westdeutschland) und die DDR vereinbaren die Einrichtung eines Umweltfonds, in dem beide Seiten jährlich
10 Millionen Mark einzahlen.
Daraus sollen gemeinsame Projekte in der DDR und Niedersachsen zur Gewässer- und Luftreinhaltung mit grenzüberschreitenden Auswirkungen finanziert werden.
Erstes Projekt ist eine Quecksilbereliminierungsanlage in Bitterfeld. Eigentlich ließ Larry K. kaum etwas an sich herankommen, das nichts mit seinen Freunden zu tun hatte. Aber am Tag. Am Tag, nachdem der Dauerregen aufgehört hatte, machte er sich wieder einmal auf den Weg. Er wollte Beate besuchen.
Larry kaufte an einem Stand einen kleinen Blumenstrauß und nahm die überfüllte Straßenbahn.
Die Straße war so still wie eh und je.
Es war ein Reihenhaus, wo Beate wohnte.
Er klingelte unten an der Haustür.
Beate öffnete die Tür, indem sie den Summer betätigte.
Ihre Augen leuchteten auf, als sie Larry die Treppe hochkommen sah.
„Larry!“ Wie schön! Komm rein, Schätzchen.
Beate war knapp bekleidet, so dass Larry schon ihre nackten Konturen sehen konnte.
„Die sind für dich.“ sagte Larry, als er ihr den bunten Blumenstrauß gab.
Sie küssten sich leidenschaftlich und umarmten sich hemmungslos.
Aber dann wurden erst einmal die schönen Blumen begutachtet, als sie auch gleich eine passende Vase dafür fand.
„Ich habe zufällig ein Ragout im Ofen, Larry“, sagte Beate G., „braucht keine fünf Minuten mehr.“
„Oh lecker!“, erwiderte Larry, denn er hatte den ganzen Tag noch nichts Richtiges gegessen.
Beate freute sich sehr über den überraschenden Besuch und dann noch die wunderschönen Blumen.
Von Larry!
„Wie wärs mit einem Glas Wein?“, fragte interessiert Beate.
„Nicht vor dem Essen“, erwiderte Larry, „sonst werde ich noch versaut.“
„Kein Problem, mit dem Versautwerden“, sagte Beate und grinste, als sie in die Küche ging.
Beate hatte sich ein Paar bunte Topfhandschuhe übergezogen und kniete vor dem Backofen.
Aus dessen Klappe quoll ein nach pikant gewürztem Fleisch duftender Dampfschwall.
Larry G. aß später mit Heißhunger und verputzte sogar noch einen Nachschlag.
Beate freute sich, dass es Larry schmeckte.
Nach dem Essen bei einem Glas Wein lehnte sich Beate zurück und hörte zu, wie Larry sich über irgendwelche Leute ausließ.
Seit 1972 werden in Deutschland weniger Menschen geboren.
Mit heute durchschnittlich rund 1,4 Kindern je Frau ersetzt die Kindergeneration in Deutschland nicht die Elterngeneration.
Die Eltern werden immer älter.
Die westdeutschen Frauen waren im Jahr 1980 bei der Geburt eines Kindes durchschnittlich 27 Jahre alt.
Im Jahr 1999 waren es bereits Frauen im Alter von 29.
In Ostdeutschland hat sich das durchschnittliche Alter der Mütter im gleichen Zeitraum von 24 auf 27 Jahre erhöht.
Der Anteil kinderloser Frauen in Westdeutschland ist heute mit rund 25 Prozent einer der höchsten in der Welt.
„Klar, Deutschland vergleicht sich mal wieder mit den Ländern China oder Indien“, stellte Larry fest, diese Vollidioten.
Dennoch erreicht kein europäisches Land mehr ein Geburtenniveau, das notwendig wäre, um die Bevölkerungszahl ohne Zuwanderung zu halten.
In Deutschland leben mindestens 1,3 Millionen weniger.
Nach dieser Annahme macht die tatsächliche Bevölkerung der Bundesrepublik statt 82,4 Millionen nur 81,1 Millionen Menschen aus.
Bereits im Jahr 1991 und im Jahr 2001 hatte die Europäische Union eine Volkszählung in ihren Mitgliedstaaten durchführen lassen.
Deutschland hatte sich als Ex gestritten und war als einziges Land an beiden nicht beteiligt.
Grund?
„Die Vollidioten haben sich in Deutschland mal wieder gestritten und deputiert“, hat Larry K. herausgefunden. „Es ging nur mal so, um die Zählung im Jahr 1987.“
Die ausführlichen Erläuterungen schienen Klaus S. und Ute Z. ein wenig angestrengt zu haben.
Deutschland hat mindestens über 7 Billionen Euro Schulden.
Dennoch geben Politik und Medien an, dass die Staatsverschuldung bei weniger als 1,5 Billionen liegt.
Ein Plus von mindestens 2000 Euro in der Sekunde.
Es ist umstritten, wie die Politiker „gute Zeiten“ definieren.
Larry K. denkt:
„Davon ist Deutschland derzeit Lichtjahre entfernt.“
Etliche Wochen lang traf sich Larry K. regelmäßig mit seinen Freunden im Café.
In der Innenstadt.
Anne A., eine lebhafte Frau, kannte Larry G. fast zwanzig Jahre.
Durch einen Zufall begegnete Larry einer alten Freundin im Café.
Die beiden hatten schon manche Schlacht in der Vergangenheit geschlagen.
Dabei hatte sie Mark H. J., der Blonde aus der Künstlerszene.
„Da kommen sie“, sagte Larry, „das sind meine Freunde.“
Es war schon spät und Anne wollte nicht die Aufmerksamkeit irgendwelcher Freunde auf sich und ihren Freund Mark lenken.
Am nächsten Tag war Larry in der Bibliothek und verfolgte folgende Story im Internet: 2009, vor 20 Jahren gab es den Mauerfall.
19 Jahre „Deutsche Einheit“?
Davon träumen die Alten Leute.
Der Westen hat den Osten platt gemacht.
Die Treuhand sorgte dafür, dass Ostdeutschland tot ist, wie nach einem Krieg.
Einig Vaterland.
„Für Wen?“, fragt sich Larry K.
Ein Bundeskanzler winkte in der Nacht zum 3. Oktober 1990 auf dem Platz der Republik den ahnungslosen Jubelnden zu.
„Aber das taten schon alle Politiker, wie Nero, Napoleon und A. Hitler“, stellte Larry fest, wenn er ins Geschichtsbuch schaute.
Dann stellt er sich die Fragen: „Einigkeit?“, „Recht?“, „Freiheit?“ waren die Versprechungen eines Bundeskanzlers. „Nur davon kann er nichts sehen, wenn er sieht, wie die Menschen im Osten leben und wie Menschen wie Marionetten im Westen schon behandelt werden.“
Doch die Menschen im Westen sind so geboren und sie leben schon über 40 Jahre mit diesem Nebel.
Larry versteht auch nicht, wie sich die westlichen Idioten eine Chronik über die Menschen im Osten zusammenspinnen.
Sie waren doch nie da und haben im Osten gelebt.
Klar, denkt sich Larry, die Wessis haben ihre fetten Tüten aus dem Supermarkt im Osten bei ihren Verwandten verteilt und den teuren Wagen, mit dem sie nur so protzten, den haben sie sich auf Kredit gekauft.
Ein eigentlicher Fehler der Deutschen aus dem Westen ist, dass sie ihre Illusionen in den Wolken suchen.
Die Menschen denken eben nicht nur daran, dass
am 9. November 1918 der Kaiser abdankte.
Die Republik wurde ausgerufen.
Bereits am 9. November 1923 wollte Adolf Hitler durch einen Putsch diese vernichten.
Die damaligen Untaten sollten nie vergessen werden.
„So feiern die Deutschen in Berlin den 3. Oktober“, daran dachte
Larry K.: „saufen, saufen, saufen, kotzen, kotzen, kotzen.“
Larry K. setzte sich an seinem Schreibtisch und nahm ein paar leere Schreibblätter und machte sich neue Notizen.
Larry K. ist der echten Überzeugung, dass die meisten Deutschen leichtgläubig und naiv sind. Dass mindestens Tausende West-Spione der DDR unentdeckt sind oder sogar bleiben, ist Larry schon bekannt gewesen.
Rund 12 000 Menschen gingen für die Stasi in Deutschland bis zum Mauerfall auf Geheimnisjagd.
Doch kaum jemand wurde zur Verantwortung gezogen.
Die Stasi-Unterlagen-Behörde geht davon aus, dass noch Tausende ehemalige Spione der DDR in Westdeutschland unentdeckt sind. „Die Wissenschaftler unserer Behörde haben für die Zeit zwischen 1949 und 1989 rund 12 000 West-Spione berechnet“, erfuhr
Larry K. in der „Tageszeitung“. Dazu müsse man die Zahl der Strafverfahren gegen solche Agenten in Bezug setzen.
Von 1990 bis 1999 habe es etwa 3000 derartige Verfahren gegeben.
In 500 Fällen sei es zur Anklage gekommen. 360 Spione wurden laut Berichten schließlich verurteilt. Demnach sei die überwiegende Mehrzahl der Stasi-Spione in Westdeutschland bisher ungeschoren davongekommen.
Jahn forderte zudem im Deutschlandradio ein stärkeres Bekenntnis ehemaliger DDR-Bürger zur eigenen Biografie. Er sagte dem Rundfunksender mit Blick auf die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit, dass es zwanzig Jahre nach dem Mauerfall möglich sein müsse, eine reine Rechtsfertigungshaltung zu überwinden. Erneut kritisierten die Medien dessen Umgang mit der eigenen Vergangenheit. Zudem sollen die Parteien die Verstrickungen mit der Staatssicherheit offensiver diskutieren und sich nicht nur rechtfertigen. Teil der Geschichte. Die Stasi war keine Sache des Ostens alleine, sagte ein Bandenchef. Sie habe mithilfe von Westdeutschen in der Bundesrepublik vor allem Militär- und Wirtschaftsspionage betrieben. So seien aus westlichen Bundesländern 340 000 Anträge auf persönliche Akteneinsicht in den vergangenen 20 Jahren eingegangen.
Kapitel 4
Langsame Frauen? Männer sind schneller, was die Frage angeht, ob Männer sich in ihr Gegenüber verlieben oder nicht.
Bereits bei 3 Treffen wissen sie, ob das was wird.
Frauen brauchen dafür durchschnittlich mindestens 14 Treffen. Etwa eine Stunde schmökerte Larry schon in den Büchern, in der Bibliothek.
Er machte sich Notizen.
Dabei erfuhr er interessantes Material: Schon 1804 hatte die Welt mindestens eine Milliarde Erdbewohner.
Im einundzwanzigsten Jahrhundert hat die Welt bereits schon mindestens 8 Milliarden Erdbewohner.
Werden weitere Kinder geboren?
Was nicht auszuschließen ist.
Wächst alle zwölf Jahre die Erdbevölkerung auf eine Milliarde.
Oh mein Gott.
Was machen und kaufen Frauen nicht, alles auf dem Frauenmarkt zu stolzieren.
Sie haben auf ihrem Einkaufszettel eine Brustvergrößerung, natürlich im Doppelpack, oder eine Bruststraffung.
Dann haben sie auf ihrem Einkaufszettel ein Facelift, eine Korrektur für ihre Nase und die Ohren.
Auch eine Korrektur für Oberlid und Unterlid.
Klar, die Körperformung der Fettabsaugung darf nicht fehlen. Dann schreiben sie noch eine Faltenunterspritzung, Botox und eine Behandlung mit Hyaluronsäure auf.
Eigenhaartransplantation wie auch eine Biohaarimplantation dürfen nicht fehlen.
Und das alles für eine problemlose Finanzierung.
Na gut, die Beratung ist schon mal kostenlos.
Am Morgen eilte Beate um fünf vor halb zehn durch die Straßen.
Sie hatte ein flottes Tempo angeschlagen.
Trabte fast im Dauerlauf.
Sie war spät dran.
Auf ihrem Weg holte sie noch frische Brötchen vom Bäcker, denn Beate und Larry hatten sich zum Frühstück bei ihm verabredet.
Er hatte den Kaffee und Sie holte die frischen Brötchen.
Punkt halb zehn stand eine zerzauste, schnaufende Beate vor Larrys Wohnungstür und klingelte.
Sie betrat Larrys Wohnung, als er die Tür öffnete, und legte die Brötchen auf den Tisch.
Beate blieb stehen und ging auf Larry zu, küsste ihn.
Es roch schwach nach Kaffee.
Mindestens 600.000 Deutsche rauchen regelmäßig Haschisch und Marihuana. Damit sind Hanfprodukte die häufigsten illegalen Drogen in der Bundesrepublik.
Trotz gewisser Vorbehalte hinsichtlich der ganzen Unternehmungen verfehlte Beate ihre Wirkung auf Larry nicht.
Larry war ein Freund.
Aber er war auch der Schrecken aller Feinde.
Beate drehte den Ledersessel um.
Ging langsam darum herum.
Ließ sich vorsichtig darauf nieder.
Beate F. blickte stumm an die Wand.
„Gut.“ sagte Larry, als er den Frühstückstisch gedeckt hatte. „Das wäre erledigt.“ Komm und lass uns frühstücken!
Eine Notlüge hilft gegen Streit, denn mindestens 54 Prozent der Frauen lügen, wenn ihr Partner nach dem Preis der neuen Schuhe fragt.
Larry K. würde bei so einer Lüge oder Flunkern, wie es Frauen auch nennen wollen, ihre Sachen packen lassen.
Denn solche Frauen ruinieren ihren Mann, solange sie nicht ihr eigenes Geld verdienen.
Lebenserwartung, wenn sie mit einer Sieben Jahre
Außerdem haben Männer eine höhere Lebenserwartung, wenn sie mit einer sieben Jahre jüngeren Frau zusammenleben.
Bei Frauen klappt das nicht.
Ihr Verfallsdatum ist vorprogrammiert.
Inwieweit der Vater bei der Betreuung des Nachwuchses mitwirken darf, bestimmt weitgehend die Mutter.
Das fand Leon K. mit verschiedenen Psychologen aus den USA heraus.
Leon K. hat mal Larry K. erzählt, wie er so seine Erfahrungen mit den Frauen gemacht hatte.
Denn Rot macht Frauen für Männer wie Leon K. attraktiver.
Eine Frau mit einer roten Kleidung ist für Männer wesentlich erotischer und feminin.
Die Farbe Rot funktioniert dabei wie ein Aphrodisiakum.
Der Haken.
Sobald es um Eigenschaften wie Freundlichkeit oder Intelligenz ging, verlor das Rot seine verblüffende Wirkung.
Der alte Mann bekam vor Wut rote Flecken im Gesicht, als er das Gespräch im Park mithörte.
Leon K. grinste, als er das mitbekommen hatte, und sah ihn an.
„Was glaubst du denn? Das sind Höhepunkte meines ganzen Lebens, mit jungen Frauen zu schlafen. Wie kommst du dazu, das mit deinem dreckigen Grinsen infrage zu stellen? „Glaubst du etwa, ich bin mit 66 Jahren dafür zu klapprig?“, fauchte der Alte ärgerlich.
„Nein, nein, natürlich nicht.“, erwiderten Leon und Larry.
Nach einem Jahr ist die Gefahr am größten, dass eine Ehe scheitert.
Dann löst der Alltag die Verliebtheit ab.
Leon K. stellte fest, dass sich im Jahr 2008
mindestens 200 000 Paare in Deutschland scheiden ließen.
Meistens reichten die Frauen den Scheidungsantrag ein.
Dennoch vergießen Frauen in ihrem Leben mindestens 100 Liter Tränenflüssigkeit.
Dabei wird mindestens 16 Monate lang nur geschluchzt und geweint.
Frauen sind eben spontane Heulsusen.
Allerdings gibt es Männer, die ihren jaulenden Heulsusen voll übertreffen.
Mindestens 37 Prozent der Männer bringt es auf die Palme, dass die Frauen nie sagen, was sie meinen.
Bei den Frauen sind es mindestens
38 Prozent, die die ewige Rechthaberei ihrer Männer nervt.
Männer sind Realisten und Frauen sind traumatisierte Realisten, stellt Leon mal wieder fest.
Nachmittags gingen Bruno, Beate, Rüdiger, Klaus und Ute ins Fitnessstudio.
Danach gingen alle noch in die Sauna.
Es wurde spät.
Allmählich wurde es Abend.
Es war schon kurz vor sechs.
Mindestens 80 Prozent der Frauen sind der Meinung, dass ein Kuss die Voraussetzung für Sex ist.
Wer wenig Sex hat, stürzt sich umso mehr in die Arbeit.
Das hat Leon K., ein Freund von Larry K., herausgefunden und sagt: „Weniger arbeiten, mehr Sex.“
Am nächsten Vormittag ging Beate in die Stadt und kleidete sich von Kopf bis Fuß neu ein.
Hatte sie jedenfalls gedacht.
Larry sollte ihr Modeberater sein und bat ihn, mit Schoppen zu gehen.
Erst hatte er keine Lust.
Doch dann?
Dann verabredeten sie sich doch noch.
Darüber freute Beate sich sehr.
Denn Bruno hatte von Mode keine Ahnung.
Larry ließ sich von Beate beeindrucken.
Natürlich klingelte bei Beate auch andauernd das Handy.
Immer wollte jemand etwas von ihr wissen.
Am frühen Nachmittag ging es dann noch ins Café.
Beate war erst warm geworden in den Boutiquen und will noch mehr kaufen.
Larry war schon etwas erschöpft.
Denn er war so einen Marathon nicht gewohnt.
Es wurde kalt und nieselte.
Das ist aber kein Hindernis zum Schoppen für Beate gewesen.
Sie stand auf und motivierte Larry mit ein paar Liebesbezeigungen und Tausenden Versprechen.
Larry war schon voll bepackt mit Einkaufstüten aus den Boutiquen.
Ab und zu nervten Larry schon mal die Kinder, die ihm so zwischen die Beine und in den Umkleidekabinen, wo Beate sich ihre neue Kleidung probierte, ihre rasanten Spiele spielten.
Das Gehirn von Kindern ist ab einem Alter von 11 bis 12 Jahren so weit ausgebildet, dass ein Kind die Leistung eines Erwachsenen erreicht.
Wie die Mutter, so das Kind.
Denn die Schulbildung der Mutter beeinflusst die geistige Entwicklung der Kinder.
Das heißt, was eine Studie ergeben hat: Der Schulabschluss der Mutter wirkt sich auf den Notendurchschnitt der Kinder aus.
Das Taxi mit Larry und Beate brauste durch die südlichen Stadtviertel.
Eine Gegend, in der sich die Schwerindustrie und andere Firmen angesiedelt haben.
Stets hing ein rötlicher Dunst über den Häusern, der im Schein der untergehenden Sonne bösartig erglomm.
Damit die Autofahrer schneller und bequemer vorankamen, hatten Larry K. und Beate F. mit der Taxe die reservierte Schnellstraße von der Innenstadt zum Flugplatz über den schmuddeligen, labyrinthisch verbauten Elendsviertel genommen.
Die Straße war nur wenig befahren.
Der gesprächige Taxifahrer kannte sich gut auf den Straßen aus.
Beate F. ließ gedankenlos den Blick in die Ferne schweifen.
Endlich am Flughafen angekommen stiegen Beate F. und Larry K. aus.
Im Flughafen herrschte hektische Betriebsamkeit, denn alle Reisenden wollten ihren Flieger bekommen.
Der Flieger nach Mallorca hatte schon 12 Stunden Aufenthalt und die Passagiere musste warten.
Larry K. und Beate F. haben sich in den Kopf gesetzt, eine „Auszeit“ auf den Bahamas zu machen.
Ein alter Mann stand von der Bank auf und strich sich über das fettige Haar.
Es war ein Obdachloser, der sich ein ruhiges Plätzchen suchte.
Manchmal bekam er sogar einige Geschenke und etwas zu Essen von den Fluggästen.
Um die Ferien mit Ihrem Liebhaber zu verlängern, täuschte eine Frau in Deutschland eine Entführung vor.
Aus dem Urlaub in der Türkei schickte sie ihrem Mann mehrere SMS, in denen sie vorgab, entführt und missbraucht worden zu sein.
Nach Monaten traf Larry K. seinen guten Freund Leon K. in einem Bistro.
Aus purer Langeweile hatte sich Leon K. auf eine seiner früheren Lieblingsgestalten besonnen.
Es waren Frauen.
Frauen, die ihren Männern ein Kuckucksei im Heim mitbringen.
Die Frage stellt sich Leon K.: „Wo gibt es die meisten unehelichen Kinder?“
So musste er auf seiner Erfahrungstour feststellen, dass diesen Rekord Island hält.
In dem Inselstaat kommen zwei Drittel aller Kinder außerhalb der Ehe zur Welt.
In Deutschland konnte er nur 23 Prozent des Nachwuchses unverheirateter Eltern erfassen.
Es kann aber auch mehr sein, was Leon auch wieder eher annehmen würde.
Plötzlich fuhr ein Polizeiwagen am Bistro vorbei, den die Drogeriemitarbeiter riefen.
Es wurde geklaut.
Beim Diebstahl einer Anti-Falten-Creme wurde eine 92jährige Frau in Deutschland erwischt.
Der Wert der Beute in Ihrer Einkaufstasche betrug nach Polizeiangaben knapp 16,00 Euro. Nüchtern betrachtet war Beate F. und Ute Z. durchaus möglich, dass für das komische Lächeln der anderen Frauen die Männer auf der Party verantwortlich waren.
Beim Tanzen kamen Beate und Ute noch viele andere versaute Gedanken.
Gleichzeitig gingen die erregten Frauen durch die Menge der Partygäste und hielten Ausschau nach geilen Männern.
Frauen huschten beim Tanzen zwischen den Männern und wippten ihren fetten Arsch hin und her.
Dabei reibten sie sich an den Intimitäten der Männer heiß.
Es war eine Aura der hemmungslosen geilen Lust zu spüren.
Ute Z. verfiel plötzlich in eine Art Rausch ihrer Gefühle.
Sie wollte Ficken und die steifen Schwänze der Kerle Wienern.
Nur die ostdeutschen Leute lieben grenzenlos.
Die Frauen im Osten und jeder zweite Mann aus dem Osten haben festgestellt, dass die Frauen bei der Partnerwahl auf Status achten.
Mindestens 74 Prozent der Wessis stimmen dem auch zu.
Die Frauen und Männer aus dem Osten sind in der Liebe, also beim Ficken, weniger verklemmt.
Das wissen auch schon die Männer und Frauen aus dem Westen.
Die Männer aus dem Osten sind dennoch die besten Liebhaber für die Frauen.
Obwohl die Frauen aus dem Westen sich bei der Wahl ihrer Lover finanziell absichern wollen.
Das lernen Sie schon zu Hause von Ihren arroganten und gewissenlosen Müttern.
Am nächsten Tag liest Larry in der Tageszeitung:
„Falscher Sexvorwurf, denn ein ahnungsloser Vater war 2 Jahre unschuldig in Haft.
Denn er war von seiner Tochter des sexuellen Missbrauchs bezichtigt worden.
Ein Landgericht in Deutschland hatte den Vater im Jahr 2003
zu 3 Jahren verurteilt.
Die Richter stützten sich im Wesentlichen auf die Aussage der damals 14-jährigen Tochter.
Ihr Vater soll sie 1979 im Alter von 9 Jahren sexuell missbraucht haben.
Jetzt jedoch zog die Tochter ihre fiktive Aussage zurück.
„Ich habe meinen Vater belastet“, sagte sie, „weil ich nach der Scheidung der Eltern die Wochenenden nicht bei ihm verbringen wollte.“
Das Gericht sprach den Vater frei.
Die verlogene Tochter erwartet wegen Falschaussage ein Verfahren vor dem Jugendgericht. Am nächsten Morgen erhob sich Beate vom Bett und drapierte Brunos kleinen Penis geschmackvoll in ihren Mund.
Beates dicken Titten blitzten Bruno entgegen.
Mindestens einunddreißig Prozent der Frauen, die fremd gehen, suchen sich dafür jemanden in ihrem Freundeskreis, den sie schon lange kennen.
Im Gegensatz zu Mädchen sind Jungen deutlich zufriedener mit Ihrem Äußeren.
Das gilt auch für ihr Körpergewicht.
Zuversicht senkt das Risiko für Herzerkrankungen bei Frauen um mindestens neun Prozent und das Sterberisiko sogar um mindestens 14 Prozent.
Also, Optimisten leben gesünder.
In Würdigung Larrys geistreichen Humors stieß die Beate ein trillerndes Kichern aus und führte mit schlenkernden Armen spontan einen kleinen Stepptanz auf.
Sie waren auf dem Marktplatz und verschiedene neugierige Leute blieben auch noch stehen, um sich das anzusehen.
„Du scheinst ja richtig in guter Laune zu sein.“, sagte Larry. „Wer hat dich denn gestern gefickt?“
Dann unterbrach Beate ihren Stepptanz und sagte zu Larry: „Sieh mich an!“ Ich gehe, wohin ich will, ich kann tun und lassen, was ich will. Wenn ich Lust habe, mir die Sterne anzuschauen, kann ich sie so lange anschauen, wie ich es mag. Wenn ich Lust habe, mir einen Mann zu schnappen, dann fick ich auch mit ihm. »Larry, das nenne ich Freiheit.«
Bazillen bevorzugen Frauenhände!
Ja, die Bakterien haben offenbar eine Vorliebe für Frauenhände. Forscher suchten nach den Handinnenflächen von mindestens
51 Studentinnen und Studenten nach unterschiedlichen Bakterienarten.
Bei den Frauen ermittelten Sie eine weitaus höhere Keimvielfalt. Und das, obwohl gerade diese sich die Hände gewaschen hatten. Vermutlich sind Unterschiede in der Zusammensetzung des Schweißes, der Hautdicke und bei der Nutzung von Kosmetika die Ursache.
Und dann das!
Ein Küsschen dem Belo, oder der Mieze, von Frauchen, weil er so süß ist.
Doch Hunde und Katzen besitzen einen gefährlichen Speichel.
Das Bakterium Capnocytophaga Canimorsus lebt im Speichel von Hunden und Katzen.
Gelangt es durch ein Küssen oder Biss oder Kratzer ins Blut, kann es beim Menschen ohne Behandlung schwere Erkrankungen hervorrufen.
Wie Hirnhaut- und Herzinnenhautentzündung, Wundbrand oder Blutvergiftung.
Forscher fanden nun heraus, dass sich die Bakterien unter anderem deshalb so gut im menschlichen Körper ausbreiten, weil sie von den Abwehrzellen nicht erkannt werden.
Mädchen fangen meist früher an als Jungs und trinken häufiger alkoholische Getränke.
Der Junge, im Park auf dem Spielplatz, mit dem Milchgesicht und der dritten vollen Flasche in der Hand, tritt unsicher von einem Fuß auf den anderen, dann setzt er die Flasche Bier an und trinkt. Im Hintergrund lachen zwei andere Jungs im gleichen Alter, sie sind höchstens fünfzehn.
Die Kamera vom Handy wackelt.
Dann zoomt sie auf die Flasche.
Eine Flasche, mit dem Schriftzug „Wodka“ erscheint groß im Bild. Nach einer knappen Minute haben die Jungs die ganze Flasche „Wodka“ ausgetrunken.
Sie scheuen stolz in die Kamera.
„Es ist als Frau keine Sünde“, erzählte ein Geistlicher, als er mal wieder im Viertel spazieren ging, wo die Nutten auf den Straßen sich die Füße platt stehen.
Ja, es ist keine Sünde, sich von den Männern durchficken zu lassen.
Nur wenn sie dabei Lust empfindet – das ist eine…
„Alter!“ „Na, alles locker, du Schocker?“, sagte eine Nutte.
Ein schlechtes Gewissen zu haben, das ist eher Frauensache, denn Frauen fühlen sich schneller schuldig als Männer.
Dies ergab eine Studie.
Bei den Untersuchungen erlebten Frauen Schuldgefühle nicht nur häufiger.
Echt wirklich.
Frauen erleben Schuldgefühle auch intensiver.
Leon K. entdeckte in seinen Recherchen den Sittenparagraphen.
Was?
Ja.
Den Sittenparagraphen.
Geschlechtsverkehr zwischen Verwandten wird mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren bestraft, § 173 StGB.
Ein Blow-Job (Abwichsen mit dem Mund oder der Hand) gehört rechtlich gesehen nicht dazu. Solche Handlungen sind nur dann strafbar, wenn einer der beiden noch nicht 18 Jahre alt ist. (das wäre sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen, §174 StGB) Mindestens 14 000 Kinder werden im Jahr von deutschen Frauen und fremden Männern untergeschoben.
Kapitel 5
Für Projekte zum Kleist-Jahr stellt der Bund 2 Millionen Euro zur Verfügung. Das Kleist-Grab soll neu gestaltet werden. Zur Vorbereitung des Kleist-Jahres 2011 ist neben einem Theaterfestival und Ausstellungen auch eine Neugestaltung des Kleist-Grabes am Wannsee (Berlin) geplant.
So informierten die Kleist-Gesellschaft und die Bundeskulturstiftung die Bürger.
Laut Übersicht des Finanzplanungsrates wollen Bund, Länder und Gemeinden im Zeitraum von 2009 bis 2013 über eine halbe Billion neue Schulden machen. Angeschlagene Banken im Jahr 2009 zahlen trotz Milliardenhilfen des Staates einen Millionenbonus an ihren Vorstand.
Larry K. wird mit solchen Meldungen vertraut und dann ist jeder zweite Deutsche in Deutschland von Altersarmut bedroht.
Mindestens 44 Prozent erwerbstätiger Deutscher drohen selbst bei einer Kombination aus gesetzlicher Versorgung und einer Zusatzleistung wie Riesterrente oder Betriebsrente der Altersarmut.
Und das?
Und das als Exportweltmeister?
Die Wirtschaft ist super, so sagen es die Politiker.
Beträgt die Rente weniger als 60 Prozent des letzten Bruttos?
Damit ist der Lebensstandard nicht mehr zu halten.
Bezieher gesetzlicher Renten kommen nur auf 43 Prozent.
Kritisch wird es bei den heute 20-jährigen bis 35-jährigen, die sogar nur mit mindestens 61 Prozent ihres Bruttos rechnen können.
Die Wirtschaftskrise 2009 treibt die Sozialleistungen kräftig nach oben.
Die staatlichen Ausgaben für Rente, Gesundheit, Pflege, Arbeitslosengeld und Familienpolitik dürften vom Jahr 2008 bis zum Jahr 2012 von gut 721 auf 790 Milliarden Euro steigen.
Das ist die Prognose im neuen Sozialbericht der Regierung.
„Sollten die Minister sich nicht mehr Gedanken machen über verschwendete Steuerleistungen an insolvente Unternehmen, Banken und Autofirmen und andere sinnlose Ausgaben der Fördermittel aus dem Steuertopf der Steuerzahler?“, fragte
sich Larry K..
„Die Politiker diskutieren immer nur darüber, wie teuer ein Mensch in seinem Leben ist.“ Auch Larry K. konnte zu dieser Frage keine andere Antwort geben und kommt zu der Auffassung: „Das Gehirn eines Politikers kann nur so hol sein, wie eine leere Bierdose, die sie vor ihrer Sitzung im Plenarsaal auf der Toilette leeren.“ Ute Z. weinte nicht.
Sie hatte die Zeit in der Widerstandsbewegung auch sonst nichts bewirkt.
So hatte sie doch immerhin gelernt, sich, wenn nötig, eisern im Griff zu haben.
Weinen brauchte sie überhaupt nicht.
Die Katastrophe war so verheerend, dass jede normale Reaktion unangemessen war.
Beim größten deutschen Sozialgericht in Berlin nimmt die Zahl von Hartz-IV-Prozessen immer mehr zu.
Im Juli 2009 seien mindestens mit 2 684 Klagen wie noch in einem Monat seit Beginn der Arbeitsmarktreform im Januar 2005 eingegangen,
Alle 6,85 Millionen Hartz-IV-Empfänger (Änderungen vorbehalten) in Deutschland haben einen Anspruch auf einen vom Staat bezahlten Fernsehapparat.
Sie müssen das Geld für ein gebrauchtes Gerät nicht selbst ansparen.
Dennoch Hartz-IV (soziale Förderungen vom Staat aus Steuergeldern).
Das ist eine radikale Reform im Sozialsystem.
Die Angst trieb den Arbeitsuchenden weiter.
Denn sie konnten nicht glauben, dass die Politiker mit ihnen machen könnten, was sie wollen. Larry K., der sich auch jetzt öfter mit Larry K. und seinen Freunden trifft, hat herausgefunden, dass für einen Wahlkampf mindestens 60 Millionen Euro ausgegeben werden.
Millionen von Parteigeldern, die von Steuereinnahmen und Sponsoren von Unternehmen erwirtschaftet werden.
Die Parteien CDU und CSU profitieren ganz besonders von diesem Topf.
Beate und Ute erwachten im Dunkeln und waren noch von der Party gestern Abend echt benommen.
Sie blieben noch eine ganze Weile in sich warm liegen.
Dann stand Ute auf und tastete Beate ihre großen Brüste, um sie mit ins Badezimmer zum Duschen zu locken.
Beate ist gestern Abend noch bei Ute gewesen, um noch etwas zu trinken und zu klönen, und ist hier dann auch hängen geblieben.
Ute hockte vor Beate und legte ihre warmen Hände in ihren Schoß.
Beate wurde feucht zwischen den Schamlippen.
Sie küssten sich leidenschaftlich.
Es wurde schon später Nachmittag, als Beate und Ute endlich fertig waren.
Sie verließen Utes Wohnung und gingen Schoppen.
Irgendwo hörten Sie eine große Menschenmenge.
Damit die bedürftigen Menschen, zum Beispiel aus Berlin, etwas zu essen bekommen, teilt das Franziskanerkloster warmes Essen, zum Beispiel Suppen, aus.
In Deutschland ist der Süden wohlhabender als der Norden und der Westen vermögender als der Osten.
Wo etwa jeder Vierte an oder unter der Armutsschwelle lebt, ist der Geldmangel am größten.
Als arm gilt, wer in Ostdeutschland weniger als 605 Euro und im Westen weniger als 730 Euro Einkommen im Monat hat.
Die Einkünfte beeinflussen auch den Gesundheitszustand der Menschen.
Denn je niedriger das Einkommen ist, desto schlechter ist in der Regel die Gesundheit.
Warum sind so viele Rentner in Deutschland so arm?
Weil sich die Politiker ihre Rentner „Reich“ debattieren.
So „Reich“, dass kein Geld mehr für sie da ist.
„Politiker sind Vollidioten, die nicht wissen, was sie tun, und das bekommen sie auch noch bezahlt“, sagt Larry K. „Natürlich sind das Steuergelder.“
Mindestens 400.000 Rentner in Deutschland müssen von der Grundsicherung/Bürgergeld leben.
Von der Sozialhilfe für Senioren, weil die Rente nicht reicht.
Das sind mindestens 347 Euro im Monat plus Miete und Heizkosten.
Experten schätzen, dass in 20 Jahren jeder Dritte in Deutschland von der Altersarmut betroffen sein wird.
Die Ursachen und Hauptgründe sind die Rentenreform vom
Jahr 2001.
Wonach das Niveau der gesetzlichen Rente bis zum Jahr 2030 weiter abgesenkt wird.
Aber auch die seit den 80ziger Jahren anhaltende Massenarbeitslosigkeit in Deutschland führte zu niedrigen Renten. Wer ein Jahr lang Arbeitslosengeld II erhalten hat, hat in diesem Zeitraum lediglich einen monatlichen Rentenanspruch von 2,19 Euro erwirtschaftet. Wann hatte Beate F. zuletzt bei Larry K. geschlafen?
Es mussten Jahre her sein.
So kam es ihr vor.
Nein, es waren drei Tage.
Wie gern würde sie sich jetzt in seinem warmen Bett kuscheln?
Wäre es nur für eine Nacht.
Für diese Nacht.
Es dämmerte, als Beate in ihre alte Straße einbog.
Sie verlangsamte unwillkürlich ihren Schritt.
Je näher sie Larry kam.
Larry arbeitete an seinen Steuern.
Dabei fiel ihm auf, dass die Steuern 2007 für Deutschland ein Märchenland sind.
Wie viele Steuereinnahmen hat die Politik im Jahr?
Da gibt es die Tabaksteuer mit mindestens 15 Milliarden Euro, die Biersteuer mit mindestens 777 Millionen Euro, die Schaumweinsteuer mit mindestens 450 Millionen Euro, die Kaffeesteuer mit mindestens 1 Milliarde Euro und die Brandweinsteuer mit mindestens 2,30 Milliarden Euro.
Aber es gibt noch mehr Steuereinnahmen, die der Bund und die Länder erheben.
Zum Beispiel gibt es da noch die 10,32 Milliarden Euro Solidaritätssteuer.
Für sinnlose Geldmärchen im Osten wie im Westen, Deutschland.
Doppelte Aufgabenvergütung.
Dann gibt es auch noch die Vergabe von Subventionen.
Wie in Steinkohle.
Die deutsche Politiker aus Finanznot einstellen wollen.
Mit mindestens 3 Milliarden Euro im Jahr.
Die Vergabe von Subventionen an Unternehmen, die davon Firmen kaufen und Profit für den Aktienmarkt aufbauen und dann später ins Ausland gehen. Als Beate sah, dass im Wohnzimmer das Licht brannte, entfuhr ihr ein erleichterter Seufzer.
Gleichzeitig verspürte sie eine gewisse Beklommenheit.
Im Fenster des Erdgeschosses inspizierte sie ihr Spiegelbild.
Sie strich sich das zerzauste Haar aus dem Gesicht.
Die dunklen Augenringe konnte sie nicht vertuschen.
Beate seufzte.
Sie ging zur Haustür und betätigte die Klingel.
Larry öffnete.
Er empfing Beate schon im Treppenhaus.
„Ich weiß, es ist schon spät, aber ich vermisse dich.“, sagte Beate.
„Komm! Wir gehen ins Wohnzimmer.“, erwiderte Larry K.
Kapitel 6
Plötzlicher Tod in Deutschland? Ja! Eine offizielle Statistik lautet, dass mindestens 511 Deutsche zwischen 1 und 35 Jahren starben.
Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im Jahr 2006 an einer ungeklärten Todesursache.
Zum Vergleich starben mindestens 259 Kinder laut
Destatis 2006 am plötzlichen Kindestod.
Angaben, wie „plötzlicher Herztod“ werden verschleiert.
Viele Ärzte tragen auch dann eine konkrete Todesursache in den Totenschein ein, wenn sie bei der Obduktion zu keinem klaren Ergebnis gekommen sind.
Nur 7 bis 8 Prozent aller Verstorbenen werden in Deutschland obduziert.
In Österreich?
Dort sind es mindestens 20 Prozent.
Anfang des Jahres 2012 werden mindestens 7 Milliarden Menschen auf der Erde leben.
Damit hat sich die Weltbevölkerung in 100 Jahren vervierfacht.
Beate schwieg immer noch.
In der Handtasche hatte sie noch eine Schachtel Zigaretten.
Sie schielte zum Fenster hinüber.
Die Vorhänge waren zugezogen.
Sie setzte sich auf das Sofa.
Die Gefühle unserer Mitmenschen erkennt der Mensch, so hat er herausgefunden, nicht nur mit Augen und Ohren.
Die Angst lässt sich auch riechen.
Das Riechen aktiviert von Angstschweiß bestimmte Zentren im Gehirn, die für das Erkennen von Emotionen zuständig sind.
„Ich freue mich auch, dich zu sehen“, sagte Larry K.
Beate lehnte sich nach hinten und schloss ihre Augen.
Als Larry aus der Küche kam und fragte, ob sie noch etwas essen möchte, war sie schon eingeschlafen.
Er trug sie ins Schlafzimmer und legte sie vorsichtig ins Bett.
Larry ging noch einmal ins Wohnzimmer, wo er auf dem Schreibtisch ein paar Bilder von verschiedenen Städten sortierte.
„So ihr deutschen Klugscheißer, nicht Berlin ist die schönste Stadt der Welt.
Singapur ist die modernste Stadt der Welt“, sagte Larry mit einer gewissen Ironie leise.
Es war Mittag.
Der Himmel war zart türkisfarben und mit hübschen Wölkchen getupft.
Die Sonne schien freundlich auf die Vordächer.
Es ist bestimmt nicht so manchen Deutschen bewusst, dass ein Tag im Vollzug, also im Knast, 120,00 Euro kostet.
Es sind ja nur Steuergelder, bei denen dann auch noch mindestens 80 Prozent Häftlinge rückfällig werden.
Kurzum, es war eine heitere und beschwingte Tageszeit, wie geschaffen für ehrliche Arbeit und redlichen Fleiß.
Deutschland, das Land mit den Schulden, denn mindestens
18,5 Milliarden Euro waren es schon im Jahr 2008.
Dann werden von Politikern diese Schulden noch auf jeden Bürger in Deutschland gedrückt, und das sind schon mal 82 Millionen Einwohner.
Die Post als Dienstleister für unsere Karten, Briefe und Pakete. Dennoch unglaublich, dass eine Feldpostkarte nach 66 Jahren bei der Absenderin wieder ankommt.
1942 schrieb ein Jungmädchen aus einer Kleinstadt an einen 20jährigen Soldaten an der Ostfront.
„Die besessenen und rücksichtslosen Leute reagieren oft auch sauer, wenn wir die Verletzten in den Rettungswagen schieben, weil sie dann nichts mehr sehen.“, sagte Sonja L.
So kommt es vor, dass manche auf das Trittbrett des Rettungswagens steigen und versuchen, einen Blick in das Innere zu erhaschen.
Mit Handys und Digitalkameras fotografieren und filmen einige die schrecklichsten Szenen.
Nicht selten tauchen entsprechende Bilder kurz darauf im Internet auf.
Auf die Gefühle der Unfallopfer wird dabei keine Rücksicht genommen.
Kapitel 7
Hilft Beten, wenn die Menschen Probleme haben?
Beim Beten werden die Hirnregionen aktiv, die auch im Gespräch mit einem „echten“ Gegenüber reagieren. Die Gläubigen versuchen abzuwägen, wie Gott reagieren könnte. Aus der Sicht der Hirnforscher also ähneln Gebete einer Unterhaltung mit einem guten Freund.
Daraufhin gab Klaus S. ein irres und schluchzendes Lachen von sich. Wie einer, der entscheidend zu viel allein ist und entschieden zu viel grübelt. Larry K., am nächsten Tag in der Bibliothek. Als er heute die Bibliothek betrat, war alles anders gewesen, denn die Stille war etwas merkwürdig und die Luft war etwas drückend. Larry ging ein Stückchen in die Bibliothek, um sich ein gewisses Buch aus dem Regal zu holen. Plötzlich hörte Larry ungewöhnliche Geräusche, die immer lauter wurden. So langsam bröckelte schon der Putz von der Decke und die Bücher suchten ihren eigenen Weg. Sie verließen ruckweise ihren Platz im Regal. Larry K. musste zusehen und erlebte, wie sich die Bibliothek in ein fantastisches Museum bröckelte. Larry K. war plötzlich in einer anderen Welt. Eine abenteuerliche Welt der Vergangenheit. Die Figuren in den Büchern wurden lebendig. Zu lebendig für Larry K., als ihm eine verrostete Mistforke am Kopf vorbeiflog. Er konnte es nicht fassen und glauben, wie die Menschen zu dieser Zeit lebten und hausten. Larry K. betrat das Buch der verschiedenen Religionen. Dort erfuhr er das Geheimnis von JESUS Als Jesus den Weinkelch nahm und ihn seinen Jüngern reichte, ließen seine Worte ihr Gespräch verstummen: „Trinket alle davon.“ „Das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.“
Worte der Aufopferung? Worte, die die größte Religion der Welt begründen, und einen Mythos, wie den von Heiligen Gral. In den Höhlen von Qumran am Toten Meer fanden Archäologen Dokumente aus der Zeit, als Jerusalem von den Römern zerstört wurde. Früher dachten die Menschen, Quamran sei eine frühchristliche Gemeinde gewesen. Heute halten Forscher Quamran für ein ehemaliges Widerstandszentrum gegen das römische Imperium. Forscher fanden dort ein Verzeichnis von geheimen Schätzen der Aufständischen. An einem der Orte könnte auch der Heilige Gral versteckt sein. Das berühmteste Reliquie des Christentums. Es ist das letzte Abendmahl, das Jesus im Kreise seiner Jünger feiert. Noch in der Nacht wird Jesus verhaftet. Dann als Aufrührer verurteilt und ans Kreuz geschlagen. Seine Jünger gehen eigene Wege.
Es gibt Schriften, die besagen, dass es Joseph von Arimathia nach dem Tod Jesu und langer Haft bis an den Rand der damals bekannten Welt verschlagen haben soll. Der Jünger besaß etwas, das den Römern gefährlicher hätte werden können als die Waffen der aufständischen Provinz Judäa. Den größten Mythos des Christentums, den Heiligen Gral. Es heißt, Joseph habe mit dem Abendmahlskelch das von Jesus am Kreuz vergossene Blut aufgefangen. Seit mindestens 2000 Jahren ist der Heilige Gral verschwunden.
Eine Stadt voller Geheimnisse. Jerusalem, eine heilige Stadt dreier Religionen. Der Tempelberg in der Mitte der Altstadt von Jerusalem wurde mehrmals geplündert.
Der Heilige Gral ist ein christlicher Mythos wie das Grabtuch von Turin. Übermenschliche Kräfte soll jener Kelch verleihen, mit dem Jesus das letzte Abendmahl feierte.
Die Spuren Josephs führen nach Britannien, dorthin, wo die Macht Roms endete.
Doch wo versteckte Joseph den Gral?
Derjenige, der den Heiligen Gral berühre, komme ins Paradies. Wer ihn besitze, verspüre niemals mehr Hunger oder Durst und werde unverwundbar.
Im 13. Jahrhundert ist Südfrankreich Schauplatz eines blutigen kirchlichen Feldzuges. Sein Ziel? Die Sekte der Katharer auszurotten. Zehntausende Katharer sterben. Nur eine kleine Gruppe kann sich retten, bevor ihre Festung „Montesegur“ in den Pyrenäen fällt. Heiligen Gral finden die Kreuzritter jedoch nicht.
Gott sieht alles, aber die Nachbarn hören alle.
Rückblick. Deutschland im Jahr 814. Das wissbegierige Mädchen Johanna lernt gegen den Willen des Vaters Lesen und Schreiben. Das Mädchen Johanna wird an eine Domschule geholt. Sie fühlte eine religiöse Berufung. Dennoch merkt Johanna schnell, dass sie als Frau keine Chance gegen die strengen Regeln der Gesellschaft und der Kirche hat. Johanna? Trifft sie jetzt eine folgenreiche Entscheidung? „Ja!“, stellte Larry K. fest, als er in der Bibliothek einen Hinweis fand. Unter dem Namen Bruder Johannes tritt sie als Mann verkleidet ins Benediktinerkloster Fulda ein und lebt dort als heilkundiger und geachteter Arzt.
Larry K. liest weiter mit interessierter Neugier und gespanntem Respekt weiter.
Als Johannas Tarnung aufzufliegen droht, flieht sie nach Rom. Heimlich führt sie eine Liebesbeziehung zum Ritter Geh. Dennoch entscheidet Johanna sich für eine originelle und waghalsige Kirchenkarriere. Sie wird überraschend Papst.
Larry K. hat erkannt, dass eine Frau unerkannt auf dem „Heiligen Stuhl“ gesessen hat.
Sie hat sogar ein Kind geboren.
Die Päpstin. Johanna Wok. Sie erobert verkleidet als Mann den „Heiligen Stuhl“ und das Herz eines feschen Ritters. Geh zieht in den Krieg. Sie wählt den Glauben. Johanna als Leibarzt von Papst Sus.
Wer soll der Weltschöpfer gewesen sein? Larry trifft in seinem Kreuzworträtsel in einem Wochenendblatt der Tageszeitung, diese verwirrende und fiktive Frage.
Vier Buchstaben.
Als Larry dann das Rätsel bis zur fraglichen Frage beantwortet hatte, blieb das Wort „Gott“ als Antwort. Larry K, fragt sich jetzt, wie viele inkompetente Vollidioten in Deutschland so einen Unsinn glauben. Sind es mindestens 60 Millionen Menschen? Es leben mindestens 4 Millionen Moslems in Deutschland. Die Richter in Deutschland geben das Urteil, dass ein Kind, dessen Vater Moslem ist, „Dschihad“ nennen darf.
„Heiliger Krieg“. Diese Richter leiden sehr unter Realitätsverlust. Oder sind Sie zum Islam getreten? Die Richter haben die Problematik in Deutschland nicht erkannt. Werden Sie auch nicht erkennen. Mit dem Hintergrund des Vaters kann man unterstellen, dass er den Namen genau in diesem Sinne gewählt hat. Dschihad ist die Verbreitung des Glaubens mit kriegerischen Mitteln. Sowie die Vernichtung aller anderen Religionen. Fast jeder vierte Mensch in Deutschland ist Moslem. Frauen tragen in Deutschland als Zeichen ihrer Religion das Kopftuch. Mindestens 1,57 Milliarden Menschen bekennen sich weltweit zum Islam. Das sind mindestens 23 Prozent der auf 6,8 Milliarden geschätzten Weltbevölkerung. Dennoch gelten mindestens 2,2 Milliarden Menschen auf der Welt als Christen. Über vier Millionen Menschen in Deutschland bekennen sich zum Islam. Das sind mehr als in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Gut 3,5 Millionen Menschen. Im Libanon leben gut 2,5 Millionen Muslime.
Die meisten Muslime leben in Asien. Es sind 60 Prozent. Mindestens 2479. Exakt.
In vielen Sprachen sind Teile der Bibel übersetzt worden. Zum Beispiel gibt es das Neue Testament in mindestens 1158 Sprachen. Die ganze Bibel können mindestens 451 Nationen lesen. Damit ist die heilige Schrift das am häufigsten übersetzte Buch der Welt. Deutschland eine Spielwiese der Religionen? Das Verwaltungsgericht spricht dem streng gläubigen Muslim Möglichkeiten zum Beten zu.
„Hallo?“, denken sie, die Menschen in Deutschland. Kaum bekannt, dennoch Realität.
Im Reichstag gibt es einen Gebetsraum für Abgeordnete aller Konfessionen. Der Andachtsraum ist an allen Sitzungstagen geöffnet. Im Hauptbahnhof betreibt die Bahnhofsmission seit 2008 einen „Raum der Stille“. Ebenfalls für Gläubige aller Religionen gedacht. Und? Im Olympiastadion gibt es seit Mai 2006 eine christliche Stadionkapelle. Für einen gläubigen Muslim haben die Gebetszeiten einen hohen Stellenwert.
Religion ist Privatsache, da Menschen durch religiösen Aberglauben manipuliert werden. Aber keine politische Angelegenheit in der Schulbildung ist, wo die Gläubigen länger beten, als am Unterricht teilnehmen sollen. Es gibt eine pädagogische Verpflichtung der Politik und der Pädagogen, aber keine religiöse Verpflichtung, fünfmal zu festgelegten Zeiten die islamischen Ritualgebete zu beten. Auch wenn der Muslim streng gläubig erzogen wurde und jeden Tag sich die Zeit nimmt, in der Moschee seinen Koran zu lesen.
Islamwissenschaftlern ist es recht, das deutsche Grundgesetz und die Religionsfreiheit als Waffe zu nutzen, um zu verkünden, dass nur in Ausnahmefällen das Mittagsgebet verlegt werden darf. Der Islam will die Weltherrschaft übernehmen, und das mit aller Macht. Der Islam und seine Muslime im Glauben des Korans. Mohammed ist der Gott der Wahrheit und des Wissens und der Tolerante. Ala ist der Gott des Islams. Aischa ist der Gott der Leidenschaft.
Der Schleier der Frauen ist ein Relikt der Männer im Islam, wie Omar. Omar ist der Gott der Strenge. Der Muftin ist der Chef von Imans der Moschee.
Mindestens acht Millionen Euro erhält die Kirche aus staatlichen Subventionen. Gerade heute in unserer Profitgesellschaft im Zeitalter der Globalisierung ist dieses Gleichnis aktueller denn je. Die Armut im eigenen Land oder vor der eigenen Haustür ist nicht mehr übersehbar. Es gilt, die Augen zu öffnen und Mensch zu werden. Oder sogar Christ? Ein Christ bezieht seine ganze Kraft auf Gott, die Liebe.
Die Armut verleugnen?
Das Einkommen der zehn größten Multis ist größer als das der 100 ärmsten Länder. Zwei Drittel des internationalen Handels werden von nur gerade 500 Unternehmen abgewickelt. Unter den 100 größten Wirtschaftsmächten finden sich mindestens 50 Multis.
Wer ist die Kirche? Der Papst oder die Menschen innerhalb ihrer Glaubensgemeinschaft. Oder? Oder beide? Karl Marx, vielleicht kennt ihn einer noch, nicht nur aus den Büchern, sagte: „Die Religion ist das Opium des Volkes“.
Religion dient dazu, das Volk gefügig zu machen, um es somit kontrollieren zu können.
Ob es einen Gott gab, ist nicht zu beantworten.
Der Glaube an Gott steckt im Aberglaube der Menschen.
Die Kirche ist der einzige Hoffnungsträger der Armen.
Religion und Imperien sind miteinander verbunden. Das gilt sowohl im positiven wie im negativen Sinn, wenn Imperien religiöse Überzeugungen nutzen, um eine gesellschaftliche Einheit unter ihrer Bevölkerung herzustellen, oder wenn Religionsgemeinschaften gegen die imperiale Unterdrückung ihrer Mitglieder stark werden.
In beiden Fällen geht es um Identität und um die Beherrschung der Seelen.
Kann Süßes Sünde sein?
Die Kirche und das Geld?
Die Steuer?
Das Christentum und das Geld, das ist schon seit Jesu Vertreibung der Geldwechsler aus dem Tempel in Jerusalem eine schwierige Beziehung. Dabei geht es den deutschen Kirchen heute im internationalen Vergleich immer noch sehr gut.
Und das liegt nicht zuletzt an dem Recht, die Kirchensteuer erheben zu können.
Die Kirchensteuern wurden bereits im 19. Jahrhundert gesetzlich verankert.
Die Weimarer Reichsverfassung und das Grundgesetz schrieben den Anspruch fort.
Die Einnahmen?
Im Jahr 2003 nahm die katholische Kirche mindestens 4,49 Milliarden Euro aus der Steuer ein.
Die evangelische Kirche hat mindestens 4,01 Milliarden Euro.
Aus dem Aufkommen finanzieren die Kirchen ihre Ausgaben für Seelsorge fast komplett.
Das Vermögen?
Wie reich die deutschen Kirchen wirklich sind, lässt sich nur schwer beziffern. Denn die Kirchen sind ein Konglomerat aus Körperschaften des öffentlichen Rechts.
Jede der mindestens 13 000 katholischen Kirchengemeinden in Deutschland ist rechtlich selbständig.
Der Hauptteil des kirchlichen Immobilienbesitzes wird von den einzelnen Gemeinden verwaltet.
Geschätzt wird, dass die beiden großen Kirchen mindestens 501 Milliarden Euro Vermögen besitzen. Schon der Wert des Kölner Doms in Deutschland wird auf mindestens 500 Millionen Euro veranschlagt. Dennoch sei der Kölner Dom unverkäuflich.
Die Sparpläne?
Bistümer wie Berlin, Trier und Köln planen nun zum Teil drastische Kostensenkungen. Das Bistum Aachen plant, bis zum Jahr 2008 jährlich mindestens 60 Millionen Euro sparen zu wollen.
Kapitel 8
Larry K. kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Er sieht immer mehr unglaubwürdige Wahrheiten. Der kleinste Staat der Erde. Er misst mindestens 44 Hektar. Hat mindestens 932 Einwohner. Davon sind mindestens 552 Staatsbürger. Ein Staat, der nur tagsüber geöffnet hat. Zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens wird nur mit Sondergenehmigung des Papstes Einlass gewährt. 832 Meter Schienen führen zum Bahnhof. Es gibt einen Supermarkt. Eine Tankstelle. Eine Apotheke. Und eine Boutique. Nicht nur das Postamt, sondern auch die Geschäfte sind bei Touristen sehr beliebt.
Die Leute kaufen dort steuerfrei ein.
Also günstiger.
Der kleinste Staat der Welt besitzt sogar den besten Geheimdienst der Welt.
In mindestens 170 Ländern hat der Papst Botschaften, auch in Nuntien. Kein anderes Staatsoberhaupt ist so gut unterrichtet wie der Stellvertreter Gottes.
Sogar die CIA fragt beim Heiligen Vater nach, wenn sie bei Ermittlungen nicht weiterkommt. Selbst wenn es dem US-Geheimdienst gelänge, Gespräche im Vatikan abzuhören, wäre das Gesprochene kaum zu übersetzen.
Die vatikanischen Herren sprechen eine spezielle Mischung aus Latein und Altgriechisch.
Von der Sakristei führt ein Gang zu einem kleinen Fahrstuhl, mit dem der Papst nach unten schwebt. Durch eine unsichtbare Tür, links neben Michelangelos Pietá, betritt der Papst den Petersdom.
Nur einer von unzähligen Geheimgängen. Kein Mensch kennt alle. Manche Geheimgänge sind älter als der Petersdom.
Im 6. Jahrhundert wurde die Engelsburg unterirdisch mit dem Vatikan verbunden. So konnte sich der Papst bei Gefahr in die Festung am Tiber retten.
Vor ungefähr 500 Jahren galten Schweizer Söldner als die besten Kämpfer der Welt. Deshalb bat der Papst Julius II. Die Schweizerische Eidgenossenschaft um eine Gruppe zu seinem Schutz.
Bis heute bewachen und schützen Schweizer Soldaten den Papst und die Vatikaneinbewohner. Notfalls unter Einsatz ihres Lebens.
Damit ist die Garde der älteste bestehende militärische Verband der Welt. Und besitzt auch die besten Bodyguards der Welt.
Die Geheimnisse des Vatikans?
Unendlich langsam hebt der 82jährige Pater das Dokument auf das Lesepult. Er trägt Handschuhe und eine Maske. So ist es Vorschrift im ältesten Teil der vatikanischen Geheimarchive.
Feuchter Atem oder winzige Bakterienspuren auf den Fingern könnten die uralten Schriften und Bücher faulen oder gar schimmeln lassen. Mit der Lupe beginnt der Mönch, das Dokument genau zu untersuchen. Mindestens 1681 Jahre sind die Seiten alt. Es sind die Aufzeichnungen des ersten Konzils von Nicäa. Unterschrieben von allen 318 damals anwesenden Bischöfen des Römischen Reiches.
Im Jahr 325 legten die Bischöfe fest, wann Ostern sein sollte. Am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond.
Dieses Datum gilt bis heute.
Das geheimste Archiv der Welt mit seinen circa vier Millionen Dokumenten.
An keinem anderen Ort der Erde finden sich so viele Dokumente von historischer Bedeutung wie in den Geheimarchiven des Vatikans. Hier ruhen auf mindestens 45 Regalkilometern Gerichtsakten des Templerprozesses, Bittgesuche von Kaisern und Königen. Die Beweisführung des Kirchenprozesses gegen Galileo Galilei und ein Brief Luthers, in dem er seine 99 Thesen erläutert.
Eine Dissertation von Dionysius Exiguus, geschrieben auf Veranlassung von Papst Johannes I. Im Jahre 525 nach Christus. Die Fragestellung: „Wann beginnt der kalendarische Frühling?“ Die Antwort: „Am 21. März, 0 Uhr.“
Auch das Datum gilt bis heute.
Neben Souvenirständen und Spenden von 85 Millionen Euro pro Jahr und dem Verkauf vatikanischer Euromünzen und Briefmarken an Sammler hat der Vatikan noch andere verborgene Geldquellen. Denn tausende Goldbarren lagern in Geheimtresoren in der Schweiz und in New York. Hinzu kommen Aktienpakete und rund 2500 Immobilien weltweit.
Experten schätzen das Vermögen der Kirche auf etwa 50 Milliarden Euro.
Selbst wenn die Menschen in Italien ihr Auto fahren, verdient der Papst mit. Denn dem Vatikan gehört ein Großteil der Autobahnen.
Die geheimen Geschäfte des Vatikans und die 50 Milliarden Dollar.
Schon immer schwieg der Heilige Stuhl, wenn es um die Finanzen ging. Als der Petersdom im Jahre 1614 nach mehr als hundertjähriger Bauzeit fertig gestellt wurde, waren 80 000 Tonnen Marmor und mehrere Tonnen Gold und Silber verbaut worden. Kostenpunkt? Der Vatikan schwieg.
Wollten Bauleute den Dom heute bauen, würde er laut Experten mehr als zehn Milliarden Euro kosten.
Das Grab des Simon Petrus. 64 nach Christus wird der Apostel hier bestattet. Eine rote Mauer kennzeichnet den heiligen Ort.
250 Jahre später wird darüber eine Kirche errichtet.
Die Lage der Grabstelle gerät in Vergessenheit.
Der Blick des Papstes mag sich verfinstert haben, als bei Ermittlungen gegen den korrupten Ex-Manager ins Zwielicht geriet. Die vatikanische Staatsbürgerschaft verlieh ihm jedoch diplomatische Immunität und schützte den Ex-Manager vor dem Zugriff der Polizei. Das weckt Erinnerungen.
Bis heute ist nicht erwiesen, ob der Ex-Manager sich strafbar machte, um im Auftrag vom Papst mindestens 50 Millionen Dollar zu beschaffen.
Der politische Einfluss des Vatikans.
Inwieweit der Vatikan die aktuelle politische Weltlage beeinflusst, unterliegt Spekulationen. Der Vatikan unterhält zu über 170 Staaten diplomatische Beziehungen, oft mit eigenen Botschaften. Deren Mauern sind ebenso undurchdringlich wie die des Vatikans.
Was päpstliche Gesandte vor Ort aushandeln, ist nur für die Ohren des Papstes und engste Mitarbeiter bestimmt. Auf die Mitglieder der Kurie, quasi der Regierung des Vatikans, kann er sich verlassen. Sie haben Stillschweigen auf die Bibel geschworen. Wer den Eid bricht, wird entlassen und exkommuniziert.
Also, er wird aus der Kirche ausgestoßen.
Wollte der Mensch jedes der etwa 50 000 Kunstwerke im Vatikan eine Minute lang betrachten, bräuchte man dazu 12 Jahre.
Unschätzbare Werte, die aber weder Kadinalsgehälter, wie 2500 bis 4500 Euro im Monat sind, noch Reisekosten für Kongregationen.
Der Papst wird eingeladen. Das ist doch klar.
Vatikanzeitung und Radio Vatikan werden mit circa 40 Millionen Euro im Jahr finanziert.
Dazu dienen Einnahmen aus Spenden, Vermietung und Verpachtung, dem Verkauf von Briefmarken, Münzen, Devotionalien und dem Rechteverkauf von Foto- und Filmaufnahmen.
Im Jahr 2005 erwirtschaftete der Vatikan einen Überschuss von 9,7 Millionen Euro.
Das Vatikanvermögen von offiziell 1,2 Milliarden Euro aus Schatzbriefen, Goldreserven, Immobilien, Aktien und Devisen, vor allem Dollar, ist als Rücklage gedacht.
Da der Vatikan jedoch seine Finanzkonstruktionen nur bedingt offenlegt, halten sich Gerüchte, es sei zehnmal so viel.
Nur die Elite schafft den Sprung in dieses Zentrum der katholischen Macht. Wer nicht vier bis fünf Sprachen spricht, hat keine Chance. Es heißt: „Wer faul ist, fliegt raus!“
Die fünf Weltreligionen… Christentum, Judentum und der Islam sind monotheistische Religionen.
Sie kennen nur einen Gott.
Der Ursprung?
Der christliche Glaube hat seine Wurzeln im Judentum.
Entstanden ist er vor circa 2000 Jahren im Römischen Reich.
Zuerst in Judäa. Heute in Israel. Hier wurde Jesus geboren. Und in Galiläa, Palästina.
Jesus, der Sohn Gottes, verbreitete als Wanderprediger in Palästina Gottes Botschaft. Seine Jünger nannten ihn „Christus“ (griech. „der Gesalbte“).
Über die Jahrhunderte teilten sich die Christen in drei Gruppen: die Katholische Kirche in Rom, die Orthodoxe Kirche in Byzanz, die Evangelische und die Protestantische Kirche.
Kerngedanken wie die Juden und Muslime glauben auch die Christen an die zehn Gebote (griech. „Dekalog“) des Alten Testaments.
Wichtigstes Gebot
„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ folgen ausschließlich die Christen.
Die vier Evangelien und die Paulusbriefe zeichnen Leben und Lehre Jesu nach.
Der Glaubensalltag der Christen an Weihnachten, Karfreitag, Ostersonntag und Christi Himmelfahrt wird durch Geburt, Tod, Auferstehung und Himmelfahrt Jesu gefeiert.
Sonntags finden Gottesdienste in der Kirche statt.
Jesus sagt: „Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch.“
Buddhisten meditieren barfuß vor einer goldenen Buddhastatue. Der bekannteste Buddhist der heutigen Zeit ist der 14. Dalai Lama Tenzin Gy. Der Gründer des Buddhismus war der indische Prinz S. G. im
6. Jahrhundert vor Christus. Durch die Meditation erkannte er, dass das Leid der Menschen vom ständigen Begehren nach mehr Besitz herrührt. Mit diesem Wissen zog er wie Jesus als Wanderprediger durch Indien. Seine Anhänger gaben ihm den Namen „Buddha“, der Erleuchtete, der Erwachte.
Der Kerngedanke und die Grundlage des Buddhismus bildet neben den vier Wahrheiten und Weisheiten, die besagen, dass die Menschen Glück finden, wenn sie sich von Gier befreien.
Der achtfache Pfad, der als Lebensanleitung dient, wie „Selbstlos sein“.
Wer diese Regeln befolgt, erreicht Nirwana.
Statt zu einem einzelnen Gott zu beten, suchen Buddhisten in der Meditation Kraft und Gelassenheit in sich selbst. Zu Ehren der Geburt Buddhas, seiner Erleuchtung und seines Eingehens ins Nirwana feiern die Buddhisten das Fest Wesak in der ersten Vollmondnacht im Mai.
Buddha sagt: „Das Herz, frei geworden, hat alle Begierde getilgt.“ Die Hindus nennen ihre Religion „Santana Dharma“, das „ewige Gesetz“ des Betens im Wasser des Ganges. Der Ursprung des Hinduismus hat sich in über 3500 Jahren in Indien entwickelt.
Er hat keine Gründerfigur und unzählige Götter.
Der Kosmos wird als geordnetes Ganzes angesehen, das vom Dharma, dem Weltgesetz, beherrscht wird.
Brahman ist die „göttliche Kraft“, die alles lebendig macht.
Die Pujas, die Gebete, werden morgens vor dem hauseigenen Altar gesprochen.
Der hinduistische Tempel heißt Madir.
„Ort der Anbetung“
Die größte religiöse Pilgerstätte ist Benares, die heilige Stadt am Flussufer des Ganges. Dort waschen Hindus ihre Seele rein.
Hindu-Sprichwort: „Alle Pfade führen letztendlich zu der selben Wahrheit.“
Manchmal sind es auch psychosomatische Neugier und Sensationslüste, welche die Menschen bereits im Mittelalter bei öffentlichen Hinrichtungen befriedigten. Heute werden außergewöhnliche Ereignisse zur Hauptsendezeit im Fernsehen übertragen. Es soll aber auch Vollidioten geben, die eigens einen dramatischen und blutigen Unglücksort ansteuern und es sich dort auf bunten Campingstühlen gemütlich mit Cola und Chips machen. Angst? Die Angst, selber bei einem Katastrophenfall zu Schaden zu kommen, lässt manche neugierige Glotzer aus weiter Ferne das spektakuläre Geschehen beobachten.
Kapitel 9
Geld heilt keine Wunden.
Den Beinbruch so wenig wie die seelische Wunde.
Ein Weihbischof verdient mehr als 6.000 Euro, ein Erzbischof mehr als 11.000 Euro im Monat.
Haben da nicht die Gläubigen ein wenig Mitleid, das wenigstens ein bisschen weh tut?
Zum Beispiel, wenn sie zusätzlich Spenden in Geldbeträgen an die Kirche geben.
Schon in den 70zigern lebte Deutschland (BRD) auf Pump von anderen Ländern, wie den USA (Amerika).
Es gab auch schon mindestens 2 Millionen Arbeitslose.
Die Bevölkerungsstruktur in Deutschland.
Die gesamte Bevölkerung in Deutschland befasst sich mit über 82 Millionen Einwohnern.
Davon sind 1990 mindestens 27 Millionen Einwohner in beruflich-steuerlichen Festanstellungen.
Im Jahr 2006 gibt es noch 24 Millionen Einwohner in beruflicher und steuerlicher Festanstellung. 2006 wurden schon über 5 Millionen arbeitslose Bürger erfasst (wirklich sind es mindestens 16 Millionen Arbeitslose).
Dennoch gibt es 62 Millionen deutsche Wähler.
Außerdem gibt es zurzeit, Stand 2006, mindestens 20 Millionen Rentner.
Fall Deutschland!
Es ist das Jahr 2011.
Deutschland hat im Augenblick laut Berichten der Medien mindestens 2 Billionen Euro Schulden.
Deutschland ist auf dem Weg nach unten.
Das Euroland Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Ein wirtschaftliches Schwergewicht ist ins Trudeln geraten.
Um die 5 Millionen Arbeitslose.
Die restlichen Arbeitssuchenden werden aus der Statistik gestrichen, da sie sich auf Kursen, wie Bewerbungstraining und sonstigen Eingliederungsschulungen aufhalten.
Oder Sie haben eine Krankmeldung zum Schein des Desinteresses vorgelegt.
Ein marodes Sozialsystem.
Leere Staatskassen.
Kein Aufschwung in Sicht.
Die Einführung der dynamischen Rente durch die Regierung Adenauer stellt sich im Nachhinein als erster sozialpolitischer Sündenfall der jungen Republik dar.
„Weshalb heißt das Gehalt von angeordneten Diäten?“, fragte er sich, und wie er sich bei dem oder anderen sehen kann, hat das nichts mit einer Schlankheitskur zu tun.
Das Wort „Diäten“ wird vom Lateinischen „dieta“, die Tagung, abgeleitet. Schon seit Einzug der Demokratie im antiken Athen wurden die Mitglieder der Volksversammlung für ihre politische Arbeit entlohnt.
Seit 1977 heißen Diäten offiziell „Abgeordnetenentschädigung“.
Das Wort ist zu lang und durchgesetzt hat es sich in Deutschland nicht.
Nur eine Handvoll Bundestagsabgeordnete waren gestern beim Thema im Plenum anwesend.
Hier geht es ja nur um unser Land.
Deutschland.
Der Deutsche Bundestag hat mindestens 614 Abgeordnete mit einem Monatsgehalt von mindestens 8 000 Euro bis 10.000 Euro.
Diese Gehälter der Abgeordneten bekamen den Namen „Diäten“.
Es ist keine Diät zum Abnehmen, um seine verkorkste Figur wieder ins Lot zu bekommen.
Nein, es ist eine Diät, damit sich der Kontostand der Abgeordneten erhöht.
Es ist bekannt, dass der Sitzungssaal der Großen Koalition, die eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament hat, gerade von zehn Volksvertretern gefüllt wird.
Mehr Interesse gab es nicht für das wichtige Thema, zum Beispiel Integration.
Dabei leben mindestens 15 Millionen Menschen aus dem Ausland in Deutschland.
Es geht dabei auch um Fragen um den Haushalt, Finanzen, Sport, Jugend, Aufbau Ost oder Naturschutz, die im klimatisierten Plenarsaal beantwortet werden.
Egal, worüber sich nur wenige Abgeordnete den Kopf zerbrechen und den Plenarsaal voll labern, gibt es auch Themen, wie ein Gesetz gegen Beschneidung zu beschließen.
Parteien wollen Genitalverstümmelung bei Migrantinnen härter bestrafen.
Denn es sollen ja mindestens 20 000 Opfer von Genitalverstümmelungen in Deutschland leben.
Ein deutscher Bürger würde sich die Frage stellen wollen: Welche deutsche Familie bevorzugt die Genitalverstümmelung?
Es ist also ein ausländisches und religiöses Problem.
„Dumm ist der, der Dumm es tut.“
Was ist Dummheit überhaupt?
Dummheit steht für einen Mangel an Intelligenz, geringe Begabung, herabgesetzte kognitive Fähigkeiten und Leistungen.
Weiter steht Dummheit für das (partielle, auf bestimmte Situationen bezogene) Unvermögen oder geminderte Vermögen, logisch zu denken und zu handeln.
Kapitel 10
Hassan sitzt mit seinen Kumpels im Park.
Eine eigenartige Musik dröhnt aus dem Radio.
Türkisch?
Arabisch?
Oder?
Hassan erzählt seinen Kumpels seine Geschichte: „Ich kam damals her nach Deutschland.“ Keine Freunde. Kein Stolz. Was ist das? „Ich arbeite 16 Stunden lang und kriege 70,00 Euro auf die Hand.“
Ali klinkte sich ein und sagt: „Keine Frau, keine Zeit, denn sie will ficken, das tut mir leid.“ Ich dreh den Spieß jetzt einfach um. „Ich bin bondig und nicht dumm.“
Hassan: „Deutschland, mein Geld ist knapp, ich zog euch ab und sag, dass ich sieben Kinder habe.“
Musta: „Ich schwöre, ich hab auch Sieben so viel getrieben, doch meine Kinder sind zu Hause geblieben.“
Hassan: „Wenn du mich suchst, dann steh ich vor dem Arbeitsamt und fälsche gerade Papiere, du kleiner Indianer.“
Ali: „Ich brauche Geld auf meinem Konto.“ Ich wohne im Getto. „Getto ist guter Platz.“
„Viele Kinder und Kanaken machen eben krumme Sachen“, sagte der arbeitssuchende Bruno, „Scheiß egal, auch was passiert.“
Musta: „Ich bleibe in meinem Revier.“ Komm zu mir, dann trinken wir eine halbe Bier. Ich bin reif, sehe ich Bares, dann greife ich wie ein wildes Tier nach seinem Fressen. Nach dem Fressen bin ich von der Sucht besessen. Sozialhilfe bekomme ich schon, jetzt will ich nur noch wie mit Kisten wohnen. „Ich baue mich hier ganz langsam auf und beim Arbeitsamt ein drauf.“
„Jeden Morgen um 8:00 Uhr vor dem Arbeitsamt hänge ich dort mit meinen Brüdern, wir klopfen an den Arbeitsamt, lasst uns rein“, sagte Bruno.
Warum zum Beispiel die deutschen Unternehmer lieber im Ausland produzieren?
In Indien arbeiten die Menschen im Textilbetrieb für einen Verdienst im Monat von mindestens 70,00 Euro bis 80,00 Euro.
Portugal: Dort arbeiten die Menschen für ein monatliches Einkommen von mindestens 500 Euro.
Die Monatsmiete einer 2-Zimmerwohnung beträgt mindestens 80,00 Euro.
Brasilien?
Die brasilianischen Indianer wurden von den Franzosen übernommen.
Sie bekommen von den französischen Behörden mindestens 800,00 Euro bis 1.000,00 Euro Sozialhilfe.
Eine kinderreiche Familie erhält für einen 4-Personen-Haushalt mindestens 4.000 Euro für den Monat.
Sind die Brasilianer im Job, verdienen sie mindestens 200,00 Euro monatlich.
Für 40,00 Euro arbeiten die Menschen in Nigeria für mindestens 40,00 Euro.
In Afrika?
Ein Automechaniker verdient mindestens 0,50 Cent die Stunde.
Jährlich werden mindestens 2 Millionen Gebrauchtwagen von Deutschland nach Afrika verschifft.
Stand 2006: Die Staatsschulden für Deutschland betragen mindestens 19–20 Milliarden Euro.
Story 2007
Der spektakuläre Griff nach den EU-Milliarden.
Mindestens 22 Milliarden Euro Steuergelder überweist die Bundesrepublik Deutschland (BRD) jährlich auf ein EU-Konto.
Konzerne.
Lobbyisten.
Berater.
Und Politiker haben Zugriff darauf.
Auch eine bekannte Firma, die Schokolade produziert, gehört zu den Abkassierern.
Kanada?
Ein Schlosserlehrling bekommt schon 100,00 $ als Stundenlohn.
Angebot und Nachfrage sind der effizienteste Mechanismus, um festzustellen, was Menschen zu ihrem Glück wollen und welchen Preis sie dafür zu zahlen bereit sind.
Glücksgefühle!
Beim Handel gewinnen beide, nicht durch Wohlwollen, sondern durch puren Eigennutz.
Je weniger Staat, desto wohlhabender ist die Gesellschaft.
Jeder nach seinen Fähigkeiten und jeder nach seinen Bedürfnissen.
Das geht nur, wenn alle im Überfluss leben und jeder Zugriff auf alles hat.
Eine völlig gleichberechtigte, den Wohlstand genießende Spaßtruppe.
Doch das staatliche Zwangsbeglücken widerspricht der Natur des Menschen.
Anstrengungsloser Wohlstand wäre der Gipfel des Unglücks.
Glücksgefühle?
Ein Gesetz ist gut, wenn es das Glück der Bürger mehrt.
Ansonsten ist es schlecht.
Ziel der Politik ist das Glück der größten Zahl.
Wurde als Einladung verstanden, sich dem materiellen Genuss hinzugeben.
Glücksgefühle?
Heute wird sichtbar, was schon Buddha wusste: „Die einzige Möglichkeit, das Glück zu finden, ist, es nicht zu suchen.“
Der unermüdliche Statuswettlauf hat den Menschen nicht glücklicher gemacht.
Dennoch behaupten die Ökonomen, dass alles gut wird, sobald alle Menschen absolut egoistisch handeln.
Glücksgefühle?
In Wahrheit bringen die Familie, Vertrauen, Gesundheit, Sicherheit, Freunde und Freizeit mehr Glück als höheres Einkommen. Aber was ist die Wahrheit, denn jeder 2. bis 4. Ehe wird in Deutschland geschieden.
Auch wenn das schwerer in Geld messbar ist.
Glücksgefühle?
Die EU-Kommission verhängte gegen Energiekonzerne eine Gesamtstrafe von 1,1 Milliarden Euro.
Eine der höchsten jemals ausgesprochenen Kartellstrafen.
Hintergrund ist eine Absprache aus den 70ziger Jahren.
Wie aber Larry K. erfahren hat, werden diese Kosten dem Verbraucher aufgelegt.
Denn die Preise der großen Energieversorger steigen, steigen und steigen.
Sinken tun sie nur für die PR-Medien.
An jenem furchtbaren Morgen hatten sich Lena und Larry in der Bibliothek Zuflucht vor dem starken Regen gesucht.
Hier inmitten von Regalen mit Büchern hatten sich die beiden wieder aufgepäppelt.
Nach dem Käse Analog verderben nun auch Schinkenimitate dem Verbraucher den Appetit.
Larry ist der Meinung, dass die Verbraucher diesen Skandal noch lange nicht bemerkt haben und es auch nie bemerkt hätten, hätten sich die Medien nicht in dieses Nest gesetzt.
In Handel und Gastronomie wird häufig Schinkenersatz verwendet, bei dem der Fleischanteil teilweise weniger als 50 Prozent beträgt.
Dabei handelt es sich um minderwertige und billige Ersatzprodukte, die nur einen Fleischanteil von durchschnittlich 60 Prozent aufweisen.
Der fehlende Fleischanteil wird mit Wasser ausgeglichen. Außerdem werden Bindemittel wie Stärke sowie Geliermittel, auch Verdickungsmittel und fleischfremdes Eiweiß zugesetzt.
Larry ist das nächste Mal beim Italiener oder irgendeinem Pseudoitaliener aus Kroatien in der Pizzeria aufmerksamer.
Denn ein Pizzabelag aus gepökeltem Schulterfleisch mit dem Preis von echtem Schinkenbelag ist nicht gerade schmackhaft.
Der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung erhöht den Garantierahmen 2009 für marode Banken in Deutschland um weitere Milliarden Euro (mindestens 7 Milliarden Euro).
Somit erhalten die Banken mindestens 12 Milliarden Euro.
Der vorläufige Konzernfehlbetrag von so manchen Banken in Deutschland für das Jahr 2008 und das Jahr 2009 beträgt mindestens minus 580 Millionen Euro.
Schon in den Geschäftsjahren 2007 und 2008 gab es ein Minus von 11 Millionen.
Also, Garantien gibt es von den Banken nicht, dass sie diese Steuergelder dem Steuerzahler in Deutschland zurückzahlen.
Larry trat ans offene Fenster.
Seine Schritte hallten dumpf auf den blanken Dielen.
Er betrachtete nachdenklich die Bäume vor dem Fenster.
„Teilten die Politiker nicht erst in den Medien der Gesellschaft mit, dass sie kein Geld für soziale Aktivitäten wie Schulbildung, Ausgabe von Birnen und Äpfeln für die Kinder in den Schulen und so weiter besitzen und dass die Arbeitslosigkeit dem Steuerzahler Geld kostet“, dachte Larry K., „Und wie schwer ist es für einen selbstständigen Unternehmer, Fördermittel bei einer Bank zu bekommen, um sein Unternehmen mit ein paar Tausend Euro wirtschaftlich voranzubringen, und bei den Banken geht es von heute auf morgen, dass sie Milliarden Euros erhalten?“ Larry ist echt sauer: „Ist Deutschland eine Irrenanstalt?“
Mehrere Tage vergingen, in denen Larry K. wiederholt in der Bibliothek nach Antworten suchte.
Schließlich musste er sich mit seinen neuen Aufgaben vertraut machen.
Letzteres Vorhaben bescherte ihm eine Reihe fragwürdiger Antworten.
Kurzum?
Larry K. führte ein ausgesprochen stressiges Leben.
Larry liest heute in der Tageszeitung, dass in Nürnberg (Deutschland) U-Bahn-Fahrer fahren, die ohne Führer sind. „Gut“, denkt sich Larry, denn in eine U-Bahn, die von einem Führer/Bundeskanzler geführt wird, würde er nie einsteigen.
Die erste fahrerlose U-Bahn Deutschlands. Allerdings gibt es schon fahrerlose U-Bahnen in London, Lyon, Paris, Kopenhagen und Turin.
Sobald es sich irgendwie ergab, erinnerte er sich an seine aufregende Vergangenheit.
»Ehrenamtliche Mitarbeiter sind der Kitt unserer Gesellschaft.«, hört Larry im Fernsehen und wird sauer. „Klar“, denkt sich Larry, „Denn diese Unternehmen sind die Vollidioten, die die Arbeitslosigkeit in Deutschland fördern.“ Die Politik und die Wirtschaft machen damit den Arbeitsmarkt kaputt. Der ist schon von Leiharbeitern und ehrenamtlichen Mitarbeitern gepflastert.
Larry wird jetzt erst richtig sauer. „Arbeitssuchende Bürger in Deutschland suchen Arbeit, damit sie sich und ihre Familien ernähren können, am kulturellen Leben teilnehmen und ihre Miete bezahlen können.“ „Wenn ehrenamtliche Mitarbeiter, diese Funktion aus Langeweile machen, dann sollen sie in einen Strickkurs gehen.“
Plötzlich ein überraschender Schock.
Lena schnappte Larry auf seiner großen Liege.
Larry riss die Augen auf.
Die Lena stand breitbeinig über Larry, so dass er einen tiefen Blick unter ihren Rock haben musste.
Sie war darunter splitternackt.
Lena war schon feucht zwischen den Beinen, allein von dem
Gedanken …
Sie kniete sich so tief, dass seine Nasenlöcher und der offene Mund mit ihrer feuchten Votze bedeckt waren.
Larry K. wollte sprechen.
Dennoch musste er plötzlich husten, würgen und wieder husten.
Er wälzte sich auf die Seite.
Larry ächzte.
„Ich will jetzt mit dir ficken!“, sagte Lena D., „Was ist passiert?“
„Ich fühle mich… grässlich“, erwiderte Larry und versuchte sich aufzusetzen.
„Na ja, zugegeben, eigentlich wollte ich dich überraschen.“, sagte Lena D. nachdenklich.
Gammelfleisch. Zugemüllte Restaurantküchen in Deutschland.
Wirtschaftskrisen wie im Jahr 2009. Wirken ein Leben lang nach.
„Aber die Deutschen habens doch!“, denkt sich Larry mit viel Ironie.
Deutschland. In den 70ziger Jahren lebte das Land Deutschland schon auf Pump.
Von der einer großen Kreditbank.
Rund 60 Milliarden DM (Deutsche Mark) wurden für die Wirtschaft in Deutschland ausgegeben.
Die Arbeitslosigkeit stieg bereits schon auf 1,5 Millionen Menschen.
Es war auch kein Abbau der Arbeitslosigkeit zu sehen, auch wenn Politik spekulierte.
Menschen in den Unternehmen wurden und werden von Robotern und neuen Maschinen ersetzt.
Der Unsinn mit der Wirtschaft in Deutschland. Nach zwei Jahren Aufschwung muss sich die deutsche Wirtschaft 2012 auf einen harten Rückschlag einstellen. Die führenden Forschungsinstitute haben ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland deutlich nach unten revidiert: Die Ökonomen erwarten nach 2,9 Prozent im laufenden Jahr dann nur noch einen Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 0,8 Prozent. Das geht aus dem am Donnerstag in Berlin vorgestellten Herbstgutachten der Konjunkturforscher hervor. Hauptgründe für den Wachstumseinbruch sind die Auswirkungen der Schuldenkrise und die weltweite Konjunkturabkühlung. Kritik übten die Wirtschaftsexperten am Euro-Krisenmanagement der Politik. Sie fordern, endlich einheitliche Verfahren für den Umgang mit Staats- und Bankenpleiten durchzusetzen. Mit einer Eskalation der Bankenkrise wegen einer Umschuldung in Griechenland rechnen die Institute aber nicht. Trotz der befürchteten Konjunkturflaute sagen die Forscher gute Zeiten für Arbeitnehmer voraus: Im nächsten Jahr werde die Arbeitslosenquote im Jahresschnitt auf 6,7 Prozent sinken (2011: 7,0). Die Löhne sollen im kommenden Jahr kräftiger steigen und die Beschäftigung einen Rekordwert erreichen. Die Stundenlöhne legen stärker zu als in Vorjahren. „Der ist jetzt, der oder der?“, das fragte sich Larry und wurde ganz schön sauer. Warum können die Familien denn immer noch nicht von ihrem Lohn leben? Und warum gibt es in Deutschland immer noch arbeitslose Menschen, die einen Job suchen? Natürlich sollte dieser auch richtig bezahlt werden! Die tariflichen Stundenlöhne dürften um 2,5 Prozent zulegen, und damit stärker als in diesem Jahr mit 1,8 Prozent. Die Lohn- und Gehaltsrunde 2011 ist weitgehend abgeschlossen. Mit vielen Vereinbarungen, die auch das Jahr 2012 betreffen. Dabei zeigt sich, dass angesichts der günstigeren gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich höhere Abschlüsse getilgt wurden als in den Vorjahren. Die Zahl der Arbeitslosen wird laut der Prognose im kommenden Jahr um 153.000 auf rund 2,8 Millionen sinken, die Beschäftigung um fast 200.000 auf den Rekordwert von knapp 41,3 Millionen steigen. „Richtig!“, so denkt sich das Larry K. „Der Arbeitsmarkt dürfte von der kurzen wirtschaftlichen Stagnation nicht zurückgeworfen werden!“, schrieben die Forscher. Die Unternehmen werden zur Überbrückung der konjunkturellen Schwächephase zunächst auf flexible Arbeitszeitinstrumente zurückgreifen. „Der Staatspräsident und die Politiker langen, langen kräftiger zu.“, erfuhr Larry K. und ist der überzeugenden Meinung, „dass dem Staat, der Gesellschaft, noch nie etwas vom Gewinn abbekommen ist. Die Gesellschaft, also der Staat, bekommt nur etwas davon ab, wenn Politiker die ganze Scheiße in den Sand schmieren. Dann bekommen Sie hohe Steuern und weniger Geld. Entlastung kommt auch von der Preisfront. Die Inflationsrate wird demnach von 2,3 auf 1,8 Prozent fallen und damit wieder unter der Zwei-Prozent-Marke liegen, bis zu der die Europäische Zentralbank von stabilen Preisen spricht. „Ausschlaggebend hierfür dürfte der geringere Anstieg der Importpreise sein“, erwarten die Institute. „Der inländische Preisdruck wird hingegen leicht zunehmen. „Maßgeblich dafür seien verstärkt anziehende Lohnstückkosten.“ Auch der Staat drehe an der Preisschraube. „So werden Kommunen vielfach Gebühren erhöhen, um ihre Haushalte zu konsolidieren“, hieß es. „Zudem dürfte die Umgestaltung des Energiemix, bedingt durch die Abschaltung von Atomkraftwerken, den Stromverbrauch künftig verteuern.“
Kapitel 11
Larry K. hat sich geschworen: Er will nicht herumsitzen und darauf hoffen, dass gute Dinge passieren.
Er will dafür sorgen, dass sie geschehen.
Er denkt auch, wenn die Leute lachen, dann sind sie fähig zu denken.
„Wahres Glück ist eine Frage von unermüdlichen Anstrengungen und Höchstleistungen“, hat Larry mal gelesen.
Kein Geschenk, dachte er sich dann.
Schicksal ist ein Hirngespenst von aber gläubigen Menschen.
Wahrsagerei ebenfalls.
„Optimismus fehlt den Deutschen.“ Erlebt Larry K. 24 Stunden auf den Straßen.
Dagegen die Amerikaner sind sehr optimistisch.
„Okay –?“, denkt sich Larry.
Leute reden über ahnungslosen Enthusiasmus oder grundlose Euphorie.
Dennoch sind eine positive Grundhaltung und Begeisterungsfähigkeit wichtig.
Damit wird so vieles im Leben leichter, auch wenn das Leben zu kurz sein kann.
Echt.
Deutschen, die Sprache, das „Deutsch“, wie Kindergarten, Schadenfreude, Blitzkrieg, Gesundheit, Neid und Gier, negatives Denken.
Deutschland, eine verblödete Republik.
Die Menschen sind immer so ernsthaft. Werden die Deutschen ausgelassen, dann wird Deutschland ein Säuferland.
„Nichts bleibt, wie es war, schon gar nicht ein Leben lang“, sagte Beate F. Und es klang für die anderen, als sei diese Vorstellung völlig absurd.
Bruno G. nickte gedankenverloren und erwiderte: „Hört sich nicht allzu schwierig an.“
Ute Z. Lächelte.
Larry K. hockte mit seinen Freunden bei sich zu Hause.
Für so manchen Trost der Seele für depressive Menschen gibt es dann für die Liebe den Erfolg im Beruf und im privaten Leben.
Und die Gesundheit.
Aber auch sein Horoskop.
Larry sah und las das mal in einem Buch, wo es dann zur Sache geht.
Und es wie im Zoo aufgeteilt wird.
Da gibt es den Widder.
Den Stier.
Den Krebs.
Den Löwen.
Den Skorpion.
Den Steinbock.
Und die Fische, die befinden sich im Aquarium und schwimmen hin und her.
Her und hin.
Etwas Menschliches gibt es dabei, wie die Zwillinge.
Und die zarte Jungfrau.
„Oh mein Gott!“, denkt sich Larry, „Dann gibt es wirklich noch die Waage und den Schützen.“ „Und wenn es denen dabei gefühlsmäßig zu heiß wird, dann gibt es für die anderen Sterne den Wassermann.“
Die Gottesanbeterin.
Die während des Geschlechtsaktes damit beginnt, ihren geilen Bock, den Mann aufzufressen, das wissen nun schon alle Klugscheißer auch.
Menschen, die Menschenfleisch essen, hat es seit dem Neandertaler in vielen Kulturen gegeben.
Und es gibt diese Menschenfresser heute noch.
„Echt wirklich?“, fragte sich Larry K.
„Ja, die Liebe geht durch den Magen“, dachte sich Larry, als er von Abenteurern erfuhr, dass es im Regenwald Westbrasilien so richtig abgeht.
Noch bis vor ein paar Jahren legten sie ihre Toten nicht in die Erde.
Sondern auf den Grill.
Natürlich aßen Sie diese gerösteten Toten auf.
Das hilft den Trauernden, ihren Schmerz zu verarbeiten.
Als Nabelschwein zum Beispiel stellt sich der Verstorbene seinen Hinterbliebenen als Jagdopfer zur Verfügung.
So kann die Seele der Toten in eine unterirdische Tierwelt eintreten.
„Weiße Menschen schmecken zu salzig“, erfuhr Larry K. überraschend.
Unvergleichlich lecker munde das Fleisch von den Japanern.
Dennoch schmecken den Kannibalen die eigenen Frauen.
Larry K. fragte dann aber mal in einer Klinik für Psychiatrie einen Professor und erfuhr, dass bei fast allen Betroffenen eine schwere Persönlichkeitsstörung vorliegt.
„Okay.“, dachte sich Larry K.
Die Kannibalen leiden unter Versagensängsten und sozialen Hemmungen.
Indem sie ihre Opfer essen, wollen sie deren Eigenschaften wie Mut und Tapferkeit in sich aufnehmen.
„Mann, ist das öde, maulte Lena D., als
Larry K. sie im Park wieder traf. „Larry, wahrscheinlich passiert heute Abend überhaupt nichts mehr.“
Larry K. blieb stehen und dachte nach.
Lena D. verdrehte genervt die Augen und versuchte Larry K. anzulächeln.
Auf den Straßen herrschte das reinste Chaos.
Bürgersteig und Fahrbahn waren mit Demonstranten übersät, und dazwischen liefen beängstigte Leute, denen das Ganze laute Spektakel nicht interessierte.
Ohne ein Laut von sich zu geben gingen Lena D. und Larry K. ihren Weg.
Das Haar von Lena, wehte ihr ins Gesicht.
Chaos auf den Straßen.
Daraufhin wurde Lena D. endlich still und hörte auf, herumzuzicken.
Sie wurde nachdenklich.
Lena hing schlaff in den Armen von Larry und gingen eine Weile in segensreichem Schweigen dahin.
Beinahe hätte Lena D. vergessen.
Ganz sachte dämmerte es Lena.
„Leben!“, sagte Lena. „Wofür? Es gibt einen Traum für das Leben, der alles übersteigt, was sich der Mensch jemals vorstellen kann. „Die Menschen leben alle unter dem gleichen Himmel.“
„Klar.“ „Wirklich.“, dachte Larry.
Wo sollten denn noch Menschen leben?
Dennoch haben die Menschen nicht alle den gleichen Horizont.
„Nein.“, dachte Larry und lachte laut los.
Die Mutter von Forrest G. sagte mal: „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen.“ „Man weiß nie, was man bekommt.“
Larry K. stimmt dem zu, denn von Außen sehen Pralinen oft sehr verführerisch aus, doch wenn er sie probiert, ist er enttäuscht.
Im Leben ist es oft sehr ähnlich.
Vieles erscheint dem Menschen verlockend und verspricht uns das große Glück.
Doch dann?
Wie viele Menschen haben große Träume und hohe Erwartungen.
„Nicht sehr viele Menschen, denn so Manche müssen erst animiert werden“, erfuhr Larry.
Und wenn sie etwas für ihre Träume tun, dann wird es auch keine Seifenblase.
„Sollte es…“, dachte sich Larry.
Wie sagte Shakespeare:
„Oh schöne neue Welt.“
Wir alle brauchen zum Glücklichsein auch Geld.
Zumindest so viel, um damit unsere Grundbedürfnisse wie Essen und Wohnen abdecken zu können.
Die Lebensqualität und Zufriedenheit mit dem eigenen Leben steigen bis zu einem Bruttoeinkommen von umgerechnet rund 5.000 Euro im Monat.
So die Ökonomen und Autoren der Studie.
Wer mehr verdient, sei allerdings weder glücklicher noch habe er weniger Stress.
Die schönen Dinge des Lebens und wichtige Sozialkontakte, wie mehr Zeit mit der Familie zu verbringen oder seinem Hobby nachzugehen, blieben auf der Strecke, und das emotionale Wohlbefinden nahm deshalb stark ab.
Karl Ö. aus Bremen führte 24 Jahre lang in einem Supermarkt wohl, bis er dann entlassen wurde.
Acht Jahre bekam er Arbeitslosenhilfe, dann gab ihm die Arbeitsbeschaffungsagentur einen Job in einem öffentlichen Altersheim. Dort kehrt Karl Ö. den Hof, pflegt den Garten, hilft den Alten auf dem Weg in die Kirche, macht mit ihnen einen Einkaufbummel und geht auch mal mit ihnen stundenlang in den Park spazieren.
Heute ist er 60 Jahre.
Für 40 Stunden pro Woche bekommt er circa 700 Euro im Monat.
Vor zwei Jahren machte ich sogar das erste Mal im Leben Urlaub.
Mit seiner lieben Frau ging es in die Türkei.
Larry K. traf einen türkischen Einwanderer, der ihm erzählte, wie er in Deutschland so lebt.
Hassan erzählt: „Ich bin nach Deutschland gekommen. Ich habe keinen deutschen Freund.“ Und ich arbeite stolze 16 Stunden lang. Dabei bekomme ich 70 Euro schwarz auf Hand.
Hassan bekommt einen Freund dazu, der sich im Gespräch mit einfügt und er sagt: „Ich bin Mohammed und komme aus Indien, ich habe keine Frau.“ Aber habe ich eine Frau und sie will ficken, dann hat sie keine Zeit. Ich dreh den Spieß jetzt einfach um. „Denn ich bin bondig und nicht dumm.“
Hassan sagt: „Deutscheland, mein Geld ist knapp, darum, ich zocke euch einfach ab.“ Ja .... Ich sag, dass ich 7 Kinder hab'."
Mohammed lachte und grinste und lachte und grinste und erzählte: „Ich schwöre, ich hab auch 7 Kinder, ich hab's sieben Mal getrieben, doch meine Kinder sind in Indien geblieben.“
Hassan sagt zu Larry K.: „Wenn du mich suchst, dann steh ich vor dem Arbeitsamt und fälsche gerade irgendwelche Papiere, du kleiner Indianer.“
Mohammed: „Ich brauche Geld auf mein Konto.“ „Ich wohne im Getto, auf dem Platz, und das ist ein guter Platz.“
Larry K. erwiderte: „Viele Kinder und Kanaken machen eben krumme Sachen.“
„Scheiß egal“, sagt Hassan. „Wenn was passiert, ich bleibe in meinem Revier.“ Kommt zu mir was trinken, ein helles Weizenbier. Ich bin reif, sehe ich Bars, dann greife ich wie ein wildes Tier nach Essen und bin von der Sucht besessen. Sozialhilfe bekomme ich schon jetzt, ich will nur noch wie im Möbelhaus wohnen. „Ich bau mich hier ganz langsam auf und leg beim Arbeitsamt ein drauf.“ Mohammed erwidert mit einem Lächeln: „Jeden Morgen um 8 Uhr vor dem Arbeitsamt hängen, mit meinen Brüdern.“ Dann klopfen wir an der Tür vom Arbeitsamt und sagen: „Lasst uns rein!“
Larry K. denkt sich: „Kommen die Inder, bringen sie viele, viele Kinder.“
Gut, dachte sich Larry, und da wären wir mal wieder beim Deutsch.
Deutsche Sprache, wo bist du nur geblieben?
Die Zeit, in der Marion P. Mitglied in einem feministischen Emanzenclub war, kommt ihr so fern vor, als hätte es sie nie gegeben.
Ihr Mann verschwand vor vier Jahren.
Einfach so.
Zweieinhalb Jahre lang hielt die 55-Jährige sich mit Sozialhilfe über Wasser.
Seit Mitte November sucht sie wieder Arbeit. Mal fehlen Englischkenntnisse, mal soll sie das neuste Office-Computerprogramm, das es noch nicht auf dem Markt gibt. Das Problem sei ihr Alter, meint Marion P. Um erreichbar zu sein, hat sie sich extra ein Handy: „Aber es klingelt nie.“ Und wenn ein Anruf kommt, dann nur eine Absage.
Kapitel 12
Larry ist jetzt einige Wochen in Berlin, um zu arbeiten. Doch dann musste er diese Katastrophe da erfahren: „Berlin – Auch am vierten Tag in Folge ist in Berlin ein Brandsatz an Bahngleisen entdeckt worden.“ Er wurde am Donnerstagvormittag nahe der ICE-Strecke zwischen den Bahnhöfen Südkreuz und Priesterweg bei einer Kontrolle gefunden, teilte ein Sprecher der Bundespolizei mit. Der Bahnverkehr sei unterbrochen. Die Strecke führt nach Leipzig, in die Messestadt. Parallel dazu verläuft eine S-Bahn-Linie. Seit Montag wurden immer wieder Brandsätze an Bahnanlagen entdeckt. Die meisten konnten unschädlich gemacht werden. Mindestens ein Brandsatz zündete jedoch.
Die Ermittler gehen davon aus, dass die Attacken auf das Konto von Linksextremisten gehen. Trotz der Funde gibt es nach Einschätzung zahlreicher Experten keine Anhaltspunkte für einen neuen Linksterrorismus in Deutschland. Politiker warnten vor unnötiger Terrorpanik in Deutschland. „Klar“, dachte sich Larry, „Denn Politiker melden sich erst, wenn schon der Arsch im Sage liegt.“ Politiker glauben und sie wissen es nicht. Auf dem Weg mit dem Taxi zur Agentur erfuhr Larry von einem Geisterfahrer. Der Taxifahrer erzählte: „Ein 97-Jähriger stellte seinen Wagen auf der Autobahn 1 ab.“ In Nordrhein-Westfalen hat ein 97-Jähriger für Gefahr gesorgt. Der Senior fuhr bei Schwerten in falscher Richtung auf die vielbefahrene A1. Nach 1,5 Kilometern hielt er den Wagen dann auf der linken Spur. Ein 97-jähriger Geisterfahrer hat am Dienstag seinen Wagen auf der Autobahn 1 bei Schwerte in Nordrhein-Westfalen abgestellt. Nach Angaben der Polizei war der Senior in falscher Richtung auf die Autobahn Richtung Köln gefahren. Zahlreiche Autofahrer alarmierten die Polizei, die sich auf die Suche nach dem Falschfahrer machte. Knapp 1500 Meter hinter der Auffahrt Schwerte fanden die Polizisten den Wagen auf dem linken Fahrstreifen stehend. Der 97-Jährige saß noch am Steuer. Das gefährliche Malheur ging glimpflich aus. „Die Beamten leiteten den Wagen von der Autobahn, stellten den Führerschein sicher und verboten dem Mann die Weiterfahrt.“ Larry war echt überrascht, über diese Story.
Larry K. ist ein begeisterter Reisender, der sich gerne andere Länder und ihre Sehenswürdigkeiten anschaut. So erfuhr er über Chinas größtes Bauwerk. Ein 74 Stockwerke hoher Wolkenkratzer überragt das reichste Dorf Chinas. In Huaxi wurde jetzt ein riesiges Hotel eröffnet. Viele Besucher kommen hierher, um sich inspirieren zu lassen. Denn der kleine Ort, der von Industriegebieten umgeben ist, hat eine einmalige Erfolgsgeschichte hinter sich. Eine gigantische goldene Kugel prangt auf dem Dach, die Aussichtsplattform wird von einem Bullen aus Massivgold bewacht. Das höchste Gebäude des Dorfes Huaxi soll vom ersten Tag an mit prunkvollem Glanz beeindrucken. Mit einer großen Feier wurde jetzt der 74-stöckige Wolkenkratzer eingeweiht, der das Longxi International Hotel beherbergt. Das edle Äußere passt gut zu dem Ort in der Jiangsu-Provinz im Osten Chinas. Denn Huaxi gilt mit seinen knapp 2000 Einwohnern als das reichste Dorf Chinas. Jeder Bürger hier verfügt über mehr als 100.000 Euro Vermögen, ein Haus und ein Auto. Sie alle sind Teilhaber der Kommune und werden an ihren Gewinnen beteiligt, müssen einen Teil der Einnahmen allerdings für das Allgemeinwohl investieren. Huaxi gilt als kommunistisches Vorzeigeörtchen. Vor 40 Jahren kam der Bürgermeister und Bauer Wu Renbao auf die Idee, statt auf Landwirtschaft künftig auf Metall- und Textilindustrie zu setzen und die Bürger an den Einnahmen zu beteiligen. Heute ist Huaxi von großen Fabriken umgeben. Dort sind auch Zehntausende Arbeiter tätig, die anders als die Dorfbewohner nicht an den Gewinnen beteiligt werden. Bürger der Kommune zu werden, ist inzwischen schwierig. Dafür müssen Anwärter zunächst selbst große Beträge in die lokale Infrastruktur investieren. Nachbildungen berühmter Bauwerke. Aus dem ganzen Land reisen laut Medienberichten Ökonomen und Wissenschaftler an, um sich von der Erfolgsgeschichte des Dorfs inspirieren zu lassen. Ab jetzt können die Besucher in einem der 826 Zimmer des 328 Meter hohen Gebäudes unterkommen. Zur Ausstattung gehören außerdem ein langsam rotierendes Restaurant, ein Swimmingpool auf dem Dach sowie eine Halle für Ausstellungen. Außer den Hotelzimmern sind in dem Gebäude auch zahlreiche Apartments untergebracht. Das Vergnügungsangebot für Besucher außerhalb des Hotels ist allerdings bisher begrenzt: Bars und Restaurants im Dorf schließen um 22 Uhr, um die Menschen nicht vom Schlaf abzuhalten, schließlich müssen sie enorm viel schuften. Arbeitsfreie Wochenenden sind hier auch selten. Laut einem Bericht des australischen Fernsehsenders ABC haben die Einwohner nur zwei freie Tage pro Monat. Auf den Straßen sind immerhin einige Nachbildungen berühmter Bauwerke zu sehen, zum Beispiel vom Opernhaus Sydney bis zum Pekinger Platz des Himmlischen Friedens. Zur Eröffnung des Hotels, dessen Gebäude zu den 50 höchsten weltweit zählt, traten Trommler und Tänzer auf. Gleichzeitig wurde dabei das 50-jährige Bestehen von Huaxi begangen.
In Deutschland wird über schärfere Regeln für Arbeitslose gestritten.
Der Beschäftigungslose in Deutschland wird dafür bestraft, dass die Politiker versagen. Wie schafft man Jobs für die 14 Millionen Beschäftigungslosen in Europa?
Vor zwei Jahren verlor Anton D. seinen Job als Fliesenleger. Seither sucht der 49-Järiger aus Hannover nach einem neuen Job. Doch viele Stellen sind auf Tage befristet und bringen nur 3,50 Euro brutto die Stunde. Hoffnung auf eine Festanstellung hat er nicht mehr. „Ich bin zu alt und zu lange arbeitslos“, sagte Anton D., nach seinen Erfahrungen. „Viele arbeiten schwarz, um sich mal eine Hose und ne' warme Mahlzeit leisten zu können.“ „Mehr ist mit circa 375,00 Euro Stütze nicht drin.“
An diesem Nachmittag gingen Larry K. und Beate F. insgesamt drei Mal am Café vorbei. Bei den ersten beiden Malen konnten sie keine freien Plätze entdecken. Beim dritten Mal hatten Sie mehr Glück.
Plötzlich erscheint Leon K., der gestern aus Griechenland gekommen ist.
Leon K. erzählte, wie die Griechen auf der Demonstration die Polizisten abgefackelt haben.
Später fand Leon K. das Geschehen unfassbar, dennoch realistisch, als er das mit ansehen musste.
Die Griechen plünderten die Warenhäuser und spielten viel mit Feuer.
Larry K. und Beate F. konnten es kaum fassen.
Leon K. hatte einige Fotos gemacht, die er auch zufällig noch bei sich hatte.
„Weist du Larry…“, fragte Leon, „was ist der Unterschied von einem Fernsehprogramm und dem Leben?“
Larry K. zuckte verwirrt seine Schultern und irgendwie nachdenklich, denn er dachte an seine Begegnung in der Bibliothek.
Als sich die Figuren in den Büchern lebendig machten.
Leon K. sagte dann mit einem leichten Lächeln: „Das Fernsehprogramm ist schon „Scheiße“ und wiederholt sich immer wieder. „Doch das Leben, das schon kurz sein kann, hast du nur ein Mal.“
„Ja, ja, Leon…“, erwiderte Beate F., „Du hast recht.“
„Also, wir sollten das Leben leben und wir sollten uns selbst nicht im Wege stehen“, sagte Larry K..
Die Europameisterschaften 2012 im Fußball sind vorbei.
Die deutschen Fußballspieler haben es nicht geschafft.
Obwohl sie ja, wie bei jeder Meisterschaft, schon gewonnen haben mit ihrer großen Klappe.
Dabei hat die deutsche Fußballmannschaft noch nicht gespielt.
Aber das kennen die Leute in Deutschland.
In Deutschland benötigt der Unternehmer mindestens neun bis zehn Jahre, um eine Genehmigung für einen Neubau zu erhalten.
In dieser Zeit brauchen die Chinesen zwei bis drei Jahre, um eine neue Stadt zu erbauen.
Die Deutschen reden sich tot und wollen immer alles haben.
„Das Geld der anderen Leute“, sagt Larry. „Die erfundenen Steuern, wo die Leute selbst keinen Einfluss haben, damit diese Steuern richtig verteilt werden.“ „So machen die Politiker immer mehr Probleme und Krisen im Land und in der Weltwirtschaft.“
Das Geld für einen existenzsichernden Sozialstaat ist vorhanden, wenn die Politiker in Deutschland mal das Grundgesetz lesen würden. Denn sie reden ständig von Dingen, die sie nicht kennen, oder von Dingen, wo sie keine Ahnung haben. Sie irren sich, wenn sie glauben, der Mensch ist unsterblich. Deshalb dauert alles auch so lange, bis sich etwas in Deutschland bewegt. Es muss immer etwas passieren, wie zum Beispiel die Coronaepidemie und der Ukraine-Krieg im unvergesslichen Jahrhundert.
Anhang
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